15/06/2026
Textileinzelhandel und Innenstadtentwicklung: Strukturwandel statt Zwischenkrise
Der Textileinzelhandel befindet sich nicht nur in einer kurzen Schwächephase.
Die Branche verändert sich grundlegend.
Gründe sind verhaltener Konsum, steigende Kosten, neue Einkaufsgewohnheiten und der wachsende Druck durch digitale Anbieter.
Der stationäre Handel verliert weiter an Bedeutung, während der Distanzhandel Marktanteile gewinnt.
Hinzu kommt: Die Konsolidierung erfasst längst nicht mehr nur kleine Anbieter.
Auch bekannte Namen verschwinden als wichtige Frequenzbringer aus den Innenstädten.
Für den Mittelstand ist das ein klares Signal. Preiswettbewerb allein reicht nicht aus.
Entscheidend sind Profil, Beratung, Service und ein stimmiges Nutzungskonzept.
Digitalisierung, Omnichannel-Modelle und datenbasierte Steuerung werden dabei immer wichtiger.
Auch für Innenstädte gilt: Alte Routinen kehren nicht einfach zurück.
Erfolgreich sind Standorte, die Handel, Gastronomie, Aufenthaltsqualität und flexible Nachnutzung zusammen denken.
Hier zeigt unsere Analyse klar: Gewinner werden jene sein, die den Wandel aktiv gestalten.
Aber, so Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung: „Die eine Wunderlösung für alle Innenstädte gibt es nicht“
Hier erhalten Sie die den kompletten Branchenreport: https://www.creditreform.de/duesseldorf/aktuelles-wissen/pressemeldungen-fachbeitraege/news-details/show/deutschlands-innenstaedte-verlieren-ihr-gesicht