27/10/2017
Signing Ceremony:
Anfang Juli fand das erste Closing des vierten europäischen erneuerbare Energien Fonds ESPF 4 statt, am Montag, den 23. Oktober 2017 versammelten sich die vier großen institutionellen Investoren in Luxemburg zur offiziellen Signing Ceremony. Debeka und die Europäische Investmentbank EIB, bei der die Feierlichkeit stattfand, investieren jeweils 100 Mio. Euro, Achmea sagte im Namen von zwei niederländischen Pensionsfonds 50 Mio. Euro zu.
Das Investmentvehikel verfolgt eine Core-Plus-Investitionsstrategie und deckt die gesamte Wertschöpfung in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Wasserkraft in Europa ab. Der Schwerpunkt liegt auf Projektentwicklungen in der mittleren oder Spätphase, aber auch Repowering Projekte und die Restrukturierung von schlecht laufenden Anlagen gehören zur Investmentstrategie.
„Wir freuen uns sehr, mit der EIB und Achmea, zwei paneuropäischen Ankerinvestor gewonnen zu haben“, so Michael Ebner, Sprecher der Geschäftsleitung der KGAL Investment Management und verantwortlich für den Bereich Infrastruktur am Rande der Vertragsunterzeichnung. „Wir sind über-zeugt, dass wir mit dem optimierten Risiko-Rendite-Profil des Fonds und unserem langjährigen Know-how im Asset Management und in Geschäfts- und Projektakquisitionen für erneuerbare Energien einen maßgeblichen Wertbeitrag zur Anlagestrategie der verschiedenen Häuser beitragen werden.
Adrian Kamenitzer, Direktor für Infrastruktur und neue Produkte bei der EIB ergänzte: „Ich freue mich außerordentlich über diese Finanzierung mit KGAL. Der ESPF 4 ist ein Fonds, der in erheblichem Umfang in Projektentwicklungen in der Spätphase investieren wird. Das ist besonders wichtig, denn im Gegensatz zu Investitionen in etablierte Projekte im Sektor erneuerbare Energien sind Eigenkapital-Finanzierungen in der Frühphase rar. Darüber hinaus liegt der Fokus des Fonds auch außerhalb seines deutschen Heimatmarktes. Das hilft uns bei einem unserer wichtigsten Anliegen: dem europaweiten Kampf gegen den Klimawandel.“