PVV AG und PVV Stiftung

PVV AG und PVV Stiftung Wir sind unabhängige und inhabergeführte Vermögensverwalter mit Sitz in Essen. Wir sind Ihr Ratge

Die PVV Private VermögensVerwaltung AG ist ein unabhängiger und inhabergeführter Vermögensverwalter mit Sitz in Essen. Das Dienstleistungsangebot richtet sich insbesondere an Stiftungen sowie private und institutionelle Kunden. Die PVV AG hat sich auf die reine Vermögensverwaltung über diverse Assetklassen, das Wertpapiercontrolling, das Fund Advisory – für die unter der PVV SICAV domizilierten Investmentfonds – sowie das Stiftungsmanagement spezialisiert.

Wie gewohnt haben wir Ihnen unseren aktuellen Wochenrückblick vorbereitet. Genießen Sie Ihr Wochenende.𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽ä𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂...
05/09/2026

Wie gewohnt haben wir Ihnen unseren aktuellen Wochenrückblick vorbereitet. Genießen Sie Ihr Wochenende.

𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽ä𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

▪️ Inflationsseitig bleibt die Lage anspruchsvoll: Die Teuerungsrate im Euroraum ist im August auf 3,3 % gestiegen, nachdem sie im Juli noch bei 2,9 % lag, wodurch eine erneute Straffung der EZB wahrscheinlicher wird.
▪️ Konjunkturell präsentiert sich die Eurozone jedoch widerstandsfähiger als noch vor einigen Monaten erwartet, wobei Exporte, eine Stabilisierung der Industrie und fiskalische Impulse das Wachstum stützen, während die Binnennachfrage verhalten bleibt.
▪️ Am deutschen Kapitalmarkt sorgen steigende Energiepreise und höhere Renditen für Gegenwind: Zehnjährige Bundesanleihen erreichten zwischenzeitlich den höchsten Renditestand seit mehr als 15 Jahren und erhöhten damit den Bewertungsdruck auf Aktien.
▪️ Entscheidend für die kommenden Wochen bleibt der Zielkonflikt der EZB zwischen einer nur schrittweisen konjunkturellen Erholung und weiterhin hartnäckigem Kern- und Dienstleistungspreisdruck.

𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

▪️ Im Mittelpunkt der Märkte steht die erneute Eskalation zwischen den USA und Iran, da Risiken für die Energieversorgung über die Straße von Hormus die Sorge vor länger anhaltendem Inflationsdruck verstärken.
▪️ In den USA bleibt die Wirtschaft grundsätzlich robust, gleichzeitig senden Vertreter der Notenbank unterschiedliche Signale zur weiteren Zinspolitik, sodass Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten wieder stärker über die Richtung der Märkte entscheiden.
▪️ Die Zahl der Beschäftigten in den USA ist im August deutlich stärker gestiegen als erwartet.
▪️ Aus China kommen vorsichtig konstruktive Signale: Die Aktivität im Dienstleistungssektor hat sich verbessert und deutet auf eine Stabilisierung der Binnennachfrage hin, ohne die strukturellen Wachstumssorgen bereits vollständig auszuräumen.
▪️ Auch Japan verzeichnet eine bessere Dynamik im Dienstleistungssektor, während hohe globale Renditen und geopolitische Unsicherheit Wachstums- und Technologiewerte schwankungsanfälliger machen.

𝗔𝗸𝘁𝗶𝗲𝗻𝗺𝗮𝗿𝗸𝘁

▪️ Die Deutsche Telekom stellt frühzeitig die Weichen im Finanzressort: Finanzchef Christian Illek wird den Konzern im Frühjahr 2027 verlassen, Dhananjay Mirchandani soll seine Nachfolge antreten.
▪️ Broadcom übertraf mit starkem Wachstum und einem kräftigen Anstieg des KI-Halbleitergeschäfts die Erwartungen.
▪️ Palo Alto Networks profitiert weiterhin von der hohen Nachfrage nach integrierten Cybersicherheitslösungen.
▪️ Der VW-Aufsichtsrat hat weite Teile eines Sanierungskonzepts gebilligt. Der Autobauer steht vor einem einschneidenden Umbau. In den kommenden Jahren will er weitere 50.000 Stellen streichen, die Zahl seiner Modelle reduzieren und seine Firmenbeteiligungen verringern.

Bitte beachten Sie den Disclaimer:
https://www.pvv-ag.de/wp-content/uploads/Disclaimer-rechtlicher-Hinweis-2024.pdf

Wir hoffen, Sie genießen Ihr Wochenende.Wie gewohnt lesen Sie unseren Rückblick der Woche hier:𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽ä𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿• E...
29/08/2026

Wir hoffen, Sie genießen Ihr Wochenende.
Wie gewohnt lesen Sie unseren Rückblick der Woche hier:

𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽ä𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

• Erfreulich entwickelt sich die deutsche Konjunktur: Das BIP wuchs im zweiten Quartal um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal und damit etwas stärker als zunächst berechnet, insbesondere die Exporte stützten.

• Gleichzeitig verbessert sich die Unternehmensstimmung weiter. Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg im August deutlich auf 88,8 Punkte und damit bereits den vierten Monat in Folge.

• Weniger komfortabel präsentiert sich die Inflation: In Frankreich beschleunigte sich die harmonisierte Teuerungsrate im August überraschend von 2,4 % auf 2,7 %.

• Insgesamt verdichten sich die Hinweise auf eine schrittweise wirtschaftliche Erholung Europas, allerdings erschweren Energiepreise und regional unterschiedlicher Inflationsdruck den weiteren geldpolitischen Kurs.

𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

• Jenseits des Atlantiks hat sich das US-Wachstum im Frühjahr zwar abgeschwächt, die robuste Nachfrage nach langlebigen Gütern zeigt jedoch, dass kein abrupter Konjunktureinbruch droht.

• Geldpolitisch richtet sich der Blick nach Jackson Hole, wo die Märkte von Fed-Chef Kevin Warsh Hinweise darauf erwarten, wie die Notenbank auf das Spannungsfeld zwischen Inflation, Wachstum und hohen Kapitalmarktzinsen reagiert.

• Geopolitisch bleibt der Konflikt mit dem Iran ein wesentlicher Risikofaktor, nachdem die US-Regierung ihre Sanktionsdrohungen ausweitete und damit insbesondere Energieversorgung, Handel und Inflation im Fokus bleiben.

• Zusätzlich sorgte die Reise des CIA-Chefs Ratcliffes nach Moskau für Gerüchte in Bezug auf den Ukraine-Krieg.

• Japan profitiert aktuell von einem moderateren Inflationsbild.

𝗔𝗸𝘁𝗶𝗲𝗻𝗺𝗮𝗿𝗸𝘁

• Nvidia unterstrich seine außergewöhnliche KI-Stellung mit mehr als verdoppeltem Quartalsumsatz und Gewinn sowie einem erneut sehr starken Ausblick. Zusätzlich wird über eine mögliche milliardenschwere Übernahme der KI-Plattform Hugging Face berichtet.

• Bei SAP sorgten eine UBS-Abstufung und Gewinnmitnahmen nach der zuvor kräftigen Erholung zeitweise für einen Kursrückgang, ehe positive Vorgaben aus dem US-Softwaresektor wieder Unterstützung brachten.

• Salesforce überzeugte mit seinen Geschäftszahlen und der Nachfrage nach KI-Produkten wie Agentforce, woraufhin die Aktie zeitweise um fast ein Fünftel zulegte.

• Crowdstrike lieferte einen überzeugenden Quartalsbericht, den die Börse euphorisch aufnahm.

• Deutz sprang nach positiven Analystenkommentaren auf ein Dreimonatshoch. Die geplante Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft soll das Rüstungsgeschäft deutlich stärken.

• Okta reagierte auf überzeugende Quartalszahlen mit einem deutlichen Kurssprung und zeigte eine der auffälligsten Einzelwertbewegungen der Woche.

Bitte beachten Sie den Disclaimer:https://www.pvv-ag.de/wp-content/uploads/Disclaimer-rechtlicher-Hinweis-2024.pdf

Zum Feierabend und mit Blick auf das Wochenende gibt es wie gewohnt unseren aktuellen Rückblick der wichtigsten Entwickl...
21/08/2026

Zum Feierabend und mit Blick auf das Wochenende gibt es wie gewohnt unseren aktuellen Rückblick der wichtigsten Entwicklungen dieser Woche kompakt für Sie zusammengefasst.

𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽ä𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

🔸 Die Inflation im Euroraum ist im Juli wieder auf 2,9 % gestiegen. Vor allem Energie und Dienstleistungen hielten den Preisdruck hoch und begrenzen den Spielraum der EZB für Lockerungen.

🔸 Positiver entwickelte sich die Stimmung in Deutschland: Die ZEW-Konjunkturerwartungen stiegen im August um 7,9 Punkte auf 34,2 Zähler, während die aktuelle Lage mit -61,1 Punkten klar negativ blieb.

🔸 Das Bild ist konstruktiv, nachdem die Eurozone im zweiten Quartal um 0,4 % gegenüber dem Vorquartal gewachsen war. Nun muss sich zeigen, ob bessere Erwartungen Investitionen und Produktion stützen.

𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

🔸 In den USA rückten steigende langfristige Staatsanleiherenditen in den Fokus, da Sorgen über Staatsverschuldung, Inflation und den Kapitalbedarf für KI-Infrastruktur die Finanzierungskonditionen verschärfen.

🔸 Entlastung brachte das US-Finanzministerium mit höheren Rückkäufen langlaufender Staatsanleihen, ohne die strukturellen Sorgen am Bondmarkt auszuräumen.

🔸 Geopolitisch bleibt der Konflikt mit dem Iran der zentrale Risikofaktor, weil die Unsicherheit rund um die Straße von Hormus die Ölpreise hoch hält und den Kampf gegen Preissteigerungen erschwert.

🔸 In Asien blieb das Bild gemischt: Japan kämpft mit höherem Inflationsdruck, während chinesische und südkoreanische Aktien von einer Erholung der Technologiewerte profitierten.

𝗔𝗸𝘁𝗶𝗲𝗻𝗺𝗮𝗿𝗸𝘁

🔸 Alphabet rückte über die erweiterte Partnerschaft mit Marvell in den Fokus, die den Ausbau eigener KI-Infrastruktur unterstreicht und Marvell einen deutlichen Kurssprung bescherte.

🔸 Munich Re will das US-Cyber-Insurtech At-Bay für 575 Mio. US-Dollar übernehmen und stärkt damit gezielt sein Geschäft mit Cyberrisiken.

🔸 Walmart enttäuschte mit schwächeren US-Umsätzen und einem vorsichtigeren Wachstumsausblick, worauf die Aktie deutlich verlor.

🔸 Besonders spektakulär reagierte Moderna: Positive Studiendaten zu einem Melanom-Impfstoff mit Merck ließen die Aktie um mehr als das 1,5-Fache ansteigen, während Merck zweistellig gewann.

🔸 Deutlich erholte sich SK Hynix, nachdem der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm beschleunigte und höhere Ausschüttungen ankündigte.

🔸 Der Roboter-Hersteller Unitree feierte sein Börsendebüt und konnte seinen Wert am ersten Tag vervielfachen.

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Mit unserem aktuellen Wochenrückblick wünschen wir Ihnen ein schönes, restliches Wochenende. 🙂𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽ä𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿- De...
15/08/2026

Mit unserem aktuellen Wochenrückblick wünschen wir Ihnen ein schönes, restliches Wochenende. 🙂

𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽ä𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

- Deutschlands Inflation lag im Juli bei 2,8 % und zeigt anhaltenden Preisdruck.
- Die deutsche Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal um 0,2 % zum Vorquartal, wobei stärkere Exporte die schwachen Investitionen und verhaltenen Konsum teilweise ausglichen.
- In der Eurozone haben sich Stimmungsindikatoren verbessert, während die Industrie wenig Dynamik zeigt.
- Für die EZB spricht diese Mischung aus zähem Preisauftrieb und schwachem Wachstum dafür, weitere Zinsentscheidungen an Inflations- und Aktivitätsdaten auszurichten.
- Das britische BIP stieg im Juni um 0,30 % im Vergleich zum Vormonat.

𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

- In den USA hat sich der Preisauftrieb mit annualisierten 3,4 % etwas abgeschwächt, bleibt aber hoch genug, um Zinssenkungen durch die Fed vorerst auszuschließen.
- Gleichzeitig verliert der US-Arbeitsmarkt an Schwung, sodass die Notenbank stärker zwischen Preisstabilität und konjunktureller Abkühlung abwägen muss.
- In Asien bleibt das Bild zweigeteilt: China kämpft mit zurückhaltender Binnennachfrage, während Technologieinvestitionen Wachstumsimpulse setzen.
- In Südkorea und Japan gab die erneute KI-Euphorie den Kapitalmärkten Rückenwind.
- Geopolitisch bleiben der Nahostkonflikt sowie Risiken für Energieversorgung und Handelswege wichtige Unsicherheitsfaktoren.
- Die US-Produzentenpreise blieben im Juli gegenüber dem Vormonat unverändert.

𝗔𝗸𝘁𝗶𝗲𝗻𝗺𝗮𝗿𝗸𝘁

- Nvidia profitiert weiter vom KI-Infrastrukturboom, da hohe Investitionen von Cloud- und Rechenzentrumsanbietern die Nachfrage nach Hochleistungsprozessoren stützen.
- RWE steht mit der Veröffentlichung seiner Halbjahreszahlen im Blickpunkt, nachdem der Energiekonzern zuletzt bereits einen unerwartet guten Geschäftsverlauf verzeichnete und seine Perspektiven verbesserte.
- Nebius überzeugte mit starken Quartalszahlen inklusive eines deutlichen Umsatzanstiegs, während die hohe Nachfrage nach KI-Rechenkapazitäten und ein positives bereinigtes EBITDA die dynamische Expansion des Cloud-Anbieters unterstreichen.
- Super Micro Computer sorgte mit einem ambitionierten Umsatzausblick für deutliche Kursbewegungen und unterstreicht die hohen Erwartungen an das KI-Infrastruktursegment.
- TKMS erhöhte nach starken Quartalszahlen seine Jahresprognose und erwartet ein deutlich stärkeres Wachstum.
- OHB rückt durch die außerplanmäßige Aufnahme in den SDAX stärker in den Fokus institutioneller Anleger und ersetzt dort infolge des Delistings von Klöckner & Co den bisherigen Indexwert.
- Cisco litt zum Wochenschluss unter Gewinnmitnahmen nach einem schwachen Geschäftsausblick.
- SanDisk profitierte von dem bei einem Investorentag vorgestellten Finanzmodell für die Jahre 2028 bis 2030.

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Wie gewohnt haben wir Ihnen zum Ende der Woche unseren aktuellen Rückblick vorbereitet.Genießen Sie Ihr restliches Woche...
08/08/2026

Wie gewohnt haben wir Ihnen zum Ende der Woche unseren aktuellen Rückblick vorbereitet.
Genießen Sie Ihr restliches Wochenende ☀️

𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽ä𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

• Die Inflation in der Eurozone legte im Juli von 2,8 % auf 2,9 % zu, während die Kernrate auf 2,5 % stieg und der zusammengesetzte Einkaufsmanagerindex im Juli von 50,0 auf 52,0 zulegte.

𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

• Geopolitisch blieb der Iran-Konflikt der zentrale Markttreiber: Die Hoffnung auf eine Öffnung der Straße von Hormus wich zum Wochenschluss neuen Sorgen über iranische Durchfahrtsbeschränkungen und ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien, wodurch die Ölpreise wieder anzogen.
• In den USA verstärkten sich trotz robuster Konjunktursignale die Zinssorgen, nachdem Fed-Gouverneurin Lisa Cook eine weitere Straffung bei anhaltendem Inflationsdruck nicht ausschloss.
• Die Dynamik des US-Arbeitsmarktes kühlte sich ab, während das Lohnwachstum bei Jobwechslern auf 7 % anzog.
• Bei den US-Frühindikatoren stieg der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe von 53,3 auf 55,6 und der S&P-Dienstleistungsindex von 51,2 auf 54,6, womit beide die weitere Expansion andeuten.
• Aus China kamen zum positive Signale, da die Exporte im Juli gegenüber dem Vorjahr um 23,9 % zunahmen und damit die Erwartungen übertrafen, auch wenn sich das Wachstum im Monatsvergleich verlangsamte.
• Für Japan stand weniger die Konjunktur als der Yen im Fokus, nachdem die USA erstmals seit 1998 eine bilaterale Kaufintervention der japanischen Währung unterstützten. Zwar bestätigt der kurzfristige Erfolg die Wirkung, allerdings wächst mittel- bis langfristig der Druck auf geldpolitische Maßnahmen.

𝗔𝗸𝘁𝗶𝗲𝗻𝗺𝗮𝗿𝗸𝘁

• Amazon überzeugte mit starken Quartalsergebnissen und über den Erwartungen liegendem Wachstum der Cloud-Sparte AWS.
• Die Deutsche Telekom profitierte von der starken Entwicklung der US-Tochter, hob den Jahresausblick an und kündigte angesichts der vorherigen Kursschwäche umfangreichere Aktienrückkäufe an.
• Eli Lilly setzte sich positiv von europäischen Wettbewerbern ab, nachdem eine erneut angehobene Umsatzprognose die starke Nachfrage nach Medikamenten zur Gewichtsreduktion unterstrich.
• Honeywell Aerospace geriet unter Verkaufsdruck, nachdem der Konzern seine Prognose überraschend senkte und damit die Erwartungen kurz nach der Eigenständigkeit enttäuschte.
• AppLovin und Datadog gehörten zu den auffälligen US-Verlierern, nachdem schwächere Margenaussichten beziehungsweise eine verhaltene Jahresprognose die zuvor hohen Anlegererwartungen enttäuschten.

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Zum Wochenausklang haben wir die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Woche für Sie zusammengefasst.Wir wünschen Ih...
01/08/2026

Zum Wochenausklang haben wir die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Woche für Sie zusammengefasst.

Wir wünschen Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende! 🙂

𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽ä𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

▪️Aus Deutschland kamen erneut positive Signale vom ifo-Geschäftsklima, das auf eine verbesserte Stimmung der Unternehmen und eine stabilere Konjunktur hindeutet.
▪️Deutschlands Wirtschaft wuchs leicht. Höhere Exporte glichen den schwachen Konsum und rückläufige Investitionen aus.
▪️Gleichzeitig bleibt der Ausblick von steigenden Energiekosten geprägt, die Investitionen bremsen und den Inflationsdruck wieder erhöhen könnten.
▪️In der Eurozone sprechen die zuletzt veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes für eine moderate Expansion der wirtschaftlichen Aktivität.
▪️Das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone legte im zweiten Quartal um 0,4 % zu.
▪️Die Bank of England beließ den Leitzins bei 3,75 %.

𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

▪️Die geopolitische Lage bleibt von den erneuten Spannungen zwischen den USA und dem Iran geprägt, wodurch die Sorge vor Unterbrechungen wichtiger Energielieferungen und steigenden Rohstoffpreisen wieder zugenommen hat.
▪️Die US-Notenbank hielt den Leitzins zum fünften Mal in Folge unverändert.
▪️Die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter fielen schwächer als erwartet aus und bestätigen eine nachlassende Dynamik der US-Industrie.
▪️Das US-Wachstum verlangsamte sich im zweiten Quartal auf annualisiert 1,5 %. Die private Nachfrage blieb robust.
▪️Die Bank of Japan hielt ihren Leitzins bei 1 %. Weitere Zinserhöhungen bleiben grundsätzlich auf der Agenda.
▪️Chinas Industrie rutschte im Juli wieder in die Schrumpfung. Besonders schwach entwickelten sich Neuaufträge und Bauwirtschaft.

𝗔𝗸𝘁𝗶𝗲𝗻𝗺𝗮𝗿𝗸𝘁

▪️Südkoreas Kospi sprang nach dem vorherigen Ausverkauf zum Ende der Woche um 16,8 % an. Es war der größte Tagesgewinn seiner Geschichte. Auch Halbleiteraktien erholten sich deutlich. Sandisk, Micron, Intel und AMD legten zweistellig zu.
▪️Microsoft überzeugte mit Umsatz und Gewinn über den Erwartungen. Die Aktie verzeichnete den stärksten Tagesgewinn seit 2008.
▪️Rheinmetall überzeugte mit starken Quartalszahlen und profitierte erneut von der anhaltend hohen Nachfrage im Verteidigungssektor.
▪️Shelly Group rückte mit Übernahmespekulationen in den Fokus, nachdem Schneider Electric Gespräche über ein mögliches Kaufangebot bestätigte.
▪️SAP setzte seine Kursrally nach überzeugenden Quartalszahlen fort und bleibt einer der stärksten Werte im DAX.
▪️Sandisk geriet nach anhaltenden Sorgen über den Chipsektor deutlich unter Druck und setzte den jüngsten Kursrückgang fort.
▪️Meta geriet trotz hoher Umsätze unter Druck. Steigende Investitionen und hohe Sonderkosten belasteten die Stimmung.

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Die Notenbanken stehen vor einem Dilemma, denn geopolitische Konflikte treiben die Inflationsraten in vielen Regionen de...
29/07/2026

Die Notenbanken stehen vor einem Dilemma, denn geopolitische Konflikte treiben die Inflationsraten in vielen Regionen der Welt. Zinssteigerungen als das übliche Mittel der Inflationsbekämpfung greifen ins Leere und fordern die Staatshaushalte zusätzlich. Diesen Herausforderungen widmet sich unsere aktuelle Kolumne.

Lange Zeit galt Inflation als Domäne der Notenbanken. Stiegen die Preise, wurden die Zinsen erhöht. Kühlte sich die Wirtschaft zu stark ab, wurden sie gesenkt. Doch diese einfache Logik gerät zunehmen...

Guten Morgen ☀️Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende! Unseren aktuellen Rückblick der Woche lesen Sie wie gewohnt...
25/07/2026

Guten Morgen ☀️
Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende! Unseren aktuellen Rückblick der Woche lesen Sie wie gewohnt hier.

𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽ä𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

▫️Die EZB beließ ihre Leitzinsen erwartungsgemäß unverändert und verwies angesichts der geopolitischen Risiken auf einen weiterhin datenabhängigen Kurs.
▫️Aus Deutschland signalisierten die Einkaufsmanagerindizes eine anhaltend schwache Industriekonjunktur, während sich der Dienstleistungssektor vergleichsweise stabil zeigte.
▫️Im Euroraum verbesserte sich das Verbrauchervertrauen erneut, obwohl es weiterhin unter seinem langfristigen Durchschnitt liegt.

𝗚𝗹𝗼𝗯𝗮𝗹𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

▫️Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie die anhaltenden Risiken rund um die Straße von Hormus hielten die Unsicherheit an den Energiemärkten hoch, während Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte zuletzt wieder nachließen.
▫️In den USA bestätigten robuste Arbeitsmarktdaten die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft, während steigende Ölpreise die Zinserwartungen stützten.
▫️In China sorgten stabile Kreditzinsen und robuste Exportdaten weiterhin für eine gewisse Unterstützung der Konjunktur, während der Immobiliensektor belastend blieb.
▫️Aus Japan fielen die Inflationsdaten höher aus als erwartet, wodurch Spekulationen über eine künftig restriktivere Geldpolitik der Bank of Japan zunahmen.

𝗔𝗸𝘁𝗶𝗲𝗻𝗺𝗮𝗿𝗸𝘁

▫️Alphabet geriet trotz überzeugender Quartalszahlen unter Druck, da der angekündigte Ausbau der KI-Infrastruktur die Sorgen über steigende Investitionskosten verstärkte.
▫️Volkswagen rückte nach der Vorlage seiner Quartalszahlen in den Fokus, wobei der Markt vor allem auf den weiteren Ausblick und die Margenentwicklung achtete.
▫️American Airlines belastete ein vorsichtiger Geschäftsausblick angesichts hoher Treibstoffkosten, was den gesamten Luftfahrtsektor unter Druck setzte.
▫️Tesla verzeichnete nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen deutliche Kursverluste, nachdem hohe Investitionen den Gewinn stärker schmälerten als erwartet.
▫️LPKF gehörte zu den größten Verlierern der Woche, nachdem das Unternehmen wegen der schwachen Nachfrage und roter Quartalszahlen kräftig an Börsenwert verlor.
▫️Sanofi stoppte die Entwicklung eines wichtigen Medikaments und sorgte damit für eine negative Reaktion der Anleger.
▫️AMD kündigte eine weitreichende Partnerschaft mit Anthropic zum Ausbau von KI-Infrastruktur an und stärkte damit seine Position im Wettbewerb um KI-Hardware.

Bitte beachten Sie den Disclaimer:

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Wir hoffen, Sie sind gut ins Wochenende oder vielleicht sogar schon in die Sommerferien gestartet. ☀️Wie gewohnt haben w...
18/07/2026

Wir hoffen, Sie sind gut ins Wochenende oder vielleicht sogar schon in die Sommerferien gestartet. ☀️
Wie gewohnt haben wir unseren Wochenkommentar für Sie vorbereitet und wünschen ein erholsames Restwochenende und allen, die in den kommenden Tagen verreisen, eine schöne und entspannte Urlaubszeit.

𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽ä𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

• Für die Eurozone weitete sich das Handelsbilanzdefizit im Mai auf 7,8 Mrd. Euro aus, nachdem zuvor noch ein Überschuss erzielt wurde.
• In Deutschland verlangsamte sich die Preissteigerung im Juni auf 2,3 % nach 2,6 % im Mai.
• In Großbritannien fiel das BIP im Mai erneut schwächer aus als erwartet.

𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

• Die geopolitische Lage blieb das beherrschende Thema. Durch die Eskalation zwischen den USA und dem Iran sowie Risiken für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus erhöhten sich die Ölpreise und die Unsicherheit an den Kapitalmärkten.
• In den USA verlangsamte sich die Inflation im Juni von 4,2% auf 3,5 %, während die Kerninflation auf 2,6 % sank, was Hoffnungen auf einen weniger restriktiven Zinspfad nährte.
• Ergänzend signalisierten die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe mit 208.000 Anträgen einen weiterhin robusten US-Arbeitsmarkt.
• Aus China kamen gemischte Signale, da das BIP im zweiten Quartal lediglich um 4,3 % wuchs und hinter den Erwartungen zurückblieb, während sich die Industrieproduktion beschleunigte.
• In Japan belastete der weltweite Ausverkauf bei Technologie- und Halbleiterwerten den Aktienmarkt.

𝗔𝗸𝘁𝗶𝗲𝗻𝗺𝗮𝗿𝗸𝘁

• Apple erreichte nach positiven Signalen zum iPhone-Absatz sowie Fortschritten bei Apple Intelligence in China ein neues Rekordhoch.
• Siemens Energy geriet nach der angekündigten Übernahme des britischen Automatisierungsspezialisten Rotork durch ABB im Branchenvergleich unter Druck.
• PayPal sprang an, nachdem Berichte über ein mögliches Übernahmeangebot durch ein Konsortium aus Stripe und Advent bekannt wurden.
• Eli Lilly kündigte die Übernahme des Psychopharma-Spezialisten Atai Life Sciences an und stärkt damit seine Position in der neurologischen Therapie.
• TSMC konnte zwar starke Quartalszahlen und einen optimistischeren Ausblick vorlegen, die Aktie geriet dennoch unter Druck.
• Lucid verzeichnete nach Spekulationen über strategische Optionen und einen möglichen Konzernumbau außergewöhnlich starke Kursschwankungen.
• Delivery Hero blieb im Fokus, nachdem Uber sein Übernahmeinteresse konkretisierte, auch wenn Anleger die regulatorischen Hürden weiterhin als hoch einschätzen.

Bitte beachten Sie den Disclaimer:
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Haben Sie einen schönen Sonntag☀️ Wir hoffen, Sie konnten das Wochenende genießen und starten morgen mit neuer Energie i...
12/07/2026

Haben Sie einen schönen Sonntag☀️
Wir hoffen, Sie konnten das Wochenende genießen und starten morgen mit neuer Energie in die kommende Woche. Bevor es so weit ist, werfen wir gemeinsam einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen an den Finanzmärkten der vergangenen Tage:

𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽ä𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

▫️ Das Sitzungsprotokoll der EZB deutet auf eine abwartende Haltung hin, während der nachlassende Preisdruck den geldpolitischen Ausblick unterstützte.

▫️ Für September wird jedoch eine erneute Zinserhöhung der EZB erwartet.

▫️ Aus Deutschland kamen robuste Exportdaten, die auf eine widerstandsfähige Auslandsnachfrage hindeuten und der europäischen Wirtschaft Rückenwind verliehen.

𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿

▫️ Die geopolitische Lage blieb von den Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie der Unsicherheit rund um die Straße von Hormus geprägt. Zeitweise belasteten steigende Energiepreise die Stimmung an den Finanzmärkten.

▫️ In den USA sorgte das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung für Aufmerksamkeit, da sich Anleger weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs und den Zeitpunkt möglicher Zinsschritte erhofften. Für die nächste Sitzung wird ein unverändertes Zinsniveau erwartet.

▫️ Die US-Konjunktur präsentierte sich insgesamt robust, auch wenn geopolitische Risiken und die Entwicklung der Energiepreise die Stimmung zeitweise dämpften.

▫️ In China zeigte sich das Inflationsbild uneinheitlich: Einer schwächeren Verbraucherpreisentwicklung stand weiterhin eine erhöhte Produzentenpreisinflation gegenüber.

▫️ Japan profitierte zuletzt von einer Erholung der Halbleiterwerte, wodurch sich der Aktienmarkt widerstandsfähiger entwickelte als viele andere Börsen der Region.

𝗔𝗸𝘁𝗶𝗲𝗻𝗺𝗮𝗿𝗸𝘁

▫️ Apple weitete die Zusammenarbeit mit Broadcom aus und sicherte sich langfristig die Lieferung von Chips aus den USA. Das stützte die Kurse beider Unternehmen.

▫️ Bayer rückte nach einer milliardenschweren Finanzierungslösung erneut in den Fokus und gewann dadurch zusätzlichen finanziellen Spielraum.

▫️ Vertex Pharmaceuticals kündigte die Übernahme von Crinetics Pharmaceuticals an und stärkt damit seine Position im Bereich innovativer Therapien.

▫️ Micron überzeugte mit umfangreichen Investitionsplänen zum Ausbau der Speicherchipkapazitäten und trieb die Erholung des Halbleitersektors an.

▫️ FuelCell Energy geriet nach der Ankündigung einer ausgeweiteten Kapitalmaßnahme deutlich unter Druck.

▫️ Ionis Pharmaceuticals verzeichnete nach dem Scheitern einer wichtigen Spätphasenstudie von AstraZeneca kräftige Kursrückgänge.

▫️ Die vorläufigen Zahlen von Samsung ließen kurzzeitig Zweifel an der Bewertung von KI-Unternehmen aufkommen.

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45133

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