02/10/2025
Oktober 2025
Über viele Monate lief das Projekt Homepage. Sie sollte längst veröffentlicht sein, aber die Standardlösung entsprach vorne und hinten nicht meinem Anspruch auf eine adäquate Visitenkarte meiner Betätigungsfelder und Person.
Das Tagesgeschäft und andere Überzeugungstaten haben zudem auch nicht viel Zeit übrig gelassen.
Ein Knoten platzte als sich Mühen um ein ganz anderes, besonderes Projekt als nachhaltig unfruchtbar erwiesen. - Die dadurch freigesetzte Energie gab einen konstruktiven Schub. - Insofern lag im vermeintlich Negativen auch das Positive und stellte sich als Beschleuniger zur Fertigstellung des Projektes Homepage heraus.
Als jemand, der geübt ist alles selbst zu machen, war ich zunächst bereits am abzusehenden Zeitaufwand gescheitert, der nötig wäre, eine Websitetepräsenz selber zu bauen.
(Vor einem meiner Vorbilder, einem Kieferorthopäden, der seine mittelständische IT selbst administriert, habe ich nun noch mehr Respekt.)
Schaut man sich Baukastensysteme, auch auf Berufsgruppen spezialisierte an, so findet man letztlich überall die gleiche „Soße“. - Visuelle Effekte, die Modewellen vorgeben oder folgen, Textfelder die zeitverschwenderisch überfrachten mit Selbstverständlichkeiten und eine hochprozentige Abwesenheit von Personality.
Als ich vor einigen Jahren einen Tag bei Google Hamburg verbringen durfte, lernte ich, dass es die Logarithmen der Suchmaschine lieben, wenn sich Websites unterscheiden.
Erstaunlich, dass gegen diese Erkenntnis und Logik die Geschäftsmodelle der Webdesigner trotzdem so erfolgreich sind.
2020 stiess ich auf die Homepage eines Arztes, ehemaligen Gesundheitsamtsleiters und sogar jahrelangen Bundestagsabgeordneten mit verantwortungsvoller medizinischer Expertise. Seine Site ist ehrlich simpel, ungeschminkt und sachdienlich gestaltet. Ein Vorbild auf Arbeitsebene, das mich in Folgeversionen noch beeinflussen soll.
Etwas allgemeingefälliger durfte es dann für mich schon sein, daher habe ich letztlich doch auf einem Agentur-Vorschlag aufbauend, meinen Stempel gesetzt. - Für den ersten Angang immer noch mit einigen flachen Floskeln, wie: „Rufen Sie schnell an und vereinbaren Sie noch heute einen Termin!“ begleitet.
Diese werden bei der nächsten Überarbeitung abgeschliffen. Ich halte sie für wenig hanseatisch, eher marktschreierisch und sogar etwas übergriffig, denn ein Besucher meiner Seite braucht nicht mit Anweisungen konfrontiert werden, sondern allenfalls mit Schilderungen, Zeitzeugnissen und Angeboten, deren Inanspruchnahme er selber zu entscheiden im Stande ist. - Bis zur Besserung: Mut zur Lücke.
Ich freue mich jedenfalls heute in der Zusammenarbeit mit der gestalterischen Betreuung final eine weitestgehende Symbiose herausgearbeitet zu haben. Danke Frau K. aus B.!
In den nächsten Tag steht die Veröffentlichung an.