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Ausgewogener Bericht über die Auswirkungen des   auf die   Keine Panikmache, einfach wissenschaftliche Tatsachen aufbere...
09/05/2026

Ausgewogener Bericht über die Auswirkungen des auf die Keine Panikmache, einfach wissenschaftliche Tatsachen aufbereitet. Im Ergebnis wird es uns an den Küsten viel Geld kosten, den Auswirkungen stand zu halten.

08/05/2026

betriebliche Altersvorsorge (BAV) - aber bitte nachhaltig und mit Substanz!
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03/05/2026
03/05/2026

[KURZFASSUNG: An Tagen wie heute die Solaranlage einfach selbst von 12:30 Uhr bis 14:30 ausschalten. Ja, ihr verliert dann 1-2 Eur Vergütung, aber ihr spart auch 15 Eur Steuermittel ein.

Ladet eure Batterien nicht morgens, sondern mittags, stellt dann Spül- und Waschmaschine an, ladet den E-Unimog und euren E-Privatjet auf, heizt den Pool auf whatever. Das senkt bei so krassen Marktsituationen unser aller Steuerlast.]

Uiuiui, das gab ja ordentlich Ärger gestern, weil ich doch tatsächlich die in Energiefragen wenig bewanderte BILD kritisiert habe 😄 Sorry, aber das ist der Hügel auf dem ich sterben werden: Meldungen von Prof. Frondel in der BILD in sind so gut wie immer kompletter Käse.

Der Mann ist INSM-Lobbyist, Co-Autor von Klimaleugnern, benutzt das Wort "Öko-Diktatur" ohne Ironie und musste am Ende seine absurde Lüge einräumen, Wärmepumpen kosteten Deutschland eine Billion Eur.

Einigen Ärger konnte ich aber auch verstehen, denn viele Leute dachten, ich hielte negative Strompreise für gänzlich unproblematisch. Das tue ich in der Tat nicht, aber eben nicht, weil ich Niederländern oder Polen den günstigen Strom misgönne, sondern wegen echter Probleme.

Grundsätzlich sind negative Strompreise ein Signal, dass der Markt funktioniert: Bei zu hohem Angebot ist es irgendwann lukrativ für das System, wenn mehr verbraucht wird. So weit so gut, die Idee war, dass sich dadurch die Installation von Speichern und Smart-Metern rechnet und das Netz schlauer wird.

Ein Blick aufs Netz verrät: Autsch, viel zu langsam, viel zu deutsch, viel zu bürokratisch. Smart Meter sind rarer gesät als bissfest gekochtes Gemüse in der Kantine, der Speicherausbau hängt hinter anderen Ländern mit viel kleineren EE-Anteilen im Netz klar zurück, währendessen beschleunigt sich der PV-Ausbau, und das in ganz Europa.

Konnten wir früher easy 15 GW Überschüsse exportieren, sagen die Menschen in den Niederlanden, Österreich, Belgien und der Schweiz: Danke, wir haben schon --> Der Preis wird noch negativer.

Das ist ein Problem, denn der Day-Ahead-Markt geht nur bis -50 ct/kWh. Wenn der Markt dann immer noch nicht klärt, es also immer noch Überangebot gibt, geht das im Intradaymarkt weiter bis maximal -10 €/kWh. Jetzt sind wir mittags bei -0,85 €/kWh.

Wenn auch der Markt nicht mehr klärt, wird es richtig teuer für uns. Nicht wegen des Auslands, sondern weil wir einfach Überangebot haben. Das Ausland federt das sogar eher ab, sofern es uns was abnehmen kann.

Seltsam daran: Eigentlich sind 54 GW unserer Erneuerbaren durch die Direktvermarkter steuerbar. Warum speisen von denen überhaupt noch welche ein? Kann da mal jemand ein Fax hinschicken?

Und dann gibt es noch diverse Betreiber mit Anlagen >7kW, die seit Ewigkeiten auf Smart Meter warten. Solange sie keine haben, werden deren Anlagen pauschal auf 60% ihrer Leistung gedrosselt - also weniger als sie könnten und bei Neagtivpreisen halt stumpf diese 60% 🤪

Das Ausland hat übrigens teilweise schon mehr Solarstrom pro Person als wir im Netz, (NL, Griechenland, Ungarn, Österreich), machen aber teilweise auch schneller ihre Netze schlauer.

Solange unsere Politik hier so langsam ist, können wir aber selbst was machen: An Tagen wie heute die Solaranlage einfach selbst von 12:30 Uhr bis 14:30 ausschalten. Ja, ihr verliert dann 1-2 Eur Vergütung, aber ihr spart auch 15 Eur Steuermittel ein.

Ladet eure Batterien nicht morgens, sondern mittags, stellt dann Spül- und Waschmaschine an, ladet den E-Unimog und euren E-Privatjet auf, heizt den Pool auf whatever. Das senkt bei so krassen Marktsituationen unser aller Steuerlast.

Ja, das ist bescheuert, mit schlaueren Netzen und mehr Batteriespeichern sähe das anders aus.

03/05/2026

Wir gratulieren Dörte Rosenbaum herzlich zum Verkauf von "Kräne"

03/05/2026

Das Gezeter über negative Strompreise zeigt nebenbei leider ganz wunderbar, wie schnell Menschen sich in Trump'scher Manier in das verbitterte Gedankenkorsett begeben, lieber den anderen was Schlechtes zu wünschen als sich selbst was Gutes.

Viele US-Amerikaner mit angespannter Finanzlage, sich im Flur stapelnden Arztrechnungen und fehlenden Öffis hielten es ja auch für wichtiger, dass ihr Präsident es den Snowflakes mal so richtig zeigt, anstatt selbst in stabile Gewässer zu kommen.

Genauso bevölkern jetzt Flennjamin und Dramara die Kommentarspalten der BILD und sind nicht etwa froh über Strom zum Nulltarif für deutsche Unternehmen und deutsche Mieter, sondern sauer, dass 5% dieses Stroms im europäischen Ausland landet (im Extremfall auch 25%).

Ja, bei negativen Preisen zahlen deutsche Kraftwerksbetreiber dann Geld für das Verbrauchen des Stroms, auch weil das immer noch günstiger ist, als das Kohlekraftwerk runter- und wieder raufzufahren. Dieses Geld landet wie gesagt zu 95% bei deutschen Stromkunden.

Sich über geschenkten Strom freuen ist aber ein Problem für Dramara, wenn die Nachbarin hinter der deutsch-niederländischen Grenze auch ein bisschen davon profitiert. Man stelle sich vor, ihr habt euch im Schlaraffenland mit Räuchertofu vollgestopft, sitzt aber nicht etwa selig schlummernd mit vollem Bauch unter einem Baum, denn ihr seid sauer, dass Marijke und Pierre jetzt auch welchen essen.

Oder solidarisieren diese Leute sich so stark mit den Chefs vom Schlaraffenland / den Kraftwerksbetreibern? Haben die ein Poster von RWE im Wohnzimmer an der Wand? Bei günstigen Spritpreisen hat noch niemand geklagt, dass er sich jetzt Sorgen um die Bilanz der PCK-Raffinerie macht.

Das sind also nicht "wir" und das passiert auch nicht erst "jetzt". Ob das "dicke" Zahlungen sind, liegt im Auge der Betrachterin, aber nur mal so zum Vergleich: Hätten wir 2025 gar keine negativen Preise gehabt sondern immer mindestens 0 Eur/MWh, dann hätte uns das vielleicht 200 Mio Eur eingespart.

Im Vergleich zu dem Geld, was wir durch billigen Strom eingespart haben, ist das ein Witz. Verglichen mit dem was uns da gerade an Kostensteigerung aus der Straße von Hormus auf uns zurollt, ist es der größte Witz aller Zeiten.

Das Barrel Öl kostet gerade knackige 107 $ bzw. 110 $ für Nordsee-Öl oder halt +82% im Vergleich zum Vorjahr. Allein für den Import sind das aufs Jahr gerechnet 25 MILLIARDEN EURO mehr. Für BILD-Leser. 25 Milliarden sind 25.000 Millionen. Also das 125-fache der krassen Kosten durch negative Strompreise

Und das ist nur der Import, der Schaden für die ganze Volkswirtschaft ist noch mal deutlich höher - selbst wenn der Preis jetzt nicht mehr weiter steigt. Das ist eine extrem fette Prämie und wir müssen sie zahlen, weil wir immer noch viel zu abhängig von der Dinosaurier-Plörre sind.

Stattdessen halt Strompreise. Jo. "Guckt mal da", schreit die BILD, "der Hund hat auf den Gehweg gepinkelt" während sich hinter ihr viele Hekoliter Gülle aus einem Muldenkipper auf den Marktplatz ergießen.

Dreht euch doch mal um.

06/04/2026

18.04.26
Hamburg-München-Köln-Berlin
-Energien-verteidigen

Adresse

Fischkai 57
Bremerhaven
27572

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