28/08/2026
Wenn ich Sie jetzt fragen würde: Welche Person dürfte in Ihrem Unternehmen morgen auf keinen Fall für längere Zeit ausfallen – hätten Sie sofort jemanden im Kopf?
Ich vermute, bei den meisten von Ihnen wäre die Antwort ziemlich schnell da.
Vielleicht ist es der Geschäftsführer, vielleicht Sie selbst. Vielleicht aber auch die Buchhaltung oder diese eine Kollegin, die schon seit Jahren immer alles im Blick hat.
Solange diese Menschen da sind, denkt man darüber kaum nach. Es läuft ja.
Aber stellen Sie sich einmal vor, genau diese Person wäre morgen plötzlich für mehrere Wochen nicht erreichbar.
Wer könnte Entscheidungen treffen? Wer kennt die Absprachen mit wichtigen Kunden? Wer weiß, wo Informationen liegen, welche Besonderheiten es gibt und warum manche Dinge im Betrieb eben so gemacht werden, wie sie gemacht werden?
Vielleicht merken Sie beim Lesen gerade schon: Da hängt mehr an einzelnen Menschen, als man im Alltag wahrnimmt.
Und genau deshalb gehört dieser Blick für mich auch zum Risikomanagement!
Wir schützen Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge und Daten ganz selbstverständlich. Das Wissen, die Erfahrung und die Kontakte einzelner Menschen lassen sich natürlich nicht genauso absichern.
Aber man kann sich darauf vorbereiten, dass jemand irgendwann mal fehlt:
Vollmachten klären, Wissen dokumentieren, Vertretungen festlegen – und vor allem einmal bewusst hinschauen, wo gerade sehr viel an einer einzigen Person hängt.
Wenn Sie eben sofort jemanden vor Augen hatten: Wissen Sie auch, wie Ihr Betrieb morgen ohne diese Person weiterlaufen würde?
Schreiben Sie doch nur mal “Ja” oder “Nein” in die Kommentare - ich bin gespannt auf Ihre Meinung.
Bild: mit KI erstellt