Börsensignale

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Börsensignale Uwe Lang war bis 1992 hauptberuflich evangelischer Pfarrer. Seit 1970 beschäftigte er sich mit dem Börsengeschehen.

Seit 1987 veröffentlichte er die BÖRSENSIGNALE - sie gehören zu den erfolgreichsten Finanzpublikationen im deutschsprachigen Raum. Anleitung zum erfolgreichen Investment in Aktien, durch Bereitstellung von Systemen und Signalen, welche auch für den wenig geübten Börsianer nachvollziehbar und anwendbar sind. Anfänger und Profis erhalten in verständlicher Weise die Daten, welche die weltweiten Aktientrends beeinflussen. Damit ist es jedermann möglich auch mit wenig Zeitaufwand erfolgreich in Aktien zu investieren.

Wöchentliche Bewertung der Börsenlage16.10.2026Die KI-Branche – das „Zugpferd“ für Konjunktur und Aktienmärkte – wird ak...
17/10/2026

Wöchentliche Bewertung der Börsenlage
16.10.2026

Die KI-Branche – das „Zugpferd“ für Konjunktur und Aktienmärkte – wird aktuell auf eine ernste Probe gestellt. Die aufsteigende Konkurrenz aus China lässt die Schulden und Gewinnerwartungen im Technologiesektor zunehmend als fragwürdig erscheinen. Samsung hat zwischenzeitlich an einem Tag 10% eingebüßt! Ob und wie weit die KI-Korrektur noch laufen wird, ist derzeit jedoch völlig ungewiss.
Allerdings hatten die jüngsten Inflationszahlen aus den USA wenig Hoffnung gemacht, dass die US-Notenbank eine längere Zinspause einlegen werde. Der Anstieg der Energiepreise setzt sich unvermindert fort, und damit setzen die perspektivisch weiter steigenden Zinsen Konjunktur und Aktienmärkte zunehmend unter Druck.
Während Europa von seiner eher geringen KI-Abhängigkeit profitieren konnte, war es für die US-Börsen eine Woche mit Verlusten. Und siehe da, ganz schnell sind die US-Anleger in sichere US-Staatsanleihen geflüchtet! Die Sorgen über steigende Anleiherenditen und hohe Schuldenstände sind vergessen. Die Börsianer spekulieren zwar gerne und u.U. gewinnträchtig gegen höher verschuldete Staaten, doch wenn es ernst wird, flüchtet „der Markt“ umgehend in die Sicherheit des Staates.
Ob die angelaufene Berichtssaison der Unternehmen nun für Erleichterung sorgen kann, ist fraglich. Bisher haben auch deutliche Gewinnsteigerungen in vielen Fällen nicht mehr ausgereicht, um die Aktienkurse voran zu bringen – die Ansprüche der Börsianer haben mittlerweile offenkundig ein sehr hohes Niveau erreicht.
Die Anzahl und Qualität der Belastungsfaktoren könnte also kaum größer sein – und das im gefürchteten „Crash-Monat“ Oktober! Doch keine Panik. Die aktuellen 6-Wochen-Hochs von DAX und DowUtility (US-Versorgerwerte) zeigen, dass wir es aktuell nicht mit einer allgemeinen Verkaufswelle zu tun haben. Zumindest noch nicht. Was unsere kurzfristigen Indikatoren raten, und welche Konsequenzen sich daraus für unser Depot ergeben, können sie der kommenden Ausgabe der BÖRSENSIGNALE in einer Woche entnehmen.

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Wöchentliche Bewertung der Börsenlage02.10.2026Der September bleibt ein für die Börse berechenbarer Monat. Nach dem über...
03/10/2026

Wöchentliche Bewertung der Börsenlage
02.10.2026

Der September bleibt ein für die Börse berechenbarer Monat. Nach dem überraschend starken Vormonat notieren mittlerweile nahezu alle großen Indizes niedriger als Ende August. Einzig der Nasdaq Composite hat sich gegen den Trend nach oben kämpfen können – selbst in dieser schwachen Börsenwoche. Das zeigt deutlich, dass die Börsianer noch nicht gewillt sind, die Segel zu streichen. Der DAX kämpft hingegen gar wieder um die Marke 25.000.
Sicherlich gibt es mit der Energiekrise, der Teuerung und dem Zinsanstieg auch mächtige Faktoren, die die Aktienmärkte belasten. Doch die vergangenen Jahre waren ja nun auch wahrlich nicht sorgenfrei, und dennoch hat sich der Aktienmarkt davon allenfalls kurzfristig beeindrucken lassen. Warten wir also ab. Da nun der als „Crashmonat“ gefürchtete Oktober begonnen hat, und die Zugkraft der KI-Branche in der Breite nachlässt, muss man gut abwägen zwischen den günstigen Einstiegskursen und einer möglichen Fortsetzung der weltweiten Kurskorrektur. Welche Signale unsere kurzfristigen Indikatoren in dieser kritischen Börsenzeit senden, können Sie unserer kommenden Ausgabe in einer Woche entnehmen.

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BS Best Strategies UL Fonds - Trend & Value

WKN: A0MLQE
ISIN: LU0288759672

Wer uns kennt weiss, dass wir von Fonds nicht sehr viel halten und auch unseren Kunden immer wieder abgeraten haben in einen Fonds zu investieren. Dies hatte auch stichhaltige Gründe. Über 80% der Fonds schneiden schlechter ab als ihr Benchmark bzw. den Index welchen sie abbilden. Ausserdem erheben die Fonds und Ihre Vertriebspartner zum Teil unverschämt hohe Gebühren, die dann wiederum als Spesen dem Fond belastet werden. Der Investor bekommt also eine unterdurchschnittliche Leistung zu einem hohen Preis.

Da wir aber immer wieder angesprochen wurden doch eine Möglichkeit anzubieten, um sich als passiver Investor, auch an unserer Anlagestrategie zu beteiligen, haben wir unser Wissen und die Strategie der Börsensignale in einen Fonds gepackt. Ein Anleger kann nun ganz einfach über die Börse Anteile dieses Fonds kaufen.

Wir hoffen dabei richtig verstanden zu werden. Wir raten nach wie vor jedem unserer Leser, selbst Aktien zu kaufen und damit eigene Erfahrungen zu sammeln. Aber wir wollen denen, die eine Anlage in Fonds wünschen, auch eine Gelegenheit geben, nach der Strategie der Börsensignale zu investieren.

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Wöchentliche Bewertung der Börsenlage25.09.2026Die Zinswende in den USA und im Rest der Welt hat bei den Aktienanlegern ...
26/09/2026

Wöchentliche Bewertung der Börsenlage
25.09.2026

Die Zinswende in den USA und im Rest der Welt hat bei den Aktienanlegern keinen Schock ausgelöst. Die Märkte gehen zwar von weiteren Zinserhöhungen aus, doch die Aktienindizes konnten in dieser Handelswoche unterm Strich zulegen. Sicherlich hat dazu auch die Hoffnung auf eine Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran beigetragen, die zu einer Öffnung der Straße von Hormus führen könnte. Das wäre der entscheidende Hebel, um den Zinsanstieg zu beenden und dem Aktienmarkt einen guten Start in die Wintersaison zu ermöglichen.
Am Anleihemarkt gehen die Spekulationen auf höhere Zinsen aber vorerst freilich weiter – und das weltweit. Kaum einer glaubt, dass es die US-Notenbank bei nur einem Zinsschritt belassen wird. Von den Inflationssorgen und den Verkäufen langfristiger Anleihen profitiert Gold derzeit nicht, vielmehr sind es der Bitcoin und selbstverständlich kurzfristige Anlageformen wie Geldmarktfonds, die zulegen konnten. Was daher die kurzfristigen Trends am Aktienmarkt für den Oktober raten, können Sie in unserer aktuellen Ausgabe der BÖRSENSIGNALE erfahren.

Mit dem nachstehenden Formular können Sie die Börsensignale sofort bestellen. Das Probeabo ist nach Erhalt der 4. Ausgabe ohne Kündigung beendet. Das Abonnement verlängert sich jeweils um den von I...

19/09/2026

Wöchentliche Bewertung der Börsenlage

Die US-Notenbank Fed hat nun doch endlich ihren Leitzins erhöht. Verwerfungen an der Börse sind indes ausgelieben. Die Aktienkurse waren im Anschluss unterm Strich sogar gestiegen, während die Anleihezinsen zunächst ein wenig zurückgegangen sind; nun notieren sie aber zum Wochenschluss wieder ein wenig höher als vor einer Woche. Mit dem kleinen Zinsschritt hat die Fed nun die Erwartungen der Märkte erfüllt, faktisch jedoch dürfte die US-Wirtschaft darunter kaum ernsthaft leiden. Auch die US-Regierung wird zufrieden damit sein, dass das Thema bis zu den US-Zwischenwahlen Anfang November vom Tisch sein könnte.
Die Ursache der hohen Teuerungsraten bleibt davon allerdings gänzlich unberührt. Und so stellt sich die Frage, wann der nächste Zinsschritt nach oben anstehen wird – und wie viele Erhöhungen der Aktienmarkt noch ungerührt hinnimmt.
Ein kleines Warnzeichen ist sicherlich, dass Bankaktien weltweit mit deutlichen Verlusten auf die Zinserhöhung reagiert haben. Der Grund mag u.a. in der Sorge bestehen, dass sich bei zunehmendem Zinsdruck das Wirtschaftswachstum abschwächt und sich Kreditausfälle häufen. Doch hier müssen wir die kommenden Wochen abwarten. Immerhin waren Bankaktien zuletzt ja sehr gut gelaufen, trotz der allseits erwarteten Zinserhöhung durch die Fed. Gut möglich, dass wir es hier
einzig mit einer kleinen Welle von Gewinnmitnahmen zu tun haben.

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Wöchentliche Bewertung der BörsenlageStand: 21.08.2026Die Aktienmärkte reagieren zunehmend enttäuscht auf die geopolitis...
22/08/2026

Wöchentliche Bewertung der Börsenlage
Stand: 21.08.2026

Die Aktienmärkte reagieren zunehmend enttäuscht auf die geopolitischen Spannungen. Tragfähige Lösungen scheinen derzeit nicht in Sicht zu sein. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem der Konflikt zwischen dem Iran und den USA. Nach dem ergebnislosen Auslaufen des auf 60 Tage befristeten Waffenstillstands, der de facto keiner war, herrscht weiterhin Ratlosigkeit. Weder die USA noch der Iran scheinen ein ernsthaftes Interesse daran zu haben, den Konflikt zeitnah beizulegen. Der Iran weiß um seine Macht, jederzeit die wichtigste Ölroute der Welt, die Straße von Hormus, lahmzulegen. Die USA wiederum sind nach wie vor der Ansicht, den Iran in kürzester Zeit in die Knie zwingen zu können. Freilich möchte US-Präsident Trump am Ende als Sieger hervorgehen. Etwas anderes kommt für ihn nicht infrage. Doch das dürfte schwierig werden.
Die Folgen für den Rest der Welt sind erheblich. Der Ölpreis zieht in dieser Woche nochmals um rund sechs Prozent an, auf Jahressicht beträgt das Plus bereits mehr als 50 %. Auch der breit gefasste CRB-Rohstoffindex steigt erneut deutlich. Die wieder anziehenden Energiepreise schüren die Inflationsrisiken zunehmend. Müssen die Notenbanken spätestens im September doch die Leitzinsen erhöhen, um die Inflation im Zaum zu halten?
Aber auch die Anleihemärkte geraten zunehmend unter Druck. Die Tragfähigkeit der US-Staatsverschuldung rückt dabei immer stärker in den Fokus der Anleger. Mit einer Rendite von inzwischen 4,74 % bei zehnjährigen US-Staatsanleihen erreichen wir wieder das Zinsniveau der Finanzkrise von 2007. Auch die deutsche Umlaufrendite folgt dem Zinstrend und erreicht mit 3,21 % das Niveau des Jahres 2011. Und die Schuldenberge wachsen weiter.
In unserer kommenden Ausgabe der BÖRSENSIGNALE, die am nächsten Wochenende erscheint, werden wir dieses Thema näher beleuchten. An unseren Handelssignalen gab es gegenüber der Vorwoche keine Veränderungen.

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Wöchentliche Bewertung der BörsenlageStand: 14.08.2026Dass manche Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks mit hohen ...
15/08/2026

Wöchentliche Bewertung der Börsenlage
Stand: 14.08.2026

Dass manche Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks mit hohen Gewinnen glänzen, hat die Kauflust der Börsianer zuletzt gestärkt. Doch man darf nicht übersehen, dass es zugleich auch einige sehr schwache Zahlen gab. Und weltweit ist die Anzahl der Indizes, die über ihrem 200-Tage-Durchschnitt notieren, jetzt immerhin auf 82% gesunken.
Der Haupttreiber für Börse und Konjunktur weltweit sind die Investitionen der KI-Branche, die auch auf andere Branchen ausstrahlen. Es sind eben die Investitionen, die die wirtschaftliche Zukunft bestimmen. Doch diese Investitionen in Billionenhöhe könnten auch zur Gefahr werden, sobald die Zinsen deutlich steigen, weil das die Kreditkosten dann beträchtlich erhöhen würde.
Daher schaut die Börse auf alle Zahlen, die Einfluss auf die Entscheidungen der Notenbanken haben. In dieser Woche waren es die Verbraucherpreise, die erneut leicht gesunken sind. Damit lebt die Hoffnung weiter, dass uns eine harte Zinswende erspart bleiben wird.
Allerdings scheint es momentan ein wenig in Vergessenheit zu geraten, dass die Geopolitik in Form des Konfliktes mit dem Iran allen Kalkulationen der Anleger ein schnelles Ende bereiten kann.
Warten wir nun ab, ob allein das Ausbleiben schlechter Nachrichten hinsichtlich des Nahost-Konfliktes sowie der Notenbankzinsen ausreichen wird, um die Aktienkurse bis Ende Oktober weiter nach oben zu bringen.

Die höchste Rendite, brachte den Börsenbrief von Uwe Lang an die 1. Stelle von 20 getesteten Finanzbriefen. Beachten Sie auch unsere Erfolgsnachweise seit 1987.

Wöchentliche Bewertung der BörsenlageStand: 07.08.2026Wie groß die Angst vor steigenden Zinsen offenbar war, zeigte sich...
08/08/2026

Wöchentliche Bewertung der Börsenlage
Stand: 07.08.2026

Wie groß die Angst vor steigenden Zinsen offenbar war, zeigte sich zum Wochenschluss, als die Zahlen zum Arbeitsmarkt in den USA veröffentlicht wurden. Der US-Stellenmarkt schrumpfte, doch man hatte mit einem Zuwachs gerechnet. Damit hoffen die Börsianer nun, dass die US-Notenbank den Leitzins bei ihrer nächsten Zinssitzung erneut unverändert belassen wird, um Konjunktur und Arbeitsmarkt zu stützen. An den Aktienmärkten sorgte das auch in Europa für ein kleines Kursfeuerwerk.
Doch manche Aktienkurse war bereits zuvor auf neue Rekordhöhen gestiegen, scheinbar gänzlich unabhängig von den realen Bedrohungen.
Eine Lösung im Iran-Konflikt liegt ja in weiter Ferne, und dennoch bewegt sich der Ölpreis auf moderatem Niveau. Es scheint, dass man am Markt unbedingt immer wieder den Worten des US-Präsidenten Glauben schenken will – ganz gleich, wie oft die Wirklichkeit sie eines Besseren belehrt.
Die US-Unternehmenszahlen waren aber erfreulich, während sie in Europa bisher eher gemischt ausgefallen sind. Der DAX steigt im August dennoch auf neue Allzeithochs. Die US-Investoren suchen wahrscheinlich wieder außerhalb ihres Landes nach Anlagemöglichkeiten. Und der DAX gehört in diesem Fall gewohnheitsmäßig zur ersten Wahl.

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Wöchentliche Bewertung der BörsenlageStand: 31.07.2026Eine ereignisreiche Börsenwoche liegt hinter uns – doch unterm Str...
01/08/2026

Wöchentliche Bewertung der Börsenlage
Stand: 31.07.2026

Eine ereignisreiche Börsenwoche liegt hinter uns – doch unterm Strich ist die Ungewissheit, ob sich die KI-Rally fortsetzen wird, und ob die Notenbanken demnächst die Zinsen erhöhen werden, noch immer die gleiche.
Manche Technologie-Aktien haben im Zuge der Berichtssaison trotz hervorragender Gewinnsteigerungen stellenweise empfindlich nachgegeben, andere konnten sogar die hohen Erwartungen der Börsianer übertreffen. Zu panischen KI-Verkäufen ist es in den USA also bisher nicht gekommen, und zum Wochenschluss konnten auch Asiens Indizes einen Teil ihrer Verluste wieder aufholen.
Die Teuerungsraten sind in Europa erwartungsgemäß gestiegen, in den USA hingegen ein wenig gesunken. Die Wachstumsraten wiederum haben sich in Europa verbessert, in den USA haben sie sich wiederum ein wenig verschlechtert.
Auch die Nachrichtenlage zum Iran-Konflikt ändert sich beinahe täglich – und mit ihr der Ölpreis sowie die Einschätzungen zum weiteren Verlauf der Energiekrise.
Und die US-Notenbank zog aus all dem den Schluss, die Leitzinsen zwar vorerst unverändert zu lassen, die aktuellen Teuerungsraten aber dennoch als mittelfristig viel zu hoch einzustufen.
An diesem Wochenende beginnt nun die kritischste Phase der Sommerperiode, und der DAX notiert trotz allem knapp unter einem neuen Allzeithoch. Warten wir ab, was der Sommer bringt.

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Bewertung der BörsenlageStand: 24.07.2026 Es ist durchaus erstaunlich, wie gelassen die Aktienmärkte auf all die gegenwä...
25/07/2026

Bewertung der Börsenlage
Stand: 24.07.2026

Es ist durchaus erstaunlich, wie gelassen die Aktienmärkte auf all die gegenwärtigen Risikofaktoren reagieren. Obwohl die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Jemen jetzt eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien verhängt und die Meerenge Bab al-Mandab gesperrt haben, was die Verschiffung Saudischen Öls nahezu unmöglich macht, haben die Aktienkurse leicht hinzugewonnen oder nur moderat nachgegeben.
Ein Großteil des Öls aus der Golfregion wird nun aber allenfalls zu sehr viel höheren Preisen zu haben sein – oder ganz vom Welthandel ausgeschlossen bleiben. Angesichts der historisch niedrigen Ölreserven weltweit wird nun mit Ölpreisen von 120 US-Dollar bis 200 US-Dollar bis zum Jahresende gerechnet.
Wegen der daraus resultierenden, höheren Teuerungsraten erwarten die Börsianer nun steigende Leitzinsen, was zu höheren Renditen am Anleihemarkt führt. Die Börse reagiert also unterm Strich durchaus auf die geopolitischen Geschehnisse. Der Aktienmarkt bleibt allerdings trotz des denkbar schlechtesten Szenarios aus steigenden Zinsen und drohenden Konjunkturflauten (noch?) überraschend robust.
Doch es mag sein, dass die Anleger vorerst auf ein baldiges Ende der geopolitischen Risiken setzen wollen, um sich auf die laufende Berichtssaison der Unternehmen zu konzentrieren. Doch was passiert, wenn die KI-Branche die durchaus hohen Erwartungen mehrheitlich nicht erfüllt, worauf momentan der gesunkene Nasdaq Composite hindeutet, und der Ölpreis weiter ansteigt?
Nun, warten wir ab, welche Signale die US-Notenbank in wenigen Tagen mit ihrer aktuellen Zinsentscheidung an die Märkte senden wird.

https://de.tradingview.com/symbols/GETTEX-WZF2/?timeframe=12M

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18/07/2026

Bewertung der Börsenlage
Stand: 17.07.2026

Es ist ein in den vergangenen Jahren immer wieder zu konstatierendes Muster, dass die Aktienkurse Anfang Juli noch einmal nach oben schießen, bevor sie dann im selben Monat doch wieder deutlich absinken. Es ist das mittlerweile typische Vorspiel für die kritischsten Monate September, August und auch Oktober. Gründe lassen sich für den Kursverlauf im Juli im Nachhinein freilich nahezu immer finden, doch ob sie die tatsächliche Ursache sind, ist mitunter ungewiss. Der Einfluss des Saison-Faktors sollte hier wohl zu guter Letzt nicht unterschätzt werden.
Die Berichtssaison in den USA ist nun angelaufen, und die Stimmung am Markt legt derzeit nahe, dass die Unternehmen, die der KI-Branche zugerechnet werden können, gehörig unter Druck sind, die Erwartungen der Anleger zu übertreffen. Das heißt also, dass kurzfristige Korrekturen in den kommenden Wochen niemanden überraschen sollten.
Mittelfristig bleibt die Stimmung aber bisher noch optimistisch. Sicherlich ist eine ernsthafte Eskalation des Iran-Konfliktes das derzeit bedrohlichste Szenario für die Börse. Dass die Anleger gewillt sind, sich davon nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, ist aber ein gutes Zeichen. Immerhin besteht die berechtigte Hoffnung, dass die US-Zwischenwahlen im November eine Eskalation in Nahost verhindern – und damit auch steigende Zinsen und eine negative Trendwende am Aktienmarkt.

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