30/05/2022
DIE BÖRSENSYMBOLE
Der Bulle simuliert an der Börse das »Auf«, weil er mit seinen Hörnern von unten nach oben stößt und jederzeit vorwärts stürmt, während der Bär mit seinen Tatzen von oben nach unten angreift und sich eher schwerfällig bewegt.
Je nach Börsenlage wird der derzeitige Stand in der Fachsprache auch gerne als »bullish« oder »bearish« bezeichnet. Entsprechend wird auch häufig vom »Bullenmarkt (französisch Hausse)« bei steigenden Kursen oder vom »Bärenmarkt (französisch Baisse)« bei fallenden Kursen gesprochen.
Als Bullenmarkt bezeichnet man einen Anstieg eines wichtigen Börsenindex um mindestens 20 Prozent gegenüber seinem letzten Tiefstand - als Bärenmarkt einen Rückgang um mindestens 20 Prozent im Vergleich zum letzten Höchststand. Ansonsten spricht man eher von einer Korrektur. Ein Börsenzyklus umfasst beide Märkte.
Bullenmärkte treten häufiger auf, zu 78% besteht der Markt aus steigenden Kursen. Sie dauern dann im Durchschnitt 2,7 Jahre und ergeben eine durchschnittliche Rendite von 112 %. Bärenmärkte ereignen sich im Durchscnitt alle 5,4 Jahre, dauern durchschnittlich knapp 10 Monate und haben einen durchschnittlichen Rückgang von 32,5 Prozent.
Diese Informationen, Fakten und Statistiken zeigen, dass langfristiges diversifiziertes Investieren in Zukunfsmärkte immer erfolgreich ist.