30/07/2026
Wenn jemand im Team richtig gute Arbeit macht, möchte man das honorieren. Der erste Gedanke ist meistens die Gehaltserhöhung.
Nur leider wirkt sie oft weniger, als man hofft.
Denn von beispielsweise 100 Euro mehr brutto landet nach Steuern und Sozialabgaben häufig nur rund die Hälfte auf dem Konto. Für den Aufwand, den eine Gehaltsrunde bedeutet, kommt beim Mitarbeiter also erschreckend wenig an.
Es gibt einen Weg, der für beide Seiten mehr herausholt: die betriebliche Altersvorsorge, kurz bAV. Dabei fließt ein Teil des Gehalts direkt aus dem Brutto in eine Betriebsrente, also bevor Steuern und Abgaben abgezogen werden. Aus demselben Betrag wird so spürbar mehr Vorsorge, als nach einer klassischen Gehaltserhöhung übrig bliebe.
Für dich als Arbeitgeber ist das gleich doppelt schön. Auch du sparst auf diesen Betrag Sozialabgaben, und einen Teil davon gibst du als Zuschuss weiter (seit 2022 mindestens 15 Prozent). Vor allem aber zeigst du echte Wertschätzung, die über den nächsten Gehaltszettel hinaus spürbar bleibt.
Eine Gehaltserhöhung ist im Januar schön und im Alltag schnell selbstverständlich. Eine gut gemachte Betriebsrente hingegen begleitet deine Leute bis in den Ruhestand. Und wer sich langfristig gut aufgehoben fühlt, bleibt am Ende meistens gern.