20/08/2026
🛡️ Pflegevorsorge ist Altersvorsorge.
Viele denken bei Altersvorsorge zuerst an Rente, Sparen und Vermögensaufbau. Doch ein Punkt wird dabei häufig unterschätzt: die möglichen Kosten einer späteren Pflege.
📊 Die Zahlen zeigen, warum das Thema wichtig ist:
👵 In Deutschland waren Ende 2023 rund 5,69 Millionen Menschen pflegebedürftig.
🏠 86 % der Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt, nur rund 14 % lebten vollstationär in einem Pflegeheim.
💶 Wer in ein Pflegeheim kommt, muss trotz der gesetzlichen Pflegeversicherung mit erheblichen eigenen Kosten rechnen. Im Juli 2026 lag die durchschnittliche Eigenbeteiligung im ersten Jahr bundesweit bei 3.364 Euro pro Monat. Das sind 256 Euro mehr als ein Jahr zuvor.
📈 Mit zunehmendem Alter steigt auch das Pflegerisiko deutlich. Bei den 70 bis 74-Jährigen waren 2023 rund 11 % pflegebedürftig, bei Menschen ab 90 Jahren bereits 87 %.
🛡️ Wichtig zu wissen: Die gesetzliche Pflegeversicherung ist nur eine Teilabsicherung. Sie übernimmt also nicht automatisch alle anfallenden Pflegekosten. Je nach Pflegesituation kann eine erhebliche finanzielle Lücke bleiben, die selbst getragen werden muss.
Eine private Pflegezusatzversicherung, die freiwillig abgeschlossen wird, kann dabei helfen, diese persönliche Versorgungslücke zu verkleinern. Wie hoch die zusätzliche Leistung ausfällt, hängt vom gewählten Tarif und dem jeweiligen Pflegegrad ab.
Genau deshalb sollte Pflegevorsorge bei der Planung für das Alter mitgedacht werden. Denn Altersvorsorge bedeutet nicht nur, Vermögen für später aufzubauen, sondern auch darüber nachzudenken, wie dieses Vermögen im Pflegefall geschützt werden kann.
💭 Wie gut bist du auf einen möglichen Pflegefall vorbereitet?
Ein Thema, über das es sich lohnt, frühzeitig zu sprechen.