22/05/2026
𝟲𝟴.𝟬𝟬𝟬 𝗘𝘂𝗿𝗼 𝘄𝗲𝗴 – 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝘀 𝗯𝗲𝗴𝗮𝗻𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗺𝘂𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗴𝗮𝗻𝘇 𝗻𝗼𝗿𝗺𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗥𝗲𝗰𝗵𝗻𝘂𝗻𝗴.
Was, wenn nicht die Firewall das Problem ist, sondern eine E-Mail, die auf den ersten Blick völlig plausibel wirkt?
Die Kieler Stadtverwaltung wollte 68.000 Euro an einen Dienstleister überweisen. Am Ende landete das Geld bei Internetbetrügern. Der Grund: Eine Rechnung wurde manipuliert, offenbar wurden die Kontodaten ausgetauscht.
Und genau das ist der Punkt: Solche Fälle passieren heute immer wieder. Nicht, weil Menschen „dumm“ sind. Sondern weil die Angriffe professioneller werden.
Kriminelle setzen nicht mehr nur auf plumpe Phishing-Mails mit Rechtschreibfehlern. Sie greifen echte Kommunikationswege an, lesen mit, warten auf den richtigen Moment und verändern dann genau ein Detail: die IBAN.
Alles andere sieht vertraut aus. Der Absender wirkt plausibel. Der Vorgang passt. Die Rechnung kommt zur erwarteten Zeit.
Cyberkriminalität beginnt oft nicht mit einem großen technischen Angriff, sondern mit einem kleinen Moment im Alltag, in dem niemand misstrauisch genug ist.
Deshalb brauchen Unternehmen klare Prozesse:
Rechnungsdatenänderungen telefonisch verifizieren.
Vier-Augen-Prinzip bei größeren Zahlungen.
Mitarbeitende regelmäßig sensibilisieren.
Und prüfen, welche Informationen über das eigene Unternehmen bereits im Umlauf sind.
Denn wer seine Angriffsfläche nicht kennt, merkt oft erst im Schadenfall, wie sichtbar er für Kriminelle war.
Wurde dein Unternehmen schon einmal mit gefälschten Rechnungen, manipulierten Zahlungsdaten oder verdächtigen E-Mails konfrontiert?
Ich kann dazu für mich selber nur sagen: "Ja, auch wir haben mehrfach geänderte Rechnungen erhalten." und zum Glück noch keinen finanziellen Verlust erlitten.
Wissen schützt – Austausch bringt Klarheit. Vernetzen wir uns!