08/09/2026
Uhrmacherarbeit ist nicht immer sauber… 😉
Ein Armbanduhrgehäuse, das jahrelang getragen wurde, bleibt nicht ohne Spuren.
Kratzer, Gebrauchsspuren und Schmutz erzählen ihre eigene Geschichte.
Bevor die eigentliche Politur beginnt, wird das Gehäuse gründlich gereinigt, das Glas entfernt. Grobe Hicke und tiefere Kratzer werden vorsichtig ausgeschliffen und vorpoliert, der Kronentubus abgedeckt.
Und dann heisst es : Poliermaschine an.
Mit einer rotierenden Schwabbelscheibe aus Baumwollgewebe und Polierpaste wird der Stahl Schritt für Schritt wieder aufgearbeitet.
Dabei braucht es nicht nur Erfahrung und Gefühl – auch ordentlich Schmutz gehört zu dieser Arbeit dazu. 😅
Meine Hände sind dabei ständig in Bewegung. Und weil die Schwabbelscheibe ordentlich Wärme entwickelt, arbeite ich zum Schutz mit Baumwollhandschuhen.
Denn beim Aufarbeiten geht es nicht einfach darum, das Gehäuse möglichst glänzend zu machen.
Die ursprüngliche Form, die Kanten und die verschiedenen Flächen sollen erhalten bleiben.
Und dann kommt der Moment, für den sich die ganze Arbeit lohnt:
✨ Der neue Glanz des Stahlgehäuses. 🌟🌝
Schmutzige Hände, viel Arbeit – aber am Ende wieder richtig schöner Glanz.
Handwerk, das man sehen kann. Uhre Doggter Schwitter ⌚️🔧🇨🇭