20/08/2026
Du sparst für dein Kind? Gut. Aber auch sinnvoll?
Irgendwann fängt jeder an. Konto eröffnet, Dauerauftrag eingerichtet, 25 €, 50 €, 100 € im Monat. Oma legt zum Geburtstag was drauf.
Und ehrlich gesagt geht es dabei nie ums Geld.
Es geht um den Führerschein. Um das Studium, für das sich dein Kind entscheiden darf, statt für den Job, der schneller zahlt. Um die erste eigene Wohnung, ohne bei dir anrufen zu müssen.
Das Größte aber liegt viel weiter hinten: eine Rente, über die dein Kind sich nie Sorgen machen muss.
Daran denkt mit einem Neugeborenen im Arm niemand. Verständlich. Nur ist genau das der Moment, in dem es am meisten bringt.
Denn Zeit ist der eine Faktor, den man später mit keinem Geld der Welt nachkaufen kann. Ein 40-Jähriger kann seine Rate verdreifachen und holt trotzdem nicht auf, was ein Kind allein durch den frühen Start hat.
Und genau die verschenkt das Sparbuch.
Bei 100 € im Monat stehen dort nach 67 Jahren exakt 80.400 €. Genau das, was eingezahlt wurde.
Bei derselben Rate am Kapitalmarkt: rechnerisch 647.800 €.
Und dazu musst du nicht 67 Jahre lang zahlen.
Du legst den Grundstein. Die ersten Jahre übernimmst du – danach steigt dein Kind selbst ein, wenn es eigenes Geld verdient.
Was es dann übernimmt, ist kein Konto mit ein paar tausend Euro drauf. Es ist ein laufender Vertrag mit 18 Jahren Vorsprung. Kein 20-Jähriger fängt so an, egal wie viel er verdient.
Genau das ist der Teil, den man später nicht mehr nachholen kann.
Du zahlst nicht mehr als vorher. Du legst es nur dorthin, wo es weiterarbeitet, wenn du längst aufgehört hast.