23/11/2015
Fahranfänger aufgepasst!
Führerschein-Neulinge, egal ob mit 17 bzw. 18 Jahren oder als "Spätberufene": Die Versicherungsprämien für das erste Fahrzeug sind hoch, mangelnde Fahrpraxis und höhere Unfallzahlen in der Statistik führen zu einem "Risikozuschlag" der Versicherer. "Neulinge kommen in der Regel zunächst in die Schadenfreiheitsklasse 0. Das klingt nach wenig, bedeutet aber rund 240 % der üblichen Prämie. Immerhin gibt es einige Möglichkeiten, die Kosten zu verringern". "Angebote zu vergleichen, den richtigen Umfang des Versicherungsschutzes auszuwählen und ein bei den Versicherern günstig eingestuftes Auto zu kaufen, gehören dabei zu den Basics". Tatsächlich versüßen einige KFZ-Versicherer Absolventen von Fahrsicherheitstrainings ihr Engagement mit günstigeren Einsteiger-Prämien. Ebenfalls preiswerter kommt weg, wer sein Auto als Zweitwagen auf ein Elternteil zulässt. "Dabei ist allerdings nachteilig, dass der Fahranfänger sich nicht in günstigere eigene Schadenfreiheitsklassen fährt". "Wer später einen Wagen auf sich zulässt, fängt wieder bei 240 % an. Ebenfalls möglich ist, die Einstufung z. B. des Opas zu übernehmen, wenn dieser nicht mehr Auto fahren möchte. Allerdings kann die Einstufung nur in der Höhe übernommen werden, die der Neuling in der Zeit seit Führerscheinerwerb sich selbst hätte erfahren können". Ganz einfach, Geld zu sparen, ist es also auch bei der KFZ-Versicherung nicht.
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