12/06/2026
Wer behauptet, Optionen seien „hochkomplex“, will dir meistens nur etwas verkaufen – oder hat selbst keine Ahnung.
Meistens kommt dieser Bu****it von Leuten, die noch nie eine Optionskette von innen gesehen haben.
Die Wahrheit ist: Wenn du eine Limit-Order setzen kannst, kannst du auch Puts verkaufen.
Lass uns das „Geheimnis“ lüften:
Die klassische Limit-Order:
Du willst Aktie XY für maximal 52 $ kaufen.
Du setzt die Order.
Wenn der Kurs fällt, kaufst du.
Wenn nicht, passiert nichts.
→ Ergebnis: Du wartest und hoffst.
Und jetzt übertragen wir das auf die „hochkomplexen“ Optionen:
Ein verkaufter Put ist exakt das gleiche.
Es ist eine Kauf-Limit-Order.
Nur mit einem entscheidenden Upgrade:
→ Du wirst dafür bezahlt.
Und zwar meist zwischen 1 und 3 %. Pro Monat!
(bei soliden Qualitätsaktien nahe am aktuellen Kurs)
Die Unterschiede?
Minimal:
1 // Das Paket:
Du handelst meistens 100er-Pakete.
2 // Die Spielregeln:
Die Börse gibt dir die Kurse und Termine vor (Optionskette).
3 // Die Verpflichtung:
Du kannst die Order nicht einfach kostenlos löschen.
Wenn du raus willst, musst du sie zurückkaufen.
4 // Die Automatisierung:
Fällt die Aktie unter deinen Preis, bucht dir der Broker die Stücke automatisch ein.
Genau wie bei der Limit-Order.
Nur dass dein Einstandspreis durch die bereits erhaltene Prämie effektiv noch niedriger ist.
→ Fazit:
Ein verkaufter Put ist nichts anderes als eine Kauf-Limit-Order.
Mit eingebautem Cashback-System (1 - 3 % pro Monat).
Wer das als „hochkomplexes Teufelszeug“ bezeichnet, hat entweder keine Ahnung.
Oder will nicht, dass du die gleichen Werkzeuge nutzt wie die Profis.
❓ Werden Optionen absichtlich komplizierter dargestellt, als sie sind?
Oder was hält dich noch davon ab, für deine Kauf-Orders bezahlt zu werden?