Alber und Kopf Geldanlagehaus

Alber und Kopf Geldanlagehaus Vermögensaufbau ohne Abschlusskosten, langfristige Fondssparpläne ohne Laufzeitbindung, Kapitalanlage mit Investmentfonds, Anlageberatung zu Discountpreis

Lesenswert :=, übrigens, wir, also beide Geschäftsführer, fahren nur "langweilige Familienkutschen"...
19/01/2019

Lesenswert :=, übrigens, wir, also beide Geschäftsführer, fahren nur "langweilige Familienkutschen"...

Starke Karosse, schwache Rendite: Was das Auto eines Fondsmanagers über seine Performance verrät.

29/09/2018

Gerne stelle ich hier einen spannenden Artikel von Dr. Bruns (Ex-Union-Fondsmanager, schon lange selbstständiger Fondsmanager bei der Loys AG), viel Vergnügen beim Lesen!

Das deutsche Rentenfiasko
Die deutsche Politik muss bei der Alterssicherung einen Offenbarungseid leisten: Die Rentenversprechungen sind nicht mehr finanzierbar. Christoph Bruns erklärt an fünf Punkten, wie der Staat umsteuern kann
von Christoph Bruns
27. September 2018

Langsam wird die Katze aus dem Sack gelassen. Bei der Sicherung der Altersvorsorge der rasch alternden Bevölkerung haben zwei Generationen von Politikern komplett versagt. Jetzt aber rückt die Zeit heran, einen Offenbarungseid zu leisten. Außer den verantwortlichen Politikern aller Couleur ist niemand überrascht, dass die germanische Renten-Titanic auf einen seit dem Pillenknick der 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts bekannten Eisberg zusteuert. Aber anstatt beherzt umzusteuern, haben es die politischen Eliten des Landes vorgezogen, mit Slogans wie „Die Rente ist sicher“ und dergleichen den Bürgern Sand in die Augen zu streuen.

Zudem haben sie es durch eine enorme Abgabenlast den Deutschen schwer gemacht, für sich selbst im Rahmen der privaten Altersvorsorge anzusparen. Hinzu tritt das schwerwiegende Versäumnis, in Schulen und Universitäten kaum – aber jedenfalls nicht hinreichend – über die Notwendigkeit des Langfristsparens in Produktivvermögen zu unterrichten. Und zu allem Überfluss hat dann die Europäische Zentralbank im Nachgang zur amerikanischen Subprime-Krise und in Nachahmung ihres Vorbilds USA positive Realzinsen dauerhaft abgeschafft.

Die Rente ist gescheitert
Nun steht Deutschland wie der nackte Kaiser aus Hans Christians Andersons Märchen da und stellt fest, dass in den letzten 50 Jahren völlig versäumt wurde, Rücklagen anzulegen beziehungsweise das absehbar scheiternde Generationenmodell um starke Säulen betrieblicher und privater Altersvorsorge zu ergänzen. Wie immer in solchen schmählichen Situationen fühlt sich niemand für das Desaster verantwortlich. Im Resultat müssen die Steuerzahler einen stetig wachsenden Teil der Rentenzahlungen erbringen. Glücklicherweise sind die Steuerzahler hierzulande Ku**er gewohnt, so dass sie sich wohl ihrem Schicksal ergeben werden.

Alle die hoffen, es könnte in Deutschland zu spürbaren Abgabensenkungen kommen, sitzen einer Chimäre auf. Nicht einmal die kalte Progression, also die fortwährende legale Enteignung der Bürger durch Nominalwertbesteuerung ohne Inflationsanpassung wird gelingen. Und von der Abschaffung des unsäglichen Solidaritätszuschlages müssen wir ebenfalls Abstand nehmen.

Was aber machen unsere Politiker stattdessen: Sie geben Verbalgarantien für die Sicherheit des Rentenniveaus bis ins Jahr 2025 ab. Neuerdings will man sogar das Rentenniveau bis 2040 garantieren. Es ist völlig absurd. Ein Land, das unter chronischem Kindermangel leidet und von den Alten regiert wird, meint, dem gebeutelten und nicht zuletzt jungen Steuerzahler weitere Lasten auferlegen zu können.

5 Punkte, die der Staat berücksichtigen sollte
Tatsächlich sind jetzt mehrere Dinge zu tun:

Erstens muss es ökonomische Bildung zum Thema Sparen und Investieren geben. Dabei dürfen die hinreichend belegten Vorzüge von international gestreuten Aktienanlagen nicht länger verschwiegen werden.
Zweitens muss das Steuersystem rasch so umgebaut werden, dass sich private Altersvorsorge lohnt. Alle Privilegien der Zinsanlagen sind zu streichen. Stattdessen sollten Erträge aus Aktienanlagen für die Altersvorsorge steuerfrei gestellt werden.
Drittens müssen weitere Abgabenerhöhungen vermieden und stattdessen begonnen werden, die Staatsausgaben zu senken. Da ein gezieltes Sparen augenscheinlich nicht durchsetzbar ist, sollten alle Haushaltsposten pauschal zehn Jahre lang jeweils um 1,5 Prozent gesenkt werden.
Viertens muss der Staat sich für einen Systemwechsel bei der Altersvorsorge vorbereiten, da der Generationenvertrag erkennbar scheitert. Sollte es in den nächsten zehn Jahren einen signifikanten Kurseinbruch an den Aktienmärkten geben, dann sollte die Regierung unverzüglich Schulden in Höhe von 500 Mrd. Euro aufnehmen und dieses Geld nach dem Vorbild des norwegischen Staatsfonds weltweit in Aktien investieren.
Fünftens muss die Rolle, Dimension und Notwendigkeit des Berufsbeamtentums tabulos überdacht werden.
Aus Chicago
Ihr

Dr. Christoph Bruns

08/12/2015

BDS Webinar:
Rentable Kapitalanlagen in Zeiten von Nullzinsen


10. Dezember @ 10:00 - 10:30



Tagesgeld- und Festgeldkonten, Sparbriefe und Bundeswertpapiere galten für viele Anleger lange Zeit als sichere und rentable Anlage für den Vermögensaufbau. Diese Situation hat sich dramatisch verschlechtert. So bekommt man z.B. aktuell noch einen Zinsertrag von 0,48 % pro Jahr für eine 10-jährige deutsche Bundesanleihe. Nach Steuer und Inflation verlieren deshalb heute viele Zinsanleger real Geld.

Martin Alber, von Alber & Kopf Geldanlagehaus Filderstadt, zeigt Ihnen in diesem Webinar interessante Möglichkeiten auf, mit denen Sie heute und auch in Zukunft rentable Erträge erzielen können.

Das Webinar ist KOSTENLOS und wird Ihnen präsentiert vom BDS Kreisverband Esslingen e.V.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Teilnehmer begrenzt.

Anmeldung:
https://eu42.spreed.com/selfreg/783644993/register

Das Leben ist zu kurz, um auf steigende Zinsen zu warten :)), Anschauen lohnt sich...
30/11/2015

Das Leben ist zu kurz, um auf steigende Zinsen zu warten :)), Anschauen lohnt sich...

Das Leben ist zu kurz, um auf steigende Zinsen zu warten Wenn es um Vermögensaufbau und Altersvorsorge geht, sollten Sie sich an Fakten orientieren. Fakten, ...

28/10/2015

28.10. | 2015

Der Weltspartag muss zum Wertpapierspartag werden

FONDS professionell-Chefredakteur Bernd Mikosch über die Frage, warum es auch bei Nullzinsen sinnvoll ist, ans Sparen zu denken.

Jahr für Jahr findet Ende Oktober der Weltspartag statt. Eigentlich ein schönes Ritual: Kinder leeren ihr Sparschwein, zahlen das Geld aufs Sparbuch ein und bekommen dafür Zinsen und ein kleines Geschenk ihrer Bank. Die Geschenke gibt es noch, nur die Zinsen sind zwischenzeitlich abhanden gekommen.

Damit wird es immer schwerer, Kindern beizubringen, dass sich Sparen lohnt – obwohl es gerade wegen der mickrigen Zinsen nötiger denn je ist, Geld zur Seite zu legen. Egal, ob es das neue Smartphone mit 14, das Auto mit 18 oder eine auskömmliche Rente mit 67 ist: Wer ein Sparziel erreichen will, muss bei null Prozent Zinsen bedeutend mehr sparen als bei vier Prozent. Dieser Zusammenhang wird den meisten zwar bewusst sein, doch die wenigsten reagieren auch entsprechend. Sie sparen eher weniger als mehr, was vielen Politikern und Notenbankern wohl auch recht ist. Sie ermuntern die Bürger geradezu zum schnellen Konsum, auf dass die Konjunktur in Schwung kommt, getreu dem Motto: Die Menschen sind für die Wirtschaft da, nicht umgekehrt.

Nötig sind keine künstlich hohen Kupons, sondern ehrliche Ansagen
Schon deshalb ist es nach wie vor richtig, dass zumindest einmal im Jahr an die Notwendigkeit des privaten Sparens erinnert wird. Allerdings begehen viele Banken und Sparkassen dabei einen großen Fehler: Sie stellen Produkte ins Schaufenster, die trotz der Leitzinsen von 0,05 Prozent einen attraktiven Kupon suggerieren. Das führt zu teilweise seltsam anmutenden Konstruktionen. Die Sparkassen zum Beispiel bieten ihren Kunden derzeit ein Zertifikat mit einem Jahr Laufzeit an, das 2,7 Prozent Zinsen verspricht – aber nur, solange ein bestimmter Dividendenfonds nicht mehr als zehn Prozent verliert. Sollte der Fonds doch mehr an Wert einbüßen, haben die Zeichner eins zu eins am Minus teil. Kurz: Der mögliche Gewinn ist auf 2,7 Prozent begrenzt, der mögliche Verlust jedoch nicht.

Solche Produkte helfen dem Sparer nicht aus seinem Zinsdilemma, sie bergen vielmehr das Risiko, ihn einmal mehr herb zu enttäuschen. Besser wäre die ehrliche Ansage: Kurzfristig gibt es keine Zinsen mehr, und wer langfristig investieren möchte, muss die Volatilität in Kauf nehmen, die ein Fondsinvestment birgt. Der Weltspartag muss zum Wertpapierspartag werden.

Lesenswert, meiner Meinung nach sind in den nächsten Jahrzehnten bei den aktuellen tiefen Zinsen für Staatsanleihen auch...
28/10/2015

Lesenswert, meiner Meinung nach sind in den nächsten Jahrzehnten bei den aktuellen tiefen Zinsen für Staatsanleihen auch keine höheren Erträge mehr zu erwarten. Von daher mein Rat: Risiken separat absichern (Todesfallschutz, evtl. Arbeitskraftschutz) und den Rest in breit streuende Investmentfonds mit hoher Aktienquote und geringen Kosten (bei uns ohne Abschlußkosten).

Das die Renditen in der Lebensversicherung seit Jahren im Sinkflug sind ist allgemein bekannt. Der Map-Report legt nun konkrete Zahlen..

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