Ascunia Trading

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Ascunia Trading Auf unserer Facebook-Seite finden Sie Know How zur Entwicklung, Optimierung und Evaluierung von Handelsstrategien.

Algorithmische Handelssysteme für Aktien + Futures • Fertig entwickelt + automatische Orderaufgabe • Einrichtung der kompletten Trading-Infrastruktur • Entwicklung + Handel mit Investox • Persönliche Begleitung vom Paper-Trading bis zum Live-Einsatz Hier gibt es Infos zur technische Wertpapieranalyse, zum stimmiges Money- und Risikomanagement und zum automatischen Trading mit professioneller Software. Marktbreite-Daten für den deutschen Aktienmarkt veröffentlichen wir hier regelmäßig.

Ich habe alles richtig gemacht. Und was mache ich jetzt?“Nehmen wir an, eine Handelsstrategie besitzt einen belastbaren ...
29/09/2026

Ich habe alles richtig gemacht. Und was mache ich jetzt?“

Nehmen wir an, eine Handelsstrategie besitzt einen belastbaren positiven Erwartungswert.

Der Trader setzt sie konsequent um. Keine ausgelassenen Signale, keine spontanen Zusatztrades, keine verschobenen Stops. Sein Trading-Journal bestätigt: Die Regeln wurden eingehalten.

Und trotzdem verliert die Strategie seit Monaten.

Was nun?

Auch eine gute Strategie kann längere Verlustphasen und erhebliche Drawdowns durchlaufen. Dann stellen sich andere Fragen:

Ist der Drawdown noch im erwartbaren Rahmen? Hat sich möglicherweise etwas strukturell verändert? Ist das Risiko noch angemessen? Wann sollte es reduziert – und später wieder erhöht – werden? Oder liegt vielleicht eine technische oder operative Abweichung vor?

Das Tracking von Trades und Ausführungen allein beantwortet diese Fragen nicht.

Für mich gehören deshalb drei Ebenen zusammen:

1. Strategiequalität: Hat die Strategie einen belastbaren positiven Erwartungswert?

2. Ausführungsqualität: Wird sie korrekt umgesetzt und zuverlässig dokumentiert?

3. Betriebsqualität: Wird der Handelsprozess professionell überwacht, werden Entwicklungen und Abweichungen richtig eingeordnet und wird das Risiko entsprechend gesteuert?

Ein Trader kann auf Ebene 1 und 2 vieles richtig machen – und trotzdem an Ebene 3 scheitern.

Eine profitable Strategie ist noch kein profitabler Handelsbetrieb.

Wie seht ihr das? Wird diese dritte Ebene ausreichend berücksichtigt?

Wie viel kann ein Trading-Journal eigentlich über die Qualität des eigenen Tradings verraten?Elektronische Trading-Journ...
22/09/2026

Wie viel kann ein Trading-Journal eigentlich über die Qualität des eigenen Tradings verraten?

Elektronische Trading-Journale werden immer leistungsfähiger. Trades können automatisch importiert, ausgewertet und nach Setups, Uhrzeiten oder Instrumenten analysiert werden.

Eine interessante Entwicklung.

Gleichzeitig bleibt für mich eine grundsätzliche Frage:

Was können wir aus den Ergebnissen einzelner Trades tatsächlich lernen?

Denn im Trading kann eine falsche Entscheidung zu einem Gewinn führen – und eine richtige Entscheidung zu einem Verlust.

Ein Gewinntrade bestätigt also nicht automatisch die Entscheidung dahinter. Und ein Verlusttrade widerlegt sie nicht.

Für mich beginnt die Analyse deshalb einen Schritt früher:

Hat die zugrunde liegende Strategie überhaupt einen belastbaren positiven Erwartungswert?

Erst wenn klar ist, was unter welchen Bedingungen gehandelt werden sollte, lässt sich sinnvoll untersuchen, ob der Trader genau das auch umgesetzt hat.

Dann kann ein Trading-Journal sehr wertvoll sein: Es kann Abweichungen, veränderte Positionsgrößen, ausgelassene oder zusätzliche Trades oder Veränderungen bei Stops sichtbar machen.

Ohne den Bezug zur Strategie können wir dagegen immer detaillierter analysieren, was passiert ist – ohne unbedingt zu wissen, ob die Entscheidung dahinter richtig oder falsch war.

Vielleicht werden moderne Trading-Journale genau diese Lücke künftig schließen.

Wie seht ihr das?

Reicht die Analyse der tatsächlich gehandelten Trades für echten Erkenntnisgewinn?

Oder müsste ein Trading-Journal dafür eigentlich auch die zugrunde liegende Strategie – also das Soll – kennen?

Im Leistungssport liegt der Höhepunkt einer Karriere häufig in jungen Jahren. Beim Trading kann es genau umgekehrt sein....
15/09/2026

Im Leistungssport liegt der Höhepunkt einer Karriere häufig in jungen Jahren. Beim Trading kann es genau umgekehrt sein.

Die Parallelen sind offensichtlich: Wer sehr gut werden möchte, braucht Disziplin, Training, Ausdauer und die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Doch an einem Punkt endet der Vergleich.

Ein Leistungssportler erreicht seinen körperlichen Leistungshöhepunkt meist relativ jung. Ein Trader kann dagegen mit zunehmender Erfahrung immer besser werden.

Denn an den Finanzmärkten ist Erfahrung selbst ein Teil der Leistungsfähigkeit.

Wer über viele Jahre handelt, erlebt euphorische Märkte und heftige Einbrüche, Drawdowns, außergewöhnliche Ereignisse – und die eigenen Reaktionen darauf: Zweifel, Fehlentscheidungen und psychologische Belastung.

Natürlich macht die Anzahl der Jahre allein noch niemanden zu einem guten Trader. Entscheidend ist, daraus zu lernen.

Mit der Zeit entwickelt sich die Fähigkeit, Situationen besser einzuordnen, Risiken realistischer einzuschätzen und auch unter Unsicherheit vernünftige Entscheidungen zu treffen.

Ich sehe dabei eine Parallele zu Handelssystemen: Eine lange Historie schafft Vertrauen in ihre Robustheit. Ein außergewöhnlich gutes Jahr dagegen sagt wenig darüber aus, wie sich ein System langfristig unter unterschiedlichen Bedingungen bewährt.

Bei Tradern ist es ähnlich.

Und vielleicht gilt das weit über das Trading hinaus. Neue Technologien und Künstliche Intelligenz eröffnen enorme Möglichkeiten. Erfahrungswissen wird dadurch aber nicht wertlos.

Besonders wertvoll ist die Kombination: Erfahrung aus vielen Jahren – verbunden mit der Bereitschaft, immer wieder Neues zu lernen.

Wie erleben Sie das in Ihrem Beruf? Wird Erfahrung mit zunehmenden Berufsjahren wertvoller?

🚦 Die Fahrschule für Algo-TraderSo heißt bei Ascunia die neue Ausbildung zum Algo-Trader.Warum Fahrschule?Weil es beim a...
08/09/2026

🚦 Die Fahrschule für Algo-Trader

So heißt bei Ascunia die neue Ausbildung zum Algo-Trader.

Warum Fahrschule?

Weil es beim algorithmischen Trading nicht nur um die Handelsstrategie geht. Entscheidend ist auch, ein komplettes Handelssystem im praktischen Alltag sicher zu bedienen, zu überwachen und verantwortungsvoll einzusetzen.

Genau hier setzt die Ausbildung an:

Sie erhalten ein fertig entwickeltes algorithmisches Handelssystem mit automatischer Orderaufgabe, das ich selbst seit vielen Jahren erfolgreich live trade.

Die komplette technische Umgebung wird handelsfertig für Sie eingerichtet – vom Server über Investox und die Broker-Anbindung bis hin zur automatischen Orderaufgabe.

Anschließend lernen Sie Schritt für Schritt, das System sicher und selbstständig anzuwenden und zu betreiben:

• Monitoring und Kontrolle
• Erkennen von Abweichungen und der richtige Umgang damit
• Umgang mit Drawdowns
• Risiko- und Sicherheitsmanagement
• technische Abläufe im laufenden Betrieb
• Papertrading und Vorbereitung auf den Echtgeldstart

Begleitet wird die persönliche Einzelausbildung durch die Ascunia Academy mit Videos, Checklisten und weiteren Lernmaterialien.

Denn wie beim Autofahren gilt auch beim algorithmischen Trading:

Technik kann vieles automatisieren.
Die Verantwortung bleibt beim Menschen am Steuer.

Noch bis zum 30. September 2026 gilt für die Ausbildung der Einführungspreis.

➡️ Mehr zur Ausbildung:

https://www.boerse-und-finanzen.de/algotrader-ausbildung.html

Sie werden mit der besten Handelsstrategie der Welt scheitern – wenn Ihr Kapital nicht reicht.Ein niedriger Kapitalbedar...
01/09/2026

Sie werden mit der besten Handelsstrategie der Welt scheitern – wenn Ihr Kapital nicht reicht.

Ein niedriger Kapitalbedarf ist bei einem Trading-Angebot nicht automatisch ein Vorteil.

Entscheidend ist nicht, mit welchem Kontostand sich eine Position technisch eröffnen lässt. Entscheidend ist, ob das vorhandene Kapital auch normale Verlustserien und Drawdowns mit ausreichender Sicherheitsreserve verkraften kann.

Denn selbst eine sehr gute und langfristig profitable Handelsstrategie durchläuft Verlustphasen. Ist das Konto zu klein, können normale Drawdowns dazu führen, dass das Trading beendet werden muss, bevor sich der langfristige Vorteil der Strategie überhaupt auswirken kann.

Marginanforderungen oder die technisch mögliche kleinste Kontogröße sind deshalb kein ausreichender Maßstab für professionelles Risikomanagement.

Auch das Positionsgrößenmanagement sollte man sich genau ansehen. Besonders kritisch sind Ansätze, bei denen Positionen nach Verlusten vergrößert werden, um vorherige Verluste mit einem späteren Gewinn wieder auszugleichen.

Solche Martingale-Ansätze können lange Zeit sehr gleichmäßige Ergebnisse zeigen. Eine ungünstige Verlustserie kann das Risiko jedoch erheblich ansteigen lassen.

Eine interessante Prüffrage lautet deshalb:

Wie würde die Handelsstrategie bei gleichbleibender Positionsgröße abschneiden?

Erst wenn Handelslogik und Positionsgrößenmanagement getrennt betrachtet werden, lässt sich beurteilen, woher die gezeigte Performance tatsächlich kommt.

Nicht jedes Trading-Angebot ist unseriös.Aber natürlich ist auch nicht jedes seriös.Genau deshalb finde ich pauschale Wa...
25/08/2026

Nicht jedes Trading-Angebot ist unseriös.
Aber natürlich ist auch nicht jedes seriös.

Genau deshalb finde ich pauschale Warnungen schwierig.

Denn unter dem Begriff „Trading-Angebot“ wird heute sehr vieles zusammengefasst:

Social-Media-Coachings, Signalgruppen, Videokurse, Broker-Angebote, Expert Advisors, Trading-Ausbildungen, Handelssoftware — und auch professionell entwickelte algorithmische Handelssysteme.

Das sind völlig unterschiedliche Dinge.

Ein einzelnes Merkmal sagt dabei noch wenig aus.

Ein höherer Preis ist nicht automatisch unseriös.
Gute Kundenbewertungen sind nicht automatisch verdächtig.
Ein kostenloses Beratungsgespräch ist kein Warnsignal.
Und Risikohinweise sprechen aus meiner Sicht eher für Transparenz als dagegen.

Entscheidend ist das Gesamtbild.

Wer steht hinter dem Angebot?
Gibt es eine Webseite, ein Impressum und klare Kontaktinformationen?
Welche Erfahrung und Qualifikation bringt der Anbieter mit?
Ist der Leistungsumfang konkret nachvollziehbar?
Welche Märkte, Instrumente und Broker werden genutzt?
Werden Risiken offen benannt?
Gibt es unrealistische Gewinnversprechen oder Verkaufsdruck?

Gerade weil Trading riskant und erklärungsbedürftig ist, braucht es keine pauschale Angstkommunikation, sondern klare Prüfkriterien.

Dazu habe ich einen ausführlichen Artikel geschrieben:

Woran erkennt man seriöse Trading-Angebote?

https://www.boerse-und-finanzen.de/serioese-trading-angebote-erkennen.html

Ein differenzierter Prüfrahmen für Anleger, Investoren und Trader: Welche Kriterien helfen, seriöse Trading-Angebote von unrealistischen Versprechen und aggressivem Marketing zu unterscheiden?

Ein langer Backtest macht noch keine gute Einstellung für den Live-Handel.Ein professionell entwickeltes Handelssystem s...
18/08/2026

Ein langer Backtest macht noch keine gute Einstellung für den Live-Handel.

Ein professionell entwickeltes Handelssystem sollte über möglichst lange historische Zeiträume getestet werden – einschließlich unterschiedlicher Marktphasen, Bullen- und Bärenmärkten sowie Crashs.

Das Ziel: zu prüfen, ob die zugrunde liegende Handelslogik langfristig robust und tragfähig ist.

Beim Live-Handel stellt sich jedoch eine andere Frage:

Welche Einstellungen passen zum aktuellen Marktverhalten und sind gleichzeitig stabil?

Bei meinen 60-Minuten-Futures-Handelssystemen hat sich dafür ein Zeitraum über die letzten fünf bis sechs Futures-Kontrakte – etwa 1 bis 1,5 Jahre – bewährt.

Wie lang dieser Zeitraum sinnvollerweise sein sollte, hängt allerdings von der Systemlogik und der Basiskomprimierung ab. Je größer die Basiskomprimierung, desto weniger Candles stehen innerhalb eines bestimmten Zeitraums zur Verfügung – entsprechend länger sollte die betrachtete Historie sein.

Die Stabilität der gewählten Einstellung beurteile ich dabei nicht über einen weiteren jahrzehntelangen Backtest.

Ich prüfe vielmehr, wie viele der für das Handelssystem möglichen Einstellungen im betrachteten Zeitraum profitabel gearbeitet hätten. Bei meinen Systemen sind das üblicherweise mehr als 90 Prozent.

Der entscheidende Unterschied:

Systementwicklung: Lange historische Backtests zeigen, ob die Handelslogik unter sehr unterschiedlichen Marktbedingungen grundsätzlich tragfähig ist.

Live-Trading: Ein aktuellerer Zeitraum dient dazu, das bereits entwickelte Handelssystem auf das gegenwärtige Marktverhalten einzustellen. Die Stabilität wird über die Robustheit des Parameterraums beurteilt.

Wer beides miteinander verwechselt, kann bei der Bewertung eines Handelssystems zu falschen Schlussfolgerungen kommen.

Systementwicklung und Live-Trading sind zwei unterschiedliche Aufgaben – und brauchen deshalb auch unterschiedliche Methoden der Beurteilung.

„Ich weiß schon, wie das geht.“„Jetzt weiß ich selbst, wie das geht.“Zwei Sätze, die beim Einsatz eines fertigen Handels...
11/08/2026

„Ich weiß schon, wie das geht.“
„Jetzt weiß ich selbst, wie das geht.“
Zwei Sätze, die beim Einsatz eines fertigen Handelssystems zum Problem werden können.
Es gibt dabei zwei sehr unterschiedliche Risikotypen.

Der erfahrene Anwender

Er hat bereits lange mit Tradingsoftware gearbeitet oder selbst versucht, Handelssysteme zu entwickeln.
Er kennt Backtests, Neuoptimierungen und Robustheitstests.
Das ist grundsätzlich ein Vorteil. Es kann aber auch dazu führen, dass er seine bisherigen Vorgehensweisen automatisch auf ein neues Handelssystem überträgt.

Dabei ist nicht entscheidend, ob jemand Backtests oder Optimierungen kennt.
Die entscheidende Frage lautet:
Passt die bisherige Methodik überhaupt zu diesem konkreten Handelssystem?

Das größte Risiko des erfahrenen Anwenders entsteht deshalb häufig schon am Anfang:

„Ich weiß schon, wie das geht.“

Der Einsteiger

Er bringt weniger eigene Routinen mit und hält sich zunächst genau an die Regeln.
Gerade deshalb können Einsteiger mit einem professionell entwickelten Handelssystem anfangs sehr erfolgreich sein.
Das Risiko entsteht häufig erst später.
Mit zunehmender Erfahrung und guten Ergebnissen wächst das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Regeln werden großzügiger ausgelegt, eigene Entscheidungen kommen hinzu und bewährte Vorgehensweisen werden nicht mehr ganz so konsequent umgesetzt.

Dabei kann leicht übersehen werden, dass der bisherige Erfolg möglicherweise gerade deshalb entstanden ist, weil die Regeln konsequent eingehalten wurden.

Das größte Risiko des zunächst erfolgreichen Einsteigers lautet deshalb:

„Jetzt weiß ich selbst, wie das geht.“

Zwei unterschiedliche Ausgangssituationen. Zwei unterschiedliche Zeitpunkte.

Aber möglicherweise dasselbe Ergebnis:

Der Trader entfernt sich zunehmend von der ursprünglich vorgesehenen und geprüften Vorgehensweise.

Professioneller Umgang mit einem Handelssystem bedeutet Regeln zu verstehen und dann sorgfältig zu entscheiden, ob man von ihnen abweicht.

Manche Ideen brauchen Jahre, bis man sie guten Gewissens verwerfen kann.Es gibt Indikatoren, die werden seit vielen Jahr...
04/08/2026

Manche Ideen brauchen Jahre, bis man sie guten Gewissens verwerfen kann.

Es gibt Indikatoren, die werden seit vielen Jahren in der Fachliteratur hoch gelobt.

Einer davon stand auch auf meiner Prüfliste. Nicht erst seit gestern – sondern über viele Jahre.

Das Problem war nur: Er war aufwendig zu programmieren.

Vor einigen Tagen las ich wieder viel Lob über ihn.

Mit Unterstützung moderner KI war der Indikator schnell programmiert. Jetzt konnte ich ihn endlich so testen, wie ich jeden Baustein meiner Handelssysteme prüfe.

Die ersten Ergebnisse sahen vielversprechend aus.

Dann fielen mir immer wieder extreme Ausreißer auf.

Also begann die eigentliche Arbeit.

Ich habe die Berechnung analysiert, verschiedene Varianten und Workarounds getestet und versucht, die Ursache zu beseitigen. Doch das Grundproblem blieb bestehen.

Damit war die Entscheidung gefallen.

Der Indikator wandert von meiner Prüfliste direkt zu den Akten.

Nicht weil er grundsätzlich schlecht ist.

Sondern weil er meinem Qualitätsanspruch an robuste Handelssysteme nicht genügt.

Für mich gehört genau das zur professionellen Systementwicklung.

Nicht jede viel gelobte Idee wird übernommen. Und manchmal besteht echter Fortschritt gerade darin, etwas konsequent wieder auszusortieren.

Qualität zeigt sich nicht daran, wie viele Ideen man einsetzt – sondern wie konsequent man ungeeignete Ideen verwirft.

Eine beeindruckende Kapitalkurve beweist noch keine gute Handelsstrategie.Viele Backtests sehen auf den ersten Blick her...
28/07/2026

Eine beeindruckende Kapitalkurve beweist noch keine gute Handelsstrategie.

Viele Backtests sehen auf den ersten Blick hervorragend aus.

Die entscheidende Frage lautet jedoch:

Wie viel davon stammt wirklich aus der Handelsstrategie – und wie viel aus einem geschickten Positionsgrößenmanagement?

Genau deshalb entwickle ich meine Futures-Handelssysteme grundsätzlich mit der kleinsten möglichen Kontraktzahl.

Systeme ohne Positionsaufstockung werden mit einem Kontrakt entwickelt und getestet. Systeme mit einer regelbasierten Positionsaufstockung im Gewinnfall mit zwei Kontrakten.

Warum?

Weil nur so sichtbar wird, ob die Handelsstrategie selbst wirklich trägt.

Wird bereits im Backtest mit variablen oder steigenden Kontraktzahlen gearbeitet, kann ein geschicktes Positionsgrößenmanagement Schwächen der eigentlichen Strategie verdecken. Die Kapitalkurve sieht dann oft besser aus, als es die Qualität der Handelslogik rechtfertigt.

Deshalb trenne ich diese beiden Dinge ganz bewusst.

Zuerst muss die Handelsstrategie ihre Qualität mit der kleinsten möglichen Kontraktzahl unter Beweis stellen.

Erst danach entscheidet jeder Trader selbst, mit welcher Positionsgröße er entsprechend seiner Kontogröße und seiner persönlichen Risikobereitschaft handeln möchte. Natürlich kann darauf bei Bedarf zusätzlich ein eigenes Positionsgrößenmanagement aufgebaut werden.

Ein gutes Positionsgrößenmanagement kann eine gute Handelsstrategie sinnvoll ergänzen. Es sollte aber niemals deren Schwächen verdecken.

Adresse

Unter Den Ulmen 56a
Neuenhagen Bei Berlin
15366

Öffnungszeiten

Montag 10:30 - 17:00
Dienstag 10:30 - 17:00
Mittwoch 10:30 - 14:00
Donnerstag 10:30 - 17:00
Freitag 10:30 - 14:00

Telefon

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