13/06/2018
Also: Unter der sinnigen Schlagzeile "Münchner Zahlungsidenstleister hängt deutsche Banken ab" berichtet Spiegel-Online am 12.6.18, dass ein international aktives Technologie-Unternehmen einen höheren Börsenwert als die Commerzbank habe. Nun wollen wir ja nicht kleinlich sein, aber trifft die Bezeichnung "die deutschen Banken" da wirklich?
Anders gefragt: Warum ist der Anteil der Banken börsennotiert sind - und was würde eine Börsennotierung den KundInnen im Lande bringen? Naja, diese Frage erübrigt sich ja fast: Laut den Zahlen des Deutschen Aktieninstitut waren 2017 gerade mal knapp 2,9 Millionen Deutsche überhaupt direkt in Aktien investiert.
Wohl auch deshalb weist der Spiegel darauf hin: "Das Unternehmen taucht in der Öffentlichkeit so gut wie nie auf." :)
Während deutsche Banken tief in der Krise stecken, wird ein Zahlungsdienstleister aus München an der Börse gefeiert. Die Wirecard-Aktie klettert von Rekord zu Rekord.