11/06/2026
Was ist passiert?
Ein Firmenkunde bekommt eine E-Mail von einem angeblichen Insolvenzverwalter. Angeboten werden Waren und Maschinen aus einer Insolvenzmasse.
Der Warenkatalog wirkt seriös, der Schriftverkehr ist plausibel, eine Rechnung wird gestellt, ein Liefertermin per Spedition angekündigt. Unser Kunde bestellt Ware im Wert von rund 7.000 Euro netto und überweist den Betrag.
Dann kommt die Ware nicht.
Nach der Anzeige bei der Polizei stellt sich heraus: Die Kanzlei gibt es tatsächlich. Doch jemand hat deren Identität missbraucht, unter falschem Namen geschrieben und eine gefälschte Rechnung erstellt.
Das Geld ist weg.
Eine mögliche Absicherung kann eine Vertrauensschadenversicherung sein. Sie kann dein Unternehmen vor Vermögensschäden schützen, die durch vorsätzliche unerlaubte Handlungen entstehen – zum Beispiel durch Betrug, Identitätsmissbrauch, bestimmte Formen von Diebstahl oder zielgerichtete Cyberangriffe. Auch Rechtskosten können je nach Vertrag mitversichert sein.
Wichtig bleibt trotzdem:
Prüfe E-Mails genau.
Kontrolliere Absender, Mailadresse und Kontodaten.
Frag bei Unsicherheit telefonisch nach und recherchiere Angaben unabhängig.
Bei Anwälten kann eine Prüfung über die zuständige Rechtsanwaltskammer sinnvoll sein, zum Beispiel unter:
https://www.rak-hamburg.de/
Hast du Fragen zur Absicherung deines Unternehmens?
Martens & Prahl Versicherungskontor
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