22/06/2026
«Wir würden gerne kaufen — aber die Preise sind schlicht zu hoch.»
Warum ich diese Umfrage gepostet habe — und was als Nächstes kommt
In meiner Arbeit als unabhängiger Immobilienfinanzierungsberater begleite ich seit über 30 Jahren Menschen bei einer der grössten Entscheidungen ihres Lebens: dem Kauf eines Eigenheims.
Was ich in den letzten Jahren zunehmend erlebe, hat mich nicht losgelassen.
Immer mehr Haushalte erfüllen alle klassischen Voraussetzungen — solides Einkommen, angespartes Eigenkapital, klarer Wunsch nach Wohneigentum.
Und trotzdem scheitern sie. Nicht an der Bank. Nicht an der Motivation. Sondern schlicht daran, dass die Anlagekosten für ein Eigenheim in der Region Basel ein Niveau erreicht haben, das für einen grossen Teil des Mittelstands nicht mehr tragbar ist.
Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, hat es jüngst auf den Punkt gebracht: «Früher scheiterten viele Hypotheken am Eigenkapital. Heute ist es eher das Einkommen, das bei solchen Preisen schlicht nicht reicht.»
Das hat mich zu einer Frage geführt, die ich nicht loslässt:
Was wäre, wenn man die Anlagekosten radikal reduziert — nicht durch Subventionen oder staatliche Eingriffe, sondern durch einen anderen Ansatz beim Bauen selbst?
Konkret: Kompakte Einfamilienhäuser von rund 80 bis 100 m² auf ungenutzten Baulandreserven und Restparzellen — kleiner als das klassische Eigenheim, aber echtes Wohneigentum. Mit weniger Fläche sinkt der Baulandbedarf. Mit weniger Baulandbedarf sinken die Anlagekosten. Und mit tieferen Anlagekosten werden die Tragbarkeitsanforderungen plötzlich wieder erreichbar.
Das ist die Idee hinter meiner aktuellen Umfrage — und hinter mehreren, die noch folgen werden.
Denn bevor ich dieses Modell weitertreibe, will ich verstehen: Gibt es die Nachfrage? Welche Kompromisse sind Menschen bereit einzugehen — bei Fläche, Lage, Bauweise? Was sind die echten Hürden, und wo liegt das grösste Potenzial?
Meine Umfragen sind also keine Werbung. Sie sind meine Art, zuzuhören — bevor ich rede.
Wenn Sie das Thema interessiert, freue ich mich, wenn Sie dabei bleiben. Die nächsten Fragen kommen bald.
👉 Und falls Sie meine erste Umfrage noch nicht gesehen haben: Sie läuft noch. Ihre Stimme zählt.
Link zur Umfrage bitte mitmachen - danke:
In meiner täglichen Arbeit als Hypothekenberater höre ich denselben Satz immer öfter: «Wir würden gerne kaufen — aber die Preise sind schlicht zu hoch.» Fredy Hasenmaile, Chefökonom Raiffeisen Schweiz, hat es kürzlich in der NZZ auf den Punkt gebracht: «Heute hätte sogar ein Bundesrat M....