07/09/2026
🏡 „Können wir nicht einfach etwas höher starten? Runtergehen können wir später immer noch.“
Diesen Gedanken kann ich absolut verstehen.
Wer seine Immobilie verkauft, möchte schließlich den bestmöglichen Preis erzielen.
Und häufig hängt an einem Zuhause viel mehr als nur eine Zahl: Erinnerungen, Investitionen, Arbeit und viele gemeinsame Jahre. 👨👩👦
Trotzdem rate ich ganz bewusst davon ab, mit einem zu hohen Angebotspreis in die Vermarktung zu starten.
Denn der höchste Angebotspreis führt nicht automatisch zum höchsten Verkaufspreis.
Ein gut gewählter, marktgerechter Preis kann dafür sorgen, dass wir von Anfang an einen größeren Käuferkreis erreichen. Mehr Interessenten, mehr Besichtigungen und im besten Fall auch mehrere Kaufangebote.
Und genau das bringt den Verkäufer in eine gute Position:
👌🏻 Nicht darauf hoffen zu müssen, irgendeinen Käufer zu finden, sondern zwischen verschiedenen Angeboten auswählen zu können und dabei nicht nur auf den Kaufpreis, sondern auch auf Bonität und Finanzierungssicherheit zu schauen.
Ein zu hoher Einstiegspreis kann dagegen genau das Gegenteil bewirken.
😵 Viele Interessenten finden die Immobilie aufgrund ihrer eingestellten Preisgrenzen vielleicht gar nicht erst. Andere vergleichen und entscheiden sich gegen eine Besichtigung.
Die Immobilie bleibt länger online und irgendwann verändert sich ihre Wahrnehmung:
„Warum ist die immer noch da?“
„Was stimmt damit nicht?“
„Da geht bestimmt noch etwas am Preis.“
Natürlich kann man später reduzieren. Aber eine Immobilie bekommt am Markt eben nur einmal ihren ersten Auftritt. 💯
👍🏻 Mein Ziel ist nicht der höchste Angebotspreis auf dem Papier.
👍🏻 Mein Ziel ist der bestmögliche Verkaufspreis am Ende.
Und manchmal ist der klügste Weg dorthin ein Preis, der Nachfrage schafft, Käufer erreicht und uns eine starke Verhandlungsposition ermöglicht.
Denn Immobilienverkauf ist mehr als „online stellen und schauen, was passiert“.
Es ist Strategie. Erfahrung. Marktkenntnis. Und Verantwortung.
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Bild und Text mit Unterstützung von KI erstellt