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Energie.diehl Gebäudeenergieeffizienz-Beratung für Neu- und Altbau, Wohngebäude und Nichtwohngebäude Fachingenieurbüro für Gebäude-Energieeffizienz

17/10/2019

Bei den Energieberatern schrillen die Alarmglocken
Berlin, 11. Oktober 2019
Ursprünglich war der Energieberaterverband GIH vom Entwurf des Klimaschutzprogramms durchaus angetan. Mittlerweile liegt jedoch ein zusätzlicher Referentenentwurf zur Umsetzung des Programms im Steuerrecht vor, der die Stimmung gewaltig kippen lässt. „Kommt diese Umsetzung, wird unserem Berufsbild ein wirtschaftlicher Grundpfeiler entzogen. Außerdem wird dem Pfusch am Bau Tür und Tor geöffnet", so das Urteil des GIH-Bundesvorsitzenden Jürgen Leppig.
Die Qualität am Bau – insbesondere bei energetischen Sanierungen – ist ein hohes Gut, das über Jahre hinweg mühevoll aufgebaut wurde. Um sie zu sichern wurde mit Steuermitteln und hohem Aufwand eine Energieeffizienz-Expertenliste ins Leben gerufen, die bei der Förderung von Sanierungsmaßnahmen durch die KfW-Bank verbindlich ist. Sprich: Will ein Hausbesitzer zur energieeffizienten Sanierung seiner Immobilie auf staatliche Fördermittel zurückgreifen, braucht er nicht nur einen Handwerker, der die entsprechenden Maßnahmen umsetzt, sondern auch einen dort gelisteten Energieberater, der die Ausführung plant und überprüft sowie ihre Korrektheit bescheinigt. „Die Erfahrung zeigt, dass dies auch bitter nötig ist: Unsere baubegleitenden Energieberater müssen häufig regelrecht darum kämpfen, dass Fördervorgaben oder Grundanforderungen der EnEV eingehalten werden“, berichtet Leppig aus der Praxis. Findet keine Kontrolle statt, bestehe die große Gefahr, dass Förder- und somit Steuermittel sinnlos verpuffen.
Das Klimaschutzprogramm sieht nun vor, dass ein sanierender Hausbesitzer im Falle von Einzelmaßnahmen zwischen einer KfW-Förderung oder einer steuerlichen Anrechnung wählen darf – finanziell sind beide Optionen für ihn im Endeffekt wohl gleichwertig. Die Konkretisierung im Referentenentwurf zur Umsetzung im Steuerrecht setzt jedoch für die steuerliche Anrechenbarkeit keine Baubegleitung durch einen Energieberater voraus. „Dies öffnet dem Pfusch am Bau Tür und Tor“, wettert Leppig. „Dass dem Finanzamt eine simple Bestätigung des ausführenden Fachunternehmers genügt, ist geradezu absurd. Man zeige mir den Handwerker, der seiner eigenen Ausführung die Korrektheit absprechen würde!“
Womit jedoch noch nicht genug sein dürfte: „Es ist damit zu rechnen, dass mit der Einführung der beratungsfreien steuerlichen Anrechenbarkeit auch die Beratungspflicht bei der Einzelmaßnahmenförderung der KfW-Bank fällt. Gleichheit mag zwar grundsätzlich ein gutes Prinzip sein, in diesem Fall läuft die Sache aber auf gleiche Fahrlässigkeit hinaus. Will man die Qualität am Bau nicht
Kurzdarstellung GIH Bundesverband e.V.:
Der Bundesverband GIH Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker e.V. wurde 2001 gegründet.
Als Dachverband von 14 Mitgliedsvereinen vertritt er rund 2.500 qualifizierte Energieberater bundesweit
und ist somit die größte Interessenvertretung von unabhängigen und qualifizierten Energieberatern in
Deutschland. Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Bundesverband und seinen Mitgliedsvereinen ist
eine technisch orientierte Ausbildung und eine anerkannte Zusatzqualifikation als geprüfter
Energieberater.
über Bord werfen, wäre dieselbe verpflichtende Baubegleitung bei beiden Optionen der richtige Weg“, so Leppig.
Auch für die Auftragslage der Energieberater hätte der Wegfall der verpflichtenden Baubegleitung dramatische Konsequenzen: „Rund 90 Prozent der von der KfW-Bank geförderten Sanierungen entfallen auf Einzelmaßnahmen und bei allen ist derzeit ein Energieberater in Spiel. Bekommt man seine Förderung auch ohne Energieberater, werden sich viele Bauherren mit einem Handwerker begnügen“, prognostiziert Leppig. Was vordergründig zwar einfacher erscheinen mag, im Falle von Ausführungsfehlern aber bereut werden wird. „Mir sind viele Fälle bekannt, in denen Bauherren im Nachhinein dankbar waren, dass sie ihr Energieberater vor Bauschäden bewahrt hat oder die gesamte Sanierung aus einer neutralen und gewerkeübergreifenden Perspektive geplant hat“, so Leppig.
Dem GIH-Vorsitzenden ist durchaus bewusst, dass sein Plädoyer auch eigennützig ausgelegt werden kann – schließlich profitieren die Mitglieder seines Verbandes finanziell von der Beratungspflicht. „Diese war jedoch einst politisch gewollt und wurde mit Überzeugung sowie aus guten Gründen eingeführt. Obwohl sich an der Wirklichkeit zwischenzeitlich nichts geändert hat, soll sie nun obsolet sein – das wundert mich doch sehr!“
Veröffentlichung kostenfrei – Beleg erbeten
Ansprechpartner für die Presse: Geschäftsstelle Bundesverband
Telefon: 030 340 60 23-70 – E-Mail: [email protected]

30/08/2018

Liebe Gäste, wir haben gerade mit der Architektur-Sparte Lustigeres zu berichten. Nun gut, wir begleiten KfW-40 Plus Häuser und optimieren für Bauherren und Ihre Architekten die geplanten Naue - und Anbauten und natütlich die Sanierungen. Aber am besten riechen von allen tut unser Neubau in Spicheren, denn es ist ein leckeres Holzhaus. Photos git's auf architektur.diehl.

Was geht in Frankreich? Hier erfährt man es:
29/11/2017

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In diesem Webinar wird Marie Boyette, Referentin des DFBEW für Effizienz und Flexibilität, die Ziele und Rahmenbedingungen der Energieeffizienzpolitik in Frankreich präsentieren, …

Nächste Woche kann man uns beim Arbeiten zuschauen:
13/09/2017

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Wir sind dabei und zeigen, was man aus einem alten Haus machen kann, wenn man alte Häuser mag.

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26/01/2017

Der Weg führt an schlauen Lösungen für autarke Häuser nicht mehr vorbei. Wir sind schwer stolz, das zweite KfW-Effizienzhaus 40 + begleiten zu können. Diese Niedrigstenegie-Gebäude decken ihren Strom-Bedarf selbst und zu 100 Pro regenerativ. Da helfen wir doch gerne. Und nein, wir sind nicht der Bauchladen der KfW, wer will bekommt's von uns auch ohne Förderung.

Wir freuen uns! Wir können jetzt auch in Frankreich gute energetische Sanierungen durchführen, die von der Großregion su...
19/01/2016

Wir freuen uns! Wir können jetzt auch in Frankreich gute energetische Sanierungen durchführen, die von der Großregion subventioniert werden. Das hilft den Bauherrn, sich für gute Qualität zu entscheiden. Wir sind jetzt professionel lorrain de l'écoconstruction!

10/09/2015

Aktionswoche „Das Saarland voller Energie“
Dabei:
architektur.diehl - Energieoptimiertes Bauen + Sanieren

Zum ersten Mal können sich Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Aktionswoche „Das Saarland voller Energie“ vom 19. bis 26. September 2015 7 Tage voller Veranstaltungen rund um das Thema Energie freuen und dabei durch verschiedene Serviceangebote, individuelle Beratungen sowie Besichtigungen und Vorträge und vieles mehr in die spannende Welt der Energie eintauchen.
Über 70 Menschen und Organisationen, zeigen, wie sie das Zukunftsthema Energiewende im Saarland voranbringen. Auch architektur.diehl unterstützt die Aktionswoche und führt Sie durch den Neubau der Kindertagesstätte Menschenskinder e.V. der Architekten Naujack-Hof-Rind und Baumeisterei Martin Maria Mertes.
Der Neubau wurde durch den Saarbrücker Architekten Martin Maria Mertes, Saarbrücken und die Architektengruppe Naujack/Rind/Hof GmbH aus Koblenz konzipiert und bietet Krippenplätze für 30 Kinder in drei Gruppen. Die energetische Begleitung und Beratung erfolgte durch das Fachplanungsbüro für Energieeffizienz architektur.diehl – energieoptimiertes Bauen + Sanieren mit Sitz in Saarbrücken. In der 18-monatigen sehr sorgfältigen Planungsphase wurde großen Wert auf Aspekte wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Orientierung der Architektur an den pädagogischen Bedürfnissen gelegt. Das pädagogisch wertvolle Gebäude wurde trotz des einzuhaltenden engen Kostenrahmens bei schwieriger Geländegeometrie fristgerecht fertiggestellt. Die energetische Optimierung erfolgte schon in der Vorplanungsphase und in enger Abstimmung mit allen Beteiligten. Alle Wärmebrücken wurden vorab wirtschaftlich optimiert, der Wärme- und Feuchtetransports in sensiblen Bauteilen wurde simuliert. So wurde die Chance genutzt, bauphysikalisch richtige Konstruktionen frühzeitig festzulegen und den Bauablauf zu optimieren. Wissenswertes über das Gebäude:
Primärenergiebedarf: 40% unter EnEV - Südausrichtung für hohe Solare Einträge - baulicher Sonnenschutz durch Dachüberstand an Südfassade, Sonnenstandssimulation - hoher natürlicher Belichtungsgrad - hohe Wärmespeicherfähigkeit der Bauteile und der eingesetzten Dämmstoffe zur Amplitudendämpfung und zur Vermeidung von Überhitzung der exponierten Räume - Nachtlüftung zur Reduzierung der Lüftungstechnik - zentrale Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung - Energiespar-Beleuchtung mit Präsenzsteuerung - eingesetzte Gebäudetechnik : Anschluss an Fernwärmenetz mit zertifiziertem Primärenergiefaktor f P, FW von 0,39.
Als Leuchtturm-Projekt der eneff-interreg.eu gelistet.
Programmdetails finden Sie unter www.land-voller-energie.saarland
Organisiert wird die Aktionswoche von der Informations- und Beratungskampagne „Energieberatung Saar“, die vom Wirtschaftsministerium und saarländischen Energieversorgern getragen wird. Schirmherrin der Aktionswoche ist Anke Rehlinger, die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr.

Die Energiewende hat im Saarland viele Gesichter. Kommunale Energiegenossenschaften tragen genauso zum Gelingen bei wie private Initiativen oder High-Tech-Projekte. „Die vielfältigen Aktivitäten zeigen: Die Energiewende beginnt bei uns vor der Haustür. Mit einer Aktionswoche geben wir den Machern er…

Das Wärmedämmverbundsystem aus EPS oder auch Styropor ist nicht erst ab heute brandschutztechnisch zu pimpen. Wie Sensat...
11/06/2015

Das Wärmedämmverbundsystem aus EPS oder auch Styropor ist nicht erst ab heute brandschutztechnisch zu pimpen. Wie Sensationsgier und oberflächliche Berichterstattung das Energiesparen teuer macht, sieht man hier für den Standardfall. Einen Vorteil hats: die ökologischen und nachwachsenden Dämmstoffe werden konkurrenzfähig. Alles in allem ist diese Entwicklung also garnicht so schlecht.

Wo ich gerade dabei bin: hier die fertige Aufstockung in Grosbliederstroff:
24/11/2014

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Ab sofort können wir KfW-Effizienzhäuser 40 und 55 begleiten, bauen, sanieren. Das ist doch was.

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4 Rue Du Général De Gaulle
Bousbach
57460

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0033387132761

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