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💶 Sie investieren 100 € in einen ETF. Aber wo ist dieses Geld danach eigentlich?Liegt es beim ETF-Anbieter?Auf einem Kon...
28/08/2026

💶 Sie investieren 100 € in einen ETF. Aber wo ist dieses Geld danach eigentlich?

Liegt es beim ETF-Anbieter?

Auf einem Konto?

Oder gehört Ihnen ein kleines Stück der Unternehmen im Index?

Die Antwort ist wichtig – insbesondere für die Frage:

🛡️ Was passiert, wenn der ETF-Anbieter insolvent wird?

Zunächst müssen wir unterscheiden, was Sie beim ETF-Kauf eigentlich erwerben.

1️⃣ Sie kaufen ETF-Anteile

Wenn Sie 100 € in einen ETF investieren, erhalten Sie entsprechend dem aktuellen Kurs ETF-Anteile beziehungsweise Bruchteile davon, sofern Ihr Anbieter dies ermöglicht.

Der ETF wiederum hält – abhängig von seiner Konstruktion – Vermögenswerte, mit denen er seinen Index nachbildet.

Bei einem physisch replizierenden Aktien-ETF sind das beispielsweise Aktien der im Index enthaltenen Unternehmen.

Sie besitzen also nicht direkt persönlich einzelne Apple-, Siemens- oder andere Aktien.

Sie besitzen Anteile am Fonds.
2️⃣ Das Fondsvermögen ist vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt

Und jetzt kommt der entscheidende Punkt:

Das Vermögen eines Investmentfonds wird rechtlich vom Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft getrennt gehalten.

Bei deutschen Investmentfonds spricht man in diesem Zusammenhang von Sondervermögen.

Das bedeutet vereinfacht:

Gerät die Fondsgesellschaft in Schwierigkeiten, gehört das Fondsvermögen grundsätzlich nicht zu deren normalem Unternehmensvermögen.

Eine Insolvenz des Anbieters bedeutet daher nicht automatisch, dass Ihre ETF-Anteile wertlos werden.

3️⃣ Bedeutet Sondervermögen, dass ein ETF sicher ist?
❌ Nein.

Das ist ein sehr wichtiger Unterschied.

Sondervermögen schützt nicht vor Kursverlusten.

Fallen die Aktien im ETF beispielsweise um 30 %, kann auch der Wert Ihres ETF entsprechend deutlich sinken.

Sondervermögen betrifft vielmehr die rechtliche Trennung des Fondsvermögens vom Vermögen der Fondsgesellschaft.

Deshalb sollten zwei Risiken nicht verwechselt werden:

🏦 Anbieter-/Insolvenzrisiko

und

📉 Marktrisiko

Das sind zwei unterschiedliche Dinge.

💡 Die einfache Merkhilfe
Ihre 100 € verschwinden nicht einfach beim ETF-Anbieter.

Vereinfacht:

100 €



Sie erwerben ETF-Anteile



der Fonds hält Vermögenswerte



Fondsvermögen ist rechtlich getrennt

Aber:

Der Wert Ihrer ETF-Anteile kann trotzdem steigen und fallen.
⚠️ Noch eine wichtige Feinheit

Nicht jeder ETF funktioniert technisch identisch.

Neben physisch replizierenden ETFs gibt es beispielsweise synthetisch replizierende ETFs, die einen Index mithilfe von Tauschgeschäften – sogenannten Swaps – nachbilden.

Damit kommt eine weitere Risikoart ins Spiel:

das Kontrahentenrisiko.

Was genau dahintersteckt und warum ein synthetischer ETF trotzdem nicht automatisch „gefährlich“ ist, verdient einen eigenen Beitrag.

🔜 Im nächsten Beitrag:
Physisch oder synthetisch – was macht ein ETF eigentlich im Hintergrund?

Wir erklären:

Vollständige Replikation
vs.
Sampling
vs.
Swap

Und warum zwei ETFs auf denselben Index technisch völlig unterschiedlich funktionieren können.

➕ Folgen Sie AV-Reform, wenn Sie ETFs wirklich verstehen möchten – statt nur ihre Namen zu kennen.

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Die Darstellung ist vereinfacht. Die konkrete rechtliche und technische Ausgestaltung hängt vom jeweiligen Fonds, dessen Sitz und Struktur ab. Auch Sondervermögen unterliegt Markt- und Wertschwankungsrisiken. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar.

🇺🇸 Über 70 % USA – und das soll ein Weltindex sein?Genau diese Frage stellen sich viele, wenn sie zum ersten Mal die Län...
27/08/2026

🇺🇸 Über 70 % USA – und das soll ein Weltindex sein?

Genau diese Frage stellen sich viele, wenn sie zum ersten Mal die Ländergewichtung des MSCI World sehen.

Der US-Anteil liegt derzeit tatsächlich bei über 70 %. MSCI selbst beschreibt für April 2026 einen Anteil von über 70 %; der Index umfasst insgesamt mehr als 1.280 Unternehmen aus entwickelten Märkten.

Aber warum ist das so?

🌍 Der MSCI World verteilt sein Geld nicht gleichmäßig auf Länder.

Es gilt also nicht:

23 Industrieländer → jedes Land bekommt ungefähr 1/23.

Stattdessen basiert die Gewichtung grundsätzlich auf der frei handelbaren Marktkapitalisierung der enthaltenen Unternehmen. Vereinfacht gesagt:

Je größer der investierbare Börsenwert eines Unternehmens, desto größer kann sein Gewicht im Index sein.

Und genau hier kommen die USA ins Spiel.

Unternehmen wie:

NVIDIA · Apple · Microsoft · Amazon · Alphabet · Meta

gehören zu den größten börsennotierten Unternehmen der Welt.

Dadurch erhalten sie hohe Indexgewichte – und damit steigt automatisch auch das Gewicht ihres Heimatmarktes USA.

🇺🇸 Bedeutet 70 %+ USA auch 70 %+ US-Wirtschaft?
Nein.

Das ist eine wichtige Unterscheidung.

Der MSCI World bildet Aktienmärkte ab – nicht die weltweite Wirtschaftsleistung.

Deshalb entspricht der USA-Anteil im Index auch nicht dem Anteil der USA am weltweiten Bruttoinlandsprodukt.

MSCI weist selbst darauf hin, dass sich Ländergewichtungen nach Marktkapitalisierung erheblich von Gewichtungen nach Wirtschaftsleistung unterscheiden können.

Aber ist das nun ein Klumpenrisiko?

Hier wird es interessanter.

Ja – es gibt eine Konzentration.

Ein großer Teil des MSCI World entfällt auf einen einzigen Aktienmarkt. Zusätzlich haben große US-Technologie- und Wachstumsunternehmen erheblichen Einfluss auf den Index.

MSCI weist darauf hin, dass die zehn größten Unternehmen inzwischen mehr als ein Viertel des MSCI World ausmachen.

Aber daraus folgt nicht automatisch:

❌ „Der MSCI World ist schlecht diversifiziert.“

Denn der Index enthält weiterhin mehr als 1.280 Unternehmen aus zahlreichen Branchen und entwickelten Märkten.

Die sinnvollere Frage lautet deshalb:

Passt diese Konzentration zu meiner gewünschten Anlagestrategie?
💡 Die wichtigste Erkenntnis

Ein Weltindex versucht nicht, jedem Land denselben Anteil zu geben.

Er bildet nach seinen Indexregeln einen Teil des globalen Aktienmarktes ab.

Wenn US-Unternehmen dort besonders groß sind, bekommen sie entsprechend ein besonders großes Gewicht.

Der hohe USA-Anteil ist also kein Zufall.

Er ist wesentlich eine Folge der Marktkapitalisierungsgewichtung.

Und wenn sich die relativen Börsenwerte der Länder langfristig verändern, können sich auch deren Indexgewichte verändern.

🔜 Im nächsten Beitrag:
„Sie kaufen einen Welt-ETF – aber wem gehört Ihr Geld eigentlich?“

Was passiert technisch mit Ihren 100 €, nachdem Sie einen ETF gekauft haben?

ETF-Anteil → Fondsvermögen → Aktien → Sondervermögen.

Und wir klären dabei eine besonders wichtige Frage:

Was passiert mit Ihrem ETF, wenn der ETF-Anbieter insolvent wird?

Das wäre als nächster Beitrag aus meiner Sicht besonders stark, weil wir nach mehreren Index-Beiträgen wieder zu einer ganz praktischen Anlegerfrage wechseln.

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Indexgewichtungen verändern sich laufend. Der Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar.

🌍 MSCI World, MSCI ACWI oder FTSE All-World – ist das nicht alles irgendwie dasselbe?Auf den ersten Blick ja: Alle drei ...
26/08/2026

🌍 MSCI World, MSCI ACWI oder FTSE All-World – ist das nicht alles irgendwie dasselbe?

Auf den ersten Blick ja: Alle drei Namen begegnen einem ständig bei globalen ETFs.

Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied.

🔵 MSCI World

Der MSCI World konzentriert sich auf 23 entwickelte Aktienmärkte und enthält Large- und Mid-Cap-Unternehmen.

Das bedeutet:

🇺🇸 USA? Ja.
🇯🇵 Japan? Ja.
🇩🇪 Deutschland? Ja.

Aber:

🇨🇳 China? Nein.
🇮🇳 Indien? Nein.
🇧🇷 Brasilien? Nein.

Denn Schwellenländer sind im MSCI World nicht enthalten.

🟢 MSCI ACWI

ACWI steht für:

All Country World Index

Und genau hier kommt der wesentliche Unterschied.

Der MSCI ACWI kombiniert entwickelte Märkte und Schwellenländer.

Aktuell umfasst er rund 2.460 Unternehmen und bildet ungefähr 85 % des weltweit investierbaren Aktienuniversums ab.

Damit sind beispielsweise auch Märkte wie:

🇨🇳 China
🇮🇳 Indien
🇹🇼 Taiwan
🇧🇷 Brasilien

grundsätzlich vertreten.

🟡 FTSE All-World

Der FTSE All-World verfolgt ein ähnliches Prinzip.

Auch hier werden entwickelte Märkte und Schwellenländer kombiniert und Large- sowie Mid-Cap-Unternehmen berücksichtigt.

MSCI ACWI und FTSE All-World verfolgen damit grundsätzlich ein ähnliches Ziel:

Einen großen Teil des weltweiten Aktienmarktes mit einem Index abzubilden.

Die Indexanbieter unterscheiden sich jedoch unter anderem bei ihrer Methodik und der Klassifizierung einzelner Länder.

💡 Und jetzt kommt der wichtige Punkt:
Keiner dieser drei Indizes bildet wirklich „jede Aktie der Welt“ ab.

Kleinere Unternehmen – sogenannte Small Caps – werden in diesen Standardindizes nicht vollständig berücksichtigt.

Wer noch breiter denkt, stößt deshalb irgendwann beispielsweise auf Begriffe wie:

MSCI ACWI IMI

Dieser Index geht einen Schritt weiter und berücksichtigt zusätzlich Small Caps. MSCI gibt für den ACWI IMI eine Abdeckung von ungefähr 99 % des global investierbaren Aktienuniversums an.

Die einfache Merkhilfe

MSCI WORLD

➡️ Industrieländer
➡️ Large + Mid Caps

MSCI ACWI

➡️ Industrieländer + Schwellenländer
➡️ Large + Mid Caps

FTSE ALL-WORLD

➡️ Industrieländer + Schwellenländer
➡️ Large + Mid Caps

MSCI ACWI IMI

➡️ Industrieländer + Schwellenländer
➡️ Large + Mid + Small Caps

Deshalb gilt:

Der Name eines ETF sagt noch nicht, wie breit Sie tatsächlich investiert sind.

Entscheidend ist der Index dahinter.

Und genau deshalb lohnt sich vor einem ETF-Kauf ein Blick auf:

Welche Länder? Welche Unternehmensgrößen? Wie viele Unternehmen? Welche Gewichtung?

🔜 Im nächsten Beitrag:
„Warum sind in Welt-ETFs trotzdem so viele US-Unternehmen?“

Ist ein hoher USA-Anteil ein Klumpenrisiko?

Oder schlicht das Ergebnis der weltweiten Marktkapitalisierung?

Das schauen wir uns als Nächstes genauer an.

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Indexzusammensetzungen, Länderklassifizierungen und die Anzahl der enthaltenen Unternehmen verändern sich regelmäßig. Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar.

🌍 China, Indien oder Brasilien – warum fehlen diese Länder im MSCI World?Im letzten ETF-Wissensbeitrag haben wir uns ang...
24/08/2026

🌍 China, Indien oder Brasilien – warum fehlen diese Länder im MSCI World?

Im letzten ETF-Wissensbeitrag haben wir uns angesehen, was tatsächlich im MSCI World steckt.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse:

„World“ bedeutet nicht automatisch die ganze Welt.

Der MSCI World konzentriert sich auf Industrieländer. Große Aktienmärkte wie China, Indien oder Brasilien gehören deshalb nicht dazu.

Sie werden den sogenannten Emerging Markets – Schwellenländern – zugerechnet.

Aber was bedeutet das eigentlich?

🌱 Was ist ein Emerging Market?

Vereinfacht gesagt handelt es sich um Volkswirtschaften, deren Kapitalmärkte noch nicht den Kriterien entsprechen, nach denen ein Indexanbieter sie als entwickelte Märkte einstuft.

Dabei geht es nicht einfach darum, ob ein Land „reich“ oder „arm“ ist.

Bei der Einstufung spielen beispielsweise die Größe und Liquidität des Aktienmarktes sowie die Zugänglichkeit des Marktes für internationale Investoren eine Rolle.

Deshalb kann ein wirtschaftlich bedeutendes Land trotzdem als Emerging Market eingestuft sein.

🇨🇳 🇮🇳 🇹🇼 🇧🇷 Welche Märkte gehören beispielsweise dazu?

Zu den bekannten Emerging Markets zählen unter anderem:

China · Indien · Taiwan · Brasilien · Saudi-Arabien · Südafrika

Wer ausschließlich einen klassischen MSCI-World-ETF besitzt, investiert über diesen Index nicht direkt in diese Märkte.

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Warum nehmen Anleger Emerging Markets überhaupt ins Portfolio?

Ein Grund lautet:

Noch breiter diversifizieren.

Mit Schwellenländern kommen weitere:

🌎 Länder
🏢 Unternehmen
🏭 Wirtschaftsstrukturen
📈 Wachstumsmärkte

zum Portfolio hinzu.

Gleichzeitig entstehen aber auch zusätzliche Risiken.

Dazu können beispielsweise stärkere Kursschwankungen, politische Risiken, Währungsrisiken und unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen gehören.

Emerging Markets bedeuten deshalb nicht:

❌ automatisch höhere Rendite.

Und auch nicht:

❌ automatisch bessere Diversifikation in jeder Marktsituation.

Sie erweitern zunächst einmal das Anlageuniversum.

Ein wichtiger Unterschied

Wer einen ETF auf den:

MSCI World

besitzt, investiert in große und mittelgroße Unternehmen aus Industrieländern.

Wer dagegen beispielsweise einen globalen Index nutzt, der Industrie- und Schwellenländer umfasst, bildet einen größeren Teil des weltweiten Aktienmarktes ab.

Das sind zwei unterschiedliche Strategien.

Keine davon ist allein aufgrund ihres Namens automatisch die „richtige“.

Entscheidend ist:

Was möchten Sie mit Ihrem Portfolio überhaupt abbilden?

💡 Die wichtigste Erkenntnis für heute

Schauen Sie bei einem ETF nicht nur auf seinen Namen.

Schauen Sie auf den Index dahinter.

Denn Begriffe wie:

World · All-World · ACWI · Emerging Markets

klingen ähnlich global – können aber deutlich unterschiedliche Märkte enthalten.

Genau dieses Wissen hilft später auch bei der Beurteilung möglicher Anlageangebote innerhalb eines Altersvorsorgedepots.

🔜 Im nächsten Beitrag machen wir daraus einen direkten Vergleich:
MSCI World vs. MSCI ACWI vs. FTSE All-World

Was steckt jeweils drin – und worin unterscheiden sich die drei Weltindizes?

Eine kompakte Übersicht, die man sich speichern kann.

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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Indexzusammensetzungen und Länderklassifizierungen können sich verändern.

🚀 Das Altersvorsorgedepot wird konkret: Die ersten Produkte kommen!Lange haben wir über das neue Altersvorsorgedepot ab ...
21/08/2026

🚀 Das Altersvorsorgedepot wird konkret: Die ersten Produkte kommen!

Lange haben wir über das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 vor allem über Gesetze, Förderung und Modellrechnungen gesprochen.

Jetzt beginnt die nächste Phase:

Die ersten Anbieter stellen konkrete Produkte und Konditionen vor.

Und damit wird aus einer politischen Reform langsam ein echter Markt für private Altersvorsorge.

Besonders interessant ist, wohin sich die Kosten entwickeln. Erste angekündigte Angebote zeigen, dass Altersvorsorgedepots ohne Depotgebühr möglich sein sollen. Teilweise werden auch Käufe, Verkäufe beziehungsweise Sparplanausführungen ohne zusätzliche Ausführungsgebühr angekündigt.

Das ist bemerkenswert.

Denn gerade bei einer Altersvorsorge über 20, 30 oder sogar 40 Jahre können laufende Kosten einen erheblichen Unterschied machen.

Aber: „0 €“ bedeutet nicht automatisch komplett kostenlos.

Auch bei einem Altersvorsorgedepot können beispielsweise die laufenden Kosten der gewählten ETFs oder Fonds bestehen bleiben. Je nach späterem Angebot können außerdem weitere Kosten relevant sein.

Deshalb sollte bei der Auswahl nicht nur eine große „0 €“ auf der Werbeseite entscheiden.

Interessant werden insbesondere:

✓ Depot- und Verwaltungsgebühren
✓ Kosten für Sparpläne und Transaktionen
✓ Auswahl der verfügbaren ETFs und Fonds
✓ laufende Produktkosten
✓ Möglichkeiten für bestehende Riester-Verträge
✓ Flexibilität während der Ansparphase
✓ Konditionen für die spätere Auszahlungsphase

Für Sparer beginnt damit eine spannende Zeit.

Wenn weitere Banken, Broker, Fondsgesellschaften und Versicherer ihre Angebote vorstellen, entsteht erstmals die Möglichkeit, die unterschiedlichen Konzepte direkt miteinander zu vergleichen.

Und Konkurrenz könnte gerade bei den Kosten interessant werden.

Unser Rat lautet deshalb nicht:

„Sofort das erste Angebot nehmen.“

Sondern:

Informieren, Angebote beobachten und vergleichen.

Bis zum Start 2027 dürfte sich auf dem Markt noch einiges bewegen.

🔎 Genau das werden wir bei AV-Reform tun.

Sobald weitere konkrete Altersvorsorgedepots vorgestellt werden, schauen wir uns an:

Was kostet das Angebot?
Was kann ich darin besparen?
Welche Einschränkungen gibt es?
Und worin unterscheiden sich die Produkte?

Dabei geht es nicht darum, einen bestimmten Anbieter zu bewerben, sondern darum, die Angebote verständlich und nachvollziehbar vergleichbar zu machen.

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Die ersten Produkte kommen – und jetzt wird es beim Altersvorsorgedepot erst richtig interessant.

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Hinweis: Angekündigte Konditionen können sich bis zum tatsächlichen Marktstart noch ändern. „0 €“ bei einzelnen Gebühren bedeutet nicht, dass eine Geldanlage insgesamt kostenfrei ist. Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar.

🌍 MSCI World – weltweit investiert? Der Name kann leicht einen falschen Eindruck vermitteln.Der MSCI World gehört zu den...
21/08/2026

🌍 MSCI World – weltweit investiert? Der Name kann leicht einen falschen Eindruck vermitteln.

Der MSCI World gehört zu den bekanntesten Aktienindizes überhaupt. Er enthält aktuell 1.282 große und mittelgroße Unternehmen aus 23 Industrieländern und deckt dort jeweils ungefähr 85 % der frei handelbaren Marktkapitalisierung ab.

Das klingt zunächst nach der ganzen Welt.

Ist es aber nicht.

Ein besonders wichtiger Punkt ist die Gewichtung: Unternehmen werden nicht gleich stark berücksichtigt. Je größer ihre frei handelbare Marktkapitalisierung, desto größer grundsätzlich ihr Einfluss auf den Index.

Das führt aktuell zu einer bemerkenswerten Konzentration:

🇺🇸 USA: 72,03 %
🇯🇵 Japan: 5,73 %
🇬🇧 Großbritannien: 3,61 %
🇨🇦 Kanada: 3,41 %
🇫🇷 Frankreich: 2,44 %

Damit stammen derzeit mehr als 7 von 10 im MSCI World gewichteten Euro bzw. Dollar aus US-Aktien.

Auch bei den Unternehmen sieht man diese Konzentration.

Zu den aktuell größten Positionen gehören:

NVIDIA – 5,18 %
Apple – 5,07 %
Microsoft – 3,66 %
Amazon – 2,94 %
Alphabet A – 2,32 %

Allein die zehn größten Positionen machen derzeit rund 26,4 % des Index aus.

❗ Was fehlt im MSCI World?

Der vielleicht größte Irrtum steckt im Namen „World“.

Schwellenländer gehören nicht dazu.

Damit sind beispielsweise Aktien aus Ländern wie China, Indien oder Brasilien nicht Bestandteil des klassischen MSCI World.

Auch kleinere Unternehmen – sogenannte Small Caps – werden vom MSCI World nicht umfassend abgebildet, denn der Index konzentriert sich auf Large und Mid Caps.

Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass der MSCI World deshalb ein schlechter Index wäre.

Im Gegenteil: Mit mehr als 1.200 Unternehmen aus zahlreichen Branchen und 23 Industrieländern bietet er bereits eine sehr breite Streuung.

Aber:

„Breit gestreut“ und „die gesamte Welt“ sind nicht dasselbe.

Und genau diese Unterscheidung sollten Anleger kennen.

🔜 Im nächsten Beitrag schauen wir deshalb auf die fehlende Seite der Welt:

Was sind eigentlich Emerging Markets?

Warum gehören China, Indien oder Brasilien nicht zum MSCI World – und wie stark verändert sich ein Portfolio, wenn Schwellenländer hinzukommen?

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Die Indexzusammensetzung und Gewichtungen verändern sich laufend. Angaben basieren auf dem MSCI-World-Factsheet zum 31.07.2026. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar.

💶 Ihr ETF hat eine TER von 0,20 % – kostet er dann wirklich nur 0,20 %?Nicht unbedingt.Die TER ist eine wichtige Kennzah...
20/08/2026

💶 Ihr ETF hat eine TER von 0,20 % – kostet er dann wirklich nur 0,20 %?

Nicht unbedingt.

Die TER ist eine wichtige Kennzahl bei der ETF-Auswahl. Sie zeigt die laufenden Kosten des Fonds – aber nicht jede Kostenkomponente, die für Anleger relevant sein kann.

Vier Begriffe sollten Sie unterscheiden:

1. TER – die laufenden Fondskosten

TER steht für Total Expense Ratio.

Bei einer TER von beispielsweise 0,20 % werden bestimmte laufende Kosten auf Fondsebene berücksichtigt.

Bei 10.000 € wären 0,20 % rechnerisch 20 € pro Jahr – wobei diese Kosten nicht separat von Ihrem Konto abgebucht werden, sondern sich im Fondsvermögen beziehungsweise in der Wertentwicklung widerspiegeln.

Aber damit kennen Sie noch nicht das vollständige Bild.

2. Transaktionskosten innerhalb des ETF

Auch ein ETF kauft und verkauft Wertpapiere.

Dabei können Transaktionskosten entstehen, die nicht vollständig Bestandteil der TER sein müssen.

Wie relevant sie sind, hängt unter anderem vom jeweiligen ETF und seiner Handelsaktivität ab.

3. Spread – Kosten beim Handel

Wenn Sie einen ETF kaufen, gibt es einen Geld- und einen Briefkurs.

Die Differenz nennt man Spread.

Beispiel:

Kaufkurs: 100,10 €
Verkaufskurs: 99,90 €

Differenz: 0,20 €

Je größer der Spread, desto ungünstiger kann der unmittelbare Ein- beziehungsweise Ausstieg sein.

Auch deshalb kann der Handelsplatz und der Zeitpunkt des Handels eine Rolle spielen.

4. Kosten Ihres Brokers

Hinzu kommen gegebenenfalls Kosten, die gar nichts mit dem ETF selbst zu tun haben:

Ordergebühren, Sparplangebühren oder Depotkosten.

Ein ETF kann also sehr günstig sein – während die gewählte Art des Kaufs zusätzliche Kosten verursacht.

Und was ist die Tracking Difference?

Jetzt wird es besonders interessant.

Ein ETF versucht, die Entwicklung seines zugrunde liegenden Index möglichst genau nachzubilden.

Die Tracking Difference beschreibt vereinfacht die Differenz zwischen der tatsächlichen Wertentwicklung des ETF und der seines Vergleichsindex.

Und deshalb ist sie für Anleger interessant:

Ein ETF mit niedrigerer TER muss nicht automatisch seinen Index besser abbilden als ein ETF mit etwas höherer TER.

Steuern auf Fondsebene, Wertpapierleihe, Replikationsmethode, Transaktionskosten und andere Effekte können die tatsächliche Entwicklung beeinflussen.

Die wichtigste Erkenntnis

Schauen Sie bei einem ETF nicht ausschließlich auf:

❌ „Wie hoch ist die TER?“

Sondern betrachten Sie das Gesamtbild:

TER + weitere Fondskosten + Handelskosten + Brokerkosten + tatsächliche Indexabweichung

Das bedeutet nicht, dass Sie vor einem ETF-Kauf eine Wissenschaft daraus machen müssen.

Aber wenn zwei ETFs sehr ähnlich aussehen, lohnt sich ein zweiter Blick.

🔎 Kleine Aufgabe für heute

Öffnen Sie die Unterlagen eines ETFs, den Sie bereits besitzen oder interessant finden.

Suchen Sie nach:

TER bzw. laufenden Kosten

und anschließend nach:

Tracking Difference / historischer Indexabweichung.

Damit haben Sie heute schon mehr geprüft als nur den Namen des ETF.

🔜 Im nächsten Beitrag:

MSCI World ist nicht gleich Welt.

Wie viele Länder stecken tatsächlich darin? Warum spielen die USA eine so große Rolle? Und welche Teile der Welt fehlen?

Das ist ein hervorragender nächster Schritt, weil wir damit von den Kosten eines ETF zu seinem tatsächlichen Inhalt wechseln.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information. Kosten und Konditionen unterscheiden sich je nach ETF, Handelsplatz und Anbieter. Historische Abweichungen oder Wertentwicklungen erlauben keine zuverlässigen Aussagen über die Zukunft. Keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

💸 1 % klingt nach fast nichts. Über Jahrzehnte kann daraus aber ein erheblicher Unterschied werden.Bei Geldanlage und Al...
19/08/2026

💸 1 % klingt nach fast nichts. Über Jahrzehnte kann daraus aber ein erheblicher Unterschied werden.

Bei Geldanlage und Altersvorsorge sprechen wir häufig über Rendite. Mindestens genauso wichtig ist jedoch die Frage:

Wie viel davon bleibt nach Kosten übrig?

Nehmen wir ein bewusst vereinfachtes Beispiel:

100 € monatlich werden 30 Jahre investiert. Wir unterstellen in beiden Fällen dieselbe Marktrendite von 6 % p. a. vor Kosten.

Der einzige Unterschied:

🔵 Variante A: 0,2 % jährliche Kosten
🟢 Variante B: 1,2 % jährliche Kosten

Das sind gerade einmal 1 Prozentpunkt Unterschied pro Jahr.

Warum das trotzdem relevant ist: Kosten fallen nicht nur einmal an. Sie reduzieren Jahr für Jahr das Kapital, das anschließend weiter für Sie arbeiten kann.

Die Verbraucherzentrale weist entsprechend darauf hin, dass laufende Kosten den langfristigen Anlageerfolg erheblich beeinflussen können. ETFs sind häufig deutlich günstiger als aktiv gemanagte Fonds.

Warum Kosten so wichtig sind

Eine zukünftige Rendite kennt niemand.

Die Kosten eines Produkts lassen sich dagegen bereits vor Abschluss wesentlich besser beurteilen.

Deshalb lohnt sich bei langfristiger Altersvorsorge der Blick auf:

laufende Produktkosten · Transaktionskosten · Depot-/Verwaltungskosten · mögliche Abschluss- oder Vertriebskosten

Und genau hier lauert noch ein Missverständnis:

Eine TER von 0,2 % bedeutet nicht zwangsläufig, dass 0,2 % sämtliche Kosten Ihrer Geldanlage abdecken.

Beispielsweise können Transaktions- oder Handelskosten außerhalb der TER liegen. Auch die sogenannte Tracking Difference kann bei ETFs interessant sein: Sie zeigt, wie stark die tatsächliche Wertentwicklung des ETF von seinem Index abweicht.

🔜 Genau das schauen wir uns im nächsten Beitrag an:

„Was kostet ein ETF wirklich?“

TER, Tracking Difference, Spread und Orderkosten – verständlich erklärt.

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Die Berechnung ist eine vereinfachte Modellrechnung und keine Renditeprognose. Tatsächliche Kosten und Wertentwicklungen unterscheiden sich je nach Produkt und Anbieter. Steuern und Inflation sind nicht berücksichtigt. Keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Wichtiger Hinweis zur erstellten Grafik: Die dort generierten Endwerte 71.767 € / 51.980 € / 19.787 € sind rechnerisch nicht konsistent mit den genannten Annahmen und sollten so nicht veröffentlicht werden. Bei einer Modellrechnung müssen wir Berechnungsmethode und Kostenabzug eindeutig festlegen. Ich würde die Grafik daher im nächsten Schritt mit exakt berechneten Werten neu erzeugen.

📄 Bekommen Sie jedes Jahr Post von der Deutschen Rentenversicherung – und legen sie ungelesen weg?Dann sind Sie vermutli...
17/08/2026

📄 Bekommen Sie jedes Jahr Post von der Deutschen Rentenversicherung – und legen sie ungelesen weg?

Dann sind Sie vermutlich nicht allein.

Die Renteninformation sieht zunächst unspektakulär aus. Dabei enthält sie einige der wichtigsten Zahlen für Ihre persönliche Altersvorsorge.

Wer sie richtig liest, bekommt einen ersten Eindruck davon, was später aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu erwarten sein könnte.

🔎 Auf diese Zahlen sollten Sie besonders achten:

1️⃣ Rente wegen voller Erwerbsminderung

Hier sehen Sie, welche monatliche Rente Sie nach dem ausgewiesenen Stand erhalten könnten, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen voll erwerbsgemindert würden und die Voraussetzungen erfüllt sind.

Diese Zahl hat also nichts mit Ihrer regulären Altersrente zu tun.

2️⃣ Bisher erworbene Altersrente

Diese Zahl zeigt vereinfacht:

Was haben Sie bis heute bereits an Rentenanwartschaften erworben?

Wenn ab jetzt keine weiteren rentenrechtlich relevanten Zeiten mehr hinzukämen, ist dies eine wichtige Orientierung für den bisher erreichten Stand.

3️⃣ Voraussichtliche Regelaltersrente

Jetzt wird es für die Altersvorsorge besonders interessant.

Die Deutsche Rentenversicherung rechnet hoch, welche Altersrente sich ergeben könnte, wenn bis zum Rentenbeginn weiterhin Beiträge entsprechend der zugrunde gelegten Entwicklung gezahlt werden.

⚠️ Wichtig:

Das ist keine garantierte Prognose Ihres später verfügbaren Nettoeinkommens.

4️⃣ Die Hochrechnungen mit Rentenanpassungen

In der Renteninformation finden Sie außerdem Modellrechnungen, wie sich die Rente bei angenommenen zukünftigen Rentenanpassungen entwickeln könnte.

Diese Zahlen können auf den ersten Blick beeindruckend aussehen.

Aber:

2.500 € in einigen Jahrzehnten besitzen nicht automatisch die Kaufkraft von 2.500 € heute.

Damit schließt sich übrigens der Kreis zu unserem Beitrag über Inflation und Kaufkraft.

❗ Eine Zahl fehlt trotzdem

Die Renteninformation beantwortet Ihnen nicht:

„Wie hoch ist meine persönliche Rentenlücke?“

Dafür müssen Sie mindestens zwei Dinge gegenüberstellen:

Gewünschtes Einkommen im Ruhestand

− erwartete Alterseinkünfte

= mögliche Versorgungslücke

Und selbst diese Rechnung sollte weitere Faktoren berücksichtigen.

Denn von einer ausgewiesenen gesetzlichen Bruttorente können im Ruhestand – abhängig von der individuellen Situation – noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie gegebenenfalls Steuern relevant werden.

Deshalb unser Tipp für heute:

Suchen Sie Ihre letzte Renteninformation heraus.

Nicht weglegen.

Lesen. Zahlen markieren. Verstehen.

Denn bevor Sie entscheiden können, wie Sie zusätzlich vorsorgen möchten, sollten Sie wissen, wo Sie heute stehen.

🔜 Und morgen gehen wir einen Schritt weiter:

Aus der Renteninformation zur persönlichen Rentenlücke.

Wir zeigen anhand eines konkreten Beispiels, welche Zahlen man dafür benötigt – und warum Bruttorente, Nettorente und heutige Kaufkraft nicht dasselbe sind.

➕ Folgen Sie AV-Reform, damit Sie den zweiten Teil nicht verpassen.

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Hinweis: Die Renteninformation ist eine Hochrechnung auf Grundlage gesetzlicher Vorgaben und bestimmter Annahmen. Die tatsächliche spätere Rente kann abweichen. Der Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Renten-, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar.

🎂 Was, wenn Sie 100 Jahre alt werden?Bei der Altersvorsorge dreht sich vieles um eine Frage:Wie viel Vermögen habe ich z...
16/08/2026

🎂 Was, wenn Sie 100 Jahre alt werden?

Bei der Altersvorsorge dreht sich vieles um eine Frage:

Wie viel Vermögen habe ich zum Rentenbeginn?

Doch eigentlich fehlt noch eine zweite:

Wie lange muss dieses Vermögen reichen?

Wer beispielsweise mit 67 Jahren in den Ruhestand geht und 90 Jahre alt wird, muss mehr als zwei Jahrzehnte Ruhestand finanzieren.

Bei einem Alter von 100 Jahren wären es sogar:

👉 33 Jahre Ruhestand.

Und genau hier liegt eine besondere Herausforderung der Altersvorsorge:

Niemand weiß heute genau, wie alt er einmal wird.

Das ist grundsätzlich eine gute Nachricht – schließlich wünschen wir uns ein langes Leben.

Finanziell bedeutet es aber:

Ein Vermögen darf nicht nur bis zur Rente aufgebaut, sondern muss anschließend sinnvoll über den Ruhestand verteilt werden.

Ein einfaches Gedankenexperiment

Sie benötigen zusätzlich zu Ihren sonstigen Alterseinkünften:

500 € pro Monat.

Ohne Rendite, Inflation, Steuern oder Kosten wären das bei:

20 Jahren → 120.000 €

25 Jahren → 150.000 €

30 Jahren → 180.000 €

33 Jahren → 198.000 €

Das ist bewusst stark vereinfacht.

In der Realität wirken unter anderem Kapitalerträge, Inflation, Steuern und möglicherweise steigende oder sinkende Ausgaben auf die Rechnung ein.

Aber das Beispiel macht einen wichtigen Punkt sichtbar:

Altersvorsorge endet nicht am ersten Rententag.

Die Entnahmephase kann mehrere Jahrzehnte dauern.

Deshalb gehören zum langfristigen Plan nicht nur Fragen wie:

📈 Wie baue ich Vermögen auf?

sondern auch:

💶 Wie viel benötige ich monatlich?

⏳ Wie lange könnte mein Vermögen reichen müssen?

📊 Wie soll das Vermögen im Ruhestand angelegt bleiben?

🛡️ Welche lebenslangen Einkünfte habe ich bereits?

🔄 Wie flexibel muss meine Entnahmestrategie sein?

Der Perspektivwechsel ist entscheidend:

Nicht nur:

„Wie viel brauche ich mit 67?“

Sondern:

„Wie finanziere ich möglicherweise 20, 25 oder 30+ Jahre Ruhestand?“

Genau solche Fragen werden auch beim Altersvorsorgedepot und seiner späteren Auszahlungsphase wichtig.

➕ Folgen Sie AV-Reform, wenn Sie Altersvorsorge von der Ansparphase bis zum Ruhestand verständlich erklärt bekommen möchten.

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Hinweis: Die Berechnungen sind stark vereinfachte Beispiele ohne Rendite, Inflation, Steuern und Kosten und stellen keine Prognose dar. Die individuelle Lebenserwartung lässt sich nicht vorhersagen. Keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

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