26/06/2023
Stärkster Preisrückgang bei Wohnimmobilien seit 23 Jahren - Mit dem stärksten Preisrutsch für Wohnungen und Häuser seit 23 Jahren hat sich der Abwärtstrend auf dem Immobilienmarkt zu Jahresbeginn beschleunigt. Im ersten Quartal sanken die Wohnimmobilienpreise nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um durchschnittlich 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Es war der stärkste Rückgang innerhalb eines Jahres seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000. Im Vergleich zum vierten Quartal 2022 waren Wohnimmobilien durchschnittlich 3,1 Prozent günstiger.
Bereits im vierten Quartal 2022 hatte die Behörde spürbare Preisrückgänge nach dem jahrelangen Immobilienboom festgestellt. Eigentlich ein Grund zur Freude für Käufer. Doch viele Menschen können sich den Erwerb der eigenen vier Wende nicht mehr leisten, weil kräftig gestiegenen Bauzinsen die Kredite stark verteuert haben. Hinzu kommt die hartnäckig hohe Inflation, die die Kaufkraft der Menschen verringert. Das Neugeschäft der Banken mit Wohnimmobilienkrediten an Privatleute liegt seit Monaten am Boden, im April brach es laut Bundesbank-Daten abermals um rund die Hälfte ein.
Sowohl in den Städten als auch in den ländlichen Regionen sanken die Preise den Angaben zufolge zu Jahresbeginn. Dabei verringerten sie sich in den Städten stärker. Die größten Rückgänge im Vergleich zum Vorjahresquartal wurden in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf verzeichnet. Hier verbilligten sich Ein- und Zweifamilienhäuser um 10,4 Prozent, für Wohnungen musste 6,4 Prozent weniger gezahlt werden als im ersten Quartal 2022. Quelle: Neue Westfälische vom 24.06.2023
Ihr Immobilienmakler Herbst
Johann Herbst
32052 Herford
www.immobilienmakler-herbst.de
, Telefon 05221-55633