Jürgen Arndt

Jürgen Arndt Manchmal schickt das Leben einem genau zur richtigen Zeit die passenden Möglichkeiten.

Nach einer Pause bin ich wieder bei dem Thema, das mich nie losgelassen hat: Gold. Hier gibt’s Wissen, Gedanken und ehrliche Einblicke – bodenständig & transparent!

Meine Bemühungen gehen dahin dieses Beratungsdefizit für euch zu schließen 🙌 Go Golden
03/05/2025

Meine Bemühungen gehen dahin dieses Beratungsdefizit für euch zu schließen 🙌 Go Golden

Trotz hoher Stabilität und starker Langfristrendite spielt Gold bei der Geldanlage der Deutschen eine untergeordnete Rolle, wie eine Studie nahelegt.

Inflation - unser aller Gegner und wie er besiegt werden kann!Alles wird teurer? Nein, unser Geld verliert ständig an We...
29/04/2025

Inflation - unser aller Gegner und wie er besiegt werden kann!

Alles wird teurer? Nein, unser Geld verliert ständig an Wert!

Kennst du das Gefühl, dass dein Geld einfach nicht mehr so weit reicht wie früher? Beim Einkaufen, an der Tankstelle, das S-Bahn-Ticket oder wenn die Miete abgebucht wird – irgendwie wird alles immer teurer. Zuletzt scheint diese Entwicklung sogar richtig Fahrt aufgenommen zu haben. Die Kugel Eis bei meinem örtlichen Dealer kostet dieses Jahr runde 2,00 Euro. Das sind schon wieder mehr als 10% im Vergleich zum Vorjahr!

Die Wahrheit ist: In Wirklichkeit sind es nicht die Preise, die steigen – der Wert des Geldes sinkt ständig. Dieses Phänomen nennt sich Inflation. Es gibt eine statistische Inflation, die irgendwer berechnet und uns Bürgen über die Medien mitgeteilt wird und eine tatsächliche, gefühlte Inflation die jeder von uns im Alltag spüren kann.

Mich beruhigt es nicht eine Inflation von 3% mitgeteilt zu bekommen aber in echt 10% mehr für meine Kugel Eis bezahlen zu müssen. Jetzt mal ehrlich, fühlst du dich da nicht auch ein wenig verarscht? Während du für dein hart verdientes Geld immer weniger bekommst, bleibt der wahre Wert der Dinge gleich. Es ist, als würdest du mit einem löchrigen Eimer Wasser schöpfen: Egal wie viel du hineinfüllst, ein Teil davon geht immer verloren.

Inflation einfach erklärt

Stell dir vor, du hast vor 20 Jahren für 50 Euro deinen Einkaufswagen gefüllt. Heute bekommst du dafür vielleicht nur noch die Hälfte. Das liegt nicht daran, dass die Produkte wertvoller geworden sind, sondern daran, dass dein Geld an Kaufkraft verloren hat. Jedes Jahr sorgt die Inflation dafür, dass du mit dem gleichen 50 Euroschein weniger kaufen kannst.

Was kannst du dagegen tun?

Natürlich kannst du dein Geld nicht einfach davor schützen, an Wert zu verlieren – aber du kannst es clever investieren. Einer der wichtigsten Regeln dabei ist Sachwert schlägt Geldwert! Geldwertanlagen werden von der Inflation aufgefressen. Sachwerte hingegen steigen langfristig an Wert. Während Bargeld auf dem Konto Jahr für Jahr an Kaufkraft einbüßt, gibt es Sachwerte, die ihren Wert besser halten. Die zur Zeit attraktivsten Möglichkeiten sind Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin. Edelmetalle haben sich über Jahrhunderte als wertbeständig erwiesen und bieten eine sichere Möglichkeit, dein Vermögen zu schützen. Denn gerade in Zeiten von immer schneller zunehmenden Inflation konnten Gold und Silber besonders glänzen.

Ein Goldsparplan kann dir beispielsweise helfen, Schritt für Schritt dein Erspartes gegen Inflation abzusichern – und das sogar mit kleinen monatlichen Beträgen. So baust du dir langfristig ein stabiles finanzielles Polster auf.

Jeden Monat bekommst du Geld und jeden Monat verliert es an Wert. Du kannst aber jeden einzelnen Monat etwas dagegen tun. Wichtig ist nur zu handeln! Anderenfalls wirst du dir automatisch immer weniger leisten können.

Fazit: Dein Geld bewusst einsetzen

Anstatt dich über steigende Preise zu ärgern, ist es klüger, dein Geld strategisch einzusetzen. Inflation ist unvermeidbar, aber mit den richtigen Entscheidungen kannst du dafür sorgen, dass dein Erspartes nicht einfach dahinschmilzt. Ob Gold, Silber, Platin, andere Sachwerte oder clevere Investitionen – wichtig ist, dass du aktiv wirst!

Denn nur wer sein Geld richtig anlegt, bleibt langfristig finanziell unabhängig. Wer gar nichts tut wird den Kampf gegen den allmächtigen Gegner (Inflation) verlieren. Je früher du damit beginnst Geld auf die Seite zu legen umso weniger benötigst du dafür. Je später du beginnst umso mehr musst du aufwenden. Reagiere jetzt bevor dir die Zeit davonläuft und du wieder in der Teuerungsfalle landest. Du kommst dieser Falle niemals aus, außer du handelst jetzt!

Geldwertanlagen vs. Sachwertanlagen - Wo ist dein Geld wirklich sicher?Geld anlegen ist eine gute Idee – aber wie? Viele...
29/04/2025

Geldwertanlagen vs. Sachwertanlagen - Wo ist dein Geld wirklich sicher?

Geld anlegen ist eine gute Idee – aber wie? Viele stehen vor der Entscheidung: Geldwertanlagen oder Sachwertanlagen? Mehr gibt es nicht. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, aber wenn es um langfristigen Vermögensschutz geht, gibt es klare Unterschiede. Bei langfristigen Kapitalanlagen muss man zwingend auch die Inflation berücksichtigen und mit einberechnen. Lass uns das Ganze einmal verständlich und praxisnah anschauen.

Was sind Geldwertanlagen?

Geldwertanlagen sind Investments, bei denen dein Geld direkt oder indirekt in Geldform bleibt. Dazu gehören:

- Girokonto, Sparbücher, Tagesgeldkonten, Festgeldkonten
Geldmarktfonds
- Staatsanleihen (wie Rentenfonds) und andere festverzinsliche Wertpapiere
- Kapitallebens- und Rentenversicherungen
- Bausparverträge

Der angepriesene Vorteil: Vermeintliche Sicherheit. Du weißt genau, wie viel du angelegt hast und welche Zinsen du bekommst. Aber hier steckt das Problem: Die Inflation nagt an deinem Ersparten! Denn Geldwertanlagen sind nicht vor der Inflation geschützt.
Gibt dir das noch immer ein sichereres Gefühl? Ja, die Sicherheit auf Dauer Geld zu verlieren. Denn je länger du diese Sparformen nützt umso weniger Kaufkraft wirst du am Ende haben!

Was sind Sachwertanlagen?

Sachwertanlagen sind Anlagen in reale Werte. Hierzu zählen:

- Immobilien
- Aktien, Aktienfonds und Aktien-ETFs
- Rohstoffe wie Öl, Weizen, etc.
- Kunst und Sammlerstücke
- Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin

Diese Werte haben eines gemeinsam: Sie behalten oder steigern ihren Wert oft unabhängig von Währungsschwankungen oder Inflation. Etwas vereinfacht könnte man sogar sagen, das Sachwerte aufgrund der Inflation sogar an Wert gewinnen. Je länger du diese Sparformen nützt umso mehr Kaufkraft wirst du am Ende haben!

Inflation – Der stille Geldvernichter

Inflation bedeutet, dass Geld im Laufe der Zeit an Kaufkraft verliert. Wenn du heute 100 Euro besitzt, kannst du dir in zehn Jahren dafür garantiert weniger kaufen als heute. Und genau hier liegt das Problem bei Geldwertanlagen: Sie verlieren real an Wert, auch wenn dein Kontostand gleich bleibt.

Welchen Einfluss hat die Inflation auf Geldwertanlagen?

Geldwertanlagen scheinen sicher, aber sie haben einen großen Nachteil: Die Zinsen sind oft niedriger als die Inflation. Du musst also die Zinsen abzüglich der Inflationsrate rechnen um deinen realen Zinssatz zu erhalten.

Beispiel:
Wenn du 2% Zinsen auf deinem Sparbuch oder Tagesgeldkonto bekommst, aber die Inflation bei 5% liegt, hast du einen realen Zinssatz von -3%.
Nach zehn Jahren hast du also 30% deines Geldes verloren. Anders ausgedrückt du kannst dir 30% weniger leisten.

Dein Geld wird also langsam, aber sicher weniger wert. Das merkst du daran, das du für dein Geld immer weniger kaufen kannst. Kommt dir das bekannt vor? Tja, wem nicht!?

Welchen Einfluss hat die Inflation auf Sachwertanlagen?

Sachwerte hingegen profitieren oft von Inflation. Immobilienpreise steigen zeitweilig, Aktienkurse steigen oft, Gold reagiert langfristig mit Wertzuwachs und dient somit als sicherer Hafen. Kurz gesagt: Sachwerte schützen dein Vermögen langfristig besser vor Wertverlust als Geldwertanlagen.

Während Geldwertanlagen auf den ersten Blick sicher erscheinen, werden sie langfristig durch die Inflation geschmälert. Richtig betrachtet ist also nur eines sicher - der Verlust!
Sachwerte bieten dagegen einen besseren Schutz vor Kaufkraftverlust, da ihr Wert mit der Zeit zumindest stabil bleibt aber in der Regel sogar steigt.

Welche Sachwertanlage bringt die meisten Vorteile für Sparer?

Jede Sachwertanlage hat ihre eigenen Stärken. Die beste Kapitalanlage erfüllt alle folgende Punkte:

1. Gewinne
2. Sicherheit (kein Verlustrisiko, kein Drittparteienrisiko, Schutz vor Inflation)
3. Ständige Verfügbarkeit und Flexibilität
4. Geringe Kosten
5. Wenig Steuern auf den Gewinn

Die gängisten Sachwertanlagen auf dem Prüfstand:

Immobilien:

1. Mögliche Wertzuwächse
2. Gewisse Wertstabilität, Drittparteienrisiko vorhanden, Schutz vor Inflation
3. Keine Verfügbarkeit oder Flexibilität
4. Hoher Kapitalbedarf bei sehr hohen Kosten
5. Steuern zu bezahlen

Aktien/-fonds & ETFs:

1. Hoher Gewinn möglich
2. Kurschwankungen und Marktrisiken -> Verlustrisiko, Drittparteienrisiko vorhanden, Schutz vor Inflation
3. Verfügbar und flexibel
4. Geringe Kosten
5. Steuern zu bezahlen

Edelmetalle (Gold/Silber/Platin):

1. Langfristige Wertsteigerung
2. Sicherste Anlageklasse, kein Drittparteienrisiko (wenn man gewisse Sachen beachtet), Schutz vor Inflation
3. Jeder Zeit verfügbar bei maximaler Flexibilität
4. Geringe Kosten
5. Als einzige Anlageklasse gänzlich STEUERFREI! nach bereits einem Jahr Haltedauer.

NUR Edelmetalle können alle 5 Punkte gleichzeitig erfüllen und sind für sicherheitsorientierte Anleger die vorteilhafteste Kapitalanlage im Vergleich.
Gold, Silber und Platin sind für Profis und Einsteiger attraktiv, da sie einfach zu kaufen sind und kaum laufende Kosten verursachen. Edelmetalle sind zudem die Lösung bei Inflation, Enteignung, Unsicherheit – sie helfen Menschen dabei, ihr Geld zu schützen – steuerfrei und krisensicher!

Ob größere Summen oder kleine monatliche Beträge, beides ist möglich und garantiert dir mindestens einen Werterhalt in der Zukunft.
Über 5000 Jahre Menschheitsgeschichte können das belegen.

Fazit

Geldwertanlagen bieten nur kurzfristige Sicherheit, sind aber langfristig ungeeignet wegen der Inflation. Sie sind daher eine schlechte Kapitalanlage. Sachwerte wie Immobilien, Aktien und Edelmetalle bieten besseren Schutz und oft höhere Renditen. Besonders Edelmetalle sind ein einfacher und bewährter Weg, um Vermögen vor Kaufkraftverlust zu bewahren. Wer finanziell klug handeln will, sollte daher einen guten Teil seines Geldes in Sachwerte, allem voran in Edelmetalle investieren.

Gold erreicht neues Allzeithoch!Sicherheit gefragt – Goldpreis durchbricht erstmals die Marke von 3.000 US-DollarDer Gol...
14/04/2025

Gold erreicht neues Allzeithoch!

Sicherheit gefragt – Goldpreis durchbricht erstmals die Marke von 3.000 US-Dollar

Der Goldpreis hat am 14.03.2025 ein neues historisches Allzeithoch erreicht:
Erstmals in der Geschichte notiert eine Feinunze Gold bei über 3.000 US-Dollar. In Euro entspricht das einem Preis von rund 2.750 EUR pro Unze. Dieser logischer Anstieg spiegelt die wachsende Unsicherheit an den Finanz- und Anleihemärkten wider und unterstreicht die bewährte Rolle von Gold in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Warum steigt Gold unaufhaltsam immer weiter?

Der rasante Anstieg des Goldpreises geht einher mit der explodierenden Staatsverschuldung, allen voran in den USA. Die Vereinigten Staaten verzeichnen aktuell eine Staatsverschuldung von über 34,5 Billionen US-Dollar, was rund 130 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht.
Allein die jährlichen Zinszahlungen auf diese Schulden sind auf über 1,1 Billionen US-Dollar gestiegen. Das entspricht inzwischen etwa 4 % des gesamten US-Bruttoinlandsprodukts – eine Belastung, die höher ist als die jährlichen Verteidigungsausgaben der USA!

Die Tendenz ist weiter steigend, da hohe Zinsen und stetig wachsende Schulden die Situation zusätzlich verschärfen.
Viele Investoren sehen diese Entwicklung als Warnsignal: Das Vertrauen in die langfristige Stabilität von Fiat-Währungen (kreditbasiertes Geld) wie dem US-Dollar schwindet – und die Nachfrage nach Gold als wertbeständigem, schuldenfreiem Vermögenswert nimmt deutlich zu.

Nicht umsonst verkaufen weltweit Staaten, vor allem voran die BRICS-Staaten US-Staatsanleihen und kaufen seit Jahren Edelmetalle im großen Stil. Sie wissen was den USA und dem US-Dollar droht. Es ist simple Mathematik!

Ein Kreditsystem am Limit

Das heutige Wirtschaftssystem basiert auf Schulden. Staaten, Unternehmen und Haushalte finanzieren ihr Wachstum über Kredite – doch die weltweite Verschuldung hat längst historische Höchststände erreicht. Zinszahlungen drohen die Wirtschaftsleistung zu übersteigen, was Fragen nach der langfristigen Tragfähigkeit des Systems aufwirft. Die Chancen, dass diese Schulden in Zukunft abgebaut werden, gelten gleich als Null. Vielmehr rechnen Ökonomen mit einer weiteren Ausweitung der Verschuldung, begleitet von Inflation, Hyperinflation und möglichen Währungsreformen.
Meiner Meinung nach werden wir den EURO keine 10 Jahre mehr haben! Womöglich noch nicht einmal mehr 5 Jahre!!
Warum gibt es nur einenen Gewinner - Gold?

In Zeiten wachsender Schulden verlieren Papierwährungen zunehmend das Vertrauen der Menschen. Gold hingegen ist reines Eigentum, kein Zahlungsversprechen, das auf Vertrauen basiert. Es kann nicht beliebig vermehrt werden, es trägt kein Ausfallrisiko und entzieht sich der Inflationierung durch Notenbanken. Je größer die weltweite Schuldenlast, desto stärker die Flucht in Gold als wertbeständiges, inflationsgeschütztes Geld.

Warum selbst Sachwerte wie Aktien und Immobilien letztlich vom Kreditsystem abhängig sind

Auch wenn Aktien und Immobilien als Sachwerte gelten, hängen sie stark vom Kreditsystem und der Geldpolitik ab. Ihr Wert wird oft durch billige Kredite und niedrige Zinsen getrieben.
Aktienkurse profitieren, weil Unternehmen sich günstig finanzieren können und Anleger mangels Zinsen auf sichere Anlagen in risikoreichere Märkte ausweichen.
Immobilienpreise steigen, weil Käufer durch niedrige Zinsen höhere Kredite aufnehmen können, was die Nachfrage und damit die Preise treibt.
Steigen jedoch Zinsen oder geraten Kreditmärkte ins Wanken, geraten auch diese Sachwerte unter Druck. Ihr Wert ist also oft abhängig von der Stabilität und den Bedingungen des kreditbasierten Finanzsystems.
Gold unterscheidet sich: Es ist wertunabhängig von Schulden und keine Forderung gegen Dritte – sondern reines Eigentum.

Gold ist Geld – alles andere ist Kredit!

Die aktuellen Höchststände am Goldmarkt sind kein Zufall, sondern die logische Konsequenz eines überschuldeten Systems. Gold erfüllt seit Jahrtausenden seine Rolle als wertbeständiges Geld, während Fiat-Währungen immer auf Vertrauen und Kredit beruhen.
Wie es der US-Banker J.P. Morgan einst ausdrückte:
"Gold ist Geld. Alles andere ist Kredit."

Lese hierzu auch unbedingt meinen Artikel über Silber😉
06/04/2025

Lese hierzu auch unbedingt meinen Artikel über Silber😉

Robert Kiyosaki überrascht Anleger mit seiner neuen Top-Investition für 2025 – und es ist weder Gold noch Bitcoin, sondern etwas anderes.

Hier werden die Edelmetalle meines Klientel sicher wie flexibel aufbewahrt und gelagert (Standort: MÜNCHEN!)Durch eine V...
06/04/2025

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Ich liebe Silber! 🥰
01/04/2025

Ich liebe Silber! 🥰

Silber – Das unterschätzte Edelmetall mit doppeltem Potenzial

Ein kurzer Blick in die Geschichte: Silber als Geld der Kaufleute

Wenn wir an Geldgeschichte denken, kommt vielen zuerst Gold in den Sinn. Kein Wunder – Gold war über Jahrtausende hinweg das Symbol für Macht und Reichtum. Es war das Geld der Könige, Kaiser und Hochadeligen. Silber hingegen spielte eine andere, aber nicht weniger bedeutende Rolle: Es war das Geld der Händler, Kaufleute und Bürger. Während die Mächtigen Gold in ihren Schatzkammern horteten, wurde mit Silber der Alltag gestaltet – vom Handel auf den Märkten bis zum Bezahlen von Waren und Dienstleistungen.

Über die längsten Zeiträume in der Geschichte der Menschheit war Silber das Zahlungsmittel schlechthin. Es diente als verlässliche Währung im internationalen Handel. Für die einfache Bevölkerung, die keinen Zugang zu Münzgeld hatte, blieb oft nur das Tauschgeschäft. Und wer auf Kredit angewiesen war, galt nicht selten als „Sklave“ – denn Schulden bedeuteten früher oft Abhängigkeit und fehlende Freiheit.
Silber war also das Geld des Volkes, das Rückgrat des Handels – und hat bis heute nichts von seiner Relevanz verloren.

Warum ich Silber spannend finde – das Beste aus zwei Welten

Was mich an Silber persönlich fasziniert? Ganz klar seine Doppelrolle. Silber ist Edelmetall und Industriemetall zugleich. Diese einzigartige Kombination macht es zu einer spannenden Anlage – mit großem Zukunftspotenzial. Ich liebe es!

Silber in der Industrie – unverzichtbar und unersetzlich
Silber besitzt physikalische Eigenschaften, die es in vielen Anwendungen unersetzlich machen:

- Die höchste elektrische Leitfähigkeit aller Metalle
- Hervorragende Wärmeleitfähigkeit
- Antibakterielle Wirkung
- Hohe Reflexionsfähigkeit

Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass Silber in vielen zukunftsträchtigen Branchen zum Einsatz kommt:

Erneuerbare Energien: In Photovoltaik-Anlagen wird Silber in den Leiterbahnen von Solarzellen verwendet. Keine Solarzelle funktioniert ohne Silber. Mit dem globalen Ausbau der erneuerbaren Energien steigt die Nachfrage massiv.

Elektromobilität: Silber steckt in den Steuerungssystemen und elektronischen Bauteilen von E-Autos. Je mehr Fahrzeuge elektrisch fahren, desto mehr Silber wird benötigt.

Medizintechnik: Dank seiner antibakteriellen Eigenschaften findet Silber Anwendung in Wundauflagen, Implantaten und medizinischen Geräten.

Elektronik: Smartphones, Tablets, Laptops, alles, was wir täglich benutzen, enthält Silber in den Schaltkreisen.

Wasseraufbereitung: Silber wird zur Desinfektion und Reinigung eingesetzt – ein wachsender Markt, gerade in wasserarmen Regionen.

Künstliche Intelligenz: (KI) KI ist ohne massive Rechenleistung nicht denkbar. Und was brauchen Hochleistungsprozessoren, Rechenzentren und die Infrastruktur, auf der KI läuft? Richtig: Silber. In den Servern, Platinen und Halbleitern sorgt Silber dafür, dass Daten blitzschnell verarbeitet werden. Je mehr KI unseren Alltag durchdringt, desto mehr Hardware wird benötigt – und damit mehr Silber.

5G und das Internet der Dinge: (IoT) Die neue Mobilfunkgeneration 5G schafft die Grundlage für vernetzte Städte, selbstfahrende Autos und das Internet der Dinge. Überall werden Sensoren, Chips und Module verbaut – und sie alle enthalten Silber. Ohne das extrem leitfähige Metall läuft keine Datenübertragung zuverlässig und schnell genug. Der 5G-Ausbau ist gerade erst am Anfang – die Nachfrage nach Silber wird hier in den nächsten Jahren stark steigen.

Weltraumtechnologie: Raumfahrt ist kein Nischenprojekt mehr. Satelliten, Raumstationen und bemannte Missionen zum Mond und Mars sind Realität. Und überall, wo Elektronik im Vakuum des Alls funktionieren muss, kommt Silber ins Spiel. Es steckt in den Leiterplatten der Satelliten, in der Stromversorgung der Raumanzüge und in den Navigationssystemen von Raumsonden. Die USA, China und private Unternehmen wie SpaceX planen hunderte neue Missionen – jede einzelne braucht Silber.

Rüstungsindustrie: So spannend die Zukunftstechnologien sind – es gibt auch dunklere Seiten. Lenkwaffen und Suchsysteme, Militärische Drohnen, Kommunikations- und Radarsysteme, Munition und Zündsysteme
Fakt: Eine typische Präzisionswaffe kann zwischen 300 bis 500 Gramm Silber enthalten. Multipliziert mit den Mengen an Munition und Systemen, die weltweit produziert werden, ergibt das eine erhebliche Nachfrage.

Und dann wäre da noch die Anlegerseite…

Silber wird nicht nur industriell nachgefragt, sondern auch als Wertspeicher geschätzt – ähnlich wie Gold. In Krisenzeiten oder Phasen hoher Inflation erkennen immer mehr Menschen den Wert von physischen Edelmetallen. Und Silber spielt hier eine stark wachsende Rolle.

Gibt es überhaupt genug Silber? Die Realität sagt: Nein!

In den letzten Jahren konnten wir eine immer weiter zunehmende Nachfrage an Silber von Seiten der Industrie verzeichnen. Aufgrund der starken Preisentwicklung bei Gold rückt nun Silber auch in den Fokus der Anlegerschaft. Können beide Gruppen gleichzeitig Ihren Bedarf decken?
Silber ist knapp. Und das nicht erst seit gestern, sondern kontinuierlich seit mehreren Jahren. Die Angebotsseite kann mit der wachsenden Nachfrage schlicht nicht mehr mithalten.
Das weltweite Silberdefizit – seit Jahren Realität
Laut den aktuellen Daten des Silver Institute und Berichten von Metallanalysten erleben wir seit 2021 ein strukturelles Silberdefizit am Markt. Die Fördermengen aus Minen reichen nicht aus, um den globalen Bedarf zu decken. Die Recyclingquote stagniert, während sowohl die industrielle Nachfrage als auch die Investitionsnachfrage anziehen.
Im Jahr 2023 wurde ein Defizit von über 140 Millionen Unzen Silber verzeichnet – und dieser Trend hält an. Das ist das vierte Jahr in Folge mit einem nachgewiesenen Nachfrageüberhang. Ein solches Defizit belastet die verfügbaren Lagerbestände zunehmend.

COT-Daten zeigen: Die großen Marktteilnehmer positionieren sich bereits

Ein Blick auf die aktuellen Commitments of Traders (COT) Reports der US-Terminbörse COMEX bestätigt den Trend: Die Commercials, also die sogenannten Smart Money Player, bauen ihre Short-Positionen auf Silber seit Monaten deutlich ab. Gleichzeitig erhöhen die Großspekulanten (Large Speculators) und Managed Money-Funds ihre Long-Positionen.
Was bedeutet das? Die Profis an den Märkten gehen davon aus, dass Silberpreise steigen werden. Sie decken sich ein oder reduzieren ihre Wetten auf fallende Kurse – ein typisches Zeichen für eine bevorstehende Trendwende nach oben.

Was bedeutet das für den Preis?

Aktuell haben wir eine spannende Ausgangslage: Die Gold-Silber-Ratio liegt bei etwa 85:1 (Stand März 2025). Das heißt: Für eine Unze Gold bekommt man derzeit etwa 85 Unzen Silber. Historisch betrachtet lag diese Ratio im Durchschnitt eher bei 15:1 bis 20:1.
Wenn Silber wieder zu seinem historischen Durchschnitt zurückkehren würde – sagen wir zu einem Verhältnis von 20:1 – und der Goldpreis bei rund 3.000 US-Dollar bleibt, müsste Silber theoretisch bei 150 US-Dollar pro Unze stehen. Derzeit liegt Silber bei etwa 35 US-Dollar – da ist also noch ordentlich Luft nach oben!

Silber im Vergleich zu Gold – ein bisher unentdecktes Potenzial

Schauen wir uns die aktuelle Preisentwicklung an:
Gold hat im März 2025 ein neues Allzeithoch erreicht: über 3.000 US-Dollar pro Unze.
Silber hinkt hinterher und notiert bei etwa 35 US-Dollar pro Unze – weit entfernt von seinem historischen Höchststand von knapp 50 US-Dollar aus dem Jahr 2011.

Das bedeutet: Silber hat im Vergleich zu Gold noch ein enormes Aufholpotentzial. Während Gold bereits im Rampenlicht steht, bleibt Silber der Geheimtipp unter den Edelmetallen.
Gerade Anleger, die nach Chancen mit Wertsteigerungspotenzial suchen, werfen jetzt einen genaueren Blick auf Silber. Seine Doppelrolle als Edel- und Industriemetall sowie die begrenzte Verfügbarkeit machen es zu einer interessanten Alternative oder Ergänzung zu Gold.

Der günstige Nachzügler mit Turboeffekt

Es gibt ein wiederkehrendes Muster an den Edelmetallmärkten: Gold geht voran, Silber folgt – aber oft mit Verzögerung dafür umso dynamischer.

Werfen wir mal einen Blick in die Vergangenheit, um zu verstehen, warum viele Experten Silber als den wahren Performer unter den Edelmetallen sehen:

1970er Jahre – Das erste große Comeback
Gold startete in den frühen 1970er Jahren seinen legendären Bullenmarkt. Der Preis stieg von 35 US-Dollar pro Unze im Jahr 1971 auf über 800 US-Dollar bis Anfang 1980.
Silber hinkte zunächst hinterher. Während Gold bereits deutlich zulegte, bewegte sich Silber nur langsam. Doch ab Ende 1978 explodierte der Preis förmlich und schoss von rund 6 US-Dollar auf knapp 50 US-Dollar im Januar 1980 hoch – das war eine Verachtfachung innerhalb von gut einem Jahr!
2000er Jahre – Ein ähnliches Spiel

Ab 2001 begann Gold erneut seinen Anstieg: Von 260 US-Dollar pro Unze kletterte es bis 2011 auf über 1.900 US-Dollar.
Silber tat sich zunächst schwer. Erst ab 2008/2009, als Gold bereits stark gelaufen war, holte Silber kräftig auf. Der Preis sprang von unter 10 US-Dollar auf fast 50 US-Dollar im Jahr 2011 – also eine Verfünffachung in nur zwei Jahren, während Gold in derselben Zeit „nur“ rund 50 % zulegte.

Warum passiert das immer wieder?

Gold gilt als erster Fluchtpunkt in Krisenzeiten. Es ist der "sichere Hafen" für große Investoren und Zentralbanken.
Silber wird oft erst entdeckt, wenn Gold bereits einen Großteil seines Anstiegs hinter sich hat. Dann springen private Anleger und Spekulanten auf den Silberzug auf – was zu starken, oft spekulativen Preisanstiegen führt.
Zusätzlich kommt bei Silber die industrielle Nachfrage dazu, was die Preisanstiege noch verstärkt.

Silber – das unterschätzte Multitalent

Silber ist weit mehr als nur „das kleine Gold“. Es ist ein unverzichtbarer Rohstoff der Zukunft und gleichzeitig ein wertbeständiges Edelmetall. Wer sein Portfolio absichern und gleichzeitig auf langfristige Wachstumschancen setzen möchte, kommt an Silber kaum vorbei.

01/04/2025

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