Finanzelot

Finanzelot Wir bieten Ihnen praktische Anregungen für die richtige Finanzstrategie abgestimmt auf Ihre individuelle Lebenslage – vom Berufseinsteiger bis zum Privatier.

30/10/2021

Müssen sich Aktienanleger wegen steigender Inflation auf sinkende Renditen einstellen?
Das wird – auch unter unseren Kunden – zur Zeit heiß diskutiert.
Nein! Nicht unbedingt, denn Inflation ist nicht automatisch eine Belastung für Aktienfondsrenditen.

26/10/2021

Es gibt einiges zu bedenken und nur mit Detailwissen und der Vermeidung von Fehlern kann sich eine Direktversicherung lohnen!

15/10/2021

Was sind eigentlich ETF's? Und was kann man damit genau machen? Ulrich Ritter erklärt es in rund 60 Sekunden.

26/09/2021

In Zeiten des Internets kann ich doch alles selbst erledigen! Oder etwa nicht? Finanzexperte Ulrich Ritter erklärt es in 60 Sekunden.

FinanzABC – Z wie Zinseszins Zinsen begegnen uns (zumindest als Begriff) immer wieder. Auf dem Sparbuch oder Festgeldkon...
27/07/2021

FinanzABC – Z wie Zinseszins

Zinsen begegnen uns (zumindest als Begriff) immer wieder. Auf dem Sparbuch oder Festgeldkonto, bei der Immobilienfinanzierung oder auch im Bereich Investment. Auch der Begriff Zinseszins ist generell geläufig und beinahe jedem schon einmal über den Weg gelaufen. In der Schule, in der Ausbildung oder im Studium. Aber warum ist dieser Effekt so wichtig?

Langfristig gesehen kann der Zinseszinseffekt Berge versetzen. Quasi Berge an Vermögen auf das eigene Depot. Ganz so einfach ist es leider nicht, aber der Zinseszinseffekt spielt bei der langfristigen Vermögensbildung eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Rein technisch gesehen findet der Effekt erst dann Anwendung, wenn durch die Initialanlage generierte Zinsen (oder Dividenden) direkt wieder investiert werden – also thesauriert werden. Dies passiert teilweise, je nach Anlage, automatisch oder muss manuell vorgenommen werden. Geschieht dies, so erhöht sich die Anlage und neue Zinsen/Dividenden werden auf die erhöhte Anlage gewährt.

Dies funktioniert mit verschiedenen Anlagen, z.B. u.a. Festgeld, Sparbuch, Rentenfonds oder Aktienfonds – mit jedoch gravierend unterschiedlichen Ergebnissen und Wirkungsgraden.

Würde man zum Beispiel vom 20 bis zum 65 Lebensjahr monatlich 150€ auf ein Sparbuch zahlen und darauf 2% p.a. Zinsen bekommen, so hätte man am Ende ein Kapital von knapp 131.000€ - und hätte 81.000€ eingezahlt.

Nimmt man nun den gleichen Zeitraum, die gleiche Sparrate, aber eine Anlage in Aktienfonds mit einer durchschnittlichen Rendite von 6% p.a. – so hätte man nach 45 Jahren ein Kapital von etwas mehr als. 395.000€ - ebenfalls mit einem Einsatz von „nur“ 81.000€. Die richtige Anlage und vor allem die richtige Wiederanlage von Erträgen kann einen gewaltigen Unterschied im Endergebnis ausmachen.


13/07/2021

Mit langen Kundenkontakten ist es wie mit Freundschaften: Sie müssen gepflegt werden. Und genau das wollen wir an dieser Stelle machen.

FinanzABC – Y wie Japanischer Yen Nicht etwa das Britische Pfund Sterling, Russische Rubel oder Chinesische Renminbi sin...
27/05/2021

FinanzABC – Y wie Japanischer Yen

Nicht etwa das Britische Pfund Sterling, Russische Rubel oder Chinesische Renminbi sind die wichtigste Währung nach US-Dollar und dem Euro – sondern der Japanische Yen.

Neben dem schon deutlich älteren Britischen Pfund gehört der Yen zu den ältesten, heute noch gehandelten Währungen. Der Yen wurde im Jahr 1871 durch eine Währungsreform eingeführt und dieser gilt bis heute.

International genießt der Yen hohes Ansehen. Mit 5,7% in 2019 nimmt er den dritten Platz der gebräuchlichsten Reservewährungen nach dem US-Dollar (60,9%) und dem Euro (20,6%) ein. Reservewährungen werden aufgrund Ihrer Stärke und Austauschbarkeit von ausländischen Zentralbanken als eine Weltgeld-Reserve gehandelt, um eine weltweite Zahlungsfähigkeit (Liquidität) gewährleisten zu können.

Dabei wird der Japanische Yen international zusätzlich als „Sicherer Hafen“ in unruhigen Zeiten angesehen, sodass viele Deviseninvestoren gerade in Zeiten von weltweiten Krisen in Yen investieren. Dies ist in der sehr konservativen und konstanten Zinspolitik der japanischen Zentralbank geschuldet, da bereits seit Ende der 1990er Jahre eine Niedrigzinspolitik befolgt wird.

Investitionen in Devisen sind dennoch sehr risikoreich und sollten keinesfalls leichtfertig vorgenommen werden.

*Dieser Artikel stellt weder eine Anlageempfehlung noch Beratung zu Investitionen in Devisen und Währungsgeschäfte dar. Eine persönliche und individuelle Anlageberatung kann Mittel und Wege des richtigen Investierens für den Einzelnen aufzeigen.


FinanzABC – X wie Xetra Jedem, der sich schon einmal mit der Frankfurter Wertpapierbörse beschäftigt hat, ist dieser Nam...
06/05/2021

FinanzABC – X wie Xetra

Jedem, der sich schon einmal mit der Frankfurter Wertpapierbörse beschäftigt hat, ist dieser Name ein Begriff. „Xetra“ ist mit einem Marktanteil von etwa 75% (Stand 2020) der bedeutendste Handelsplatz für Aktien und börsengehandelte Fonds in Deutschland.

Der Name ist dabei eine Abkürzung und steht für „exchange electronic trading“ – zu dt. „elektronischer Börsenhandel“ und bezeichnet ein elektronisches Handelssystem mit täglichen Handelszeiten von 09:00-17:30 Uhr. Dies wird nicht nur an der Frankfurter Wertpapierbörse, sondern auch an anderen Börsenplätzen wie zum Beispiel Wien oder Prag genutzt.

Wichtig ist „Xetra“ nicht nur wegen des dort gehandelten Volumens und dem Marktanteil, sondern auch wegen der dort ermittelten Preise für Aktien. Unter anderem der Deutsche Aktien Index „DAX“ basiert auf den durch Xetra ermittelten Preisen.

„Xetra“ weist durch den hohen Marktanteil eine sehr hohe Liquidität aus und das hohe Handelsvolumen sorgt in Verbindung mit der hohen Liquidität für eine faire Preisbildung. Angebot und Nachfrage können so gut ausgeglichen werden.

Im Jahr 2018 nutzen ca. 175 Handelsteilnehmer „Xetra“. Inzwischen gibt es aber bereits eine nachfolgende Technologie mit dem Namen „T7“, welche den Zugang zu unterschiedlichen Märkten für unterschiedlichste Börsenteilnehmer vereinfachen soll.


FinanzABC – W wie Wesentliche Anlegerinformationen (WAI)In Deutschland gibt es alleine knapp über 7.000 offene registrie...
04/05/2021

FinanzABC – W wie Wesentliche Anlegerinformationen (WAI)

In Deutschland gibt es alleine knapp über 7.000 offene registrierte Investmentfonds.
In der EU registrierte offene Investmentfonds belaufen sich auf über 11.000.
Da kann man sich als Anleger schon mal überfordert fühlen. Welcher Fonds ist denn nun für mich geeignet? Wie kann ich verschiedene Fonds vergleichen im Hinblick auf Kosten und Anlagepolitik?

Die Antwort darauf liefert ein Produktinformationsblatt mit dem Titel „Wesentliche Anlegerinformationen“ („WAI“). Dieses Dokument soll dem Anleger Inhalt und Funktionsweise von verschieden Finanzinstrumenten, unter anderem auch Investmentfonds, erläutern und verständlich machen.

Im internationalen Gebrauch ist auch die Abkürzung „KID“ oder „KIID“, ausgeschrieben „Key Investor (Information) Document“, gebräuchlich. Das Dokument ist übersichtlich gehalten, meist nur ein bis zwei Seiten lang, und gibt einen kurzen prägnanten Überblick über das jeweilige Finanzprodukt.

Unter anderem sind hier die Charakteristik des Fonds inklusive der Wertpapierkennnummer und ISIN, die Kostenquote und Gebühren, Risiko- und Ertragsprofil, eine kurze Beschreibung der Anlagepolitik und -ziele sowie eine Übersicht über die bisherige Wertentwicklung angegeben.

Somit kann jeder Anleger sich anhand der WAI/KID einen kurzen Überblick über verschiedene Fonds verschaffen und diese miteinander in verschiedenen Faktoren miteinander vergleichen.

Für den Ottonormalverbraucher ist es jedoch kaum darstellbar. Nur anhand der im WAI gegebenen Informationen ist eine Entscheidung für einen von über 18.000 offenen registrierten Investmentfonds kaum möglich, denn viele Begriffe sind dennoch im Fachjargon und ohne Vorwissen nicht selbsterklärend. Eine persönliche Anlageberatung ist daher immer zu empfehlen!


FinanzABC – V wie Volatilität Viele Anleger möchten gern den größtmöglichen Gewinn mit Ihrer Anlage erreichen. Dabei wer...
29/04/2021

FinanzABC – V wie Volatilität

Viele Anleger möchten gern den größtmöglichen Gewinn mit Ihrer Anlage erreichen.
Dabei werden Risiken und Kursschwankungen gern einmal außer Acht gelassen.

Wichtig dabei ist der Begriff Volatilität. Dieser beschreibt die kurzfristige Wertveränderung der Anlage. Sozusagen Kursschwankungen die mit einkalkuliert werden müssen, wenn man überlegt eine Investition zu tätigen.

Was genau Volatilität bedeutet und was dies für den Anleger bedeutet, lässt sich anhand eines Beispiels erklären.
Anlage 1 ohne Volatilität ist das Girokonto des Anlegers. Eingezahltes Geld wird ohne Eingriff des Anlegers weder mehr noch weniger. Nur die in der Geldanlage nicht direkt erkennbare Inflation nagt am vorhandenen Wert.

Anlage 2 mit Volatilität ist die Anlage in einen Investmentfonds der weltweit anlegt.
Täglich werden unzählige Transaktionen vorgenommen und die im Investmentfonds vorhanden Werte unterliegen Kursschwankungen. Im negativen Fall wie z.B. Anfang der Corona-Krise bedeutet dies innerhalb von kurzer Zeit einen Kursverfall von teilweise fast 40%. Der Anleger hat somit statt 100% seiner Anlage auf einmal nur noch 60% des Wertes auf seinem Depot.

In der Regel bedeutet eine hohe Volatilität jedoch nicht nur hohe Kursschwankungen, sondern auch eine höhere Prämie auf die Rendite der Anlage. Je höher das Risiko, desto höher der Ertrag. Die Frage die sich für jeden Anleger am Ende aber stellt ist, mit wie viel Kursschwankungen und Risiko kann ich persönlich ruhig schlafen? Denn wenn die Kurse mal wieder im freien Fall sind und man damit nicht umgehen kann, so wird man in die Realisierung der Verluste getrieben – durch einen Verkauf aufgrund von eigenen Bauchschmerzen.

Wir bieten eine individuelle Beratung inklusive eines ausführlichen Fragebogens zur persönlichen Risikoermittlung an – damit garantiert die richtige Anlage gefunden wird.


U wie unterbewertete Unternehmen oder auch „Value“Schon mal was von „Value“ vs. „Growth“ gehört?Heute konzentrieren wir ...
27/04/2021

U wie unterbewertete Unternehmen oder auch „Value“

Schon mal was von „Value“ vs. „Growth“ gehört?

Heute konzentrieren wir uns auf den Begriff „Value“ (zu dt. „Wert“).

Was bedeutet unterbewertet? Jedes an der Börse gelistete Unternehmen hat einen jeweils tagesaktuellen Börsenkurs. Multipliziert man diesen Kurs nun mit allen ausgegeben Aktien so erhält man den Börsenwert des Unternehmens.

Dieser Wert ist vergleichsweise fiktiv, da sich der Börsenkurs aus Angebot und Nachfrage bestimmt und ist somit nicht mit dem tatsächlichen Geschäftsergebnis des Unternehmens verbunden. Möchte man nun beurteilen, ob das Unternehmen erfolgreich und gewinnbringend ist, so sollte man sich die veröffentlichen Jahresabschlüsse ansehen – insbesondere Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Hier kann nun ein wichtiger Vergleich zu Definierung des Begriffs „Value“ angestellt werden:

Der Börsenwert des Unternehmens wird mit dem tatsächlichen Wert des Unternehmens verglichen. Der tatsächliche Wert des Unternehmens kann durch die Addition aller bilanziellen Vermögenswerte abzüglich der Verbindlichkeiten bestimmt werden. Ist der Börsenwert des Unternehmens nun niedriger als der tatsächliche Wert, so ist dieses Unternehmen unterbewertet.

Sollte ich so ein Unternehmen kaufen? Das hängt davon ab, ob das Unternehmen ein funktionierendes Geschäftsmodell hat und auch Gewinne erwirtschaftet. Andernfalls nützt nämlich auch eine Unterbewertung nicht, da sich der tatsächliche Wert des Unternehmens in der Zukunft wahrscheinlich verringern wird.

Wenn das Unternehmen nun aber profitabel ist und dazu unterbewertet, dann habe ich als Anleger die Möglichkeit den Wert von 1€ für vielleicht 80 Cent zu erhalten. Wer würde da nicht zuschlagen wollen?

Willst Du wissen wie man „Value“-Faktoren in sein Depot einbaut? In einem persönlichen Beratungsgespräch erklären wir Dir gern, wie eine gesunde Depotaufteilung aussehen kann.


Aktien- und Investmentfonds haben oft den Namenszusatz „dis“ oder „acc“. Doch was bedeutet das und welche Vorteile biete...
22/04/2021

Aktien- und Investmentfonds haben oft den Namenszusatz „dis“ oder „acc“. Doch was bedeutet das und welche Vorteile bietet welche Variante?

„Dis“ steht für „distributing“ und bedeutet ausschüttend. Die erzielten Dividendenerträge und Zinszahlungen werden entweder an den Anleger auf dessen privates Konto oder ein dem Depot zugehöriges Konto ausgezahlt oder automatsich wieder angelegt. Je nach Investitionssumme kann somit z.B. eine zusätzliche Rente entstehen.

„Acc“ steht für „accumulating“, was so viel heißt wie akkumulierend/thesaurierend = „wiederanlegend“. Das bedeutet, dass die Dividendenerträge und Zinszahlung direkt wieder in den Fonds investiert werden, ohne auf dem Konto des Anlegers zu landen. Im Gegensatz zur ausschüttenden Variante löst dies keine Steuern aus.

Was sind also die entscheidenden Unterschiede der beiden Varianten?

Ausschüttende Fonds bescheren den Anleger in der Höhe unregelmäßige Zusatzeinnahmen, die aber bei Ausschüttung ggf. versteuert werden müssen. Nämlich dann, wenn der jährliche Freibetrag für Kapitalerträge überschritten wurde.

Thesaurierende Fonds legen diese Beträge in voller Höhe und ohne Abzüge direkt wieder an. Für langfristige Anleger lohnt sich daher eher die thesaurierende Methode, da hier im Schnitt mehr Geld in die Fonds fließt und so ein höherer Zinseszinseffekt erzielt werden kann. Das Ergebnis wird somit auf lange Sicht wahrscheinlich besser sein im Vergleich ausschüttenden Fonds

(Annahme: Gleicher Investmentfonds und gleiche Anlagedauer, lediglich Unterscheidung zwischen ausschüttender und thesaurierender Tranchen des Fonds)

Doch nicht immer ist ein thesaurierender Fonds die richtige Anlage. Welche Anlage sich für Dich persönlich am besten eignet, erfährst Du bei uns in einem persönlichen Beratungsgespräch!


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MS Wohldorf Im Traditionsschiffhafen
Hamburg
20457

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