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Freigeist Weekly: Unentschlossenheit kehrt zurückNoch bei 100% da (noch) keine überhöhten Risiken zu erkennen sindNachde...
13/06/2023

Freigeist Weekly: Unentschlossenheit kehrt zurück
Noch bei 100% da (noch) keine überhöhten Risiken zu erkennen sind

Nachdem der Ausbruch der Aktienmärkte aus der Lethargie in vielen Sektoren und Märkten scheiterte, kehrten diese wieder grösstenteils zu ihrer Unentschlossenheit zurück. Die Handelsvolumen hielten sich jüngst in engen Grenzen und verdeutlichen, dass sich niemand klar positionieren möchte. Die einzige Ausnahme bildet der US-Technologiesektor, der gesucht wird. Ängste vor einer wirtschaftlichen Abkühlung und Ungewissheiten über den geldpolitischen Kurs der Europäischen Zentralbanken hindern insbesondere die europäischen Märkte an einem Ausbruch der Indizes nach oben, während die Börsen in Übersee einmal mehr von der Entwicklung der Technologiewerte, die weitgehend für den gesamten Anstieg des S&P 500 im bisherigen Jahresverlauf sind, profitieren. Zudem verfestigte sich die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed an der nächsten Sitzung eine geldpolitische Pause einlegen wird. Die heutige anstehende Veröffentlichung der Konsumentenpreise dürfte wohl Klarheit schaffen.

Fürs Erste halten wir, basierend der tiefen Risikowerte der Indikatoren weiterhin an der maximalen Aktienquote fest.

Beflügelte Stimmung durch Entwicklung am US-Arbeitsmarkt - 100% AktienAnfangs letzter Woche trübten enttäuschende Wachst...
06/06/2023

Beflügelte Stimmung durch Entwicklung am US-Arbeitsmarkt - 100% Aktien

Anfangs letzter Woche trübten enttäuschende Wachstumszahlen aus China sowie der anfängliche Widerstand einiger Republikaner bei der Anhebung der Schuldenobergrenze die Stimmung an den Börsen in Übersee und Europa. Als sich dann aber auch bei der republikanischen Minderheit eine Zustimmung abzeichnete und zudem die Hoffnung wuchs, dass die US-Notenbank im Juni eine Pause bei Ihrem geldpolitischen Straffungszyklus einlegen würden, tendierten die Börsen fester und die Zuversicht kehrte bei den Börsianern zurück. Befeuert wurde diese durch den US-Arbeitsmarktbericht, der am Freitag veröffentlicht wurde. Deutlich mehr Arbeitsplätze als erwartet wurden geschaffen und sprechen für einen besser als erwarteten Konjunkturverlauf. Gleichzeitig stiegen die Löhne im Monatsvergleich etwas weniger stark an, als erwartet. Somit ist die kurzfristig aufgekommene Hektik weitestgehend weggeblasen. Sollten keine überraschenden Negativnachrichten veröffentlicht werden, schauen die Märkte tendenziell zuversichtlich auf die kommenden Tage.

«Von der Seitenlinie verabschiedet»Kein Indikator steht auf Sturm – Aktienquote bleibt hochPlötzlich kam Bewegung in die...
23/05/2023

«Von der Seitenlinie verabschiedet»
Kein Indikator steht auf Sturm – Aktienquote bleibt hoch

Plötzlich kam Bewegung in die Märkte, die in den letzten Tagen höher tendierten. Der deutsche Aktienindex DAX konnte sogar zwischenzeitlich ein neues Allzeithoch erzielen. Driftige Gründe für das Anziehen der Notierungen gab es nicht wirklich. Positiv war sicherlich, dass sich eine Einigung früher oder später im Budgetstreit in den USA abzeichnete und der FED-Präsident Powell sich dahingehend äusserte, dass der Zinszenit, vor allem wegen der Stresssituation im Bankensektor, erreicht sein dürfte. Bedeutende Neuigkeiten waren beide nicht. Deshalb hätten die Märkte genauso gut nachgeben können. Negativ zu Buche schlug, dass die Bankeinlagen bei kleineren Finanzinstituten in den USA die fünfte Woche in Folge fielen. Ein erneutes Aufflackern der Krise könnte deshalb ohne weiteres passieren. Zudem gab es schlechte Nachrichten von einigen Frühindikatoren im verarbeiteten Gewerbe. Eine Rezession, die von vielen Investoren mental verdrängt wird, scheint immer wahrscheinlicher zu werden. Deshalb könnten die bereits reduzierten Gewinnschätzungen nochmals nach unten geschraubt werden müssen. In der Summe hätte die Seitwärtsbewegung gut und gerne weitergehen können, aber der plötzliche Anstieg liess die Schmerzen nicht investiert zu sein offensichtlich derart gross werden, dass ein Teil der noch reichlich vorhandenen Liquidität auf den rollenden Wagen aufsprang und die Seitenlinie verliess. Für einen weiteren Anstieg bedarf es nun wohl neuer positiven Nachrichten, ob von der Budget- oder Inflationsfront.

freigeist Weekly: Die Arbeit der US-Währungshüter scheint getanSeitwärtstrend lässt Modellveränderungen ruhen – 100% Akt...
16/05/2023

freigeist Weekly: Die Arbeit der US-Währungshüter scheint getan
Seitwärtstrend lässt Modellveränderungen ruhen – 100% Aktienquote

Eigentlich hätten die Zinsentscheide der Zentralbanken dies- und jenseits des Atlantiks im Rampenlicht stehen und für einige Bewegung an den Börsen sorgen sollen. Da die US-Notenbank zur Bekämpfung der Inflation die Zinsen über die Fünf-Prozent-Marke gehievt hat und nun erwartungsgemäss auf eine Pause hinsteuert, waren die Neuigkeiten wenig aufgeregt. Auch der Entscheid der Europäischen Zentralbank den Leitzins um 0.25% anzuheben sowie die Absicht im Juni diesen nochmal in gleichem Ausmass zu erhöhen, war bereits von den Experten erwartet worden. Vielmehr hing das Hin und Her der Aktiennotierungen vor allem von der Entwicklung der US-Regionalbanken ab. Erneut kam eine weitere Bank, die PacWest aus Los Angeles, massiv unter Druck. Leerverkäufer witterten ihre Chance in der schlechten Stimmung bei den Regionalbanken. Jedoch freuten sie sich zu früh, da JP Morgan Chase mehrere regionalen Institute am Freitag heraufstufte. Offensichtlich scheint die Lage dieser Banken deutlich weniger dramatisch zu sein als von den Leerverkäufern vermutet bzw. erhofft. Die Beruhigung bei den Kreditinstituten dürfte sicherlich kurzfristig den Börsen helfen. Jedoch bleibt zu befürchten, dass die Kreditstandard sich weiter verschärfen werden und die drohende Rezession sich aufgrund der noch restriktiveren Kreditvergabe stärker ausfallen wird als von vielen Experten erhofft.

ENDLICH WIEDER EIN HALBVOLLES GLAS«Hohe Aktionquote auch nach Kursavancen» Auch in den vergangenen Handelstagen konnten ...
17/01/2023

ENDLICH WIEDER EIN HALBVOLLES GLAS
«Hohe Aktionquote auch nach Kursavancen»
Auch in den vergangenen Handelstagen konnten die Börsen weiter an Boden gutmachen. Seit Jahresanfang gelang es dem EuroStoxx 50 beinahe um 10% an Wert zuzulegen. Etwas mehr als halb so viel stieg das Börsenbarometer der Schweiz. Hinterher hinken gegenwärtig die US-Börsen, die vergleichsweise bescheidene 4% fester tendieren. Trotzdem konnten in den ersten Handelswochen des neuen Jahres ein Stimmungsumschwung festgestellt werden. Die tendenziell fallenden Inflationsraten haben dafür gesorgt, dass die Chancen wieder etwas höher gewichtet werden und damit ein Glas nicht mehr so schnell als halbleer, sondern eher als halbvoll angesehen wird. Mit dieser Anschauung werden auch die Risiken eher verdrängt. Die wohl unumgängliche Rezession in den USA und auch in Europa könnten die Gewinnaussichten doch schwächer ausfallen lassen, als bisher erwartet. Im Moment interessieren die Investoren aber mehr die weniger aggressive Wortwahl der Geldhüter, als die zukünftigen Gewinnaussichten. Es bleibt abzuwarten, wann und ob sich das Blatt wenden wird.

Erste kleine Anzeichen einer etwas überbordenden Stimmung tun sich auf. Aber immer noch verharren unsere fünf Indikatoren grösstenteils im positiven Bereich, so dass wir für den Moment uns nicht veranlasst sehen, etwas an der eingeschlagenen Strategie anzupassen. Wir halten an der hohen Aktienquote die dritte Woche in Folge fest.

Hartnäckiges Gerücht erhält NahrungVorletzte Woche wurde bereits darüber spekuliert, dass die amerikanische Notenbank na...
01/11/2022

Hartnäckiges Gerücht erhält Nahrung

Vorletzte Woche wurde bereits darüber spekuliert, dass die amerikanische Notenbank nach der anstehenden Sitzung im November die Zinsen weniger anheben könnte als erwartet. Schwache Zahlen aus dem Bausektor gaben diesem Gerücht weiter Nahrung. In der Folge fielen die Zinsen über die ganze Zinskurve hinweg. Erleichterung war deshalb auch den institutionellen und privaten Anlegern anzumerken, die sowohl am Montag als auch am Dienstag deutlich Positionen aufbauten. Im Markt wurde davon gesprochen, dass die Zuflüsse in Aktienfonds die grössten seit über 30 Jahren gewesen wären. Die vergangenen fünf Handelstage waren aber auch die Woche mit den meisten Gewinnveröffentlichungen. Am Mittwoch vermochten grosse Technologieunternehmen wie Google oder Microsoft die Investoren nicht zu überzeugen und liessen den Kursanstieg erlahmen, auch wenn die Zuflüsse an Neugeldern anhielt. Auch am Donnerstag gaben die Kurse etwas nach, bevor am Freitag die Erholung wieder an Fahrt aufnahm. Die Veröffentlichung der Verbraucherpreise für private Ausgaben in den USA, die vom FED besondere Beachtung jeweils erhalten, fielen wie erwartet aus. Dies reichte bereits bei den Börsianern für die Einschätzung aus, dass der Zinserhöhungszyklus sich abflachen könnte. Das Gerücht erhielt somit nochmals Nahrung und verhalf den Märkten zu einem sehr erfreulichen Wochenausklang, während die Obligationäre eher zurückhaltend reagierten.

Das kurzfristig negative Signal beim Allowave Modell drehte bereits in der ersten Wochenhälfte wieder. Alle Signale sind seither auf grün. Wir halten deshalb bis auf weiteres an der maximalen Aktienquote fest.

«Ohne Moos nichts los» – in der Wirtschaft und an den FinanzmärktenEine weitere Woche ging an den Finanzmärkten zu Ende,...
26/09/2022

«Ohne Moos nichts los» – in der Wirtschaft und an den Finanzmärkten

Eine weitere Woche ging an den Finanzmärkten zu Ende, in der Geld zu verdienen höchst schwierig war. Gespannt wurde am Montag und Dienstag auf die Entscheide der Notenbanksitzungen in den USA, England und der Schweiz gewartet. Die amerikanischen Geldhüter eröffneten dann am Mittwoch mit einer weiteren nicht unerwarteten Erhöhung des Leitzinses um 75 Basispunkten - auf ein Niveau von 3.25% - den Reigen. Das Gremium scheint momentan über die Entwicklung der zukünftigen Teuerung sehr besorgt zu sein, weil deren Einschätzung für die kommenden Zinsschritte deutlich aggressiver ausfiel als noch an der letzten Sitzung vor sechs Wochen. Tags darauf zog die Schweizerische Notenbank mit einer Zinsanpassung in selber Höhe nach. Zudem erhöhte die Bank of England den Zins um einen halben Prozentpunkt. Die globale Verteuerung des Geldes sowie die zunehmende Legitimierung einer Rezession durch die Zentralbanker in Kombination mit deutlichen Anzeichen, dass Teile Europas bereits in einer Rezession sich befinden oder demnächst dahin abgleiten werden, setzten den Märkten massiv zu. Sämtliche Erholungsversuche, die insbesondere anfangs Woche stattfanden, wurden dadurch im Keim erstickt. Aber nicht nur Aktien kamen unter die Räder, sondern auch die Obligationen, Rohöl, Gold, weitere Rohstoffe und Immobilienanlagen.

In der letzten Woche kam es zu einigen Verschiebungen bei den Modellen. Während das Allowave Modell am Dienstag wieder auf positiv drehte, ging das Momentum auf neutral zurück und fiel am Donnerstag auf negativ. Auch das Turningpoints-Modell drehte auf verkaufen. In der Summe wurde eine weitere Reduktion der Aktienquote auf 50% vorgeschlagen. Diese setzten wir umgehend um. Mit dem Beginn der neuen Woche wird eine weitere Verringerung der Aktienquote auf 25% vorgeschlagen.

Breit abgestützte Teuerung verhagelt den KursaufschwungNachdem die Aktien sich am Montag vergangener Woche, aufgrund der...
19/09/2022

Breit abgestützte Teuerung verhagelt den Kursaufschwung

Nachdem die Aktien sich am Montag vergangener Woche, aufgrund der Hoffnung auf eine abflachende Teuerung in den USA, weiter verteuerten, setzte sich auch der Kursanstieg am Dienstag anfangs fort. Als dann die Konsumentenpreisteuerung in den USA nicht nur etwas höher als erwartet veröffentlicht wurden, sondern auch die Teuerung auf breiter Basis verankert war, brachen die Kurse regelrecht ein. Offensichtlich war die Mehrzahl der Prognosen zu optimistisch. Vor allem die US-Werte verloren und hatten den stärksten Tagesverlust seit Juni 2020. Der Schock sass tief und die Kurse bröckelten in weiteren Wochenverlauf ab. Als dann am Freitag auch noch FedEx, als weltweit führendes Kurier- und Logistikunternehmen, ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr zurückzog und eine globale Rezession heranziehen sah, war die Verunsicherung unter den Investoren perfekt und liess die Kurse nochmals fallen.

Bis Freitag änderte sich die Einschätzung nicht. Während das Momentum auf neutral blieb, kam es bis dahin beim Turning-Points als auch Allowave Modell zu keiner Neueinschätzung. Am Freitag drehte dann das Allowave Modell auf Sell. Aber erst heute gibt der auf künstliche Intelligenz beruhende darübergelegte Alogrithmus eine Aktienquote von 75% an. Entsprechend werden wir die Quote zeitnah reduzieren.

Berechtigtes Zittern vor Jackson Hole SymposiumSowohl am Montag als auch am Dienstag gingen die Gewinnmitnahmen weiter. ...
29/08/2022

Berechtigtes Zittern vor Jackson Hole Symposium

Sowohl am Montag als auch am Dienstag gingen die Gewinnmitnahmen weiter. Offensichtlich begannen sich die Investoren doch wieder verstärkt Sorgen zu machen, dass die FED die Zinsschraube stärker anziehen könnte als in letzter Zeit angenommen. Aufschluss darüber versprach sich der Markt vom Zentralbankensymposium in Jackson Hole zu erhalten. In den beiden darauffolgenden Tagen wurden die Abgaben teilweise wieder aufgeholt. Möglicherweise war der Kursrückgang in den wenigen Tagen zuvor einigen Investoren zu hoch ausgefallen und stockten ihre Aktienengagements kurzfristig wieder auf. Letztendlich blieb das Zittern und die abwartende Haltung vor den anstehenden Inflationsdaten aus den USA und der Rede des FED-Präsidenten am Freitag weiterhin im Fokus. Als die Wortwahl von Jerome Powell deutlich bestimmter war als mehrheitlich erwartet und er die Bekämpfung der Inflation vor den Arbeitsmarkt und die Konjunktur in der Priorität stellte, kam es zu deutlichen Abgaben sowohl in den USA als auch in Europa.

Nur das Momentum Modell flippte diese Woche zwischen neutral und positiv hin und her, während die beiden anderen Modelle weiterhin Kaufsignale aussandten. Dementsprechend blieb die Allokation unverändert. Auch zu Beginn der neuen Woche verharrt die Gewichtung der Aktien auf dem hohen Niveau, da der deutliche Verlusttag vom Freitag, noch keine Signaländerung ausgelöst hat.

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