11/07/2025
Vertreterversammlung der Volksbank Ascheberg-Herbern eG
Am 10.07.2025 fand die diesjährige Vertreterversammlung der Volksbank Ascheberg-Herbern eG statt. Die gewählten Vertreterinnen und Vertreter waren erschienen, um die Interessen der mehr als 5.000 Mitglieder wahrzunehmen.
Vorstand Oliver Heike konnte mit Blick auf das zurückliegende Geschäftsjahr 2024 eine zufriedenstellende Entwicklung und eine solide Ertragslage in einem anspruchsvollen Marktumfeld präsentieren. So lag das Betriebsergebnis der normalen Geschäftstätigkeit bei 1,8 Millionen Euro. Diese erfreuliche Zahl nahm seine Vorstandskollegin Christiane Reher zum Anlass, um sich zu bedanken: „Wir freuen uns sehr über dieses gute Ergebnis. Es ist Resultat einer starken Teamleistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dafür sagen wir ‚Danke‘.“
Die Bilanzsumme konnte die Genossenschaftsbank bei etwa 289 Millionen Euro per Ende 2024 halten. Leicht wuchs die Bank beim Kreditvolumen.
Die bilanziellen und außerbilanziellen Kundenanlagen erhöhten sich um 3,5 Prozent auf 347 Millionen Euro. „Das Anlagenwachstum werten wir als Vertrauensbeweis in die Solidität unseres Geschäftsmodells und in die Kompetenz unserer Beraterinnen und Berater. Denn wir suchen das Gespräch mit jeder Kundin und mit jedem Kunden, um die für den individuellen Bedarf beste Anlagelösung zu finden“, erklärte Christiane Reher.
Das Kundengesamtvolumen, also die Summe aller bilanziellen wie außerbilanziellen Einlagen und Kredite, wuchs um gute 2 Prozent auf nahezu 610 Millionen Euro Ende 2024. Diese Zahl spiegelt den Umfang der Förderleistungen der Volksbank Ascheberg-Herbern eG als Genossenschaft für Mitglieder, für Kundinnen und Kunden sowie für das Geschäftsgebiet wieder. „Ein großer Dank an dieser Stelle an unsere Mitglieder und Kunden für Ihr Vertrauen und die Treue zu Ihrer Volksbank. Denn das „Wir“ ist die Basis unseres Erfolges“, hob Oliver Heike hervor.
Erläutert wurde vom Vorstand auch der aktuelle Stand der Fusionsgespräche mit der Volksbank Senden eG und der weitere zeitliche Ablauf. So soll in den Vertreterversammlungen der beiden Banken im Jahr 2026 die Fusion zur Volksbank Ascheberg-Senden eG beschlossen werden. Vorstand Oliver Heike bekräftigte in diesem Zusammenhang, dass „wir die bisher gelebte und geschätzte Philosophie fortsetzen und der persönlichen Beziehung zwischen Bank und Kunde unverändert eine hohe Bedeutung beimessen!"
Nach dem Bericht des Vorstandes entschieden die Vertreterinnen und Vertreter über die Verwendung des Jahresüberschusses. Dabei folgten sie dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, rund 342 Tausend Euro in die Rücklagen zu stellen und eine Dividende in Höhe von 4 Prozent auszuschütten. „Wir freuen uns, dass die Vertreterinnen und Vertreter unserem Vorschlag gefolgt sind. Wir stehen seit Jahrzehnten für ein solides Geschäftsmodell. Dazu gehört, die Rücklagen kontinuierlich zu stärken. Wir stehen aber auch für die Förderung unserer Mitglieder. Die Dividende ist neben der verlässlichen Versorgung mit Finanzdienstleistungen und der Förderung der Region ein drittes Element dieser Mitgliederförderung“, so die Aufsichtsratsvorsitzende Gudula Maurer.
Es standen auch Wahlen zum 5-köpfigen Aufsichtsrat auf der Tagesordnung der diesjährigen Vertreterversammlung. Turnusmäßig stellte sich Stephan Grube aus Davensberg der Wiederwahl und wurde von den Vertreterinnen und Vertretern einstimmig im Amt bestätigt.
Ein dickes "Dankeschön" an unsere Vertreterinnen und Vertreter für die zahlreiche Teilnahme an unserer Veranstaltung.