M Ruhestandsplanung Vermögensmanagement

M Ruhestandsplanung Vermögensmanagement Honorarberatung, Schwerpunkt Ruhestandsplanung, Vermögensaufbau, Vermögenssicherung, Immobilien und Beteiligungen

Ruhestandsplanung, Honorarberatung, Finanzplanung, Vermögensverwaltung, Vermögensmanagement, Money Coaching, Immobilien und Beteiligungen

Ein Schnappschuss von Mitte dieser Woche. Im Rahmen der Konferenz „Wissenschaft der Beratung“ hatte ich u. a. Gelegenhei...
07/06/2019

Ein Schnappschuss von Mitte dieser Woche. Im Rahmen der Konferenz „Wissenschaft der Beratung“ hatte ich u. a. Gelegenheit zum Austausch mit Prof. Robert C. Merton, Nobelpreisträger in Wirtschaftswissenschaften, der zum Thema Herausforderungen im Zusammenhang der erwarteten Finanzierung des Ruhestandes vorgetragen hat. Mit seiner These, dass es nicht auf das Vermögen als Wert, sondern auf die daraus zu generierenden Zahlungsströme in jew. sich verändernden Marktumfeld ankommt, hat er dazu beigetragen, dass Millionen von Amerikanern zukünftig nicht nur der Wert ihrer Pensionspläne mitgeteilt wird, sondern der daraus zu generierende mtl. Zahlungsstrom als wirklich bedeutsame Information.

Mit 150 Kollegen aus 12 Ländern in London, im Dienst der aktuellen Kapitalmarktforschung!
11/09/2018

Mit 150 Kollegen aus 12 Ländern in London, im Dienst der aktuellen Kapitalmarktforschung!

14/02/2018

Liebe Kundinnen und Kunden,liebe Freunde,zu Beginn des Jahres 2018 hat sich mit Inkrafttreten der neuen Finanzmarktregulierungsrichtlinie MiFID II, wörtlich übersetzt als „Markets in Financial Instruments Directive“, die bisherige Beratungspraxis rund um die Vermögensanlagen verändert.Ziel d...

3 Tage Konferenz und Workshops in London um meine Kunden auch weiterhin vor der Finanzindustrie schützen zu können.
28/09/2016

3 Tage Konferenz und Workshops in London um meine Kunden auch weiterhin vor der Finanzindustrie schützen zu können.

News: M Ruhestandsplanung Vermögensmanagement auf Honorarberater TV https://www.youtube.com/watch?v=Vw8ByoL0oN4
22/09/2016

News: M Ruhestandsplanung Vermögensmanagement auf Honorarberater TV https://www.youtube.com/watch?v=Vw8ByoL0oN4

Der ehemalige N-TV Moderator Andreas Franik sprach für das HonorarberaterTV mit Finanzexperte und Honorarberater Stefan Meier über seine Motivationen, sein B...

17/03/2015

Liebe Freunde, liebe Kunden, gerne würde ich euch bitten, eure Erfahrungen mit mir und meiner Beratung auf meiner Seite zu bewerten. Danke im voraus.

Honorarberatung, Schwerpunkt Ruhestandsplanung, Vermögensaufbau, Vermögenssicherung, Immobilien und Beteiligungen


17/03/2015

26/08/2014

Und wieder einmal hat es Dr. Rainer Zitelmann meines Erachtens perfekt auf den Punkt gebracht!

Hrsg. von der Dr. ZitelmannPB. GmbH
XV. Jahrgang, Erscheinungstag: 25.8.2014
Warum wir Risiken so gerne verdrängen
Von Dr. Rainer Zitelmann

Viele Vermögende haben zunehmend Angst, dass das “dicke Ende” bei der Finanzkrise erst noch kommt. Vergangene Woche traf ich den legendären Investor Jim Rogers, der sich Gedanken macht, mit welcher Art von Goldmünzen man bezahlen kann, wenn das Finanzsystem zusammenbricht – oder ob es eher sinnvoll sei, einen Teil seines Geldes in Briefmarken anzulegen, weil die leichter transportierbar sind. Vom “end of the world” war bei diesem Abendessen oft die Rede und ich fand mich auf einmal in der für mich ungewohnten Position, zu argumentieren, ganz so schlimm werde es schon nicht kommen.
Ich fühle in mir oft einen Zwiespalt zwischen dem, was ich gerne glauben möchte und dem, was eine Aneinanderreihung der Fakten und eine nüchterne Analyse nahelegen. Die Fakten sind unbestreitbar:
Keines der Probleme, die zur Finanzkrise geführt haben, ist gelöst. Alle “Rettungspakte” etc. dienten nur dazu “Zeit zu gewinnen”, die jedoch nicht genutzt wurde. Die Jugendarbeitslosigkeit in den Krisenländern liegt teilweise bei über 50 Prozent, und der Reformwille ist in dem Moment erlahmt, als die EZB versprach, unbegrenzt Anleihen zu kaufen.
Die Krise wurde genau mit jenen Mitteln bekämpft, die sie verursacht haben. Das Gefährlichste ist, dass die Zinsen ihre wirtschaftspolitisch eminent wichtige Signalfunktion verloren haben, weil sie ausschließlich politisch bestimmt werden.
Zwar wird öffentlich nur über die Gefahren einer Immobilienpreisblase diskutiert, in Wahrheit ist die Blase jedoch allgegenwärtig: Ob Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen – nirgendwo wird das Risiko mehr adäquat bepreist. Investoren – wie etwa Lebensversicherungen und Pensionsfonds – die ihre Versprechen gegenüber den Anlegern halten wollen, müssen dafür immer größere Risiken eingehen.
Der Wohlfahrtsstaat, der übrigens nicht nur in Europa und Japan, sondern – anders als die meisten Europäer dies glauben – auch in den Vereinigten Staaten zu einer riesigen Belastung für die Staatshaushalte geworden ist, wird auf Dauer so nicht funktionieren. Es ist undenkbar, dass die Staatsschulden in irgendeinem der entwickelten Industrieländer irgendwann zurückgezahlt werden können. Zwar scheint das Beispiel Japans zu zeigen, dass man auch auf Jahrzehnte mit noch sehr viel höheren Staatsschulden leben kann – aber zu welchem Preis? Wollen wir japanische Verhältnisse?
Die Enteignung der Sparer findet längst statt, weil die Zinsen für sichere Anlagen unterhalb der Inflationsrate liegen.
Diese Argumente stehen auf der einen Seite. Auf der anderen Seite steht der verständliche und psychologisch übermächtige Wunsch, dass es, wie in einem alten Hollywood-Film, doch noch zu einem “Happy End” kommen möge. Dieser Wunsch ist so übermächtig, dass er bei den meisten Menschen die rationale Analyse erheblich erschwert. Wir wollen die Gefahren verdrängen, weil es unangenehm ist, sich mit negativen Szenarien und Gefahren zu beschäftigen. Weil wir uns eben bedeutend wohler fühlen, wenn wir an ein “gutes Ende” glauben. Und deshalb suchen wir nach Bestätigungen dafür, dass alles gut werden wird:
Beim einfachen Mann auf der Straße ist es das Vertrauen in unsere Kanzlerin, die alles souverän richten wird und die weiß, wo es lang geht. Es ist ja alles so kompliziert, dass man froh ist, eine Kanzlerin zu haben, die offenbar souverän alles überschaut und weiß, was zu tun ist.
Und wie sieht es bei den Eliten aus? Unternehmer und Investoren sind von Natur aus Optimisten. Die Wirtschaft in Deutschland läuft nach wie vor toll – von Krise ist hier nichts zu spüren. Da es keine Alternative gibt zum “business as usual”, macht man weiter so. Und je länger “nichts passiert” – also keine ausufernde Inflation, kein Bankenkrach, kein Platzen irgendeiner Blase – umso mehr Nahrung bekommt der Wunsch, der Vater des Gedankens ist: “Es wird schon alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wurde.”
Ich bin auch nicht frei von diesen Hoffnungen. Als Jim Rogers – einer der klügsten und erfolgreichsten Investoren der Welt – bei unserem Abendessen in Singapur immer wieder vom “end of the world” sprach, spürte ich, wie ich Argumente zu sammeln begann, die gegen ein solches Schreckensszenario sprechen.
Und in der Tat: Ein “Ende der Welt” sehe ich nicht. Aber ein “Immer weiter so!” halte ich für ebenso unwahrscheinlich. Wir alle kennen die Zukunft nicht. Doch der vorsichtige Investor sollte gewappnet sein. Es wäre naiv, die Risiken zu verdrängen.
“Risiken nicht ignorieren” – so lautete die Überschrift meines Kommentars, den ich am 29. Januar 2007, also vor dem Ausbruch der Finanzkrise, an dieser Stelle veröffentlichte. In dem Kommentar warnte ich vor einer Finanzkrise und schrieb, man dürfe die folgenden Risiken nicht ignorieren:
“die galoppierende Inflation bei den Preisen von Vermögenswerten in allen Assetklassen. Sie ist im Immobilienbereich ebenso wie bei Rohstoffen, Bonds und anderen Assets zu beobachten.
die extrem gestiegene Risikobereitschaft der Investoren, die auf der Suche nach einigermaßen auskömmlichen Renditen bereit sind, immer höhere Risiken einzugehen. Auch dies ist im Immobilienbereich ebenso zu beobachten wie etwa bei Private Equity-Investments oder auf dem Bond-Markt. Eine aktuelle Befragung von Afire hat ergeben, dass inzwischen rund ein Drittel der Investoren auf dem US-Immobilienmarkt riskante Investments bevorzugt.
die extreme Staatsverschuldung, die nie mehr zurückgezahlt werden kann, sondern die bei den Staaten irgendwann die Bereitschaft steigen lassen könnte, eine Lösung in der Inflation zu suchen.
die Kumulation von Risiken durch den Einsatz derivativer Instrumente auf den Finanzmärkten in einem nie gekannten Ausmaß.
politische Risiken, für die Länder wie Korea oder der Iran stehen, aber auch mögliche Terroranschläge wie der vom 11.September 2001.
zuletzt ist es die enorme, überbordende Liquidität an den internationalen Finanzmärkten, die wir im Immobiliensektor ebenso spüren wie in allen anderen Märkten und die Anlass zu Sorgen gibt.
langfristig ist es der Kollaps der staatlichen Sozialversicherungssysteme als Folge der demografischen Entwicklung, der die ökonomische und politische Stabilität in vielen Ländern gefährdet.
Optimisten tun all diese Risiken als Angstmache von Panikpropheten und Crashgurus ab. Und genau darin liegt die größte Gefahr: In der Sorglosigkeit vieler Marktteilnehmer, die fleißig Argumente sammeln, warum wir in der besten und sichersten aller Welten lebten und die uns erklären, dass traditionelle Bewertungskennzahlen heute angeblich keine Rolle mehr spielten und es deshalb beispielsweise vernünftig sei, Immobilien selbst zum 25fachen zu erwerben. Die Tatsache, dass beispielsweise schon lange vor den Folgen der öffentlichen und privaten Verschuldung in den USA gewarnt wird und sich bislang die Warnungen nicht bestätigt haben, ist kein Argument dafür, dass sich die Risiken nicht realisieren könnten.
Was ist wahrscheinlicher: Dass die Preise der Assets auf dem gegenwärtigen Niveau bleiben oder dass sie irgendwann fallen? Dass wir in einer Welt ohne Krieg und Terror leben, oder dass es geopolitische Konflikte und dramatische Anschläge gibt? Dass sich die Bewertungen von Immobilien, Anleihen, Rohstoffen und anderen Assets wieder an langfristigen historischen Durchschnitten ausrichten oder dass sie sich dauerhaft auf dem heute hohen Niveau einpendeln werden? Dass es zu dramatischen Pleiten von großen Hedgefonds kommt oder dass solche Pleiten ausbleiben? Niemand weiß das.
Es wäre jedenfalls leichtsinnig, sich nicht auch auf Worst-case-Szenarien vorzubereiten.”
Zwischen diesem Kommentar aus dem Januar 2007 und dem heutigen Kommentar liegen die Finanz- und die Eurokrise, die die Welt tatsächlich an den Rand des Abgrunds gebracht haben. Und leider wurden diese Krisen genau mit jenen Mitteln bekämpft, die sie hervorgebracht haben, nämlich mit noch mehr billigem Geld.
Wenn ich heute schreibe, dass es deshalb logisch und folgerichtig ist, dass die Krise auf einem höheren Niveau und mit größerer Kraft wieder ausbrechen wird, dann hoffe ich nichts mehr, als dass ich damit Unrecht behalte. Denn lieber behalte ich Unrecht und behalte mein Vermögen, als dass ich Recht behalte und es verliere. Deshalb verstehe ich jeden, der die Risiken weiterhin lieber verdrängt als ihnen ins Auge zu schauen.
Aber auch die geopolitischen Risiken sind nicht geringer geworden, seit ich diesen Kommentar damals veröffentlicht habe. Im Gegenteil. Meine an dieser Stelle häufiger geäußerte Meinung, dass Obama der schwächste Präsident der jüngeren US-Geschichte ist, hat sich leider bitter bewahrheitet. Selbst seine ehemalige Außenministerin warnt heute vor der außenpolitischen Naivität des US-Präsidenten. Dessen Schwäche hat nicht nur Putin ermuntert, sondern ermuntert auch die Nordkoreaner, die Iraner, das syrische Regime und andere gefährliche Kräfte.
Eine brisante Mischung finanzpolitischer und geopolitischer Risiken ist der Stoff, aus dem die nächste große Krise gemacht sein wird. Die Politiker werden von ihrer Verantwortung ablenken und als Sündenbock auf “die Reichen” zeigen. Die breite Masse soll beruhigt werden, indem man “die Reichen” schröpft und damit von den politischen Ursachen der Krise ablenkt.

21/07/2014

Kommentar – von Dr. Rainer Zitelmann
Die Märkte sind überhitzt – was tun?
Wiederholt habe ich an dieser Stelle davor gewarnt, dass die unverantwortliche Politik der Notenbanken zu Blasen in sämtlichen Assetklassen führt. Neulich nannte ich in meinem Kommentar das Beispiel der Staatsanleihen. Die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen ist derzeit in Spanien so niedrig, wie sie seit 1789 nicht mehr war – und in Irland liegt sie sogar niedriger als in den USA.
“Warum spricht niemand von der Blase an den Anleihemärkten?”, fragte ich. Inzwischen hat sich das geändert. Bloomberg schrieb vergangene Woche: “Es regiert offenbar Sorglosigkeit. Anleihekäufer haben Ecuador, dessen sozialistischer Präsident während der Finanzkrise die Zahlungen auf Auslandsschulden gestoppt und Gläubiger als ‚wahre Monster’ bezeichnet hatte, im vergangenen Monat zwei Milliarden Dollar gegeben… Nachdem sich die Leitzinsen der US-Notenbank bereits im sechsten Jahr hintereinander nahe null befinden und auch die EZB und die Bank of Japan einen Niedrigzinskurs fahren, kaufen Anleger immer riskantere Papiere, um überhaupt Ertrag zu generieren.”
Das war kein Eigenzitat, sondern das schreibt inzwischen die angesehene Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Sogar die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat kürzlich die Notenbanken gewarnt und darauf hingewiesen, dass die Niedrigzinsen und die Geldschwemme den Treibstoff lieferten, um Aktien-, Anleihe- und Immobilienpreise aufzublähen.
Auch im Bereich der Unternehmensanleihen ist die Blase längst da. Im Mai rissen sich die Anleger um eine neue Anleihe von Clear Channel Communications. Der US-Rundfunksender, dessen Bonitätsnoten mit “hoher Wahrscheinlichkeit” einen Zahlungsausfall implizieren, konnte sein Anleihevolumen auf 850 Mio. USD mehr als verdoppeln.
Der Wert der Hochzinsanleihen im “Global High Yield Index” ist inzwischen auf mehr als zwei Billionen (!!!) USD angeschwollen. Allein in den vergangenen vier Jahren hat sich das Volumen verdoppelt. Die Rendite von Junkbonds ist dabei von über 23 Prozent auf nur noch 5,6 Prozent gefallen.
Die Diskussion darüber, ob es eine “Immobilienblase” gebe, greift also viel zu kurz. Da “sichere” Staatsanleihen nur noch 1-2% bringen, kaufen institutionelle Investoren verstärkt hochriskante Papiere – ob das nun Unternehmensanleihen von Firmen mit fragwürdiger Bonität sind oder Staatsanleihen von Ländern, die man als absolut unzuverlässig einstufen muss. Dadurch sinken die Renditen in diesen Segmenten, und das Risiko wird nicht mehr eingepreist.
Im Immobiliensegment sind wir in einer ähnlichen Entwicklung, wenngleich diese noch nicht so weit fortgeschritten ist wie bei den Anleihen. Wer diese Entwicklung frühzeitig erkannt hat, kann sich über die Renditen freuen. Ein Freund von mir hatte vor einigen Jahren Plattenbauten in Halle zum dreifachen (!) Wert gekauft, hat sie dann zum siebenfachen weiterverkauft, und der Käufer bietet sie jetzt zum zehn- bis elffachen an. Auch derjenige, der Hochzinsanleihen kaufte, hat damit eine hervorragende Rendite erzielt. Seit 2008 haben Investoren mit Hochzinsanleihen einen Ertrag von 157% gemacht – und damit selbst globale Aktien geschlagen, die 123% brachten.
Gibt es einen Weg aus dem Dilemma? Was tun? Die Antwort auf diese Frage fällt schwer. Nicht zu investieren und das Geld auf dem Tagesgeldkonto zu belassen, ist für institutionelle Investoren keine Option und auch für private Anleger keine “Strategie”, die man über viele Jahre verfolgen kann.
Niemand, auch nicht der intelligenteste Assetmanager, kann sich dem Markt entziehen. Dennoch kommt es gerade in dieser Situation darauf an, dass man zusätzlich zu den Marktrisiken nicht auch noch Risiken einkauft, die sich in der Dummheit und Unfähigkeit von Asset- und Fondsmanagern begründen.
Oft werde ich gefragt, was ich selbst in dieser Situation mache.
Ich behalte meine Wohnimmobilien in Berlin und Bremen und freue mich über die Möglichkeit, diese nach Auslaufen der Zinsbindung extrem billig zu refinanzieren. Gerade habe ich ein Darlehen für ein 2004 erworbenes Mehrfamilienhaus prolongiert – mit einem Zins von 2%.
Ich behalte mein Gold, weil ich der ganzen Entwicklung nicht traue. Das bleibt meine Versicherung für den nächsten großen Finanzcrash.
Ich habe einen Teil meines Geldes den besten Asset-Managern anvertraut, die US-Immobilien und deutsche Wohnungen in B-Städten erwerben. Ich weiß, dass es auch für diese Spezialisten wegen des überteuerten Marktes extrem schwierig ist, einzukaufen. Aber ich erwarte, dass sie das Beste aus der schwierigen Situation machen.
Ich habe vor einigen Wochen einen großen Teil meiner Aktien verkauft. Nicht, weil ich davon ausgehe, dass es bald einen Kursrückschlag gibt. Aber ich weiß, dass man selten oder nie den höchsten Punkt erwischt, und ich fühle mich derzeit wohler mit einem begrenzten Aktienengagement und freue mich über die Gewinne, die ich mitnehmen konnte.
Übrigens möchte ich an dieser Stelle einmal ein gutes Wort für die viel gescholtenen geschlossenen Fonds einlegen. Zwar ist es richtig, dass Anleger mit geschlossenen Fonds auch viel Geld verloren haben. Über die negativen Beispiele wird zu Recht viel berichtet – auch hier in den IMMOBILIEN NEWS. Über die positiven Beispiele wird jedoch naturgemäß weniger geschrieben, und deshalb möchte ich einmal aus eigener Erfahrung berichten:
Ich selbst habe ausschließlich sehr positive Erfahrungen gemacht, vor allem mit US-Fonds von Jamestown und US-Treuhand. Die Jamestown-Fonds, das ist bekannt, haben Anlegern im Durchschnitt 19% p.a. gebracht. Mein Fehler: zu geringe Summen darin zu investieren. Ein US-Treuhand-Fonds, der eben gerade aufgelöst wurde, hat mir zehn Jahre lang 8,75% p.a. gebracht. Und sogar vier Sonder-AfA-Fonds von Wert-Konzept und Dr. Görlich, die ich zwischen 1999 und 2001 gezeichnet habe, bereiten mir aktuell allesamt viel Freude: Es waren alles Fonds nach dem “Hamburger Modell”, die jetzt liquidiert werden. Die Anleger erhalten als Abfindung Wohnungen in Berlin. Die damalige Zeichnungssumme habe ich über die letzten 10-15 Jahre mehr oder minder durch die extrem hohen Verlustzuweisungen zurückerhalten. Mit Ablösung von Darlehen in Höhe von 146.000 Euro erhalte ich nunmehr vier erstklassig sanierte Wohnungen in Friedrichshain und Prenzlauer Berg mit insgesamt 272 qm. Die Restschuld der Wohnungen, die ich ablösen musste, lag im Schnitt bei 540 Euro/qm. Der aktuelle Verkehrswert dieser Wohnungen liegt zwischen 1800 und 2500 Euro/qm.
Also: Wenn man mit Bedacht und gesundem Menschenverstand auswählt, gibt es immer Investitionsmöglichkeiten – siehe dazu auch die unten erwähnte Studie zu den unterschätzten Unternehmensimmobilien. Aber heute ist es schwerer denn je, sinnvolle Anlagen ausfindig zu machen. Im Übrigen bleibe ich bei meiner Meinung, dass es einen schon viel weiterbringt, wenn man unsinnige Kapitalanlagen meidet – und von denen gibt es nach wie vor mehr als genug.

22/04/2014

Warum Ruhestandsplanung für Unternehmer so wichtig ist

Altersvorsorge ist ein Thema für alle. Auch und gerade Unternehmer sollten sich Gedanken über die langfristige Geldanlage machen – aber emotionalem Stress möglichst aus dem Wege gehen.

Wer ein Unternehmen leitet, hat meist schon viel damit zu tun, sein operatives Geschäft zu organisieren: Er muss sich um den Betrieb kümmern, seine Angestellten bei Laune halten und dafür sorgen, dass die Buchhaltung ordnungsgemäß erledigt wird. Eigentlich sollte er aber auch die Finanzierung seiner späteren Zukunft im Blick haben. Denn nur mit dem Umstand allein, dass er eine Firma hat, erledigt sich das Thema Altersvorsorge für ihn nicht automatisch. Zwar kann er natürlich irgendwann zu einem Zeitpunkt X sein Unternehmen für einen Betrag Y verkaufen und diesen dann für die Altersvorsorge verwenden. Doch über regelmäßige Einkünfte verfügt er dann nicht mehr. Ruhestandsplanung ist also auch für ihn ein Muss.

Zwei Aspekte dürfte der typische Unternehmer dabei im Blick haben: Zum einen möchte er eine ordentliche Rendite erzielen. Zum anderen will er aber nicht hektisch jedem Prozentpunkt hinterherhecheln. Weil er erstens gar nicht die Zeit dazu hat. Und zweitens nicht die Energie. Selber am Kapitalmarkt tätig zu werden, kostet schließlich Nerven, immerhin kann das Auf und Ab an der Börse schnell zum emotionalen Stress ausarten. Das liegt vor allem daran, dass Verluste einfach wehtun. Und das ist nicht nur eine rechnerische Angelegenheit. Zwar muss jemand, der 20 Prozent verliert, tatsächlich wieder um 25 Prozent dazugewinnen, um auf das Einstandsniveau zu kommen. Doch emotional wiegen Verluste noch schwerer: Die Lehre des Behavioral Finance, die sich mit der Psychologie der Anleger befasst, ist im Rahmen empirischer Studien zu dem Ergebnis gekommen, dass der Schmerz, wenn man 100 Euro verliert, größer ist als die Freude, wenn man 100 Euro gewinnt. Und sich mit diesem Schmerz zu befassen, ist für jemanden, der ganz nebenbei noch ein Unternehmen führt, etwas zu viel verlangt.

Aus diesen Gründen sollte ein Unternehmer die Unterstützung eines Industrieprozesses in Anspruch nehmen. Dieser Prozess kann ein Netzwerk von Experten einbeziehen, die für eine fundierte Einschätzung des Kapitalmarktes sorgen. Auf Basis dessen und unter Berücksichtigung der individuellen Situation des Unternehmers lässt sich mithilfe eines professionellen Ruhestandsplaners eine Anlagestrategie entwickeln, die mit dem Anspruch einer hohen Sicherheit das langfristige Ziel einer finanziellen Freiheit bis ins hohe Alter verfolgt. Gegenstand dieser Strategie sollte auch sein, dass sie jährlich überprüft wird – und aktualisiert bzw. angepasst wird, wenn es die Rahmenbedingungen erfordern.

Der Unternehmer tut damit etwas für seine Ruhestandsplanung, erspart sich aber den Junior Stress – zumindest denjenigen bei seiner Geldanlage. Aber das ist ja schon einmal ein guter Anfang.

Adresse

Ascherfeldweg 8
Essen
45133

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