03/06/2026
🏛️ Ab 2028 plant die Bundesregierung eine Zuckersteuer auf Softdrinks.
Gleichzeitig wird auch über höhere Alkoholsteuern diskutiert.
Die Begründung:
Weniger Konsum.
Weniger Krankheiten.
Weniger Kosten für das Gesundheitssystem.
Klingt erstmal sinnvoll.
Aber schauen wir uns die Zahlen an.
🍺 Alkohol:
Rund 3,9 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer alkoholbezogenen Störung.
Jedes Jahr sterben etwa 14.500 Menschen an alkoholbedingten Krankheiten.
Zusätzlich gibt es zehntausende Alkoholunfälle pro Jahr.
🍭 Zucker:
Mehr als 7 Millionen Menschen leben mit Diabetes.
Über die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland gilt als übergewichtig.
Jedes Jahr sterben über 25.000 Menschen an Diabetes mellitus.
Die Politik steht also vor einer spannenden Frage:
Wenn das Ziel ist, Krankheiten zu reduzieren und das Gesundheitssystem zu entlasten…
Wo sollte man zuerst ansetzen?
Bei Alkohol?
Oder bei Zucker?
Die einen sagen:
„Alkohol zerstört Leben, Familien und verursacht Unfälle.“
Die anderen sagen:
„Zucker betrifft deutlich mehr Menschen und verursacht enorme Folgekosten.“
Ich finde die Debatte spannend, weil sie eine grundsätzliche Frage aufwirft:
Soll der Staat ungesundes Verhalten über höhere Preise steuern?
Oder sollte jeder selbst entscheiden dürfen, was er konsumiert?
Jetzt interessiert mich deine Meinung:
Wenn du Bundeskanzler wärst:
Was würdest du eher erhöhen?
🍺 Alkohol
oder
🍭 Zucker
👇 Schreib nur ein Wort in die Kommentare.
Quellen:
Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Robert Koch-Institut (RKI)
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)
Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE)
Statistisches Bundesamt (Destatis)
diabetesDE