11/06/2025
Die 12. Klasse der Emil Fischer Schule in Berlin beschäftigt sich in ihrem Kunstunterricht mit dem und entwerfen ein Haus. Heute habe ich den gesamten Kurs zu einer Exkursion zu den Atelier Gardens eingeladen, wo viele meiner Entwürfe stehen. Wir haben darüber diskutiert, was vor allem junge Menschen in ihrer Erstwohnung brauchen. Zum Beispiel war die Frage, wie wichtig den Abiturient*innen ein eigenes Badezimmer und eine eigene Küche ist. Und die Mehrheit hat das bejaht. Obwohl alle in einer Wohngemeinschaft namens Familie zur Zeit wohnen, können sie sich nicht vorstellen eine WG zu bewohnen, in denen man sich Bad und Küche teilt. Diese Gespräche beeinflussen mich sehr in der Planung meiner Kleinstwohnungen im Geschossbau. Und das ist der Grund, warum (fast) alle WGs, die ich plane nicht nur mit bezahlbaren WG-Zimmern daherkommen, sondern sogar auch noch mit einem eigenen kleinen Badezimmer und einer eigenen kleinen Miniküche. Ich weiß, dass Projektentwickler lieber das Zimmer etwas größer machen würden und dann lieber eine Gemeinscjhaftsküche und eine Gemeinschaftsbadezimmer für mehrere WG Bewohnerinnen planen. Doch das entspricht nicht den Wünschen der Wohnanfänger*innen. Denn wie soll denn jemand seinen eigenen Wohn- und Lebensrhythmus in Küche und Bad herausfinden, wenn man sich nie alleine um diese Räume kümmern musste? Foto: Y.D. Nguyen (Huch Van Bos Kopf wandert bei diesem 3D Foto durch die Lüfte …)