01/11/2019
Vorsicht lang
Warum braucht „man oder Frau“ eine Unfallversicherung?
Glauben Sie mir, manchmal denke ich auch, brauch man so eine Versicherung überhaupt, passiert eigentlich wirklich etwas, wo so eine Versicherung greift?
Und ich muss sagen, leider ja. Es passieren wirklich Dinge die glaubt man nicht. Man rechnet auch nicht damit. Gut, dass mal ein Verkehrsunfall passiert, dass passiert zwar nur den anderen, aber es kommt schon mal vor.
Aber das das Einpflanzen von Tomaten im eigenen Garten das ganze Leben verändert, kann man nicht mit rechnen.
Es ist aber geschehen. Ich vermisse seit dem Sommer eine Verkäuferin in einem meiner Lieblingsläden. Dann habe ich vor zwei Wochen einen Kollegen gefragt, der dann aber nur einsilbig meinte, sie wäre krank und sie käme hofffentlich im kommenden Jahr wieder. Ich wollte dann auch nicht weiter fragen… Dachte bei mir, wahrscheinlich Brustkrebs, das hört man ja öfter.
Gestern war ich dann mal wieder im Laden und eine andere Verkäuferin bediente mich, wir kamen ins Plaudern und ich fragte sie dann auch nach der Kollegin. Und Sie dann: Sie wissen es nicht? Die hatte doch einen schweren Unfall, sie hat Tomatenpflanzstöcke hinter ihrem Wintergarten in die Erde bringen wollen, hat dabei das Gleichgewicht verloren und ist durch die Wintergartenscheibe gefallen.
Ich wurde blass, so etwas will man sich nicht vorstellen.
Ja, fuhr sie fort, und dabei hat sie sich den linken Unterarm abgeschnitten, den Sie als Schutz vor Ihr Gesicht gehalten hat. Sie ist dann sofort ins Krankenhaus, dort wurde dann in stundenlanger OP der Arm wieder angenäht und jetzt hofft sie darauf, dass irgendwann der Arm wieder funktioniert. Es ist jetz über drei Monate her und bisher ist nur das Gefühl im kleinen Finger wieder gekehrt. Der Zeigefinger macht gar nicht mit.
Wer sie kennt weiß, dass sie immer etwas gemacht hat, nie ruhig saß, sich um Garten, Hunde, Camping und ihre Familie kümmert und immer zuvorkommend sich um die Kunden bemühte. Und jetzt? Das ganze Leben ist anders.
Nur mit einem Arm ist man wirklich behindert. Schon sich anziehen,Hose hoch oder runter, Knöpfe oder ein BH stellt einen vor unlösbare Probleme.
Dazu kommt das Finanzielle. Ich habe mal gegoogelt. Das Durchschnittsgehalt einer Verkauferin im Einzelhandel nach 25 Dienstjahren ist brutto 2200 Euro und netto 1.504 Euro bei Steuerklasse 4. Wenn die sechs Wochen Lohnfortzahlung um sind, fällt man ins Krankengeld, das ist dann pro Tag 39,67 € oder monatlich bei 30 Tagen 1.190,10 €.
Also fehlen jetzt zusätzlich jeden Monat noch über dreihundert Euro in der Haushaltskasse. Sie kann nicht mehr alleine einkaufen, autofahren, zum Arzt etc. Dafür fallen Kosten an.
Ich hoffe für sie dass sie gut versichert ist.
Zum einen ein Krankentagegeld von 10 € im Monat ab 7. Woche.
2. Eine Unfallversicherung. Wenn Sie da einen guten Tarif mit hoher Invaliditätssumme und Unfallrente hat. Bekäme Sie bei
150.000 Euro Grundsumme wenn der Unterarm weiterhin nicht wieder regeneriert, eine Einmalzahlung von 337.000 Euro zzgl. einer lebenslangen Rente von 1.500 € Euro. Außerdem würde der Unfallversicherer evtl. notwendige Umbaumaßnahmen, ein behindertengerechtes Auto und andere Kosten übernehmen.
Das gleicht zwar immer noch nicht den Verlust des Unterarms aus, hilft aber um sich für die Zukunft erst einmal keine finanziellen Sorgen machen zu müssen und sich nach einiger Zeit mit einen Plan B für sein zukünftiges Leben anzufreunden und den auch umsetzten zu können.
Optimal wäre natürlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung, allerdings hätte die wieder eine um einiges höhere Prämie gehabt, welche sich viele Menschen einfach nicht leisten wollen oder können.
Für die Unfallversicherung mit Krankentagegeld, wäre eine monatliche Prämie von unter 40 Euro fällig gewesen. Wenn man bedenkt, was man so ausgibt, 1,30 € pro Tag um finanziell wenigstens abgesichert zu sein. Vor solchen Unfällen kann man sich nicht schützen, doch die finanziellen Folgen kann man abfedern.
Zuhause greift keine Berufsgenossenschaft und auch nicht die Versorgung des Staats, außer evtl. die Erwerbsminderungsrente, nur ist diese meistens so gering, dass man da in die Grundsicherung rutschen kann.
Ich hoffe, dass diese Frau Ihren Arm mit Hilfe der Physiotherapeuten und Ärzte wieder hin bekommt, damit ich sie im nächsten Jahr an ihrem Arbeitsplatz wieder begrüßen kann.
Bitte überlegen Sie für sich, wären sie und Ihre Liebsten abgesichert, wenn gestern etwas passiert wäre, was normalerweise 1. Nur den anderen passiert und 2. Sowieso nicht vorkommt?
Wenn nicht, melden Sie sich bei mir, wir überlegen zusammen, wie Ihr persönlicher optimaler Versicherungsschutz aussieht und ich helfe Ihnen diesen umzusetzen. 02841 918918 oder [email protected]