Andreas Schollmeier Steuerberater

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Einzahlungen des Arbeitgebers auf ein Prämienkonto gelten nicht als steuerfreie Sachbezüge. Das Guthaben auf diesem Kont...
15/06/2026

Einzahlungen des Arbeitgebers auf ein Prämienkonto gelten nicht als steuerfreie Sachbezüge. Das Guthaben auf diesem Konto ist als geldwerter Vorteil zu bewerten, da es als finanzielle Leistung gilt, auch wenn die Verwendung auf bestimmte Gutscheine eingeschränkt ist. Die gesetzliche Ausnahme für Gutscheine, die nur bei Dritten einlösbar sind, trifft hier nicht zu. Die Einzahlungen müssen als steuerpflichtiger Arbeitslohn behandelt werden. Mehr Details im vollständigen Artikel.

Das Finanzgericht hat entschieden, dass monatlichen Einzahlungen des Arbeitgebers auf ein soge-nanntes „Prämienkonto“ nicht als steuerfreie "Sachbezüge" anerkannt werden können. Praxis-Beispiel: Der Arbeitgeber

Einzahlungen des Arbeitgebers auf ein Prämienkonto gelten nicht als steuerfreie Sachbezüge. Das Guthaben auf diesem Kont...
15/06/2026

Einzahlungen des Arbeitgebers auf ein Prämienkonto gelten nicht als steuerfreie Sachbezüge. Das Guthaben auf diesem Konto ist als geldwerter Vorteil zu bewerten, da es als finanzielle Leistung gilt, auch wenn die Verwendung auf bestimmte Gutscheine eingeschränkt ist. Die gesetzliche Ausnahme für Gutscheine, die nur bei Dritten einlösbar sind, trifft hier nicht zu. Die Einzahlungen müssen als steuerpflichtiger Arbeitslohn behandelt werden. Mehr Details im vollständigen Artikel.

Minijobber müssen sich entscheiden ob sie eigene Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen oder sich von der R...
08/06/2026

Minijobber müssen sich entscheiden ob sie eigene Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen oder sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Ab dem 1. Juli 2026 haben Minijobber erstmals die Möglichkeit, zur Rentenversicherungspflicht zurückzukehren. Minijobber können aber bereits jetzt einen Antrag auf Aufhebung der Befreiung stellen.

Minijobber müssen sich entscheiden ob sie eigene Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen oder sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Bisher war es nicht möglich, eine Befreiung von der

Die 40%ige Sonderabschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens kann innerhalb von max. 5 Jahren in An...
01/06/2026

Die 40%ige Sonderabschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens kann innerhalb von max. 5 Jahren in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist, dass das Wirtschaftsgut zu mindestens 90 % betrieblich genutzt wird und die Gewinngrenze von 200.000 € im Vorjahr nicht überschritten wurde. Handelsrechtlich ist die Sonderabschreibung unzulässig und führt zu passiven latenten Steuern. Auch gebrauchte Wirtschaftsgüter sind begünstigt. Details zur Nutzung, Begünstigung und den Einschränkungen sind zu beachten. Weitere Informationen im Beitrag.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens kann neben der linearen oder degressiven Abschreibung die 40%ige Sonderabschreibung beansprucht werden (vor dem 1.1.2024: 20%). Die 40%ige Sonderabschreibung, die in einem

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer eines Selbständigen mit Einnahme-Überschuss-Rechnung sind als Betriebsausg...
26/05/2026

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer eines Selbständigen mit Einnahme-Überschuss-Rechnung sind als Betriebsausgaben abzugsfähig. Der Bundesfinanzhof konkretisiert, dass diese Kosten einzeln und zeitnah aufgezeichnet werden müssen. Eine bloße Belegsammlung oder Zusammenfassung in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung reicht nicht aus. Die Verletzung der Aufzeichnungspflichten führt zum Ausschluss des Betriebsausgabenabzugs.

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer eines Selbständigen, der seinen Gewinn mithilfe einer Einnahme-Überschuss-Rechnung ermittelt, sind als Betriebsausgaben abzugsfähig. Der Bundesfinanzhof hat allerdings in

Der Bundesfinanzhof bestätigt, dass das auswärtige Büro eines Selbständigen als Betriebsstätte gilt, wenn es dauerhaft u...
19/05/2026

Der Bundesfinanzhof bestätigt, dass das auswärtige Büro eines Selbständigen als Betriebsstätte gilt, wenn es dauerhaft und regelmäßig aufgesucht wird. Die Fahrtkosten zwischen Wohnung und Betriebsstätte sind deshalb nur begrenzt über die Entfernungspauschale abziehbar. Fehlt ein Fahrtenbuch, sind pauschale Regelungen anzuwenden, was den steuerlichen Abzug einschränkt. Mehr Details im vollständigen Artikel.

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass das auswärtige Büro eines Steuerpflichtigen eine "Betriebsstätte" im Sinne des § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6 EStG darstellen kann. Eine Betriebsstätte in diesem Sinne ist der Ort,

Das Altersvorsorgereformgesetz ist seit dem 8.5.2026 in Kraft und ersetzt ab 2027 die Riester-Rente für neue Verträge. B...
18/05/2026

Das Altersvorsorgereformgesetz ist seit dem 8.5.2026 in Kraft und ersetzt ab 2027 die Riester-Rente für neue Verträge. Bestehende Riester-Verträge können weiter bespart werden oder freiwillig ins neue Altersvorsorgedepot wechseln. Die Förderung erfolgt künftig prozentual: 50 % bis 360 € und 25 % bis 1.800 € Beitragsleistung, die Grundzulage steigt auf 540 €. Für Sparer mit Kindern beträgt die Zulage bis zu 300 € Eigenbeitrag 100 %. Neben dem einfachen Altersvorsorgedepot ohne Garantie, das höhere Renditechancen durch ETFs und Fonds bietet, bleiben Garantieprodukte mit Kapitalgarantie erhalten. Das Reformgesetz erhöht die Förderung für Geringverdiener und erweitert die Förderung auf Selbständige. Eine Rechtsverordnung ermöglicht künftig ein Standarddepot öffentlicher Träger. Die steuerliche Förderung über Zulagen und Sonderausgabenabzug bleibt erhalten und wird transparenter gestaltet. Start der neuen privaten Altersvorsorge ist der 1.1.2027. Mehr Details im vollständigen Artikel.

Der Bundesrat hat am 8.5.2026 dem Gesetz zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge (Altersvorsorgereformgesetz) zugestimmt, sodass es mit Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft getreten ist. Mit dieser Reform der

Ab dem 1.1.2028 gilt für Unternehmer bei Ist-Besteuerung: Vorsteuerabzug ist erst nach Zahlung möglich. Zudem muss in de...
11/05/2026

Ab dem 1.1.2028 gilt für Unternehmer bei Ist-Besteuerung: Vorsteuerabzug ist erst nach Zahlung möglich. Zudem muss in der Rechnung auf das Ist-Prinzip hingewiesen werden. Die Umsatzsteuer ist bei Vorschüssen und Anzahlungen mit Erhalt an das Finanzamt abzuführen – unabhängig vom Rechnungsausweis. Der Leistungsempfänger kann den Vorsteuerabzug nur bei offen ausgewiesener Umsatzsteuer nutzen. Mehr Details im vollständigen Artikel.

Eine Anzahlungsrechnung muss nicht ausdrücklich als „Anzahlung“ gekennzeichnet sein, um zum Vorsteuerabzug zu berechtige...
05/05/2026

Eine Anzahlungsrechnung muss nicht ausdrücklich als „Anzahlung“ gekennzeichnet sein, um zum Vorsteuerabzug zu berechtigen – entscheidend ist der erkennbare Bezug zu einer zukünftigen Leistung. Im Fall einer nicht gelieferten Photovoltaikanlage wurde der Vorsteuerabzug teilweise anerkannt. Wichtig bleibt: Der Unternehmer muss gutgläubig von der Leistung ausgehen.

Der BFH hat entschieden, dass eine Anzahlungsrechnung auch dann zum Vorsteuerabzug berechtigen kann, wenn sie nicht ausdrücklich Begriffe wie „Anzahlung“ oder „Vorauszahlung“ enthält. Es reicht aus, wenn aus den

Der Bundestag hat eine steuerfreie Entlastungsprämie von 1.000 € für Arbeitnehmer beschlossen. Arbeitgeber können Leistu...
04/05/2026

Der Bundestag hat eine steuerfreie Entlastungsprämie von 1.000 € für Arbeitnehmer beschlossen. Arbeitgeber können Leistungen bis zu diesem Betrag steuerfrei zur Abmilderung gestiegener Preise gewähren. Die Prämie gilt zusätzlich zum Arbeitslohn, nicht für Entgeltumwandlung. Sozialversicherungsbeiträge fallen nicht an. Gültig nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt bis 30.6.2027. Mehr Details im vollständigen Artikel.

Der Bundestag hat am 24.4.2026 den Entwurf des Neunten Gesetzes zur Änderung des Steuerberatungsgesetzes und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften verabschiedet. Darin enthalten ist auch die neue Entlastungsprämie von

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