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FAKTOORA MACHT E-RECHNUNG EINFACH UND UNKOMPLIZIERT. Erstellen Sie Rechnungen direkt im ZUGFeRD-Format oder wandeln Sie bestehende Rechnungen um. Sie profitieren von der Anbindung externer Services und unseren Kooperationen mit kompetenten Partnern.

Der deutsche E-Rechnungs-Fahrplan: Wann trifft es wen?Das Wachstumschancengesetz macht die E-Rechnung im B2B-Bereich zur...
22/05/2026

Der deutsche E-Rechnungs-Fahrplan: Wann trifft es wen?

Das Wachstumschancengesetz macht die E-Rechnung im B2B-Bereich zur Pflicht. Aber nicht alles passiert sofort. Hier ist die Timeline:

Seit 01.01.2025: Jedes deutsche B2B-Unternehmen muss in der Lage sein, E-Rechnungen zu empfangen.
Ab 01.01.2027: Unternehmen mit > 800.000 € Vorjahresumsatz müssen E-Rechnungen im B2B-Bereich versenden.
Ab 01.01.2028: Die Sendepflicht gilt für alle Unternehmen (auch Kleinunternehmen).

Nutzen Sie die Zeit zwischen 2026 und 2027 nicht zum Ausruhen, sondern zum Testen!

OZG-RE: Eine Plattform für E-Rechnungen an den BundSeit dem 19. September 2025 ist die OZG-RE die einheitliche Eingangsp...
04/05/2026

OZG-RE: Eine Plattform für E-Rechnungen an den Bund
Seit dem 19. September 2025 ist die OZG-RE die einheitliche Eingangsplattform für E-Rechnungen an die Bundesverwaltung. Die frühere ZRE wurde zum 31.12.2025 abgeschaltet die alte Unterscheidung zwischen beiden Portalen entfällt damit.
Über die OZG-RE erreichen Sie:

die unmittelbare Bundesverwaltung (Ministerien, oberste Behörden, Verfassungsorgane) Nutzung verpflichtend
angeschlossene Einrichtungen der mittelbaren Bundesverwaltung
kooperierende Bundesländer: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern (Bayern folgt)

Wichtig: Andere Bundesländer betreiben eigene Portale. Maßgeblich ist immer die Leitweg-ID des Auftraggebers. Die Registrierung auf der OZG-RE ist kostenfrei; alternativ funktioniert der Zugang über das ELSTER-Unternehmenskonto.

Klar, hier die aktualisierte Version:🇩🇪 Rechnung an deutsche Behörden? Ohne Leitweg-ID geht nichts!Wer an den deutschen ...
27/04/2026

Klar, hier die aktualisierte Version:

🇩🇪 Rechnung an deutsche Behörden? Ohne Leitweg-ID geht nichts!
Wer an den deutschen Staat liefert (B2G), stolpert oft über ein kryptisches Feld: Die Leitweg-ID.
Da Deutschland föderal organisiert ist und verschiedene Plattformen genutzt werden, dient die Leitweg-ID als „Routingadresse".
Sie stellt sicher, dass die Rechnung im Wust der Behörden genau beim richtigen Sachbearbeiter bzw. der richtigen Dienststelle ankommt.

💡 Pro-Tipp: Die Leitweg-ID muss zwingend in der XML-Datei (XRechnung) im Feld BT-10 „Buyer Reference" stehen. Fehlt sie oder ist sie falsch, wird die Rechnung in der Regel automatisch abgelehnt.
⚠️ Wichtig: Die Leitweg-ID kann nicht selbst „erfunden" werden sie wird vom öffentlichen Auftraggeber bei der Bestellung mitgeteilt. Falls nicht: einfach beim Sachbearbeiter nachfragen.

🇩🇰 Dänemark macht ernst bei der digitalen BuchführungMit dem Bookkeeping Act (Bogføringsloven) gelten in Dänemark streng...
20/04/2026

🇩🇰 Dänemark macht ernst bei der digitalen Buchführung

Mit dem Bookkeeping Act (Bogføringsloven) gelten in Dänemark strenge Anforderungen an Buchhaltungssoftware schrittweise seit 2024...

Was das System können muss:

1. E-Rechnungen senden und empfangen (OIOUBL oder Peppol BIS)
2. Auf Anfrage eine SAF-T-Datei für die Steuerbehörden erzeugen
3. Einmal gebuchte Transaktionen dürfen nicht mehr verändert werden
4. Automatische wöchentliche Backups auf einem Server in der EU/EEA

Unternehmen haben zwei Wege zur Compliance: Entweder sie nutzen ein bei der dänischen Wirtschaftsbehörde registriertes Standardsystem, dann liegt die Verantwortung beim Anbieter. Oder sie nutzen ein Custom-System (z. B. SAP), dann müssen sie selbst nachweisen, dass alle Anforderungen erfüllt sind.

🇩🇰 Dänemark macht ernst: Digitale Buchführung wird PflichtWährend andere Länder noch über E-Rechnungen diskutieren, regu...
13/04/2026

🇩🇰 Dänemark macht ernst: Digitale Buchführung wird Pflicht
Während andere Länder noch über E-Rechnungen diskutieren, reguliert Dänemark bereits die gesamte Buchhaltungssoftware.
Mit dem Bogføringsloven (Buchführungsgesetz) gelten gestaffelt seit 2024 strenge Anforderungen an Buchhaltungssysteme – ab 2026 trifft es auch kleinere Unternehmen ab 300.000 DKK Jahresumsatz.
Was das System können muss:
✅ E-Rechnungen senden und empfangen (OIOUBL oder Peppol BIS)
✅ Auf Anfrage eine SAF-T-Datei für die Steuerbehörden generieren
✅ Automatisches Backup bei einem Drittanbieter im EU/EWR-Raum
✅ Gebuchte Transaktionen dürfen nicht mehr verändert werden – nur Stornobuchungen sind erlaubt
Unternehmen haben dabei zwei Wege: Entweder sie nutzen ein registriertes Standardsystem von der offiziellen Liste – dann liegt die Verantwortung beim Anbieter. Oder sie nutzen ein eigenes System (z.B. SAP) – dann müssen sie selbst nachweisen, dass es die Anforderungen erfüllt.
Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 1,5 Mio. DKK (~200.000 €).
Ein spannender Blick in die Zukunft der Compliance: Es geht nicht mehr nur um die Rechnung, sondern um das ganze System dahinter.
Nutzen Sie in Dänemark schon ein konformes System?

Der Brüssel-Effekt im E-Invoicing, wie weit reicht der EU-Standard wirklich?Der europäische E-Invoicing-Standard EN 1693...
07/04/2026

Der Brüssel-Effekt im E-Invoicing, wie weit reicht der EU-Standard wirklich?

Der europäische E-Invoicing-Standard EN 16931 hat globale Strahlkraft entwickelt, aber nicht weil die EU ihn aktiv exportiert, sondern weil das Netzwerk dahinter überzeugt.

Wer nutzt Peppol heute außerhalb Europas?

🇯🇵 Japan hat 2022 OpenPeppol beigetreten und nutzt JP PINT einen nationalen Standard, der auf EN 16931 und Peppol BIS aufbaut. Angetrieben wurde das von einer lokalen privaten Initiative (EIPA), nicht von der EU.

🇸🇬 Singapur & 🇦🇺 Australien & 🇳🇿 Neuseeland nutzen Peppol-basierte Systeme, die EN 16931-kompatibel sind – unabhängig vom EU-Neuseeland-Freihandelsabkommen, das lediglich E-Invoicing allgemein fördert.

🇺🇸 USA: Peppol wurde 2019 eingeführt, die Adoption blieb bisher begrenzt aufgrund fragmentierter Staatsgesetze und fehlender Interoperabilität.

Was man realistisch einordnen sollte:

EN 16931 ist ein globaler Referenzpunkt, kein Weltstandard. Indien, Saudi-Arabien, China und viele andere Märkte verfolgen eigene Ansätze. Selbst innerhalb Europas sorgen länderspezifische Anpassungen (CIUS) für erhebliche Komplexität.

Wer auf EN 16931 setzt, ist für viele wichtige Märkte gut aufgestellt, aber nicht automatisch global kompatibel.

🇪🇸 Spanien & "Crea y Crece" kurz erklärt:Mit Gesetz 18/2022 kommt die B2B-E-Rechnungspflicht. Die Fristen starten erst n...
30/03/2026

🇪🇸 Spanien & "Crea y Crece" kurz erklärt:

Mit Gesetz 18/2022 kommt die B2B-E-Rechnungspflicht. Die Fristen starten erst nach Veröffentlichung der technischen Umsetzungsverordnung die steht noch aus.
⏳ >8 Mio. € Umsatz: 1 Jahr Zeit
⏳ Alle anderen: 2 Jahre Zeit

Wichtig: VeriFactu und Crea y Crece sind zwei verschiedene Dinge. VeriFactu betrifft die steuerliche Datenkontrolle keine Pflicht zur Zertifizierung für B2B-Übermittlung.

Was ist eigentlich eine "echte" E-Rechnung?📄❌ Warum ein PDF keine E-Rechnung istViele glauben immer noch: "Ich sende ein...
23/03/2026

Was ist eigentlich eine "echte" E-Rechnung?
📄❌ Warum ein PDF keine E-Rechnung ist
Viele glauben immer noch: "Ich sende ein PDF per E-Mail, also mache ich E-Invoicing."

Eine "echte" E-Rechnung muss in einem strukturierten Format (z.B. XML, UBL, CII) vorliegen, das Maschinen automatisch lesen können.

👉 Ein PDF ist nur ein digitales Bild von Papier.
👉 Eine XRechnung oder ZUGFeRD-Datei ist ein Datensatz.

Nur der Datensatz ermöglicht die Automatisierung, die Gesetze fordern und die Ihre Buchhaltung entlastet.

EU-weite Harmonisierung (VAT in the Digital Age).🇪🇺 ViDA: Die Zukunft der Mehrwertsteuer in EuropaWährend Länder wie Spa...
16/03/2026

EU-weite Harmonisierung (VAT in the Digital Age).
🇪🇺 ViDA: Die Zukunft der Mehrwertsteuer in Europa
Während Länder wie Spanien, Deutschland und Polen nationale Lösungen bauen, arbeitet die EU an der großen Klammer: "VAT in the Digital Age" (ViDA).
Das Ziel? Eine harmonisierte Meldepflicht für innergemeinschaftliche B2B-Umsätze bis ca. 2030/2032. Die Vision ist, dass grenzüberschreitende Rechnungen elektronisch (nach Norm EN 16931) gestellt und nahezu in Echtzeit gemeldet werden müssen.
Das bedeutet: Die nationalen Insel-Lösungen von heute müssen morgen miteinander sprechen können. Interoperabilität ist das Gebot der Stunde.

Frankreichs komplexer ZeitplanThema: Die Herausforderung im französischen Markt.🇫🇷 Frankreichs E-Invoicing Reform: Ein M...
09/03/2026

Frankreichs komplexer Zeitplan
Thema: Die Herausforderung im französischen Markt.
🇫🇷 Frankreichs E-Invoicing Reform: Ein Marathon, kein Sprint
Frankreich führt eines der komplexesten Systeme ein ("Y-Modell" mit zertifizierten privaten Plattformen und dem öffentlichen Portal Chorus Pro). Nach mehreren Verschiebungen steht der Zeitplan nun fest:
🔹 September 2026: Empfangspflicht für ALLE Unternehmen & Sendepflicht für Großunternehmen.
🔹 September 2027: Sendepflicht für KMU und Kleinstunternehmen.

Besonders spannend: Neben der Rechnung selbst müssen auch Daten zum Transaktionsstatus (E-Reporting) gemeldet werden. Wer Geschäfte mit Frankreich macht, muss seine IT-Architektur jetzt prüfen.

Adresse

Amselweg 1
Neu-Ulm
89231

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

0331 27975070

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