Güldner Versicherungen

Güldner Versicherungen Umfassender Versicherungsschutz speziell für Agrarbetriebe (überregional) und Bauhandwerksbetriebe
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Wenn ich Sie jetzt fragen würde: Welche Person dürfte in Ihrem Unternehmen morgen auf keinen Fall für längere Zeit ausfa...
28/08/2026

Wenn ich Sie jetzt fragen würde: Welche Person dürfte in Ihrem Unternehmen morgen auf keinen Fall für längere Zeit ausfallen – hätten Sie sofort jemanden im Kopf?

Ich vermute, bei den meisten von Ihnen wäre die Antwort ziemlich schnell da.

Vielleicht ist es der Geschäftsführer, vielleicht Sie selbst. Vielleicht aber auch die Buchhaltung oder diese eine Kollegin, die schon seit Jahren immer alles im Blick hat.

Solange diese Menschen da sind, denkt man darüber kaum nach. Es läuft ja.

Aber stellen Sie sich einmal vor, genau diese Person wäre morgen plötzlich für mehrere Wochen nicht erreichbar.

Wer könnte Entscheidungen treffen? Wer kennt die Absprachen mit wichtigen Kunden? Wer weiß, wo Informationen liegen, welche Besonderheiten es gibt und warum manche Dinge im Betrieb eben so gemacht werden, wie sie gemacht werden?

Vielleicht merken Sie beim Lesen gerade schon: Da hängt mehr an einzelnen Menschen, als man im Alltag wahrnimmt.

Und genau deshalb gehört dieser Blick für mich auch zum Risikomanagement!

Wir schützen Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge und Daten ganz selbstverständlich. Das Wissen, die Erfahrung und die Kontakte einzelner Menschen lassen sich natürlich nicht genauso absichern.

Aber man kann sich darauf vorbereiten, dass jemand irgendwann mal fehlt:

Vollmachten klären, Wissen dokumentieren, Vertretungen festlegen – und vor allem einmal bewusst hinschauen, wo gerade sehr viel an einer einzigen Person hängt.

Wenn Sie eben sofort jemanden vor Augen hatten: Wissen Sie auch, wie Ihr Betrieb morgen ohne diese Person weiterlaufen würde?

Schreiben Sie doch nur mal “Ja” oder “Nein” in die Kommentare - ich bin gespannt auf Ihre Meinung.

Bild: mit KI erstellt

Ein Mähdrescherbrand ist schon schlimm genug. Aber das eigentliche Problem beginnt oft erst,  wenn das Feuer schon längs...
12/08/2026

Ein Mähdrescherbrand ist schon schlimm genug. Aber das eigentliche Problem beginnt oft erst, wenn das Feuer schon längst gelöscht ist.

Stellen Sie sich mal vor, die Ernte ist reif, das Wetterfenster wie immer knapp – und ausgerechnet jetzt fällt der Mähdrescher aus.

Dann geht es plötzlich nicht mehr nur um den Schaden an der Maschine:

Wo bekomme ich kurzfristig Ersatz her?
Wie lange kann die Ernte warten?
Und was passiert mit Verpflichtungen, die längst eingegangen wurden?

Genau deshalb bedeutet Risikomanagement für mich mehr als die Frage:
„Ist die Maschine versichert ?“

Mindestens genauso wichtig ist: Was bedeutet ihr Ausfall für den gesamten Betrieb?

Bei wirklich kritischen Maschinen sollte deshalb vorher klar sein:

Wie lange können wir auf sie verzichten?
Wo bekommen wir im Ernstfall Ersatz?
Und was kostet uns jeder Tag Stillstand?

Wer seine Engpassmaschinen kennt und für deren Ausfall einen Plan B hat, betreibt bereits sehr konkretes Risikomanagement. 👍

Deshalb einmal die Frage - für Sie selbst oder gern zum Teilen hier in den Kommentaren:

Welche Maschine oder welcher Betriebsbereich dürfte bei Ihnen gerade auf keinen Fall länger ausfallen – und was wäre für diesen Fall vorbereitet?

Bild: mit KI erstellt

Diese Meldung klang für viele wahrscheinlich unspektakulär, hat mich aber trotzdem zum Nachdenken gebracht:Mitte Juli wu...
30/07/2026

Diese Meldung klang für viele wahrscheinlich unspektakulär, hat mich aber trotzdem zum Nachdenken gebracht:

Mitte Juli wurden im Landkreis Elbe-Elster aus zwei Mähdreschern die Bordcomputer gestohlen. Schaden laut Polizei: rund 10.000 Euro.

Und das war kein Einzelfall:

Bereits Ende April verschwanden aus einem Agrarbetrieb in Ziesar GPS-Geräte und Displays aus drei Traktoren. Um an weitere Technik zu gelangen, drangen die Täter sogar gewaltsam in eine Halle ein.

Was mich daran beschäftigt, ist gar nicht so sehr der Wert der gestohlenen Geräte.
Aber gerade jetzt, mitten in der Erntezeit, kann fehlende Bord- oder GPS-Technik den gesamten Ablauf durcheinanderbringen.

Da steht im Zweifel eine teure und dringend benötigte Maschine auf dem Hof, kann aber nicht wie geplant eingesetzt werden.

Ersatz muss beschafft, eingerichtet und eventuell noch auf die Maschine abgestimmt werden. Und ausgerechnet in diesen Wochen ist Zeit nun einmal ein ziemlich knappes Gut.

Bei solchen Meldungen schaue ich natürlich auch durch meine Versicherungsbrille:

Ist die fest verbaute oder nachgerüstete Technik in den Verträgen tatsächlich richtig erfasst?

Und wären im Schadenfall alle Unterlagen vorhanden, um nachzuweisen, welche Geräte verbaut waren und welchen Wert sie hatten?

Das sind Fragen, die sich vorher wesentlich ruhiger klären lassen als dann, wenn am nächsten Morgen nur noch die leere Halterung in der Kabine zu sehen ist.

Ein paar einfache Dinge helfen schon:

Seriennummern, Kaufbelege und aktuelle Fotos der eingebauten Geräte sollten so abgelegt sein, dass man sie schnell findet.

Auch die Polizei empfiehlt, die Individualnummern hochwertiger Technik zu dokumentieren. Gestohlene Geräte können damit gezielt zur Fahndung ausgeschrieben werden.

Und dann lohnt sich eben auch ein Blick in die Verträge:

Wurde das Risiko im Rahmen einer Maschinen- oder Kfz-Versicherung eingedeckt und wie das Wording dazu?

Wenn Sie in Ihrem Betrieb mit GPS-, Lenk- oder Bordtechnik arbeiten, prüfen wir das gern einmal gemeinsam.

Mit über 30 Jahren Erfahrung und meinem spezialisierten Blick auf landwirtschaftliche Betriebe kann ich sehr gezielt einordnen, ob Ihre Technik passend erfasst ist und welche Nachweise Sie vorsorglich bereithalten sollten.

Es ist inzwischen schon ein paar Wochen her, aber diese Begrüßung lässt mich irgendwie immer noch nicht los.Eine Freundi...
16/07/2026

Es ist inzwischen schon ein paar Wochen her, aber diese Begrüßung lässt mich irgendwie immer noch nicht los.

Eine Freundin und ich waren zum ersten Mal in diesem Restaurant. Wir hatten gerade Platz genommen, als der Kellner an unseren Tisch kam und sagte:

„Herzlich willkommen bei uns. Schön, dass Sie heute bei uns sind.“

Eigentlich zwei ganz einfache Sätze; trotzdem war ich im ersten Moment wirklich baff.

Wahrscheinlich lag das nicht mal an den Worten selbst, sondern vor allem daran, wie ehrlich und herzlich sie gemeint waren.

Meine Freundin und ich haben uns jedenfalls sofort willkommen gefühlt. Nicht einfach wie zwei neue Gäste an irgendeinem Tisch, sondern wirklich so, als hätte man sich gefreut, dass wir da sind.

Tatsächlich bekomme ich selbst jetzt beim Erzählen wieder ein bisschen Gänsehaut. Und seitdem denke ich darüber nach, wie wenig es doch eigentlich braucht, um eine Begegnung besonders zu machen:

Nämlich einfach ein ehrliches Willkommen und das Gefühl, dass der Mensch gegenüber gerade wirklich gesehen wird.

Natürlich musste ich dabei auch an meine eigene Arbeit denken.

Denn gerade wenn jemand mit Fragen, Unsicherheit oder einem Thema zu mir kommt, das ihn oder sie vielleicht schon länger beschäftigt, dann möchte ich nicht, dass sich dieses Gespräch wie ein weiterer Termin im Kalender anfühlt.

Mir ist wichtig, dass meine Kundinnen und Kunden erstmal ankommen können. Dass sie erzählen dürfen, was sie bewegt, und merken: Hier hört jemand wirklich zu.

Fachliche Kompetenz gehört selbstverständlich dazu. Aber Vertrauen beginnt für mich oft schon einen Moment früher – nämlich bei der Art, wie wir einem Menschen begegnen.

Diese zwei Sätze aus dem Restaurant haben mich daran noch einmal sehr schön erinnert.

Gab es bei Ihnen auch einmal eine kleine Geste oder Begrüßung, die Ihnen überraschend lange in Erinnerung geblieben ist?

Die Sommerferien stehen vor der Tür – und für manche Höfe beginnt damit noch einmal eine ganz eigene Hochsaison:Ferienwo...
06/07/2026

Die Sommerferien stehen vor der Tür – und für manche Höfe beginnt damit noch einmal eine ganz eigene Hochsaison:

Ferienwohnungen, Hofladen, Verkaufsautomaten, Stellplätze oder kleine Angebote für Familien: Viele landwirtschaftliche Betriebe haben sich in den letzten Jahren breiter aufgestellt.

Und - ich finde das gut! Denn zum einen macht es die Landwirtschaft nochmal ein bisschen sichtbarer; es schafft aber vor allem auch neue Einnahmequellen für die Höfe.

Aber - mit solchen Angeboten verändert sich eben auch die Risikolage!

Denn plötzlich bewegen sich Menschen auf dem Hof, die dort nicht täglich unterwegs sind. Gäste nutzen Wege, Treppen, Parkplätze, Spielbereiche oder Ferienwohnungen.

Im Hofladen werden Produkte verkauft, vielleicht auch gekühlt, verpackt oder verarbeitet.

Und an manchen Stellen verschwimmt die Grenze zwischen landwirtschaftlichem und gewerblichem Risiko.

Das sind keine Gründe, solche Ideen nicht umzusetzen. Im Gegenteil: Viele dieser zusätzlichen Standbeine sind für Betriebe sehr wertvoll.

Aber sie sollten sauber geklärt sein. Vor allem, was die Absicherung angeht.

Denn ein Betrieb, der heute Feriengäste empfängt oder direkt vermarktet, ist eben nicht mehr exakt derselbe Betrieb wie vor fünf Jahren.

Und genau deshalb lohnt sich die Frage, ob auch Versicherungsschutz, Haftung und Verantwortlichkeiten noch zu dem passen, was heute tatsächlich passiert.

Wer darf welche Bereiche betreten?
Welche Nutzung ist in den Verträgen wirklich erfasst?
Was passiert, wenn ein Gast stürzt, ein Schaden in der Ferienwohnung entsteht oder ein Produkt beanstandet wird?

Alles erstmal Punkte, über die man sich im Tagesgeschäft vielleicht wenig Gedanken macht - bis sie irgendwann wichtig werden.

Mein Angebot an Sie:

Wenn Sie Ihren Betrieb in den letzten Jahren erweitert haben oder gerade neue Angebote planen, unterstütze ich Sie gern dabei, die Risikoseite dabei einmal fundiert mit anzuschauen.

Mit meinem spezialisierten Blick auf landwirtschaftliche Betriebe prüfen wir dann gemeinsam, ob das, was da gewachsen ist, auch passend abgesichert ist.

Und meine Frage an alle Landwirte: Welche neuen Angebote sind denn in Ihrem Betrieb in den letzten Jahren dazugekommen?

Schreiben Sie mir gern direkt oder einen Kommentar hier unter dem Beitrag.

Am Sonntag ist Sommersonnenwende – der längste Tag des Jahres. ☀️Ein schöner Tag, um möglichst lange draußen zu verweile...
19/06/2026

Am Sonntag ist Sommersonnenwende – der längste Tag des Jahres. ☀️

Ein schöner Tag, um möglichst lange draußen zu verweilen und das laue Sommerwetter zu genießen, abends noch einen Waldspaziergang zu machen, open Air Veranstaltungen und vieles mehr.

Für die Landwirtschaft allerdings haben die langen Tage aber auch eine ganz praktische Seite.

Denn wenn das Wetter mitspielt, wird eben oft gearbeitet, solange es hell ist. Gerade jetzt, wo vieles wächst, reift, vorbereitet oder auch schon geerntet werden muss.

Und während wir den langen Abend genießen, sieht man draußen oft noch Maschinen fahren. Und manchmal auch schon den ersten Mähdrescher.

Die Sommersonnenwende war früher übrigens nicht nur ein Naturereignis, sondern auch ein wichtiger Orientierungspunkt im bäuerlichen Jahr.

Sie markierte den Hochstand des Lichts – und damit auch eine Phase, in der die Arbeit draußen besonders intensiv wurde.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, gutes Wetter zur richtigen Zeit – und vielleicht auch einen Moment, um diesen langen Sommertag wirklich zu genießen.

Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein ganz normaler Unfall:Ein Traktor rangiert mit angehängtem Güllewagen auf recht...
09/06/2026

Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein ganz normaler Unfall:

Ein Traktor rangiert mit angehängtem Güllewagen auf recht engem Hof… Einmal zu eng eingeschlagen, einmal den Abstand falsch eingeschätzt – bums.

Für viele wäre der erste Gedanke hier vermutlich: „Ok, dafür haben wir doch Kasko.“

Doch gerade in dieser Situation lohnt sich ein zweiter Blick!

Denn nicht jeder Schaden, der im laufenden Betrieb passiert, ist automatisch ein klassischer Kaskoschaden.

In der Fahrzeugversicherung gibt es die sogenannten Brems-, Betriebs- und Bruchschäden. Kurz: BBB-Schäden.

Das klingt erstmal sehr technisch; in der Praxis geht es aber um etwas ziemlich Alltägliches:

Schäden, die aus dem Betrieb des Fahrzeugs heraus entstehen.

Also nicht zwingend durch ein äußeres Ereignis, sondern durch Fahrmanöver, Materialbelastung, Bedienung, Bremsvorgänge oder das Zusammenspiel von Zugfahrzeug und Anhänger.

Und genau deshalb ist das Thema in der Landwirtschaft so wichtig.

Denn hier wird nicht einfach nur gefahren - sondern auch viel gezogen, rangiert, beladen, gebremst, gelenkt – und das oft mit schweren Anbaugeräten oder Anhängern, auf Feldwegen, Höfen, Straßen und in engen Zeitfenstern.

Wenn dann etwas passiert, geht es schnell um richtig hohe Summen.

Und - solche Schäden sind in der normalen Kasko nicht automatisch mitversichert. Sie brauchen dafür einen gesonderten Einschluss.

Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf den eigenen Fuhrpark.

Vor allem dann, wenn regelmäßig mit schweren Anhängern, hochwertigen Maschinen oder finanzierten Fahrzeugen gearbeitet wird.

Denn im Schadenfall geht es hier um die Frage, ob der konkrete Schaden wirklich mitversichert ist.

Wenn Sie also landwirtschaftliche Fahrzeuge im Einsatz haben, lassen Sie Ihre bestehenden Verträge bitte nicht nur nach Beitrag prüfen, sondern nach tatsächlicher Deckung.

Gern unterstütze ich Sie dabei mit meiner Erfahrung aus über 30 Jahren Versicherungspraxis und meinem spezialisierten Blick auf landwirtschaftliche Betriebe.

Melden Sie sich gern per DM bei mir oder kontaktieren Sie unser Büro in Neu-Seddin:

📲 033205 54200
📧 [email protected]

Woran denken Sie eigentlich als erstes, wenn es um das Thema Digitalisierung im Büro geht? Klingt doch erstmal nach Entl...
22/05/2026

Woran denken Sie eigentlich als erstes, wenn es um das Thema Digitalisierung im Büro geht? Klingt doch erstmal nach Entlastung, oder?

Weniger Papier, schnellere Abläufe, bessere Übersicht. Und ja, genau das kann sie auch leisten.

Denn gerade in Betrieben, in denen früher vieles über Ordner, Zettel, Ablagen und persönliche Routinen lief, ist die Umstellung auf digitale Prozesse ein echter Fortschritt.

Rechnungen, Verträge, Kundendaten, Förderunterlagen, Zugänge, Dokumentationen – vieles ist heute einfacher, schneller erreichbar und oft auch sauberer organisiert.

Aber mit dieser Entwicklung entsteht eben auch eine neue Abhängigkeit.

Solange alles funktioniert, denkt kaum jemand darüber nach, wie viel inzwischen an einzelnen Systemen, Passwörtern oder Zugängen hängt.

Aber wenn etwas auf einmal nicht mehr erreichbar ist - dann merkt man plötzlich, wie eng vieles miteinander verbunden ist.

Wenn zum Beispiel auf einmal der Zugriff auf Daten gesperrt ist oder ein Mitarbeiter geht und hinterher niemand genau weiß, wo was liegt.

Oder wenn durch einen Cyberangriff plötzlich nicht mehr gearbeitet werden kann.

Dann geht es nicht mehr nur um Technik. Dann geht es darum, ob Rechnungen bezahlt werden können, ob Fristen eingehalten werden und ob der Betrieb überhaupt handlungsfähig bleibt.

Aus meiner Sicht gehört genau dieser Blick heute zu einer guten Risikovorsorge dazu.

Deshalb muss ein landwirtschaftlicher Betrieb nicht plötzlich zum IT-Unternehmen werden. Ein Handwerksbetrieb auch nicht.

Aber jeder Betrieb sollte wissen, welche digitalen Abläufe wirklich wichtig sind.

Genau hier lohnt sich ein professioneller Blick von außen.

Welche digitalen Abhängigkeiten gibt es im Betrieb? Welche davon wären im Ernstfall wirklich kritisch? Und was lässt sich heute schon klären, damit man später nicht improvisieren muss?

Wenn Sie hier unsicher sind oder einfach einmal wissen möchten, wie gut Ihr Betrieb an dieser Stelle aufgestellt ist, sprechen Sie mich gern an.

Und denken Sie doch gern einmal kurz darüber nach:

Welche digitalen Abläufe wären denn in Ihrem Betrieb kritisch, wenn sie plötzlich nicht mehr funktionieren würden?

Es ist ein großes Thema, das manchmal leider etwas kleiner gedacht wird, als es sollte:Die Nachfolge in (landwirtschaftl...
12/05/2026

Es ist ein großes Thema, das manchmal leider etwas kleiner gedacht wird, als es sollte:

Die Nachfolge in (landwirtschaftlichen) Betrieben.

Denn wenn so ein Betrieb an die nächste Generation übergeben wird, geht es natürlich erst einmal um ganz viele große Fragen:

Wer übernimmt den Hof bzw. wer macht später was?
Wie wird der Übergang gestaltet?
Was soll bleiben; was soll sich ändern?

Und meistens stehen dabei Themen wie Finanzierungen, Verträge oder familiäre Absprachen im Mittelpunkt. Völlig zu Recht.

Was aber oft ein bisschen zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, ist die Frage:

👉 Ist unser Hof unter den neuen Bedingungen auch noch vollumfänglich abgesichert?

Denn auch wenn der Betrieb erstmal derselbe bleibt, verändert sich mit der Nachfolge oft mehr, als man im ersten Moment denkt.

Vielleicht übernimmt die nächste Generation mehr Verantwortung.
Vielleicht kommen neue Ideen dazu.
Vielleicht verändern sich Betriebszweige, Investitionen oder Zuständigkeiten.

Und genau dann lohnt sich auch ein genauer Blick darauf, ob die bestehende Absicherung überhaupt noch zu alldem passt.

Dabei muss natürlich nicht immer alles komplett neu gemacht werden.

Aber es sollte auf jeden Fall ein prüfendes Auge darauf geworfen werden, ob die alten Verträge, Bewertungen und Annahmen auch zur neuen Situation passen.

Oder gibt es vielleicht Gefahren und Risiken, die man der nächsten Generation besser nicht einfach ungeprüft mit übergibt?

Für mich gehört das zu einer guten Übergabe dazu.

Und wenn Sie sich hier vielleicht wiedererkennen; das Thema Nachfolge in Ihrem Betrieb langsam in den Fokus rückt oder Sie vielleicht schon mitten in diesem Prozess stecken - dann lassen Sie uns doch gern mal sprechen.

Ich unterstütze ich Sie gern dabei, die Risikoseite strukturiert mit in den Blick zu nehmen und helfe Ihnen auch, an dieser Stelle nichts Wichtiges zu übersehen.

Denn am Ende geht es ja nicht nur darum, einen Betrieb zu übergeben. Sondern ihn auch so aufzustellen, dass die nächste Generation mit Klarheit und mit gutem Gewissen damit starten kann, oder?

Wer im Ackerbau unterwegs ist, kennt diese besondere Lage nur zu gut: Ein großer Teil der Leistung ist längst investiert...
29/04/2026

Wer im Ackerbau unterwegs ist, kennt diese besondere Lage nur zu gut: Ein großer Teil der Leistung ist längst investiert – lange bevor feststeht, was am Ende wirklich vom Feld kommt.

Gerade jetzt im Frühjahr wird mir das immer wieder bewusst.

Die Aussaat läuft, Bestände werden geführt, Maßnahmen umgesetzt…. Es wird also schon viel auf den Weg gebracht – fachlich, organisatorisch und natürlich auch finanziell.

Und trotzdem bleibt ein großer Teil des Ergebnisses offen.

Denn ob Bodenfeuchte, Temperatur und Witterung am Ende wirklich so mitspielen, wie der Bestand es braucht, lässt sich eben nicht planen.

Es ist also schon viel investiert und vorbereitet – und dennoch hängt noch immer vieles von Faktoren ab, die niemand wirklich steuern kann.

Ich glaube, dass dieses Risiko in vielen Betrieben ganz selbstverständlich mitgetragen wird.

Vielleicht auch, weil es schon immer so war. Und weil man in der Landwirtschaft eben gewohnt ist, mit Unsicherheiten zu arbeiten.

Aber trotzdem lohnt es sich, hier einmal genauer hinzuschauen.

Denn wenn ein Ertrag am Ende deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt, dann ist das ja nicht nur ein Thema für die Ernte.

Dann geht es auch um Liquidität, um Ergebnis – und um die Frage, wie viel ein Betrieb davon eigentlich selbst auffangen kann.

Und genau da beginnt für mich gutes Risikomanagement.

Nicht bei dem Gedanken, jedes Risiko ausschalten zu wollen. Das wird nicht funktionieren.

Sondern bei der Frage: Was können wir selbst tragen – und wo wird es wirtschaftlich so relevant, dass wir genauer hinsehen und bewusst vorsorgen sollten?

Und ja, dazu gehört dann eben auch die Überlegung, wo ein Risikotransfer sinnvoll sein kann.

Ich finde, genau darin steckt ein wichtiger Gedanke für die nächsten Jahre:

Wetter- und Ertragsrisiken einfach nur hinzunehmen, wird für viele Betriebe auf Dauer nicht reichen.

Es wird mehr darum gehen, sie bewusst einzuordnen, ihre Wirkung auf den Betrieb zu verstehen und dann gute Entscheidungen daraus abzuleiten.

Wie ist Ihr Blick darauf: Wird dieses Thema in den Betrieben aus Ihrer Sicht schon aktiv mitgedacht? Und in welchen Branchen ist die Situation vielleicht ähnlich?

Adresse

Ladestrasse 5
Seddiner See
14554

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