Börsensignale

Börsensignale Uwe Lang war bis 1992 hauptberuflich evangelischer Pfarrer. Seit 1970 beschäftigte er sich mit dem Börsengeschehen.

Seit 1987 veröffentlichte er die BÖRSENSIGNALE - sie gehören zu den erfolgreichsten Finanzpublikationen im deutschsprachigen Raum. Anleitung zum erfolgreichen Investment in Aktien, durch Bereitstellung von Systemen und Signalen, welche auch für den wenig geübten Börsianer nachvollziehbar und anwendbar sind. Anfänger und Profis erhalten in verständlicher Weise die Daten, welche die weltweiten Aktie

ntrends beeinflussen. Damit ist es jedermann möglich auch mit wenig Zeitaufwand erfolgreich in Aktien zu investieren.

Bewertung der BörsenlageStand: 29.05.2026Zum Wochenschluss machte sich Hoffnung breit, dass der Irankrieg nach drei Mona...
30/05/2026

Bewertung der Börsenlage
Stand: 29.05.2026

Zum Wochenschluss machte sich Hoffnung breit, dass der Irankrieg nach drei Monaten endlich ein Ende finden könnte. Allein die Aussicht darauf ließ die Aktienmärkte aufatmen. Der Ölpreis und der breitaufgestellte CRB-Rohstoffindex gaben deutlich nach. Verbindlich war freilich noch nichts und der US-Präsident ist inzwischen dafür bekannt, auf den letzten Metern noch einmal alles über den Haufen zu werfen. Und so kam es dann auch. Am späten Freitagabend verließ Donald Trump die Verhandlungen, ohne eine finale Entscheidung zu treffen. Die Gründe dafür sind nicht bekannt.
Freuen wir uns also nicht zu früh. Zumal sich keineswegs aus einer wie auch immer gefundenen Lösung des Konfliktes der weitere Börsenverlauf ableiten lässt. Nach drei Monaten Krieg im Nahen Osten befinden sich die Börsenkurse ja keinesfalls im Keller. Während sich die europäischen Indizes mehr oder weniger auf Vorkriegsniveau befinden, sind die amerikanischen Indizes kräftig angestiegen. Verantwortlich für den Kursaufschwung in Übersee sind nur eine Handvoll der wichtigsten KI-Aktien, die derzeit kaum zu bremsen sind. In Asien zeigt sich ein ähnliches Bild. In Taiwan, Korea und Japan dominieren ebenfalls wenige Halbleiter- und KI-Aktien die Indizes, während in Indien und China die Börsen stagnieren.
Mit dem gesunkenen Ölpreis ist unser Öl-Indikator vorläufig wieder positiv. Das erfolgt freilich auf einem hohen Kursniveau und die Aussichten auf einen weiter fallenden Ölpreis sind Stand heute gering. Mit dem mehrheitlich positiven Börsenverlauf gab es innerhalb unserer Systeme in dieser Woche keine Veränderungen. Auch unsere kurzfristigen Signale geben weiterhin grünes Licht.

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Bewertung der BörsenlageStand: 22.05.2026Erfreulich ist, dass eine erneute Eskalation im Iran-Konflikt verhindert werden...
23/05/2026

Bewertung der Börsenlage
Stand: 22.05.2026

Erfreulich ist, dass eine erneute Eskalation im Iran-Konflikt verhindert werden konnte. Dennoch bestimmt dieses politische Geschehen weiterhin den Lauf der Dinge an der Börse. Wann die Energie- und Rohstoffpreise wieder sinken werden, und mit ihnen die Sorge vor einer Rezession und steigenden Zinsen, ist völlig offen.
Dass sich die Börsen weltweit dennoch erstaunlich robust präsentieren, ist den Erwartungen in die KI-Technologie zu verdanken, die der US-Wirtschaft und insbesondere den US-Börsen enormen Auftrieb verleihen.
Die Euphorie über die guten Bilanzen der Technologie-Unternehmen könnte aber nun etwas abebben. Nvidia hat gezeigt, dass alle starken Zahlen schon längst im Aktienkurs enthalten waren. Die KI-Rally könnte nun also erst einmal in eine Konsolidierungsphase übergehen.
Das Tauziehen zwischen der KI-Euphorie einerseits und den Konjunktur- und Zinssorgen aufgrund der Iran-Krise andererseits wird aber nun wohl erst richtig beginnen. Auf die Energiepreiskrise könnte nun zumindest in Europa eine echte Energiekrise folgen, da Energieträger und Rohstoffe in wenigen Wochen erstmals auch physisch knapp werden dürften. Es könnte uns also ein „heißer Sommer“ bevorstehen.

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Bewertung der BörsenlageStand: 15.05.2026Die Euphorie über die relativ guten – allerdings doch sehr stark von der KI-Bra...
16/05/2026

Bewertung der Börsenlage
Stand: 15.05.2026

Die Euphorie über die relativ guten – allerdings doch sehr stark von der KI-Branche beeinflussten – US-Unternehmensbilanzen gehört nun der Vergangenheit an, und die Börsianer blicken nach vorne. Doch der Anblick, der sich ihnen bietet, ist nicht sonderlich erfreulich.
Dass keine schnelle politische Lösung im Iran-Konflikt gefunden werden kann, drückt insbesondere in Europa auf die Aktienkurse. Die Aussicht auf eine Konjunkturflaute, bleibend hohe Energiekosten sowie steigende Zinsen hat den exportabhängigen DAX bereits auf den letzten Platz unserer Landesliste sinken lassen.
Und in den USA wartet man angesichts der deutlich gestiegenen Teuerungsraten auf die ersten Signale der US-Notenbank unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh. Die derzeit anziehenden Anleiherenditen signalisieren jedenfalls, dass die Märkte keinesfalls mit einer Zinssenkung in diesem Jahr rechnen – im Gegenteil. Warten wir ab, wie sich die kleinen und vollständig von der Binnenkonjunktur abhängigen US-Nebenwerte im Russell2000-Index entwickeln werden. Ernste Sorgen um die US-Konjunktur würden den Index schnell nach unten drücken.
Die Stimmung am Markt ist derzeit gespalten, und wir sind bisher gut beraten, unseren Aktienanteil sowie die Branchenmischung in unserem Depot beizubehalten.

Börsenbrief von Uwe Lang, Musterdepot, Vermögensverwaltung. Investieren Sie in Aktien mit Erfolg. Sie finden hier ein Konzentrat aus der über 40-jährigen Börsenerfahrung von Erfolgsautor Uwe Lang. Wissen und Erfahrung welche dem normalen Anleger zu teuer oder gar nicht zugänglich ist.

Bewertung der BörsenlageStand: 08.05.2026Erneut haben die Börsianer zu früh das Ende des Iran-Krieges gefeiert. Zur Woch...
09/05/2026

Bewertung der Börsenlage
Stand: 08.05.2026

Erneut haben die Börsianer zu früh das Ende des Iran-Krieges gefeiert. Zur Wochenmitte kursierte kurzzeitig die Nachricht, dass der Iran und die USA eine Vereinbarung unterzeichnen wollen – mit dem Ziel, sich demnächst zu einigen! Die Aktienkurse gingen blitzschnell nach oben, in der Hoffnung, dass die Energiekrise nicht weiter eskalieren werde. Doch auch, wenn insbesondere die USA großes
Interesse daran haben dürften, den Konflikt schnell und gesichtswahrend zu beenden, ist klar, dass dieses Ziel wohl nicht erreicht wird, ohne dem Iran große Zugeständnisse zu machen. Trotz der Ernüchterung zum Wochenschluss hat sich aber wiederum gezeigt, dass die Aktienmärkte nach oben wollen und sich vor den absehbar höheren Energiepreisen und der Gefahr steigender Zinsen bisher nicht in eine Baisse treiben lassen. Die KI-Euphorie in den USA hat einen Sog entwickelt, der stärker ist als mögliche Konjunkturflauten. Ob sich dieser Optimismus auch in Europa
über die Sommermonate hinweg wird halten können, ist freilich völlig ungewiss, zumal der alte Kontinent nicht nur mit teurer Enrgie zu kämpfen haben wird. Im Laufe des Sommers könnten manche Energieträger auch erstmals physisch knapp werden.
Wir haben also momentan nicht den geringsten Grund, an unserer Strategie Änderungen vorzunehmen. Wie unsere Indikatorensysteme die aktuelle Lage bewerten, können Sie unserer aktuellen Ausgabe der BÖRSENSIGNALE entnehmen.

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Bewertung der BörsenlageStand: 01.05.2026In den letzten Handelstagen hat der DAX wieder zulegen können. Er beendet die W...
02/05/2026

Bewertung der Börsenlage
Stand: 01.05.2026

In den letzten Handelstagen hat der DAX wieder zulegen können. Er beendet die Woche mit einem Plus von 0,7%. Die Anleger sind erleichtert, dass die Notenbanken die Zinsen noch unverändert lassen, obwohl die offiziellen Teuerungsraten im Zuge des Iran-Krieges freilich deutlich zugelegt haben. Die Hoffnung auf sinkende Leitzinsen sind zwar wohl dahin, doch die Börsianer dürften sich bis zum nächsten Zinsentscheid damit abgefunden haben.
Entscheidend ist aber derzeit, dass sich die Börse an die Ungewissheiten, die aus dem Iran-Konflikt resultieren, zu gewöhnen scheint. Zumindest schafft es die laufende Berichtssaison der Unternehmen, den Fokus auf die Bilanzen statt auf den erneut gestiegenen Ölpreis zu lenken. Noch haben die Energiekosten die Gewinne bei den Unternehmen und das Wachstum der Volkswirtschaften auch nicht sonderlich beeinträchtigen können.
Trotz allem aber lässt sich noch nicht von einem breiten Aufschwung sprechen; selbst unter den US-Aktien überwiegen bei der Mehrzahl auch kurzfristig die Verluste. Da nun obendrein die kritische Sommersaison beginnt, gilt es nun umso mehr, vorsichtiger zu agieren.

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Bewertung der BörsenlageStand: 24.04.2026Die Börsianer haben einsehen müssen, dass sich die Iran-Krise nun doch nicht al...
25/04/2026

Bewertung der Börsenlage
Stand: 24.04.2026

Die Börsianer haben einsehen müssen, dass sich die Iran-Krise nun doch nicht als typische „politische Börse mit kurzen Beinen“ herausstellt. Doch die Nervosität am Aktienmarkt hat deutlich nachgelassen. Freilich, die erneute Sperrung der Straße von Hormuz hat die meisten Indizes wieder nach unten gedrückt. Dennoch suchen die Börsianer nun offenkundig wieder nach den erfolgversprechendsten Anlagemöglichkeiten.
Wenig überraschend ist es die Technologie-Branche, die jetzt wieder zu den Favoriten zählt. Nach der Korrektur der vergangenen Monate ist sie sicherlich ein passendes Investment in Zeiten kurz- und mittelfristiger Ungewissheiten und Energieknappheit. Denn egal, wie sehr die Energiekrise die Weltwirtschaft beeinträchtigen wird: Die Nachfrage nach den modernsten Chips wird weitergehen. Allerdings wird es angesichts der hohen Aktienbewertungen und der zunehmenden Konkurrenz auf dem Weltmarkt schwieriger werden, die richtigen Kaufkandidaten zu finden. Mit dem Kauf der sogenannten „Magnificent 7“ wird es in Zukunft jedenfalls nicht getan sein.
Unterm Strich ist die Gefahr einer vehementen Eskalation der Iran-Krise aber noch nicht gebannt, und erneute Rückschläge an der Börse wären keine Überraschung.

Heute erscheint die aktuelle Ausgabe unserer BÖRSENISIGNALE
Ein Probeabo mit vier Ausgaben können Sie hier anfordern:

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Bewertung der BörsenlageStand: 17.04.2026An der Börse herrschte zuletzt große Erleichterung. Mit einer kleinen Erholungs...
18/04/2026

Bewertung der Börsenlage
Stand: 17.04.2026

An der Börse herrschte zuletzt große Erleichterung. Mit einer kleinen Erholungsrally sind die Kurse ins Wochenende gegangen. Der Iran war bereit, die Meerenge von Hormuz für den Zeitraum der geltenden Waffenruhe zu öffnen – solange der Waffenstillstand auch für den Libanon gilt. Der Ölpreis, der kurz zuvor wieder auf knapp 100 US-Dollar gestiegen war, ist nun auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch des Krieges gesunken. Doch Vorsicht: Die USA ließen verlautbaren, ihre eigene Blockade für Schiffe, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, beibehalten zu wollen, woraufhin auch der Iran wieder mit einer Blockade von Hormuz drohte!
Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Lage bis zur Öffnung der Börsen am Montag entwickeln wird. Am Aktienmarkt wurde bereits das Ende des Krieges gefeiert. Und ja, es könnte freilich sein, dass wir bereits Ende März den Tiefpunkt der Krise erlebt haben. Dennoch darf man auch nicht blauäugig sein. Der Iran war zu dem Schritt bereit, um die Angriffe Israels gegen den Libanon auszusetzen. Verhandlungsergebnisse sind noch lange nicht unterschrieben, und die Meerenge kann freilich auch schnell wieder geschlossen werden.
Es ist ja nicht erkennbar, mit welchen „neuen“ und „besseren“ Ergebnissen die USA aus den Verhandlungen mit Iran herauskommen könnten. Bereits 2015 gab es ja ein internationales Atomabkommen, und im letzten Jahr soll die iranische Regierung bereit gewesen sein, den Großteil ihres angereicherten Urans außer Landes bringen zu lassen – der Angriff der USA und Israels im Sommer 2025 hatte das dann aber zunichte gemacht. Eine mögliche Lösung des Dilemmas ist derzeit, dass die Waffenruhe immer wieder verlängert werden wird, bis das Thema nahezu von der aktuellen Medienagenda verschwunden ist.
Für die Börse würde das grünes Licht bedeuten. Und an der US-Börse setzt man ohnehin auf die Erkenntnis, dass die monetären und politischen Kosten eines langwierigen Krieges auch für die US-Regierung zu hoch sind. Der marktbreite S&P500 und der Nasdaq Composite sind nun gar auf ein neues Allzeithoch gestiegen! Nachdem die Börsianer in den Vormonaten von Technologie-Aktien in klassische Industriewerte umgeschichtet hatten, verlief der Weg des Geldes wegen der immensen Energiekosten nun wieder in die entgegengesetzte Richtung. Warten wir ab, welche neuen Favoriten sich nach einem Ende der Iran-Krise herauskristallisieren werden.

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Bewertung der BörsenlageStand: 10.04.2026Die Hoffnung auf erfolgreiche Friedensverhandlungen im Iran-Krieg hat den Ölpre...
11/04/2026

Bewertung der Börsenlage
Stand: 10.04.2026

Die Hoffnung auf erfolgreiche Friedensverhandlungen im Iran-Krieg hat den Ölpreis nach unten und die Aktienkurse nach oben geschickt. Allerdings liegen die Forderungen der Parteien weit auseinander, und es ist keineswegs sicher, dass es zu einer ersten Einigung kommen wird.
Wie vor einer Woche vermutet, geht das Zittern an der Börse weiter. Eine allzu schnelle und umstandslose Lösung der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und den USA auf der einen und dem Iran auf der anderen Seite käme doch überraschend. Nach der Verkündung eines 14tägigen Waffenstillstands wurde im Laufe der Woche klar, dass Israel keinen Frieden möchte, die USA nicht wissen, welche Strategie sie verfolgen sollen, und der Iran gezwungenermaßen bereit ist, alles auf eine Karte zu setzen.
Die Welt zahlt nun einen ersten Preis dafür, dass die westliche Allianz den völker- und menschenrechtswidrigen militärischen Maßnahmen Israels gegen die Palästinenser nicht Einhalt geboten hat. Nun, da Israel seine „Gunst der Stunde“ nutzen wollte, um auch den Erzrivalen in der Region auszuschalten, jammert der Rest der Welt ob der Tatsache, dass der Iran im Gegensatz zu den Palästinensern in der Lage ist, dem etwas entgegenzusetzen.
Wohin die Reise geht, ist weiterhin völlig ungewiss. Angesichts unserer Aktienquote und der Zusammenstellung unseres Depots können wir dem Fortgang der Krise jedoch mit einer gewissen Gelassenheit begegnen.

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Bewertung der BörsenlageStand: 27.03.2026Die deutschen Indizes sind in dieser Woche weiter abgesunken, während die ander...
28/03/2026

Bewertung der Börsenlage
Stand: 27.03.2026

Die deutschen Indizes sind in dieser Woche weiter abgesunken, während die anderen europäischen Indizes unterm Strich leicht zulegen konnten. Angesichts der ohnehin hohen Energiepreise in Deutschland und der seit Jahren bestenfalls stagnierenden deutschen Wirtschaft kommen diese gegenläufigen Entwicklungen nicht wirklich überraschend. Doch ob wir nun unterm Strich bereits das Schlimmste hinter uns haben, oder es schlicht mit einer normalen zwischenzeitlichen Gegenreaktion nach oben zu tun haben, können wir nur abwarten. Sicherlich warten alle auf ernste Signale, dass der Iran-Krieg in absehbarer Zeit endet. Bisher sollte man aber nicht allzu viel Hoffnung darauf setzen, doch möglich ist es freilich.
Auf den Abwärtstrend am Aktienmarkt sowie die steigenden Energiepreise und Zinsen haben unsere Signale reagiert. In unserer aktuellen Ausgabe der BÖRSENSIGNALE analysieren wir die neue Situation und geben die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen!

Probeabo, 2 Monate (4 Ausgaben) 66,- CHF 66,- EUR

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Bewertung der BörsenlageStand: 20.03.2026Ein Ende des Iran-Krieges ist leider nicht in Sicht, und Europa zählt zu den Ha...
21/03/2026

Bewertung der Börsenlage
Stand: 20.03.2026

Ein Ende des Iran-Krieges ist leider nicht in Sicht, und Europa zählt zu den Hauptleidenden der steigenden Energiekosten. Die USA können ja selbst genug Öl produzieren, und für die Länder der BRICS-Staaten wie Indien oder China versucht der Iran offenbar, die Öllieferungen zu ermöglichen.
Der DAX hat an den letzten beiden Handelstagen noch einmal deutlich nachgegeben und die Woche mit knapp 5% Verlust beendet; seit Ausbruch der Kampfhandlungen gegen den Iran beträgt das Minus 11,5%. Trotz der von Donald Trump immer wieder getätigten Andeutungen auf ein nahendes Ende der Bombardierungen rechnen die Anleger offenbar zunehmend mit einem länger andauernden Konflikt, womit sie wohl richtig liegen. An der Börse trennt man sich nun verstärkt von Aktien und Branchen, die zuvor gut gelaufen waren, oder die nun unter den Folgewirkungen des Iran-Krieges ziemlich direkt zu leiden haben werden.
Deutsche Aktien sind besonders betroffen, aber das ist im Grunde keine Überraschung. Deutschland hatte sich schon vor dem „neuen“ Nahost-Konflikt am Rande einer Rezession bewegt, und die Energiekosten waren ohnehin die höchsten in Europa. Da sich in den deutschen Aktienindizes relativ viele Industrie-Unternehmen befinden, die relativ große Mengen Energie benötigen, sind die Kursverluste konsequent.
Von unseren Aktien sind nun Airbus und Fujitsu auf ein 9-Monatstief gefallen, und wir sollten daher bei beiden einen Schlussstrich ziehen. Da jetzt auch unser Sicherheitssystem ein Warnsignal sendet, sollten vorsichtige Anleger mit Ersatzkäufen abwarten. Wer mutiger agieren möchte, kann freilich insbesondere Energieaktien und regenerative Energien ins Depot holen, die in diesem Jahr ein Revival erleben könnten; Verbio und Nordex stehen hier ganz oben auf der Liste.
Welche weitere Konsequenzen wir aus dem möglichen Stimmungsumschwung an der Börse ziehen sollten, können Sie in unserer kommenden Ausgabe der BÖRSENSIGNALE erfahren.

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