Norbert Gottschalk - Immobilienfinanzierung & Finanzberatung

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"Wieviel Immobilie kann ich mir leisten?"

14/04/2024

Sind Immobilien aktuell zu teuer?

Erschwinglichkeit: Im dritten Quartal 2023 lag der OECD-Erschwinglichkeitsindex für Wohnimmobilien in Deutschland bei 114,3 Punkten (ausgehend vom Basisjahr 2015: Index = 100). Folgt man den Indexdaten, ist Wohneigentum heutzutage erschwinglicher als in den 1980er Jahren. Genau genommen ist es in etwa so teuer wie Mitte der 2000er Jahre, legen Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft (iwd ) nahe. Denn die Erschwinglichkeit hängt von der Zinshöhe, vom Preis der Immobilie und vom Einkommen ab. Mietfreies Wohnen im Alter ist auch eine Art der Altersvorsorge wie auch die Kapitalanlage in Immobilien als monatliche Einnahmequelle in der Rente. Durch den Finanzierungshebel lassen sich ebenfalls langfristig solide Renditen erzielen.

08/03/2024

Preisverhandlungen für Immobilien jetzt starten- Die Dynamik ist zurück im Markt.

Wie erwartet hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen zum dritten Mal in Folge bei 4,5 % belassen. Ein Grund dafür sei, dass die Inflation noch nicht ausreichend zurückgegangen ist. Aktuell liegt sie bei 2,6 %, dem niedrigsten Stand seit Juli 2021. Die EZB korrigierte ihre Inflationserwartung nach unten. Sie rechnet mit einer durchschnittlichen Inflation von 2,3 % im Jahr 2024, 2,0 % im Jahr 2025 und 1,9 % im Jahr 2026.
Auf die Frage nach einer Zinssenkung sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde: „Im Juni werden wir mehr wissen." Die Zinswende für den Euroraum lässt also noch ein bisschen auf sich warten und die EZB bleibt mit dieser Entscheidung bei ihrer bisherigen Politik zur Bekämpfung der Inflation. Jedoch wohl nicht mehr allzu lange: Anlegerinnen und Anleger sowie Investorinnen und Investoren spekulieren auf eine erste Zinssenkung im Juni.

Der Markt ist aktuell für Kaufinteressierte so attraktiv wie lange nicht. Der Zinsabschwung macht sich sofort in der monatlichen Rate bemerkbar. Allerdings merken wir seit dem Sinken der Zinsen, dass das Interesse an Immobilien steigt. Wir sehen auch, dass die durchschnittliche Liegedauer auf den Immobilienportalen wieder zurückgeht. Es kommt also langsam die Dynamik zurück in den Markt. Warten Sie daher nicht zu lange und gehen Sie in Preisverhandlungen. Denn die Preise könnten in den kommenden Monaten auch wieder steigen.

16/05/2023
16/05/2023

Ab 1. April 2023: Neues Barzahlungsverbot bei Immobiliengeschäften

Ab dem 1. April 2023 gilt bei Immobiliengeschäften ein neues Barzahlungsverbot. Das bedeutet, dass der Kaufpreis für eine Immobilie nicht mehr in bar, durch Kryptowährung, Gold, Platin, Edelsteine oder andere Wertgegenstände beglichen werden darf. Dies gilt sowohl beim Kauf und Tausch von Immobilien als auch beim Erwerb von Anteilen an Gesellschaften mit Immobilienvermögen.

09/11/2022

Ein befreundeter Terassenbauer und Holzhändler hat aktuell freie Kapazitäten und ich kann seine Dienstleistung zu 100 % empfehlen. Gern leite ich Kontaktdaten weiter.

08/04/2022

KfW - Wiederaufnahme der BEG-Neubauförderung – mit geänderten Bedingungen – zum 20.04.2022

Nachdem bereits seit dem 22.02.2022 die Beantragung von BEG-Sanierungsprogrammen wieder möglich ist, wurde gestern Seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klima (BMWK) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kommuniziert, dass nun auch die BEG-Neubauförderung am 20.04.2022 – allerdings mit geänderten Förderbedingungen – wieder aufgenommen wird.
Zu den (angepassten) Förderbedingungen für Wohn- und Nichtwohngebäude:
• Förderungsfähige Neubauvorhaben müssen die Effizienzhaus-Stufe „EH 40 EE/NH“ oder „EH 40 Plus“ ausweisen (die Effizienzhausstufe EH 40 reicht nicht mehr aus.
• Die Förderung wird nur noch im Rahmen eines KfW-Darlehens mit Tilgungszuschuss gewährt, die bisher ebenfalls mögliche Variante eines reinen Investitionszuschusses entfällt.
Der Tilgungszuschüsse werden wie folgt vermindert (was ungefähr einer Halbierung entspricht):
• Effizienzhausstufe 40 EE: 10% (vorher 22,5%)
• Effizienzhausstufe 40 NH: 12,5% (vorher 22,5%)
• Effizienzhausstufe 40 Plus: 12,5% (vorher 25,0%)
Der Einbau von Gasheizungen wird zukünftig nicht mehr, stattdessen Wärmeerzeuger auf Basis erneuerbarer Energien gefördert.

Lediglich 1 Mrd. EUR wird vom Bund für die oben dargestellte Neubauförderung bereitgestellt – es muss davon ausgegangen werden, dass diese Mittel sehr schnell aufgebraucht sein werden. Nach Ausschöpfen des Fördervolumens von 1 Mrd. EUR soll für Neubauten eine bis 31.12.2022 begrenzte Variante der Neubauförderung auf Grundlage der Effizienzhausstufe 40 NH folgen.

20/12/2020

Kurz vor Weihnachten tritt ein neues Gesetz in Kraft, das die Verteilung der Maklercourtage beim Immobilienkauf regelt: Beauftragt der Verkäufer eines Einfamilienhauses oder einer Wohnung den Makler, muss er dann mindestens die Hälfte der Courtage tragen.

Ab 23.12.2020 gelten bei vielen Immobilienverkäufen neue Regeln für die Maklerprovision. Das ergibt sich aus dem „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“, das Bundestag und Bundesrat beschlossen haben. Durch das neue Gesetz werden die Vorschriften im BGB zur Maklerprovision neu gefasst.

Am 23.6.2020 wurde das Gesetz im Bundesgesetzblatt verkündet und tritt ein halbes Jahr später in Kraft. Das Gesetz gilt für Maklerverträge, die ab dem Inkrafttreten geschlossen werden. Der Übergangszeitraum soll Maklern Gelegenheit geben, ihre Geschäftspraktiken an die neue Rechtslage anzupassen.

30/05/2020

Ob sich der Kauf einer Immobilie lohnt, hängt auch davon ab, ob er letztlich preiswerter ist, als zu mieten. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln untersuchte in seinem Wohnkostenreport 2020 für ein Immobilienunternehmen vergleichbare Objekte in 401 Landkreisen in Deutschland. Demnach geben Eigentümer für regelmäßige Aufwendungen wie Darlehensraten und Instandhaltungskosten im Durchschnitt 4,94 Euro pro Quadratmeter aus, Mieter hingegen 9,61 Euro. Das sind 48,5 Prozent Differenz, die laut Erhebung im Kern auf die niedrigen Zinsen für Hypothekendarlehen zurückzuführen sind. Beim Blick auf die Top-7-Städte werden Unterschiede deutlicher: Wie das Manager Magazin schreibt, haben Eigentümer in Köln mit knapp 60 Prozent den größten rechnerischen Vorteil gegenüber Mietern, in Hamburg ist dieser mit 43,1 Prozent relativ gesehen am geringsten. Der Vergleich der Wohnkosten ist sicherlich interessant für potenzielle Käufer. Letztlich ist in meinen Augen aber entscheidend, dass die Finanzierung langfristig gestemmt werden kann.

15/05/2020

Wie erwartet hat der Bundestag am Donnerstag entschieden, dass die Maklerkosten beim Immobilienkauf künftig von Verkäufern und Käufern geteilt werden müssen. Das ist bereits in vielen Bundesländern zumeist üblich, gilt aber bald auch für Berlin, Brandenburg, Hamburg, Bremen und Hessen und damit in ganz Deutschland. Das Gesetz wird noch dem Bundesrat vorgelegt und soll nach einer Übergangsfrist spätestens Anfang 2021 in Kraft treten. Das Handelsblatt nennt sogar den Herbst als möglichen Startpunkt. Ich persönlich finde, das ist ein Schritt in die richtige Richtung, trägt er doch dazu bei, die Kaufnebenkosten zu senken, die in einigen Bundesländern bis zu 16 Prozent ausmachen können. Die Politik sollte meiner Meinung nach weitere Möglichkeiten nutzen, die Nebenkosten zu verringern und den Eigenheimerwerb zu erleichtern – etwa indem sie die Grunderwerbsteuer absenkt.

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