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24/03/2023
24/03/2023

In den vergangenen Tagen habt ihr viel zu den neuen Förderbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten erfahren.
Da ihr bestimmt noch individuelle Fragen habt, bieten wir euch nun die einmalige Gelegenheit, sie von unserem Experten Thomas Frieling beantworten zu lassen. Stellt die Fragen als Kommentar unter diesem Post oder schickt uns eine Direktnachricht. Wir freuen uns darauf! 🤗

Frieling Finanz Newsletter 22 / 2014EZB-Stabilisierungsmaßnahmen begünstigen FinanzierungspläneQuelle: Internet: Zinskom...
20/06/2014

Frieling Finanz Newsletter 22 / 2014

EZB-Stabilisierungsmaßnahmen begünstigen Finanzierungspläne

Quelle: Internet: Zinskommentar von Dr. Klein

Die mit Spannung erwartete Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) Anfang Juni hielt, was Finanzmarktexperten erwartet hatten: Mit einer Reihe neuer Maßnahmen versucht die EZB, frisches Geld direkt zu kleinen und mittleren Unternehmen sowie Privathaushalten zu lenken und deflationäre Tendenzen innerhalb der Europäischen Union nachhaltig einzudämmen.


EZB-Präsident Mario Draghi hatte in den vergangenen Monaten wiederholt anklingen lassen, dass weitere Stabilisierungsmaßnahmen ergriffen werden, falls sich die Wachstums- und Inflationsprognosen der hauseigenen Ökonomen verschlechtern. Nachdem im Mai unter anderem die europäische Inflationsrate laut Eurostat auf 0,5 Prozent sank und sich die Zentralbank weiter besorgt über die Abwärtsrisiken der EU-Wirtschaftsprognose zeigte, beschloss der EZB-Rat in seiner Sitzung Anfang Juni einstimmig neue fiskalpolitische Maßnahmen sowie zusätzliche Schritte, um Kredite von Banken an die Realwirtschaft weiterzuleiten.
Das neue Maßnahmenprogramm der EZB im Detail:
Die Europäische Zentralbank reduzierte die Leitzinsen zum ersten Mal seit November 2013 von 0,25 Prozent auf 0,15 Prozent. Mit der erneuten Senkung des Zinses sieht Mario Draghi eine Untergrenze erreicht, nur kleinere technische Anpassungen sind aus seiner Sicht noch möglich. Den Zins für kurzfristige Kredite bei der Notenbank verringerte die EZB von 0,75 auf 0,40 Prozent. Der Einlagensatz wurde sogar zum ersten Mal unter die Grenze von null Prozent gesenkt. Dies bedeutet, dass Banken, welche Einlagen bei der EZB zwischenlagern möchten, künftig ein Strafzins von 0,10 Prozent berechnet wird. Diese Regelung soll Banken davon überzeugen, ihre Einlagen in Form von Krediten an Unternehmen und Privathaushalte weiterzureichen bzw. bei anderen Kreditinstituten anzulegen, anstatt sie bei der Zentralbank zu parken.
Gezielte längerfristige Refinanzierungsgeschäfte mit einem Volumen von rund 400 Milliarden Euro, die direkt für den nichtfinanziellen privaten Sektor des Euroraums bestimmt sind, sollen die Kreditvergabe in den nächsten Jahren zusätzlich ankurbeln. Die Refinanzierungen sollen an klare Auflagen geknüpft sein, damit das Geld tatsächlich in der Realwirtschaft ankommt. Bisher steht bereits fest, dass die Mittel nicht für die Vergabe von Hypotheken sondern zweckgebunden z. B. für Unternehmenskredite verwendet werden dürfen. Darüber hinaus verlängerte die EZB für die Banken die unbegrenzte Versorgung mit Liquidität. Bisher galt diese Garantie der Notenbank bis Mitte 2015, nun wurde sie auf Ende 2016 erweitert.
Weiterer Bestandteil der beschlossenen Maßnahmen ist ein Programm zum Aufkauf von verbrieften Unternehmenskrediten, sogenannten „Asset-Backed Securities“ (ABS), das sich aktuell noch in der Vorbereitungsphase befindet. Die EZB hat angekündigt, sich auf den Kauf von einfachen und transparenten ABS zu konzentrieren, unter deren Vermögenswerten sich Forderungen an den nichtfinanziellen privaten EU-Sektor befinden.
Auswirkungen des Maßnahmenpakets auf Privatkunden:
Im Anschluss an die Bekanntgabe der Maßnahmen kritisierte eine Reihe von Ökonomen und Politikern die Pläne der EZB, insbesondere, weil sich in der Konsequenz die Renditen von kurzfristigen Anlagemöglichkeiten für Privatkunden weiter verringern werden. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) befürchtet darüber hinaus die Bildung von Finanzblasen sowie riskante Transaktionen von Geschäftsbanken. Für die Besitzer von Lebensversicherungen rechnen Experten mit einer noch geringeren Verzinsung der Vorsorgeprodukte.
Privatkunden, die eine Baufinanzierung abschließen, profitieren aktuell von historisch niedrigen Finanzierungszinsen. In den ersten Juni-Tagen reduzierte sich der Bestzins für 10-jährige Hypothekendarlehen leicht auf knapp über 1,8 Prozent. Greift der neue Kurs der Zentralbank und die wirtschaftliche Erholung gewinnt insbesondere in den südeuropäischen Krisenstaaten an Stärke, werden die Renditen für langfristige Staatsanleihen und Baufinanzierungszinsen auf lange Sicht deutlich zulegen, da dann die EZB den Leitzins perspektivisch wieder anheben muss.
„Nicht nur Neukunden, sondern auch Haus- und Wohnungsbesitzer mit laufenden Finanzierungen können den aktuellen Zinsvorteil nutzen, wenn ihr Baukredit in den nächsten zwölf bis 60 Monaten ausläuft.“ erläutert Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG. „Mit dem Abschluss eines Forward Darlehens sichern sie sich das niedrige Zinsniveau Monate und Jahre vor Ablauf ihres Baukredits für eine Anschlussfinanzierung.“

Sprüche und Weisheiten :

Glücklichsein erfordert Gedanken loszulassen, die uns unglücklich machen.
unbekannt

Frieling Finanz    Newsletter 14 / 2014Finanzierungszinsen zuletzt leicht rückläufigQuelle: Internet Dr. Klein - Der Zin...
25/04/2014

Frieling Finanz Newsletter 14 / 2014

Finanzierungszinsen zuletzt leicht rückläufig

Quelle: Internet Dr. Klein - Der Zinskommentar


Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, gab im Anschluss an die jüngste EZB-Ratssitzung bekannt, dass der Leitzins im Euroraum vorerst bei 0,25 Prozent verbleibt. Der EZB-Rat bestätigte, dass sich die Konjunktur im ersten Quartal 2014 dank einer steigenden Binnennachfrage in einem moderaten Maß erholt hat. Dieser Trend könnte sich nach Ansicht der Ratsmitglieder in nächster Zeit fortsetzen.

Obgleich die Inflationsrate für den Euroraum im März auf 0,5 Prozent gesunken ist und sich weiter von der Zielvorgabe der EZB von 2,0 Prozent entfernt hat, glaubt Mario Draghi nicht, dass das Deflationsrisiko für die Eurozone zuletzt gestiegen ist. Diskussionen, ob die Europäische Zentralbank ein neues Hilfsprogramm ins Leben rufen könnte, das in größerem Stil Wertpapiere aufkauft, reißen indessen nicht ab. Im Zuge eines unterstützenden Kaufprogramms würde die EZB Staats- oder Bankanleihen aufkaufen, wie es vor ihr bereits die US-Notenbank Fed im Verlauf der Finanzkrise getan hat. Beim letzten Zusammentreffen des EZB-Rats wurde nach Aussage von Präsident Draghi zwar nicht über die Einzelheiten eines solchen Programms diskutiert, Berichten zufolge hat die Europäische Zentralbank ein solches Szenario aber bereits intern mit einem Kaufvolumen von einer Billion Euro durchgespielt.

Mithilfe einer Bankenunion plant die EU, künftig die Rettung von Finanzinstituten in die Hände der Banken zu legen, anstatt Steuerzahler für finanzielle Engpässe der Institute aufkommen zu lassen. Einige Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wollen die Details der Richtlinie aber dahingehend verwässern, dass in Zukunft in Ausnahmefällen weiterhin Bankenrettungen durch Nationalstaaten möglich sind. Hintergrund der Vorstöße sind unter anderem Befürchtungen, dass nach Abschluss des Bilanz- und Stresstests der EZB eine Reihe von Banken zusätzliches Kapital benötigen und nicht parallel abgewickelt werden sollten, um Panikreaktionen der Anleger zu vermeiden.

Für eine Beruhigung sorgten die Protokolle der letzten Zinssitzung der US-Notenbank. Diese legten Bedenken der Mitglieder offen, dass die Finanzmärkte einen aggressiven geldpolitischen Kurs der Fed befürchten. Angesichts des einheitlichen Auftretens der Fed-Mitglieder in der Sitzung wird nun im Gegenzug damit gerechnet, dass der US-amerikanische Leitzins später erhöht werden wird, als es zwischenzeitlich erwartet wurde.

Baufinanzierungszinsen zuletzt unter 2,0 Prozent

Im Lauf der letzten Wochen sanken die Zinsen für 10-jährige Hypothekendarlehen unter die Marke von zwei Prozent. Kurzfristig ist davon auszugehen, dass die Zinsen weiter auf einem sehr niedrigen Niveau verharren oder sogar noch weiter sinken, falls sich die EU-Konjunktur eintrübt und die Europäische Zentralbank weitere Hilfsmaßnahmen ergreift. Auf längere Sicht ist ein Anstieg des Zinsniveaus aber sehr wahrscheinlich. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble rechnet laut Medienberichten beispielsweise damit, dass die zehnjährigen Renditen für Bundesanleihen bereits in einem Jahr von rund 1,5 Prozent auf über zwei Prozent steigen könnten. Ein solcher Anstieg der langfristigen Anleihen ist in der Regel mit höheren durchschnittlichen Zinsen für eine Baufinanzierung verknüpft.

Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, bleibt deshalb bei seiner Empfehlung an Baufinanzierungskunden, Darlehen mit einer langen Zinsbindung und einer erhöhten Tilgung abzuschließen und nach Möglichkeit über eine vorzeitige Anschlussfinanzierung in Form eines Forward Darlehens nachzudenken: „Mithilfe dieser Maßnahmen können sich Finanzierungskunden unabhängig von den Zinsentwicklungen der kommenden Jahre positionieren und ihre finanzielle Zukunft langfristig planen. Mit einem Beratungsgespräch bei einem Dr. Klein Spezialisten vor Ort können Interessierte ihre Finanzierungsoptionen kennenlernen und abwägen.“

In welcher Situation wir uns auch befinden, es ist immer möglich etwas positives zu finden.
Dalai Lama

Aktuell suchen wir für den "Grossraum" Celle:
18/03/2014

Aktuell suchen wir für den "Grossraum" Celle:

Frieling Finanz Newletter 11/2014Immobilienkäufer tendieren zu höherer TilgungQuelle: Internet - Finanzwelt - Immobilien...
14/03/2014

Frieling Finanz Newletter 11/2014

Immobilienkäufer tendieren zu höherer Tilgung

Quelle: Internet - Finanzwelt - Immobilien

Laut dem Dr. Klein-Trendindikator Baufinanzierung (DTB) 01/2014 stieg der durchschnittliche Tilgungssatz für eine Baufinanzierung im Januar 2014 weiter auf 2,39 % an.
(fw) „Die durchschnittliche monatliche Standardrate für ein Darlehen in Höhe von 150.000 Euro mit zehnjähriger Sollzinsbindung, 80%-iger Beleihung und einer Tilgung von 2 % liegt im Januar 2014 bei 606 Euro. Damit ist die Monatsrate stabil im Vergleich zum Vormonat (608 Euro) und 23 Euro höher als im Vorjahresmonat", so Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher Dr. Klein & Co. AG, der die Ergebnisse des DTB 01/2014 bekannt gab. Wie in den vergangenen Monaten legen laut dem Trendindikator Erwerber bei der Finanzierung einer Wohnimmobilie mehr Wert auf eine hohe Tilgung. Der DTB ermittelt für Januar 2014 einen weiteren Anstieg des durchschnittlichen Tilgungssatzes von 2,33 % auf 2,39 %. Damit nähere sich die durchschnittliche Tilgungsrate ihrem Höchstwert von 2,44 %, der im Juni des vergangenen Jahres erreicht wurde. Anfang 2013 betrug der Tilgungssatz im Schnitt

2,26 %. Darlehensnehmer würden das niedrige Zinsniveau nutzen, um ihre Restschuld durch die höhere Tilgung schneller zu reduzieren. Der Eigenkapitalanteil stieg von 22,07 % auf 22,42 %, und der durchschnittliche Beleihungsauslauf sank entsprechend von 77,93 % auf 77,58 %. Vor einem Jahr wurde für eine Baufinanzierung im Durchschnitt 78,95 % Fremdkapital aufgenommen. Mit dem stärkeren Einsatz von Eigenkapital hinge auch der Rückgang der durchschnittlichen Darlehenshöhe zusammen. Sie geht von 164.000 Euro auf 156.000 Euro zurück und liegt damit etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (155.000 Euro).

Unter den Darlehensarten liegt der Anteil von Annuitätendarlehen mit einem festen Zinssatz mit 69,24 % leicht unter dem Vormonatswert von 70,25 %, aber über dem Vorjahreswert von 68,27 %. Der Anteil von Darlehen mit variablem Zinssatz sinkt von 2,84 % auf 2,64 %. Die Erwartung, dass die Baufinanzierungszinsen weiterhin niedrig bleiben oder sogar sinken, scheint zu schwinden. Anschlussfinanzierer möchten sich im Januar das attraktive Zinsniveau für die Zukunft sichern, der Anteil der Forwardfinanzierung zieht von 10,58 % auf 11,38 % an. Ein leichter Aufwärtstrend zeichnet sich auch bei den KfW-Darlehen ab. Ihr Anteil nimmt von 13,22 % auf 13,33 % zu. Dies hängt mit der saisonal anziehenden Neubautätigkeit und steigenden Modernisierungsmaßnahmen in den nächsten Monaten zusammen.

Der schädlichste Satz in jeder Sprache ist: "So haben wir das immer gemacht!"
Grace Hopper

Frieling Finanz Newsletter 10  /  2014Hauskauf: Trend geht zur gebrauchten ImmobilieQuelle: Internet: ImmobildIn Zeiten,...
07/03/2014

Frieling Finanz Newsletter 10 / 2014

Hauskauf: Trend geht zur gebrauchten Immobilie

Quelle: Internet: Immobild

In Zeiten, in die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen aufgrund der wachsenden Nachfrage in die Höhe schießen, werden preiswerte Immobilien mehr und mehr zur Seltenheit. Wenn der Neubau zu teuer ist und die Kosten für Eigentumswohnungen selbst in weniger attraktiven Lagen das eigene Budget überteigen, stellt der Kauf einer gebrauchten Immobilie eine gute und mitunter kostengünstige Alternative zum Neubau dar – allerdings nicht immer.

Gebrauchte Immobilie oder Neubau?

Der Markt für gebrauchte Immobilien befindet sich im Aufwind. Um durchschnittlich zehn Prozent ist der Absatz gebrauchter Ein- und Zweifamilienhäuser im vergangenen Jahr gestiegen, so eine aktuelle Statistik. Da die Bauzinsen in 2011 einen historischen Tiefstand erreichten, wurde der Erwerb einer Immobilie auch für Verbraucher interessant, die nicht unbedingt ein Haus neu bauen wollten. Eine gebrauchte Immobilie zu kaufen statt neu zu bauen, lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Viele Immobilienkäufer betonen in erster Linie den finanziellen Vorteil, den der Gebraucht-Kauf mit sich bringen kann. Ob ein gebrauchtes Haus tatsächlich günstiger als ein Neubau ist, fällt von Immobilie zu Immobilie sehr unterschiedlich aus und hängt in erster Linie vom konkreten Fall ab. So entfallen beim Kauf eines gebrauchten Objekts die Kosten für Baufirma, Architekten und das Baugrundstück. Je nach Alter und Zustand der Gebraucht-Immobilie fallen allerdings neben dem reinen Kaufpreis zusätzliche finanzielle Aufwendungen für die Sanierung und Renovierung des Hauses an. Muss bei einem unsanierten Altbau aus den 1950er Jahren beispielsweise der marode Dachstuhl komplett neu gedämmt werden oder die Heizungsanlage rundum modernisiert werden, relativiert sich der vermeintlich günstige Kaufpreis des Objekts mitunter schnell wieder. Sind umfangreiche Erneuerungen an Bausubstanz, Dämmung oder den sanitären Anlagen des Objekts notwendig, können Sie auf den Kaufpreis locker mehrere tausend Euro draufschlagen.

Traumhaus nach den eigenen Vorstellungen
Kostenintensive Umbauarbeiten sind auch dann notwendig, wenn beispielsweise die Raumaufteilung des gebraucht gekauften neuen Eigenheims nicht ganz den eigenen Vorstellungen entspricht. So müssen beispielsweise Wände eingerissen werden, wenn Wohn- oder Schlafzimmer zu klein Ausfallen. So mancher möchte vielleicht die Waschküche im Keller zum Hobbyraum umfunktionieren oder sich durch den Ausbau des Dachstuhls einen zusätzlichen Arbeitsraum schaffen. Nicht selten muss für Planung der Umbauarbeiten ein Bauexperte oder Architekt hinzugezogen werden, der die eigenen Ideen zu Papier bringt. Umbauten dieser Art sind beim Neubau natürlich nicht notwendig, da hier der Bauherr sein zukünftiges Zuhause von vornherein gemäß den eigenen Wünsche und Vorstellungen errichtet.

Aus der Welt der Sprüche, Zitate und Weisheiten:

Das Leben ist nicht immer so, wie man sich wünscht. Der einzige Weg, um glücklich zu sein, ist das Beste daraus zu machen.
Jennie Churchill

Frieling-Finanz-Newsletter 08 / 2014Vorerst eingeschränkter Planungshorizont für EZBQuelle: Internett: Der Zinskommentar...
21/02/2014

Frieling-Finanz-Newsletter 08 / 2014

Vorerst eingeschränkter Planungshorizont für EZB

Quelle: Internett: Der Zinskommentar von Dr. Klein

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) machte es sich in seiner jüngsten Sitzung Anfang Februar nicht leicht. Die Ratsmitglieder diskutierten nach Aussage von EZB-Präsident Mario Draghi hinter verschlossenen Türen ausführlich über weitere geldpolitische Einflussmöglichkeiten. Vorerst sah der EZB-Rat aber von der Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Stabilisierung des europäischen Wirtschaftsraums ab und beließ den Leitzins bei 0,25 Prozentpunkten.

Draghi prophezeit gedämpfte Inflation für Euroraum
Kursierende Befürchtungen, die Eurozone könnte in eine Deflationsspirale geraten, teilte Mario Draghi auf Nachfrage nicht. Seiner Ansicht nach wird es für eine längere Zeit eine gedämpfte Inflation, aber keine Deflation geben. Gleichzeitig stellte der EZB-Präsident erneut klar, dass große Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung der Eurozone im laufenden Jahr besteht. Die neue Inflationsprognose der Europäischen Zentralbank, die im März veröffentlicht wird, könnte laut Draghi den Planungshorizont der EZB erweitern.

Neue Fed-Vorsitzende Yellen setzt auf Kontinuität

Während die EZB neue geldpolitische Maßnahmen in die Zukunft verschob, barg auch der letzte Zinsentscheid unter dem inzwischen abgetretenen Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, keine Überraschungen. Die Mitglieder des Federal Open Market Commitee (FOMC) beschlossen zuletzt, das Anleihekaufprogramm um zehn Milliarden Dollar auf 65 Milliarden Dollar monatlich zu reduzieren. Die neue Fed-Vorsitzende Janet Yellen sprach sich bei ihrer ersten Anhörung vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen im Repräsentantenhaus für eine Fortführung der bisherigen geldpolitischen Strategie der US-Notenbank aus.

Über Details des Vorgehens der amerikanischen Notenbank in den nächsten Monaten hielt sich Janet Yellen bei der Anhörung relativ bedeckt. Sie signalisierte, dass das Anleihekaufprogramm in gemäßigtem Maß weiter reduziert wird, wenn dies die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten zulässt. Dieser geldpolitische Kurs kann unter Umständen in Zukunft zu einem Anstieg der langfristigen Zinsen führen. Da die Entwicklung der Baufinanzierungszinsen stark an die langfristigen Zinsen, beispielsweise die 10-jährigen Zinsen für Hypothekendarlehen, gebunden ist, kann der Kurs der Fed indirekt ein Ansteigen der Baufinanzierungszinsen befördern.

Anders als die US-Notenbank befürchtet die Europäische Zentralbank, dass sich schwankende wirtschaftliche Entwicklungen in den Schwellenländern in bremsender Weise auf den Euroraum auswirken könnten. Eine niedrigere Exportrate in die Emerging Markets birgt nach Ansicht des EZB-Rats das Potenzial, das nach wie vor verhaltene Konjunkturwachstum in der Eurozone negativ zu beeinträchtigen.

Baufinanzierungen langfristig sicher planen

Angesichts vorhandener Unsicherheiten über die Erholung des Euroraums und möglicher Auswirkungen auf das langfristige Zinsniveau empfiehlt Dr. Klein seinen Kunden weiterhin, bei ihren Finanzierungsvorhaben auf eine langfristige Planungssicherheit zu achten und Baufinanzierungen mit langen Zinsbindungen von 15 bis zu 30 Jahren abzuschließen. Eine Tilgungsrate von mindestens zwei Prozent sorgt dafür, dass die Rückzahlung des Immobiliendarlehens zügig von statten geht. Beide empfohlenen Maßnahmen mildern das Zinsänderungsrisiko für eine mögliche Anschlussfinanzierung deutlich ab und machen Immobilienkäufer von der weiteren Zinsentwicklung weitestgehend unabhängig. Vor Abschluss einer Baufinanzierung sollte vom Kreditnehmer außerdem überprüft werden, ob die Möglichkeit besteht, Sondertilgungen vorzunehmen. Auf diese Weise kann die Restschuld – über die monatl iche Finanzierungrate hinaus – außerplanmäßig deutlich reduziert werden.

14/02/2014
14/02/2014

Frieling-Finanz-Newsletter 07 / 2014

Quelle: Internet, Interhyp

Günstige Baugeldzinsen kommen Immobilienkäufern zugute

Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG: „Die ohnehin niedrigen Zinsen für Immobilienkredite sind in den vergangenen Wochen weiter gesunken, bleiben allerdings noch immer deutlich oberhalb des historischen Tiefstands vom Mai 2013. Das Umfeld niedriger Leitzinsen und sinkender Renditen bei deutschen Staatsanleihen kommt Immobilieninteressenten und Eigenheimbesitzern mit Finanzierungsbedarf zugute.“

(München, Februar 2014) Die Gesamtlage in der Europäischen Union hat sich auch seit dem unerwarteten Zinsschritt im November 2013 kaum geändert. Während sich die Konjunktur in Ländern wie Deutschland bester Gesundheit erfreut, dominieren in weiten Teilen der EU Verschuldung und Rekordarbeitslosigkeit. Die aktuelle Inflationsrate von nur 0,7 Prozent in der Eurozone spiegelt wider, dass sich ein Wachstum mit entsprechender Nachfrage nach Dienstleistungen und Produkten trotz jüngster Prognosen nicht nachhaltig eingestellt hat. Die EZB hat in der aktuellen Zinsentscheidung Anfang Februar die Leitzinsen zwar auf ihrem Niveau von 0,25 Prozent belassen, aber angekündigt, die Entwicklung weiter sehr genau zu beobachten und zu handeln, wenn es nötig werde. Weitere Informationen zur Bewertung der Inflation werden für Anfang März erwartet. Dies macht die anhaltende Unsicherheit für die wirtschaftliche Entwicklung im Euro-Raum deutlich.

Nachdem die Aktienhausse in Deutschland mit einem Rekordstand von fast 9.750 Punkten auch sehr stark von fehlenden Anlageoptionen getrieben war, ziehen Investoren in den vergangenen Wochen wieder verstärkt Mittel aus den Aktienmärkten ab. So hat der Deutsche Leitindex seitdem rund 6 Prozent verloren und steht damit weltweit nicht allein da. Das frei werdende Geld schichten Anleger auch in deutsche Staatsanleihen, die – daran hat sich in all den Monaten nichts geändert – als der sichere Hafen schlechthin gelten. Infolge der hohen Nachfrage sanken die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen auf 1,62 Prozent. Diese Gemengelage hat auch die Pfandbriefrenditen bröckeln lassen. Pfandbriefe dienen unter anderem der Refinanzierung von Immobiliendarlehen. Die Zinsentwicklung beim Baugeld orientiert sich an den Renditen von Pfandbriefen und Bundesanleihen. Die zehnjährigen Pfandbriefrenditen gaben von 2,45 Prozent im September 2013 auf rund 2 Prozent im Februar 2014 nach. Der Rückgang wird auch an den Zinssätzen für Immobiliendarlehen sichtbar. Kosteten Kredite mit zehnjähriger Zinsbindung im Herbst noch rund 2,8 Prozent, können die Darlehen aktuell ab rund 2,4 Prozent aufgenommen werden. Mittel- bis langfristig sind aber sehr wohl Zinssteigerungen möglich, etwa, wenn sich die wirtschaftliche Lage verbessert. Die Entwicklung der Baugeldzinsen im vergangenen Jahr zeigen, dass im derzeitigen, unsicheren Umfeld starke Schwankungen auftreten können.

Finanzierungsbeispiel
Was die jüngste Entwicklung konkret bedeutet, zeigt das nachfolgende Finanzierungsbeispiel: Die Zehnjahres-Konditionen liegen aktuell vielfach bei 2,59% gebundener Sollzinssatz/2,62% effektiver Jahreszins*. Für eine Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich mit dem genannten Zinssatz ein Darlehen über rund 260.000 Euro aufnehmen.

Expertenrat
Wer im aktuellen Immobilienboom ein bezahlbares Objekt findet, kann sein Immobiliendarlehen im Februar 2014 zu extrem günstigen Zinsen aufnehmen. Wir erwarten, dass auch in den kommenden Wochen selbst länger laufende Darlehen über zum Beispiel 15 Jahre zu Zinssätzen um 3 Prozent möglich sind.

Immobilienkäufern empfehlen wir deshalb, diese Konditionen durch lange Zinsbindungen über 15, 20 oder gar 30 Jahre zu sichern. Zusammen mit seinem Finanzierungsberater sollte man auch Volltilgerdarlehen prüfen, die im Rahmen der Zinsbindungsfrist komplett zurückgezahlt werden. Aber auch wer die komplette Rückführung des Darlehens nicht innerhalb der vereinbarten Zinsbindung leisten will, sollte dennoch möglichst hohe Anfangstilgungen von mindestens 2 bis 3 Prozent vereinbaren.

Weisheit der Woche
Talent ist das eine und eine gute Basis, doch der Wille ist ein unbedingtes Muss, etwas zu erreichen.
St. M.

Adresse

Lüneburger Heerstr. 73
Celle
29223

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