23/10/2025
Geld hält die Zeit net fest und bringet au nid allä Freude, aber es cha dein Lebä haltä – weni Schwierigkeit und meeri Würde. Das isch e extrem reali Tatsächli, und jede, die hart arbeitet, verstäht das.
Du bisch gar nid schuldig, wenn du völlig gern mehr Geld machsch willsch. Die Leite, de sie morgä im überfüllte ÖV stehe, oder de sie bis spät abe i de Nacht am Report arbeiten, händ fast allä so e Gedanke: «Wär no e Bissli mehr Geld wär’s perfekt.» Leite, de kei Interesse am Geld händ und nur über ihre Hobbys rede, sind extrem weni.
Nur wenn du es schon erfahrig hässt, wie schlimm’s isch, wenn’s kei Geld git, verstähsch du de Wichtigkeit vo de Ziffer: de Seufzer vo de Mami, wenn si d Schulgeld ausrechne, oder de Pech, wenn du krank bisch aber nid trauisch, ins Spital go. Aber wenn du de Bedürfnis vo de Familie kennsch, oder wenn du überraschig Situationä heschi hanndle chasch, verstähsch du’s: Geld isch de Kraft, um Liebe z verteidigä, und e Garantie, dass de Leite, die dir lieb si, kei Unannehmlichkeite händ.
Aber gäb nid zu schnell beim Geldjage. Mach net, dass du de heisse Ässli verpassisch, nur weil du überarbeitesch, oder dass du de Wachsä vo de Kind verliere, nur weil du spärchisch willsch. Geld sollt eigentlich de Lebä besser machä, nid dass du wie e Topfä heschi drehä bim Weg.
Du chasch für de Ziele hart arbeite, aber vergess net, am Weekänd de Ruch vo de Chrysantheme z schnüffele, oder de Liebste e Bündel Gänseblümli z brächä. Glück isch niemals e Ziffer im Bankkonto, sonder wie du mit dr Ziffer de echti Lebä machesch.
Dörf jede em Fokus halte, um das Selbstbewusstsei fürs Geldmachen z fändä, und au de Poesie im Lebä z behältä. Mach gut Geld, um de Leite um dich herum z liebä; lebä gut, um sicherzustellen, dass de Schmerz, de du erlebt hässt, net umsonst isch. De Jage nach de Ziele und de Haltung zum Lebä – das isch e stabli Lebä.