11/02/2026
In den letzten Jahren beobachten wir eine besorgniserregende Entwicklung:
Der Markt der Kfz-Sachverständigen wird zunehmend von Personen überschwemmt, die nicht über die notwendige fachliche Qualifikation verfügen.
Besonders alarmierend ist, dass einige dieser selbsternannten Sachverständigen bereits öffentlich – über Social Media oder Internetauftritte – Provisionen anbieten.
Das ist nicht nur unseriös, sondern unzulässig und stellt das gesamte Berufsbild des Sachverständigen in Frage.
Denn eines ist klar:
Unabhängigkeit und Neutralität sind die Grundlage unserer Tätigkeit.
Wer Provisionen anbietet oder annimmt, gibt genau diese Grundlage auf.
Deshalb appellieren wir ausdrücklich an Geschädigte.
Nach einem Verkehrsunfall, bei der Gutachten Auswahl und Beauftragung, die fachliche Qualifikation des Sachverständigen genau zu prüfen, denn die Auftragserteilung erfolgt zugunsten der Schutzwirkung Dritter, die explizit eine besondere Sachkunde vorsieht.
Die Schadenfeststellung und Gutachtenerstellung gehört in die Hände von speziell geschultem Fachpersonal – alles andere ist ein Risiko für alle Beteiligten, im Worst Case für Leib und Leben.
Hier leisten Berufsverbände, wie der VKS (Verband der unabhängigen Kfz Sachverständigen) einen wichtigen Beitrag.
Unsere Mitglieder sind geprüfte und qualifizierte Sachverständige und damit eine verlässliche Adresse für eine fachlich richtige und unabhängige Begutachtung.
Unser etabliertes VKS Berufsbild steht inhaltlich der VDI-Richtlinie MT 5900 Blatt 2 in nichts nach, an welcher unsere Mitglieder, wie andere Verbände mitwirkten.
Dies ist so wichtig, da gerade bei modernen Fahrzeugen mit Assistenz- und Sicherheitssystemen ein hochqualifiziertes Fachwissen heute so unverzichtbar ist, wie die Fahrwerkstechnik älterer Fahrzeuge.
Qualifikation ist kein Marketingargument – sie ist eine Mindestvoraussetzung.