11/10/2019
Als ich vor vier Jahren die Entscheidung getroffen habe, meinen Job als Unternehmensberater und StartUp Mitarbeiter an den Nagel zu hängen und damit auf über 3.400 € sicheres, monatliches Nettogehalt zu verzichten, wurde ich oft gefragt:
„Waaas? Selbstständig mit Investment und Finanzen? Wie kannst du nur freiwillig einen Job wählen, der noch unbeliebter ist, als der eines Politikers?“
Ich kann mich an die Gesichter meiner Eltern erinnern, die ihren Sohn gern in einem sicheren Beruf gesehen hätten. Dafür hast du doch nicht studiert! Aber als sie merkten, dass ich es ernst meinte, konnten sie sich mit dem Gedanken gut anfreunden 😌
Und wieso das Ganze? Die Frage wirst du dir gleich selbst beantworten können.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Gerechtigkeit, Ethik und Moral einige von vielen weiteren wichtigen Werte unserer Gesellschaft sind.
Es kann nicht sein, dass es eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in der Finanzplanung gibt. Der Student/Azubi soll die gleichen Möglichkeiten haben, wie der Oberarzt mit 10.000€ mtl. Einkommen.
Und ich frage Dich:
Ist es gerecht, wenn ein Student eine andere Beratung bekommt als der der 10.000 € monatlich als Einkommen generiert?
Ist es gerecht, wenn der Berufseinsteiger jahrelang zu viele Versicherungsbeiträge bezahlt und eigentlich nicht weiß, ob er diese ganzen Versicherungen überhaupt braucht. Und ist es gerecht, dass der Angestellte mit Mitte 30 jeden Monat 300 € zur Seite legt, um Vermögen aufzubauen und sich ihre Bank/Versicherung davon jeden Monat 50 € einbehält?
Ich finde das nicht gerecht und jetzt weißt du auch, wieso ich mich für diesen Weg entschieden habe.
Mir war bewusst, dass dieser Weg nicht leicht wird und ja, im Nachhinein kann ich das auch bestätigen. Ich habe viel Fleiß, Zeit und Geld investiert, um heute sagen zu können:
„Es war die richtige Entscheidung!“
Und heute macht mir meine Arbeit mehr Spaß als je zuvor. Ich zeige täglich jungen Menschen, wie sie finanziell erfolgreicher werden, welche Absicherungen sie wirklich brauchen und wie sie Geld anlegen, sodass sie gewinnen und nicht die Bank.
Für mich ist das ein großer Schritt in Richtung Gerechtigkeit und finanzieller Aufklärung in der Gesellschaft.
Der Weg ist heute bei Weitem nicht zu Ende und ich bin unglaublich gespannt darauf, was die Zukunft innerhalb der Branche bringen wird.
Und wer weiß - vielleicht schaffe ich es am Ende sogar, den Beruf des Finanzplaners in Sachen Beliebtheit am Politiker vorbeiziehen zu lassen - zumindest für meine Kunden.😉