17/11/2025
OP-Schutz ~ Wann greift er wirklich?
Eine Operation ist für die meisten Versicherungen ein chirurgischer Eingriff, der mindestens mehr als punktförmig ist und die Haut oder darunterliegendes Gewebe durchtrennt.
(Bitte in den allgemeinen Versicherungsbedingungen nachlesen, ob mehr gefordert wird)
Erst mit dieser Bedingung wird auch alles um die Operation übernommen, ausgenommen es gibt eine Frist von Vorbereitung zum OP-Termin, wie die letzten Vorbereitung, Nähen/Klammern und die benötigte Nachbehandlung mit Medikamenten, Verbandswechseln oder Physiotherapie.
Eine Narkose ist nicht gleich eine Operation, da hier wirklich die Haut durchtrennt werden muss. Auch Zahnbehandlungen sind nicht gleich eine Operation, sondern werden zusätzlich versichert, ist dies nicht der Fall, ist die Versicherung auch nicht in der Pflicht diese Kosten zu übernehmen.
Hier ist es wirklich wichtig, sich genau über seinen Tarif zu informieren, damit man wenn das Tier durch das Entfernen von Fremdkörper, aktuell Grannen, keinen OP-Schutz hat und diese Kosten selbst getragen werden müssen.
Anders sieht es aus, wenn der Tierarzt einen chirurgischen Eingriff machen muss, um zum Beispiel den Gegenstand aus dem Tier zu entfernen, weil er nicht oberflächlich sitzt.
"Alle chirurgischen Eingriffe, die medizinisch notwendig sind, werden übernommen..."
Jein, auch da gibt es verschiedene Tarife, je nach Versicherungen abhängig von der Wartezeit und übernommenen Operationen.
Z. B. übernehmen die meisten OP-Versicherungen auch die Extraktion von Milchzähnen nicht, da man eine Kieferanomalie annimmt, und Kastrationen nur aus medizinischen Grund, außer es gibt eine andere Klausel, dass auch eine vorsorgliche Kastration übernommen wird.
Dafür ist sie monatlich sehr preiswert. Selbst wenn man die ersten Jahre ohne OP einzahlt, kann es sich schnell bei einer OP lohnen, da Operationen mit allem schnell im 3- bis 4-stellligen Bereich liegen..