11/06/2026
Ist dein Zuhause wirklich gegen Naturgefahren abgesichert? 🌧️ Ich frage das bewusst so, denn die Antwort ist komplizierter als die meisten denken.
Was ist Elementarschutz überhaupt?
Der Elementarschutz ist ein Zusatzbaustein zur Wohngebäude- oder Hausratversicherung. Er deckt Schäden durch Überschwemmung, Starkregen, Rückstau, Erdrutsch, Erdsenkung, Erdfall, Schneedruck, Lawinen und Erdbeben ab – also alles, was die Natur anrichten kann, was aber in der normalen Gebäudeversicherung nicht enthalten ist.
Überschwemmung ist nicht gleich Überschwemmung
Hier steckt ein entscheidender Fallstrick, den viele erst im Schadensfall entdecken. Versicherungsrechtlich liegt eine Überschwemmung nur dann vor, wenn erhebliche Mengen Wasser den Grund und Boden des Grundstücks großflächig überfluten – also der Garten oder die Einfahrt sichtbar unter Wasser stehen. Läuft der Keller voll, während der Garten trocken ist, gilt das in vielen Verträgen nicht als Überschwemmung.
Noch feiner ist der Unterschied zur Teilüberschwemmung: Tritt ein Gewässer aus, ohne dass das gesamte Grundstück überflutet wird, spricht man von Teilüberschwemmung – und die ist in vielen Standardverträgen nicht automatisch mitversichert, sondern nur über einen gesonderten Baustein.
Und dann gibt es noch den Rückstau, Schneedruck und Erdrutsch ...
Das sind keine fernen Katastrophen – das ist unsere Region.
Was bedeutet das für dich?
Nicht jede Elementarversicherung ist gleich. Die Unterschiede liegen im Detail: Welche Wasserarten sind gedeckt? Gilt auch Teilüberschwemmung? Ist Rückstau ohne Rückstauklappe versichert? Ist Grundwasseranstieg ohne Oberflächenaustritt mitversichert?
Als unabhängiger Makler kenne ich diese Feinheiten – und prüfe kostenlos, ob dein Schutz wirklich lückenlos ist.
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