23/08/2026
Stell dir vor, du baust einen Turm aus Bauklötzen. 👇
Die meisten investieren horizontal:
ETF. Immobilie. Cash. Aktien. Alles liegt nebeneinander.
Beim vertikalen Investieren stapelst du.
Du nutzt einen Vermögenswert als Sicherheit, leihst dir Geld darauf und investierst dieses Geld erneut.
Einfach erklärt:
Du hast ein Fahrrad. 🚲
Darauf leihst du dir Geld und kaufst ein Skateboard. 🛹
Darauf leihst du dir wieder Geld und kaufst einen Roller. 🛴
Am Ende besitzt du drei Dinge, obwohl du ursprünglich nur eines bezahlt hast. Ziemlich verlockend oder? 😜
Bei Investments funktioniert das ähnlich.
Du hast 100.000 € Eigenkapital und nimmst darauf beispielsweise 75.000 € Kredit auf. Jetzt arbeiten 175.000 € für dich.
Aber: Dein Geld hat sich nicht vervielfacht. Deine Schulden haben sich erhöht.
Und genau hier liegt Chance UND Risiko❗️
Solange deine Investments mehr Rendite bringen, als dich der Kredit kostet, kann der Hebel deine Eigenkapitalrendite deutlich erhöhen.
Deshalb ist Fremdkapital auch nicht grundsätzlich schlecht.
Das Problem: Der Hebel funktioniert in beide Richtungen.
Steigt der Markt, verdienst du mehr.
Fällt er, verlierst du auch mehr.
Bei Wertpapierkrediten kommt noch der Margin Call dazu. Fällt deine Sicherheit zu stark, entscheidet irgendwann die Bank, wann verkauft wird – und nicht mehr du.
Für mich ist deshalb nicht die Frage, ob man Fremdkapital nutzt.
Sondern wie viel.
Ein moderater Lombardkredit auf ein solides Depot ist etwas anderes, als mehrere Kredite aufeinanderzustapeln.
Je höher du baust, desto wichtiger ist dein Fundament.
Frag dich deshalb:
Was passiert mit meinem Vermögen, wenn der Markt morgen 40 % fällt?
Wenn dir die Antwort nicht gefällt, ist dein Hebel wahrscheinlich zu groß. 😉
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⚠️ Keine Anlageberatung. Kreditfinanzierte Investments erhöhen Chancen und Risiken deultich
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