21/08/2026
„Ich bin im DAV – also bin ich doch gegen Unfälle versichert.“
Jein. 👀
Die Versicherung über die DAV-Mitgliedschaft ist für Bergsteiger extrem sinnvoll – insbesondere, wenn es um Such-, Bergungs- und Rettungskosten geht.
Aber sie ist nicht dasselbe wie eine private Unfallversicherung.
Der entscheidende Unterschied:
🚁 Bergrettung:
Du verunglückst und musst gesucht, geborgen oder gerettet werden.
💰 Invalidität:
Du überlebst den Unfall, behältst aber eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung.
Eine private Unfallversicherung kann für diesen Fall eine vertraglich vereinbarte Invaliditätsleistung zahlen – je nach Invaliditätsgrad, Versicherungssumme und Progression.
Und genau deshalb würde ich die beiden Absicherungen nicht gegeneinander ausspielen:
DAV-Mitgliedschaft + private Unfallversicherung können sich sinnvoll ergänzen.
Übrigens: Die Frage, welche Bergsportarten du betreibst, ist vor allem bei der Berufsunfähigkeitsversicherung relevant. Bei der Unfallversicherung ist für die Risikoeinstufung grundsätzlich etwas anderes entscheidend – insbesondere, ob der Sport als Hobby oder professionell betrieben wird.
🏔️ Kennst du eigentlich die Unterschiede zwischen deiner DAV-Versicherung, deiner Unfallversicherung und deiner BU?