04/12/2021
Im Rahmen der Anlageberatung kommt immer mal wieder die Frage auf, ob eine Beimischung von ETF sinnvoll ist. Gerade in der Populärwissenschaftlichen-Investment-Literatur werden ETFs ja gern als das Wunderwerkzeug in Sachen Vermögensaufbau dargestellt. Die Behauptung ist: ein Fondsmanager (aktives Management) kann einen ETF (passive Management) nicht schlagen. Eine solide Analyse dieser Behauptung fehlt allerdings immer noch. Nun hat FondsConsult eine aktuelle Studie zu Robo Advisorn herausgegeben. Robo Advisor investieren nach festen Quoten in ETFs. Ein Performance-Vergleich hier ist also der perfekte Feldversuch für die Behauptung, ETFs sind immer besser als gemanagte Fonds. Das Ergebnis, wie Andreas Beys es in dem angefügten Artikel herausarbeitet, ist allerdings ernüchternd. Selbst scheinbar identische Strategie führen bei den Robo Advisorn zu dramatisch unterschiedlichen Ergebnissen. So schwankt die Jahresrendite zwischen -3,8% und +7,2%
Es zeigt sich, dass nicht die Klassifizierung "ETF" allein der Heilsbringer für den Vermögensaufbau ist. Auch hier kommt es auf die kluge Zusammensetzung des Portfolios an.
Und genau dafür braucht es den Berater.
Robo-Advisor, die vor allem mit Indexfonds anlegen, erwirtschaften sehr unterschiedliche Renditen, deckte eine Studie von Fondsconsult jüngst auf. Die Studienergebnisse werfen ein neues Licht auf die Diskussion aktives versus passives Investieren, meint Andreas Beys. Oft werde hier zu pauschal argu...