01/03/2019
Was unterscheidet Pflegetagegeldversicherung von einer Pflegerentenversicherung?
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Pflegebedürftigkeit kann für jeden zu einer finanziellen Herausforderung werden.
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Daher bringt es Vorteile mit sich, privat für den Fall der Fälle vorzusorgen.
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Zu den privaten Zusatzversicherungen im Pflegebereich zählen die Pflegetagegeldversicherung und Pflegerentenversicherungen.
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Die Pflegetagegeldversicherung ist eine reine Risikoversicherung, während die Pflegerentenversicherung eine kapitalbildende Rentenversicherung darstellt.
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Das bedeutet, wenn keine Pflegebedürftigkeit eintritt, fließen auch keine Leistungen aus der Pflegetagegeldversicherung.
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Abgesichert wird ein Tagessatz für Pflegegeld.
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Die Pflegerentenversicherung zahlt bei Pflegebedürftigkeit eine monatliche garantierte Rente oder leistet eine Einmalzahlung.
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Vergleicht man die Beitragszahlungen beider Versicherungen, liegen die Ausgaben für die Pflegerentenversicherung deutlich höher, da dort Kapital angesammelt und verzinslich angelegt wird.
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Welche Vor- und Nachteile hat eine Pflegetagegeldversicherung?
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Der Beitrag für die Pflegetagegeldversicherung orientiert sich am Einstiegsalter des zu versichernden, sowie seinen Vorerkrankungen. Natürlich spielt auch die Höhe der gewünschten Absicherung eine entscheidende Rolle.
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Die Leistung wird unabhängig von den tatsächlichen anfallenden Pflegekosten im Pflegefall erbracht und einmal im Monat ausgezahlt.
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Sie können frei über den Tagessatz verfügen.
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So kann die Pflege auch durch Familienangehörige, Nachbarn oder Freunde erfolgen.
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Da es sich um eine Risikoversicherung ohne Sparanteil handelt, sind die Beiträge für diese Versicherung vergleichsweise gering.
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Zu unterscheiden sind Tarife, die alle Pflegegrade einschließen oder die Zahlungen erst ab einem bestimmten Pflegegrad erfolgen.
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Dies können Sie beim Abschluss der Pflegetagegeldversicherung bei den meisten Anbietern selbst entscheiden.
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Allerdings hängt davon auch maßgeblich Ihr Monatsbeitrag ab.
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Wo liegen Nutzen und Defizite der Pflegerentenversicherung?
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Auch die Pflegerente hängt vom Pflegegrad und Versicherungstarif ab.
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Sie wird lebenslang ausgezahlt.
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Das Geld kann beliebig verwendet werden, es sind keine Nachweise über Pflegekosten und Pflegeleistungen notwendig.
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Die Beiträge bleiben während der Versicherungsdauer konstant.
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Sollte die Versicherung gekündigt werden, wird nur der Rückkaufswert an den Versicherten ausgeschüttet.
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Sie können die Pflegerentenvorsorge im Notfall beitragsfrei stellen, was jedoch die Rentenauszahlung vermindert.
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Wie hoch der Beitrag ausfällt, hängt von der Höhe der gewünschten Rente, dem Eintrittsalter des Versicherten und seinem gesundheitlichen Risiko ab.
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Die Versicherer leisten entsprechend des Pflegegrads, die volle Rente erhalten Versicherte in der Regel erst ab Pflegegrad 5.
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Es existieren auch Tarife, die eine Pflegerente mit einer Altersrente ab dem 85. Lebensjahr kombinieren. Die kalkulierten Überschüsse der Versicherung sind jedoch nicht garantiert.
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Fazit: Welche Absicherung ist besser geeignet?
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Bei beiden Versicherungen kommt es nicht darauf an, ob Sie zu Hause oder im Pflegeheim versorgt werden.
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Welche Absicherung die bessere ist, muss individuell geprüft werden.
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Dennoch empfehlen wir die Pflegetagegeldversicherung zu bevorzugen.
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Dafür spricht das Preis- Leistungsverhältnis.
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Eine Pflegerentenversicherung kostet bedeutend mehr.
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Teuer ist diese Versicherung deshalb, weil hier Risikoabsicherung und Sparvorgang vermischt werden.
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Die Beiträge einer Pflegerente bleiben nur scheinbar immer gleich.
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Als Versicherungsnehmer bemerken Sie nicht, wenn innerhalb der Beitragsrate der Sparanteil zugunsten der Risikokosten reduziert wird.
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Was sie durch den separaten Risikoschutz beim Pflegetagegeld an Beiträgen einsparen, können Sie besser in einen privaten Sparvertrag investieren.
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Dieser ist zumeist wesentlich kostengünstiger und flexibler für jüngere wie ältere Antragsteller.
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