26/11/2024
Wahre Worte
𝗢𝗵𝗻𝗲 𝗞𝗼𝗻𝘀𝘂𝗺𝘃𝗲𝗿𝘇𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁!
Egal, welche Studie man liest: Auf viele Deutsche kommen im Alter wahrscheinlich schmerzhafte Einschränkungen zu, denn sie werden nicht genug haben, um ihren Lebensstandard halten zu können. 1054 Euro: Das ist die durchschnittliche gesetzliche Altersrente nach Abzug der Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung im Monat.
Wie hoch – oder niedrig – die eigene Rente später konkret wird, ist allerdings nur knapp jedem Dritten heute schon klar! Das geht aus der aktuellen -Studie von Deloitte hervor. Der Rest hat entweder keine Ahnung (18 Prozent von 2.000 befragten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) oder nur eine ungefähre Vermutung, wie viel Geld im Alter bei der gesetzlichen Rentenversicherung herausspringt.
Die Situation ist paradox. Obwohl die meisten Deutschen wissen, dass eine zusätzliche private oder betriebliche Altersvorsorge (bAV) wichtig ist, um die Rente aufzubessern, wollen sich viele nicht einschränken. Statt Geld für später zurückzulegen, wird am Black Friday lieber noch der neueste Smoothie-Mixer geshoppt 💸.
Aktiv gegen die eigene Rentenlücke angehen, d.h. die Differenz zwischen der Nettorente und dem letzten Nettoeinkommen vor Rentenbeginn, davon halten die Deutschen nicht viel. In der Deloitte-Studie gaben 21 Prozent an, gar keine 😲zusätzliche Vorsorge zu betreiben. Und von denjenigen, die es doch tun, wird häufig noch das schlecht verzinste Sparbuch oder Festgeldkonto genutzt, wo nach Abzug von Hashtag und Kosten oft nur noch eine Mini-Rendite übrigbleibt.
Um die machen viele Deutsche noch immer einen Bogen. Dabei liefern Aktien sehr guter Unternehmen langfristig (10-15 Jahre und mehr) die mit Abstand höchsten Erträge 📈.
Ihr müsst keine Millionäre sein, um am Finanzmarkt aktiv zu werden. Schon mit kleinen Sparplänen auf und könnt ihr das Risiko von Schwankungen reduzieren und breit gestreut optimal vorsorgen. Je jünger ihr seid und je früher ihr startet, desto stärker profitiert ihr vom Zinseszinseffekt.
Zugegeben: Wer mit Aktien fürs Alter spart, braucht starke Nerven – und viel Geduld ⏳. Am Ende zahlt sich der Schritt an die Börse aber in aller Regel aus.
Die Moral von der Geschicht‘: Ohne Konsumverzicht geht es nicht – entweder während des Berufslebens oder dann eben später im Ruhestand.