21/02/2020
Was ist eine Sterbegeldversicherung❓
Eine Sterbegeldversicherung schützt Angehörigen vor den hohen Kosten, die im Falle des Todes eines geliebten Menschen auf sie zukommen. Denn Bestattungen werden in Deutschland immer teurer.💰 Die Versicherung ermöglicht dem Verstorbenen somit auch eine würdevolle Bestattung nach seinen Vorstellungen, die er bereits zu Lebzeiten festlegen kann, ohne auf das Geld schauen zu müssen.
Gesetzliche Leistungen gibt es schon lange nicht mehr❗
Das Sterbegeld wurde bis 2003 beim Tod eines gesetzlich Krankenversicherten gezahlt, um einen Teil der Bestattungskosten zu tragen. Zuletzt betrug es 525 Euro. Zum Vergleich: 1998 belief es sich noch auf bis zu 3.100 Euro. Inzwischen gibt es diese Form der finanziellen Unterstützung jedoch nicht mehr. Die Kosten der Bestattung müssen so aus der Erbmasse des Verstorbenen oder von den Angehörigen bestritten werden.
So funktioniert eine Sterbegeldversicherung⚱
Verbraucher mit einer Sterbegeldversicherung zahlen in der Regel einen Monatsbeitrag. Im Todesfall zahlt diese im Gegenzug eine vorher vereinbarte Versicherungssumme an die Begünstigten, etwa von 5.000 Euro oder 10.000 Euro.
Dies können die Kinder, der Ehe- oder Lebenspartner, aber auch eine andere Person sein. Mit diesem Geld werden anschließend die Kosten für die Bestattung beglichen.💸
Die Höhe der Versicherungsbeiträge ist abhängig vom:
➡ Alter des Versicherten beim Versicherungsbeginn (sogenanntes Eintrittsalter),
➡ Vorerkrankungen und
➡ Höhe der Versicherungssumme.
Oftmals wird zudem eine begrenzte Beitragszahlung vereinbart. Insbesondere jüngere Versicherte zahlen so bei einigen Tarifen nur bis zum Alter von 65 Jahren. Vereinbaren Versicherungsnehmer eine längere Beitragszahlungsdauer, verringern sich entsprechend die monatlichen Prämien. Alternativ können Interessierte mittels eines Einmalbeitrags ihre Sterbevorsorge finanzieren.
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