Hertel & Kollegen

Hertel & Kollegen Ihre Vorsorgespezialisten bieten:
Persönliche Beratung und Service für Jedermann im privaten und geschäftlichen Bereich von Ihren Vorsorgespezialisten.

Neben ihren Werken in der Malerei verwirklicht sich die Künstlerin, die in Weigendorf wohnt, auch im Bereich Bildhauerei...
21/02/2020

Neben ihren Werken in der Malerei verwirklicht sich die Künstlerin, die in Weigendorf wohnt, auch im Bereich Bildhauerei und Bühnenbild.

Nora Matocza studierte an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg Bildhauerei und Malerei. Die Vielfalt in ihrem Schaffen hat sie sich bis heute beibehalten. Neben der Malerei widmet sie sich auch ausführlich der Radierung, einem Tiefdruckverfahren, der Kinderbuchillustration und erschafft Bühnenbilder und Skulpturen wie die „Daphne“.
Die Inspirationen für die Motive ihrer Malerei stammen dabei häufig aus privaten Szenen und Erlebnissen. So finden sich neben Stillleben, Gartenansichten und Landschaften immer wieder Portraits nahestehender Menschen und Architekturansichten, die sich mit dem Blick auf den Titel als Momentaufnahmen von vielen Reisen entpuppen. So reihen sich beispielsweise „Das Blaue Haus in Beverly Hills“ an „Sonnenschein in Raron“ und den „Garten in München“. Man gewinnt den Eindruck, in ein sehr persönliches gemaltes Album Einblick zu erhalten.

In den dunklen Monaten stellt Melanie Hehlinger ihre stark leuchtenden Tierbilder im KunstSchauFenster aus. Wie aus sich...
21/12/2019

In den dunklen Monaten stellt Melanie Hehlinger ihre stark leuchtenden Tierbilder im KunstSchauFenster aus. Wie aus sich heraus glimmen Hund, Wiedehopf und Eichhörnchen, die überlebensgroß Betrachtern gegenüber stehen. Lebendig wirken sie nicht nur aufgrund der teilweise ungewöhnlichen Farbgebung, sondern auch aufgrund der Art und Weise wie Hehlinger die Tiere darstellt: als Einzelportraits und in recht freier Pinselführung. Die aufgetragene Farbe darf ruhig auch einmal quer über die Leinwand laufen, tropfen oder als dicker Strich erkennbar bleiben.

Melanie Hehlinger widmet sich in ihrer Malerei bereits sehr lange dem Thema Mensch-Tier. Die Künstlerin und Kunstpädagogin möchte die Betrachter ihrer Tierdarstellungen zum Dialog mit den Lebewesen einladen.

Derzeit beteiligt sich die Wahl-Ellenbacherin an einer Gruppenausstellung der GEDOK-Franken im Landratsamt Bamberg. Ihre Arbeiten sind immer wieder in der Region (Kunstfenster der Sparkasse Hersbruck, Kunstmeile) und auch überregional wie beispielsweise in Kulmbach (Plassenburg), Mindelzell oder Thannhausen zu sehen.

Weitere Informationen zu ihrer Vita, Ausstellungen und Fotografien ihrer Werke findet ihr auf ihrer Website

www.melanie-hehlinger.de

Mit der Fotolinse gespieltAngelika Schneiders künstlerische FotografienSeit 1971 beschäftigt sich Angelika Schneider mit...
06/11/2019

Mit der Fotolinse gespielt
Angelika Schneiders künstlerische Fotografien

Seit 1971 beschäftigt sich Angelika Schneider mit der Fotografie. Damals noch mit analoger Spiegelreflex-Kamera und per echter Handarbeit in der Dunkelkammer erwarb die angehende Fotokünstlerin die Fertigkeiten, mit denen sie später Impressionen in Natur und Architektur gekonnt ablichtete. Regelmäßig führten sie Studienreisen ab 2002 nach Italien, Israel, in die USA, nach Kanada, Finnland, in die Ukraine und ins Baltikum. Die Kamera wurde ihre stetige Begleiterin in der Fremde. Mit dieser fing sie ungewohnte Perspektiven auf bekannte Motive ebenso ein wie sehr stille Momente in der Natur oder durch Wasserspiegelungen verfremdete Architektur.
Schneiders erste Ausstellung ihrer Reise-Impressionen fand 2006 in ihrer Heimat Schwabach statt. 2009 wurde sie für ihr Werk „New York at Dusk“ mit dem Foto-Preis der bayerischen Versicherungskammer ausgezeichnet. Ihre Leidenschaft für die Inszenierung von Themen (u.a. absolvierte sie eine Ausbildung zur Spiel- und Theaterpädagogin) verband sie ebenfalls mit der Fotografie: 2011 nahm sie am 4. Playing Arts-Atelier „weniger & mehr – Inszenierte Fotografie“ teil.
Der Schritt, ihre Arbeiten in einer Galerien auszustellen, gelang ihr 2012 mit „Metamorphose & Meditation“ in der Galerie Kaufmann in Erlangen. Seit 2013 ist sie Mitglied der GEDOK Franken und beteiligt sich in diesem Rahmen an den regelmäßigen Ausstellungen. Zuletzt war eines ihrer Werke im Stadthaus Hersbruck zu sehen.
Seit dem 28.10.2019 zeig sie mit dem Fotoclub Noris Werke zum Thema „Architektur“ im Wasserwirtschaftsamt Nürnberg.

Mehr Informationen zur Künstlerin findet Ihr auf
https://www.gedok-franken.de/mitglieder-werke/angelika-schneider/

KunstSchauFenster Juli-September 2019
14/08/2019

KunstSchauFenster Juli-September 2019

Der aus Hersbruck stammende Künstler Mathis Hauter zeigt seine aktuellen Arbeiten im KunstSchauFenster des Versicherungs...
07/06/2019

Der aus Hersbruck stammende Künstler Mathis Hauter zeigt seine aktuellen Arbeiten im KunstSchauFenster des Versicherungsbüros „Hertel&Kollegen“. Seit 2018 studiert er bei Professor Munding an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg mit den Schwerpunkten Malerei und Film.
Auf den ersten Blick erscheinen seine Ölbilder vertraut, auf den zweiten doch irritierend. Vertraut deshalb, weil Hauter als Motive Straßenszenen seiner direkten Umgebung wählt. Manch einem Hersbrucker wird die eine oder andere Ecke, die der junge Maler auf seine Formate bannt, sehr bekannt anmuten. Ungewöhnlich ist das Bildformat, in dem seine Arbeiten daherkommen. Da gibt es keine rechten Winkel, die das Motiv an seinen Rändern begrenzen, manches Mal sind die Begrenzungen sogar in geschwungenen Bögen angelegt. Diese Eigentümlichkeit rührt daher, dass der Künstler real existierende Fensteröffnungen von Gebäuden oder Fahrzeugen als Anlass nimmt, seine Bilder zu komponieren. Diese Rahmen übersetzen die dreidimensionale Wirklichkeit bereits ein gutes Stück weit in eine zweidimensional fassbare Bildgestaltung.
Die Fensteröffnungen legen dabei schon einen Ausschnitt seiner direkt erlebten Welt fest; sie fungieren quasi als „Motivsucher“, ähnlich wie ein Fotograf sein Motiv durch den Sucher seiner Kamera in die beste Position setzt. Der Blick durch das Autofenster erzeugt also ein Bild, das folgerichtig die Form eines Autofensters besitzt. Besonders lockend an dieser Art der Motivsuche ist, dass sich der Motivsucher – wenn auch in begrenztem Rahmen – bewegen lässt. Anders bei Gebäudefenstern: hier wählt Mathis Hauter ausschließlich den Blickwinkel, von dem aus er durch das Fenster sieht. Daher erscheinen die rechteckigen Fensteröffnungen perspektivisch verzerrt.
Doch auch hier erlaubt sich der Kunststudent mehr Freiheit als man auf den ersten Blick vermuten würde: Hauter behandelt das, was sich ihm im Fenster präsentiert, als willkommene Einladung, mit den vorhandenen Elementen zu jonglieren. Häuser werden „gekappt“ und erscheinen auf dem Ölbild schon einmal ein paar Stockwerke niedriger als sie es in der Realität sind, kahle Äste überwuchern sehr viel mehr der Bildfläche als der eifrige Hobbygärtner es in seinem Anwesen jemals erlauben würde und Fensterflächen werden im Vergleich zur sonstigen Fassade riesig dargestellt.

Auch die gewählten Farben sind nicht unbedingt realistisch in dem Sinne, dass sie eine fassbare Stimmung oder Jahreszeit wiedergeben. Die Atmosphäre ist eher unbestimmt, was durchaus gewollt ist. Auch Menschen oder Straßenlaternen sucht man vergebens. Straßenlaternen sind ihm als eher grafische Elemente schwierig in die flächig begriffene Komposition integrierbar- oder sie stechen als zu dreidimensional aus dem Bild heraus. Das Fehlen von Menschen lässt die Straßenzüge als eine Art Kulisse erscheinen.

Als typische Staffagebäume tauchen die Säulen „Zypressen“ häufig in seinen Bilden auf.
Undefiniert ist auch die Jahreszeit- da gibt es belaubte Bäume und kahle. Dabei wirken die in die noch formbare Ölfarbe gekratzten Astgefelchte wie ein Gewebe oder Geäder, das über dem eigentlichen Bild liegt. Die kahle Vegetation ist für den jungen Künstler das Experimentierfeld seiner Malerei, in dem er zwischen Auftragen, Abkratzen, und Ausmalen abwechselt. Tatsächlich sind alle im Büro gezeigten Bilder in der Umbruchzeit von Winter auf Frühling in diesem Jahr entstanden. Doch das ist dem Kunststudenten eine eher nebensächliche Feststellung.
Insgesamt kann man als Betrachter seiner Bilder sehr viele Fragen stellen: Wann erscheint Mathis Hauter ein Fensterausschnitt als „bildwürdig“? Wenn es nicht die Stimmung, die Menschen oder die genaue Wiedergabe des Ortes ist, das ihm am Herzen liegt, was ist dann der „Hauptdarsteller“ seiner Ölbilder? Oder gibt es gar keinen Schwerpunkt und die Bildfläche hat mehr oder weniger zufällig wiedererkennbare Elemente?

In der Weiterentwicklung der bei uns ausgestellten Serie bezieht der junge Maler den Betrachter als kalkuliertes Bildelement ein: seine Hinterglasmalereien, die er für die anstehende Jahresausstellung der Akademie gerade anfertigt, sind darauf ausgelegt, dass der Betrachter sein eigenes Spiegelbild als zum Bild gehörig wahrnimmt.

Wen dies neugierig macht, den lädt Mathias Hauter herzlich auf das Sommerfest der Akademie Nürnberg am 20. Juli 2019 ein.

Online können Sie weitere Werke des Künstlers auf seiner Website ansehen:
www.mathishauter.com

„Licht BILD“Fotokünstlerin Kerstin Römhild stellt im KunstSchauFenster ausDie Fotografin Kerstin Römhild entdeckte ihr k...
07/04/2019

„Licht BILD“
Fotokünstlerin Kerstin Römhild stellt im KunstSchauFenster aus

Die Fotografin Kerstin Römhild entdeckte ihr künstlerisches Metier auf Reisen. In den letzten Jahren widmete sie sich schwerpunktmäßig neben der Reisefotografie auch der grafischen Verfremdung von Bildern. So erstellt sie am PC Bildcollagen, die die ursprünglichen Bilder in einem neuen Kontext erscheinen lassen. Ihr Ziel ist es dabei, den Betrachter in eine Welt der Fantasie zu führen.

Die ursprünglich digital aufgenommenen Fotografien bearbeitet Römhild am Rechner. Dabei sucht sie Ausschnitte, die sie als besonders spannend empfindet. Häufig entdeckt sie selbst dabei Neues, was sie vorher nicht in der Art gesehen hatte oder findet Bezüge zu anderen, bereits vorhandenen Bildern ihres Fundus. Römhild verändert auf digitalem Weg die Farben und Kontraste, was die Stimmung der Bilder komplett in ein neues „Licht“ tauchen lässt. Auch die Frage, ob es ein farbiges oder schwarz-weißes Bild werden soll, entscheidet sie erst während der Bearbeitung.
Bereits bei der Aufnahme entscheidet sich die Fotografin allerdings, ob sie „mit der Kamera malt“: durch bewusstes und gewolltes, unscharfes Fotografieren werden Malerei und Fotografie vereint, die bewegte Kamera agiert als Pinsel.“, sagt Römhild.

Im Mittelpunkt der bei Hertel&Kollegen gezeigten Serie von 2017 steht die Strauchpfingstrose. Die Künstlerin erklärt: „Blüten haben für mich etwas stark Emotionales, sie beeinflussen die Stimmung der Menschen. Im Frühling freuen wir uns nach einem grauen Winter auf frische Knospen und Blüten. Sie begleiten auch, wenn wir Abschied von jemanden nehmen müssen. In meinen Bildern erscheint die Blüte einzeln oder als Muster aneinandergefügt. So sind surreale Bilder entstanden, welche die Blüte in neuem Kontext erscheinen lassen. Dies eröffnet dem Betrachter die Möglichkeit sich auf Neues einzulassen, zu träumen, den Wegen die diese Bilder aufzeigen, zu folgen.

Die Serie ist ein Beispiel für die von Römhild häufig angefertigten Fotocollagen. Für diese überlagtert die Fotografin am Rechner zwei oder mehrere Bilder. Das jeweils darunter liegende Bild scheint leicht oder auch stellenweise ganz durch.
Bei dem Bild „Gabe“ (untere Reihe, ganz links) aus der Serie „Strauchpfingstrose“ veränderte sie die Transparenz der Bildebene partiell mit einem virtuellen Pinsel. Das Ergebnis ist ein sehr malerischer Effekt. Bei anderen Werken, wie „Schattenspiel im Frühling“ (untere Reihe, Mitte) folgt sie streng den grafischen Linien. „Das Bildmaterial selbst gibt mir vor, wie ich damit weiterarbeiten kann.“, erläutert Kerstin Römhild. „Gleich einer Struktur, die sich in einem Stück Holz findet, das bearbeitet werden soll, hat auch das Material „Foto“ für mich eine Struktur. Jedes Foto hat einen eigenen Charakter, woraus ich die Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung ableiten kann.“

Weitere Informationen und Kontakt zur Künstlerin findet Ihr auf der Website
www.kerstin-roemhild-art.jimdo.com

Mathias Meiers Kunst zeigt seine Leidenschaft für Holz. Seine Ausbildung als Massivholzschreiner schlägt sich in der Ges...
13/02/2019

Mathias Meiers Kunst zeigt seine Leidenschaft für Holz. Seine Ausbildung als Massivholzschreiner schlägt sich in der Gestaltung seiner Skulpturen nieder, die jeweils die besonders sinnlichen Eigenschaften des Materials in den Fokus stellen. So ist es einmal die besonders malerische Maserung im Inneren, mal die weich geschliffene Oberfläche, der Verwuchs alter Obstgehölze oder die an sich schon skulpturale Formung durch Witterung und Alter, die den besonderen Reiz hölzerner Schätze ausmachen. Diese Eigenheit hebt Meier durch die individuelle Bearbeitung des Rohmaterials jeweils hervor, indem er schneidet, neu zusammensetzt, schleift oder ölt. Ziel ist jeweils, die ursprüngliche natürliche Schönheit in gesteigerter Form für den Betrachter erfahrbar zu machen – Anfassen des Kunstwerks ist daher nicht nur erlaubt, sondern sogar gewünscht!

Seine Werke sind noch bis Ende März bei uns zu sehen.
Weitere Informationen findet Ihr auf seiner Website oder bei facebook und Instagram
www.mathias-meier.de
www.instagram.com/mathiasmeierartwork

Die Künstlerin Bettina Graber-Reckziegel aus Vorra erstellt ihre Werke meist aus Porzellan und Ton. Daraus sind sogar di...
26/11/2018

Die Künstlerin Bettina Graber-Reckziegel aus Vorra erstellt ihre Werke meist aus Porzellan und Ton. Daraus sind sogar die Bilder gefertigt, die sie bei uns im Büro zeigt. Geläufiger ist uns Keramik, wenn sie als Gefäß oder Geschirr daherkommt. Auch solches ist bei uns im KunstSchauFenster zu sehen. Wer allerdings auf nettes Dekor allein aus ist, wird schon bald überrascht sein, dass sich bei dieser Künstlerin auch durchaus Tiefgründiges in Verbindung mit Gebrauchsgegenständen findet. Wie beispielsweise ein Jägerstand aus Keramik in einem Aquarium...

Doch erst einmal von Anfang an: Bettina Graber-Reckziegel erwarb ihren Abschluss als Keramikmeisterin und -Gestalterin an der Fachschule für Keramik in Landshut. Weil ihr diese (eher handwerklich orientierte) Ausbildung alleine nicht genügte, studierte sie Bildende Kunst an der Akademie in München und Nürnberg. Seit 2007 ist sie in ihrem Atelier in Vorra tätig und in stellt ihre Werke regional und überregional aus.

Im KunstSchauFenster zeigt sie Krüge, die mit Lithografiedrucken versehen sind. Auf den ersten Blick sieht das einfach „nett“ aus, wie die darauf sichtbaren Figuren mit einfacher Umrisszeichnung auf dem weißen Steinzeug abgebildet sind. Auch der Werktitel „Fitneßhasi – Fitneßmausi“ erscheint sehr spielerisch. Doch die Absicht der Künstlerin ist nicht, bei diesem oberflächlichen Eindruck stehen zu bleiben. Vielmehr will sie den Betrachter für das dahinterstehende Thema sensibilisieren: „Die Welt der Fitneß ist eine Welt von jungen, schönen, glücklichen und gesunden Menschen. Hier wird nicht aus der Reihe getanzt, keiner ist traurig, erschöpft oder alt.“, sagt sie. „Irgendwie wirkt das oft seelenlos und austauschbar, so wir die Köpfe in Tierköpfe ausgetauscht wurden. Ist das nun die immer heitere Hasimausi, die hier vorturnt? Oder steckt auch in der aalglatten Fitneßwelt ein wildes Tier hinter der immer lächelnden Fassade?“ Zu dem Krug gehören thematisch weitere Würfel aus Keramik, die mehrseitig ebenso bedruckt und bemalt sind.

Ebenso hintergründig verhält es sich mit dem Werk „Weidmannsheil“, das ebenso wie die Krüge im KunstSchauFenster aufgebaut ist. Hier ist ein Miniatur-Jägerstand, aus weißem Porzellan gebaut, in einem Aquarium zu sehen. „In dieser Arbeit geht es um ein Absurdum: in einem Aquarium oder Terrarium leben normalerweise Fische oder Echsen. Sie werden ausgestellt, getrennt von der Außenwelt in ihrem kleinem, der Natur nachempfundenen, jedoch künstlichen und beengten Raum.“ erläutert Graber-Reckziegel. „Der kleine Jägerstand – ist er das Ausstellungsstück ohne seinen nachgebauten Lebensraum? Soll der kleine Jäger ausgestellt oder isoliert werden? Oder soll der Jäger nicht vorhandene Tiere jagen? Ist die große oder die kleine Welt echt, innen oder außen? Und wo oder wer oder was sind wir? Lauern wir auf etwas? Entfremden wir etwas oder uns selbst?“ Die Beantwortung der Fragen überlässt die Künstlerin ihrem Publikum, ihre Werke sieht sie als Anstoß, über diese Themen nachzudenken.

Im Büroraum hat Bettina Graber-Reckziegel Bilderwürfel aus Keramik montiert. Sie sind, ebenso wie die Würfel in der Werkreihe „Fitneßhasi – Fitneßmausi“ mit Lithografiedrucken versehen und bemalt. Zum Einen findet man auf der linken Seite Würfel zum Thema „Der gelbe Pudel“ und zum Anderen auf der rechten Seite Würfel zum Thema „Erinnerungen“. Was hat die Künstlerin zu diesen Themen inspiriert? „Die Porzellanwürfel zeigen Motive aus vergangenen Zeiten, Erinnerungen, welche durch uns und in uns präsent sind. Wir spiegeln vieles – bewußt und unbewußt - wieder, werden direkt und indirekt beeinflußt.“, erläutert sie. „Vielleicht nostalgieren wir gerne. Manches erscheint klar vor unserem inneren Auge wie deutliche Bilder, manches ist überdeckt und vergessen wie die einheitlichen Flächen der Würfel. Manche Motive sind etwas unscharf und einige sind als Negativ dargestellt, um die unterschiedlichen Qualitäten unserer Erinnerung zu verdeutlichen.“

Für unser KunstSchauFenster hat die Wahl-Vorracherin einige sehr zugängliche Arbeiten aus ihrem reichen Kunstdepot ausgesucht und zusammengestellt. Weitaus politischere und komplexere Themen bearbeitet sie ebenfalls in Keramik, aber auch in Installationen. Wer Lust bekommen hat, sich künstlerisch unterschiedlichen Themen zu nähern, der wird reichlich Anregungen auf der Website Graber-Reckziegels finden: bettinagraber.hpage.de
Und wer noch auf der Suche nach einem sehr individuellen Weihnachtsgeschenk ist, findet ihre Werke, die eher der klassischen (Gebrauchs)Keramik zuzuordnen sind, auf der Website www.cerana-keramik.de.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Stöbern und freuen uns auf Euren Besuch im KunstSchauFenster.

Ausstellung „Beziehungen“ im KunstSchauFensterKontinuierlich seit vielen Jahren erstellt der regionale Künstler Karsten ...
09/10/2018

Ausstellung „Beziehungen“ im KunstSchauFenster

Kontinuierlich seit vielen Jahren erstellt der regionale Künstler Karsten Reckziegel in Aquarelltechnik und mit Farbstiften Traumbilder. Obwohl sie wegen ihres Tagebuchcharakters schon zu einer großen Menge angewachsen sind, wurden sie erst wenige Male ausgestellt. Weit häufiger zeigt sich der Wahl-Vorracher mit seinen Bildhauerwerken in der Öffentlichkeit. In seiner Ausstellung im KunstSchauFenster geht es dem Künstler um „Beziehungen“.

Reckziegel, der seine Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg (Malerei bei Werner Knaupp und Bildhauerei bei Professor Wilhelm Uhlig und Tim Scott) absolviert hat, bearbeitet Holz, Stein und Ton. Unter seinen Händen entstehen unter anderem menschliche Figuren und Portraits. Manchmal ergeben sich aus Arbeiten, die ursprünglich als Auftrag begonnen haben, gleich ganze Werkreihen, die er in eigener Motivation fortsetzt, wie bei seiner Serie weiblicher Buddhas. Doch kommen wir zu den Werken, die bei uns im KunstSchauFenster zu sehen sind. Da blicken zwei Damen in Richtung des Schlosses hinaus. Die eine ist jung und trägt neben ebenen Gesichtszügen einen voluminösen Dutt. Die Plastik ist in rotem Ton gefertigt, ihre Oberfläche ist unbehandelt. Die weibliche Figur an ihrer Seite ist bunt bemalt mit Silhouetten fliegender Möwen. Sie hält ein Segelboot in der Hand und auch ihr Haar und ihr Gesicht sind farbig gestaltet. Es handelt sich um Portraits von Mutter und Tochter. Die ältere inspirierte mit ihrem Fernweh und ihrer Neugierde auf fremde Welten den Bildhauer zu seiner künstlerischen Interpretation mit Farbe, Möwensymbolen und dem Schiff. Bei der Tochterfigur nimmt der Betrachter vor allem die Volumen wahr, das plastische sich-Wölben und Hineinstülpen der Oberfläche, oft in sehr feinen Nuancen. Farbige und nichtfarbige Plastiken sind also zwei unterschiedliche Ebenen bildhauerischen Tuns für Reckziegel. Er entscheidet sich je nach Motiv und vor allem je nach seiner gestalterischen Absicht mal für die eine oder andere Variante.

Wer an den beiden Figuren ins Büro hineinsieht, findet eine ganze Wand voller Malereien in DinA4-Format, die insgesamt sehr farbig wirken. Es handelt sich um eine Auswahl an „Traumbildern“, die Karsten Reckziegel schon seit vielen Jahren hinweg kontinuierlich in Aquarelltechnik und mit Farbstiften auf Tuschezeichnungen erschafft. Zwar hängen sie bei uns nun in zwei Reihen und man ist leicht versucht, eine fortlaufende Geschichte aus ihnen zu konstruieren. Tatsächlich steht aber jedes für sich und erzählt innerhalb des übersichtlichen Formats eine eigene, in sich geschlossene Geschichte. Bei Titeln wie „Ein Landstreicher erzählt seine Geschichte“ oder „Außerirdische in unserem Garten “ kann man sich als Betrachter ein paar Schritte in die Gedankenwelt des Künstlers hineinversetzten. Danach ist man ganz auf seine eigene Interpretation angewiesen. Und das ist auch die Absicht Reckziegels. Er möchte nicht vorgeben, was zu seinen Bildern gedacht wird, sondern möchte Freiraum für eigene Projektionen lassen. Was ihn selbst bei seinen farbenfrohen Bildern zentral ist, sind die Beziehungen zwischen den Figuren.

Wie stimmen nun aber die auf den ersten Blick so unterschiedlichen Schaffensarten des Malens kleinformatiger Traumbilder und das Modellieren von Figurenportraits zusammen? Tatsächlich besteht im Werkprozess eine sehr enge Verflechtung der beiden Werkstränge: Sehr viele der Figuren, die der Bildhauer plastisch umsetzt, existieren zuvor in seiner Malerei. Die „Traumbilder“ sind für ihn die unmittelbare Inspiration für ungewöhnliche, häufig bemalte Figuren, die aussehen, als wären sie direkt einer Mythologie entsprungen. Der Kern beider Schaffensstränge ist immerhin auch der Mensch und seine Beziehung zum anderen; sei es nun ein anderer Mensch, ein Fabelwesen oder ein Tier.

Wir laden herzlich ein, die Werke Reckziegels in seiner Ausstellung „Beziehungen“ bei uns zu betrachten und freuen uns auf Euren Besuch!

Weitere Informationen zum Künstler und seinen Werken findet Ihr auf seiner Homepage

www.karsten-reckziegel.de

Die Künstlerin Chris Rupp stellt Fotografien und Fotomontagen unter dem Motto "HeimaRt" in unserem KunstSchauFenster aus...
27/07/2018

Die Künstlerin Chris Rupp stellt Fotografien und Fotomontagen unter dem Motto "HeimaRt" in unserem KunstSchauFenster aus. Die Wahl-Leutenbacherin beleuchtet darin unsere Region, ihre jetzige Heimat aus verschiedenen Perspektiven. Eine erstaunliche Leistung, wenn man bedenkt, dass unsere Räumlichkeiten nur sehr wenig Ausstellungsfläche bieten.

Während ihres Informatikstudiums arbeitete Chris Rupp als Fotografin für Agenturen. Zu dieser Zeit war Fotografie ihr täglich Brot. "Heute ist sie Nahrung für meine Seele und aus Spaß studiere ich berufsbegleitend Bildende Kunst und vor allem Malerei.", erzählt die Künstlerin über sich selbst. "Ich genieße Kunst und Fotografie. Ich versuche mit der Kamera oder anderen Medien Bilder zu malen, die meine Gefühle und Ideen visualisieren."
In ihren Arbeiten steht jeweils ein Thema im Zentrum, das sie beschäftigt. Für dessen Umsetzung nutzt sie unterschiedliche Medien, wie Fotografie, Installation, Collage, Malerei, LandArt oder Performance.

Wir zeigen Euch hier die Kunstwerke, die im Original bei uns derzeit zu sehen sind. Schaut vorbei, denn ihnen im Großformat gegenüber zu stehen ist etwas ganz anderes, als sie auf dem Bildschirm zu betrachten!

Weitere Arbeiten von Chris Rupp findet Ihr auf ihrer Website www.chrisrupp.net

Die Aquarelle von Blütenblättern, Wurzeln und Totholz der Hersbrucker Künstlerin erinnern in ihrer Genauigkeit an die Bi...
16/05/2018

Die Aquarelle von Blütenblättern, Wurzeln und Totholz der Hersbrucker Künstlerin erinnern in ihrer Genauigkeit an die Bilder in alten Bestimmungsbüchern oder botanische Darstellungen aus der Kunstgeschichte. Die Darstellung von Pflanzen hat eine lange Tradition, aber warum ist genau dieses eine Stück Holz oder jenes einzelne Blütenblatt plötzlich bildwürdig und wichtig? Für Karin Plank-Hauter bedeuten die Pflanzenbilder weit mehr als eine Abbildung rein zufälliger Naturausschnitte. “Die Fundstücke vom Wegesrand üben plötzlich eine Faszination aus und erzählen eine Geschichte. Vom Werden, Blühen, Nähren und langsamen Vergehen. Begriffe, die uns aus unseren Menschenleben auch irgendwie bekannt vorkommen.”, verrät sie. Bei der stundenlangen genauen Beobachtung der individuellen Formen und Farben während des Malprozesses kommt sie ihren Motiven emotional näher. “So werden die Holzstücke in ihrer feinen Farbigkeit von Braun und Grautönen, mit unvermutet kräftigem Blau, leuchtendem Grün oder feurigem Rot unversehens zu alten Bekannten. Und wie geht es Dir heute so?”

Karin Plank-Hauter bewegt sich mit ihren Pflanzendarstellungen in Aquarelltechnik in guter handwerklicher Tradition. Prominente Künstler wie in Deutschland beispielsweise Albrecht Dürer oder Karl Blossfeld widmeten sich dieser Disziplin. Zeitgenössische “Botanical Artists” schöpfen zudem aus der Tradition der Kräuter- und Bestimmungsbücher. In Deutschland ist der Begriff der “Botanical Art” noch weitgehend unbekannt, wenngleich er im englischen Sprachraum seit circa 20 Jahren eine Renaissance erfährt.

Gemeinsam mit 25 weiteren Künstlern leistet nun die Hersbruckerin unter dem Titel “Floras neue Meister” den diesjährigen Deutsch-Österreichischen Beitrag zur internationalen “Botanical Art Worldwide”.

Aktuell (noch bis 22.7.2018) stellt Plank-Hauter zum internationalen Tag der Botanischen Kunst im “Forum Botanische Kunst” in Thüngersheim am Main aus.

Weitere beeindruckende Pflanzenaquarelle findest Du auf ihrer Homepage www.holzbildnisse.de

Frauenfiguren aus Stein und NonaD zu Besuch im KunstSchauFenster Zur 6. Hersbrucker Kunstmeile zeigt Roswitha Farnsworth...
21/03/2018

Frauenfiguren aus Stein und NonaD zu Besuch im KunstSchauFenster
Zur 6. Hersbrucker Kunstmeile zeigt Roswitha Farnsworth eine lebensgroße "Fremde" und eine "Mutter Erde" in unserem KunstSchauFenster. Bis Mitte Juni sind die Werke noch bei uns zu sehen!
Mehr Informationen zur Künstlerin, ihren Werken und ihrer Motivation findet Ihr auf unserer Homepage unter http://www.ihrevorsorgespezialisten.de/aktuelles

Adresse

Hintere Schulgasse 5
Hersbruck
91217

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
16:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 12:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
Donnerstag 09:00 - 12:00
16:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 12:00

Telefon

+499151839728

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Hertel & Kollegen erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Hertel & Kollegen senden:

Teilen