22/12/2017
Das Untenstehende haben wir wie man sieht am 12. Dezember gepostet. Schaut man sich die Kursexplosionen einer berühmten Börsenblase - Tulpenzwiebeln 1637 - an, entdeckt man einen ähnlichen Verlauf wie jetzt bei Bitcoins. Das Besondere: wenige Tage nach Einführung von Futures brachen die Kurse ins Bodenlose ein. Selten fallen Börsenkurse an einem Tag unendlich, oft dauert es Tage oder Wochen, jeweils mit starken Gegenbewegungen. Nur diesmal haben wir es nicht wirklich mit Börsen zu tun, zumindest keine regulierten. Es sind reine Zugangsdaten zu dezentral verteilten Datenbanken. Schon seit Monaten zeigte sich, dass die typischen Unbedarften sich massiv für Bitcoin und Co interessieren. Das ist immer ein Warnzeichen. Noch problematiischer war aber, dass die Gebühren für Transaktionen unfassbar hoch wurden und ohnehin der Handel mit diesen Währungen nicht vergleichbar ist mit echten Finanzinstrumenten. Aber das Positive hier ist, dass es sich diesmal um eine echte disruptive Kraft handelt. Digitale Währungen haben das Zeug dazu den Markt umzukrempeln und das tun sie auch. Tulpenzwiebeln hatten das freilich nicht. Internetaktien, die 2000 nur noch für 12 Monate Geld hatten und kein ordentliches Geschäftsmodell auch nicht. Welcher der heutigen Digialwährungen überleben wird oder ob lediglich die sich dahinter verbergende Technik - Blockchain das wahre Potential darstellt, bleibt abzuwarten. Sicher sind einige Währungen eine hervorragende Idee und sofern die Probleme von Bitcoin gelöst werden, sich echt handelbar werden und dies zu sinnvollen Gebühren, werden sich wohl einige der mittlerweile über tausend digitalen Währungen auch durchsetzen. Es wäre zu wünschen.