24/03/2026
Heute kam die Mitteilung, dass der Bundestag nach 24 Jahren die "Riester-Rente" in die Wüste schickt und eine neue geförderte Form der privaten Altersvorsorge vorstellen wird.
Ich werde mir das sehr genau anschauen.
Der Grundgedanke der "Riester-Rente" war ja eigentlich nicht verkehrt, die damals letzte Rentenkürzung abzufedern auch für niedrige Einkommen.
Was daraus gemacht wurde, war und ist in meinen Augen ein furchtbares Produkt, dass ich niemals aktiv beworben habe, weil ich nur Versicherungsprodukte anbieten kann, hinter denen ich so stehe, dass ich sage, dass ist für meine Familie und mich das Beste und richtige Produkt.
Mich konnten weder Wettbewerbe noch Druck dazu bringen in der Ausschließlichkeit, dieses Produkt zu verkaufen.
Zu viele Hürden, die Förderung zu behalten und und und waren darin.
Wohn-Riester war in meinen Augen noch schrecklicher mit noch höheren Risiken die Förderung zu verlieren.
Als freier Makler hat man das Problem nicht Dinge verkaufen zu müssen, hinter denen man nicht steht.
Ich habe in meinem Leben genau zwei Riester-Verträge auf Kundenwunsch gemacht (und das auch so in der Pflichtdokumentation protokolliert, dass es gegen meine Empfehlung ist).
Es ist schon eine halbe Ewigkeit her in meinem Bekanntenkreis beim Thema "Wohn-Riester" - der Zufall brachte uns bei ein zwei Kaltgetränken - Immobilienkauf wurde in der Hausbank XY finanziert und es gab das Argument, es geht aber nur, wenn ein "Wohn-Riester" dazu abgeschlossen wird.
Ein unzulässiges Kopplungsgeschäft um die Ziele dazu der Filiale zu erreichen, gerade für eine Alleinstehende Person ohne Betracht auf die mögliche künftige Familiensituation egal in welcher Richtung.
Die Förderung zu behalten hatte hohe Anforderungen und wir konnten den "Wohn-Riester" rückgängig machen und dafür in optionale Sondertilgung ohne Zinssatzveränderungen umwandeln.
Vor anderthalb Jahren bekam ich die Mail, "Du hattest so Recht. Ich bin inzwischen in die Eigentumswohnung meiner verstorbenen Mutter gezogen und vermiete jetzt meine eigentliche Wohnung".
Es wären so große Verluste gewesen, hätte ich das nicht rückgängig gemacht". (Hinweis - es war zu Beginn der Bedingungen für "Wohn-Riester").
Ich warte nun ab, was hier "Neues" beschlossen wird.
Es kann nur besser werden als "Riester".
Und ich erinnere mich immer noch gut an die Argumente, denk daran, was Du mit Riester an Provisionen verdienen kannst, auch bei Beitragserhöhungen.
Als Finanzdienstleister bin ich keine Drückerkolonne, sondern dem verpflichtet, was der Bedarf meiner Mandanten ist.
In bald 30 Jahren Selbständigkeit habe ich eines gelernt, niemand, der nur auf das schnelle Provisionsgeld aus war, hat in der Branche überlebt.